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50 Tipps für Backpacker & Individualreisende

Bei erfahrenen Reisenden und Working Holiday Makern sammeln sich im Laufe der vielen Reisen eine ganze Menge Erfahrung an. Sozusagen ein ‚Gewusst-wie‘ des optimalen Reisens. Dieses Work & Travel-Know-How geben wir gerne an dich weiter. Jeder Tipp für sich ist eine gute Hilfestellung für dein ganz persönliches Abenteuer. Dabei beziehen sich die Tipps vor allem auf das "Travel" innerhalb des "Work & Travel". Diese Hinweise und Tipps dienen dir als zusätzliche Unterstützung für deine Reise, damit dein Work & Travel möglichst entspannt und positiv einmalig verläuft. In diesem Sinne: Have a nice Trip! (Ach übrigens, wer noch weitere Tipps vor allem für Australien sucht, der wird hier fündig: die Top-50 Work & Travel-Tipps für Australien).

50 Tipps für Backpacker

Reise mit leichtem Gepäck

Trekkingreisende sind wahre Experten im Packen von Rucksäcken oder Fahrradtaschen. Hier kannst du dir eine ganze Menge abschauen. Beispiel Kosmetikartikel: Bei vollen Schampoo-Flaschen, Cremetuben und ähnlichen Artikeln kommt ganz schön Gewicht zusammen. Darum ist es gut, wenn du vorher schon auf die Reise hin planst und entweder nur Reste mitnimmst; dein Shampoo, Duschgel etc. in kleinen Fläschchen abfüllst oder dir einfach alles in Reisegröße kaufst.

>> Tipp: Diese 14 Dinge braucht jeder Backpacker!

Wichtigstes Kleidungsstück: Schuhe

Kein anderes Kleidungsstück hat beim Backpacking eine so große Bedeutung wie das richtige Schuhwerk. Gerade bei Städtetouren reicht ein Paar bequemer Schuhe oft nicht aus. Also: Entweder ein Paar zum Wechseln in den Koffer oder wenigstens zusätzliche Fußformsohlen einpacken, damit du beim Laufgefühl von Tag zu Tag wechseln kannst. Auch die Witterung spielt eine große Rolle in der Schuhfrage: Bei Frost bieten einlegbare Thermo- oder Lammfellsohlen eine unschätzbare Erleichterung. Sie nehmen außerdem fast keinen Platz im Gepäck weg. An Regentagen drohen Schuhe nass zu werden. Also am besten gleich zwei Paar dabei haben oder vor Ort mit altbewährten Methoden trocknen. Am besten eignet sich dazu immer noch das Ausstopfen über Nacht mit Zeitungspapier.

>> Tipp: Mit unserem Packlisten-Generator kannst du dir eine ganz individuellle Packliste basteln

Wertgegenstände richtig verstauen

Teurer Schmuck gehört nicht mit auf die Reise! Ansonsten richtet sich die Aufbewahrung von Bargeld nach dem Zielgebiet. In Ländern in denen Raubüberfälle drohen, empfehle ich, Geldscheine in den Schuhen zu tragen. Handelt es sich nur um die Bedrohung durch Taschendiebe wie in den meisten Großstädten weltweit, so bietet ebenfalls eine Aufbewahrung ‚am Mann‘ den sichersten Schutz. Insbesondere im Gedränge überfüllter Busse und Bahnen bist du Trickdieben sonst hilflos ausgeliefert. Die sicherste Aufbewahrung garantieren Gürteltaschen mit Schlaufen, durch die der Ledergürtel geführt wird.

Nutz das Hotelzimmer zur Selbstversorgung

Falls du auf deiner Reise nicht in Hostels sondern (zumindest teilweise auch) in Hotelzimmern nächtigst und die weiteren Kosten gering halten willst hier eine gute Nachricht: Eine weitestgehende Selbstversorgung im Hotel ist möglich! Was spricht zum Beispiel dagegen, die Minibar als Kühlschrank für deine Lebensmittel zu nutzen? Was hindert dich, einen Wasserkocher für Tütensüppchen und Tees mitzubringen? Butterbrote und Proviant im Hotelzimmer zubereiten, statt des hoteleigenen Wäscheservices deine Sachen mit der Hand waschen und mit mitgebrachten Wäscheklammern im Hotelzimmer trocknen… all das passiert tagtäglich weltweit millionenfach. Warum sonst stellen inzwischen viele Hotels Ihren Gästen bereits einen Wasserkocher ins Hotelzimmer oder bringen Wäscheleinen zum Ausziehen über der Badewanne an?!

Wichtig auf Reisen: Ein gutes Frühstück

Ein gutes Frühstück ist eine wichtige Grundlage für jeden neuen Urlaubstag. Bei Hotelbewertungen im Web lohnt es sich auf jeden Fall darauf zu achten, was die Leute über das Frühstück sagen. Ob 2, 3 oder 4 Sterne-Hotel ist dann doch eigentlich egal.

Geh so oft du kannst zu Fuß

Am Reiseziel gibt es kein besseres Fortbewegungsmittel als Schusters Rappen, soll heißen, deine eigenen Füße. Als Wanderer erlebst du zum Beispiel die Natur viel intensiver als selbst ein Radfahrer, der ja auch nicht unbedingt auf das schnellste Verkehrsmittel setzt. Er wird aber viel seltener auf Besonderheiten am Wegesrand aufmerksam als du und ist auch nicht immer in der Laune abzusteigen. Die größte Aufmerksamkeit für Natureindrücke hast du in jedem Fall zu Fuß.

Auch bei Städtetouren empfiehlt es sich, so viel wie möglich zu Fuß zu gehen. Du hast vielleicht schon mal die Erfahrung gemacht: Je mehr du auf öffentliche Verkehrsmittel setzt, umso langsamer orientierst du dich in einer fremden Stadt. Das gilt ganz besonders für U-Bahnen, so dass manche Großstadt im Rückblick ein zusammenhangloses Gebilde bleibt.

Backpacking und Wandern

Wie du dir ein sauberes Bett schaffst

Mit dem Slogan „Wissen Sie, wie sauber ein Hotelbett ist?“ werben verschiedene Firmen für leichte, dünne Schlafsäcke zum Beispiel aus Seide oder Mikrofaser. Damit reduzierst du den Ekelfaktor in fremden Betten und kannst in jeder Umgebung ruhig und entspannt schlafen. Erfahrungsgemäß ist alles andere nicht so wichtig, Hauptsache, dass Bett ist sauber.

Carpe diem – nutze den Tag

Dieses Motto gilt auf Reisen und speziell bei Work & Travel noch viel mehr als für jede andere Lebensphase. Auf Reisen willst du möglichst viel in möglichst kurzer Zeit entdecken. Und das ist auch gut so. Darum der einfache, aber etwas ungemütliche Rat: Steh mit den Hühnern auf. Das meine ich ganz im Ernst: Am besten nutzt du die Helligkeit des Tages weitestmöglich aus. Das gilt für fast alle Arten von Reisen, beim Wandern genauso wie beim Sightseeing. Außer du bist Nachtschwärmer und setzt deine Reise-Prioritäten beim Nachtleben.

Knüpfe Kontakte zu Einheimischen

Wenn du Land und Leute kennen lernen willst, bietet Couchsurfing bzw. die Unterkunft bei einer Gastfamilie eine tolle Möglichkeit dazu. In Uni-Städten gibt es außerdem oft die Möglichkeit, in Studentenwohnheimen zu übernachten. Weiterer Tipp zum Kontakteknüpfen: Besuch einfach dieselben Veranstaltungen wie die Einheimischen – statt der häufig überteuerten Touri-Veranstaltungen. Bei mehrmonatigen Reisen kommt für dich auch ein Work and Travel-Aufenthalt in Frage – im Land leben und arbeiten – dabei gewinnst du einen realistischen Eindruck vom täglichen Leben im Gastland und reichlich Lebenserfahrung sowieso.

Kontakt zu Einheimischen knüpfen

Lass die Kamera zuhause

Okay, das klingt erst mal provokant. Aber Tatsache ist: Je mehr du drauflos knipst, umso weniger guckst du wirklich hin. Und sei ehrlich: Wie oft hast du dir deine letzten Urlaubsfotos wirklich angesehen? Liegen sie nicht inzwischen vergessen auf der Festplatte? Wahr ist außerdem: Das Foto, das du machst, hat garantiert vor dir schon jemand anderes gemacht. So oder so ähnlich jedenfalls. Denn Touristen erobern inzwischen jeden Winkel der Welt. Als erfahrener Reisender lautet darum mein ultimativer Tipp: Werde zum Betrachter! Erfahrene Work and Traveler schauen genauer hin und nehmen sich Zeit für ihre Eindrücke. Sie kaufen sich höchstens nachher als Erinnerung an den Trip einen Bildband mit Fotos vom Profi.

Pack die Wanderschuhe ins Handgepäck

Als erfahrener Wanderführer gebe ich meinen Wandergruppen den Hinweis, Wanderschuhe auf keinen Fall in den Koffer zu packen. Zu oft habe ich es schon erlebt, dass die Koffer meiner Wanderteilnehmer im Flieger verloren gehen und die Leute in den ersten Tagen nicht an meinen geführten Wanderungen teilnehmen können. Anziehen würde ich persönlich sie im Flieger aber auch nicht, weil sie im Knöchelbereich eng geschnürt sind und die Venen auf einer Flugreise sowieso schon einem höheren Druck ausgesetzt sind. Fazit: Das Handgepäck ist der richtige Ort für Wanderschuhe!

Nutze Gratis-Eintritte nur, wenn nicht viel los ist

Viele Museen und andere touristische Einrichtungen ermöglichen regelmäßig freien Eintritt oder Rabatte an bestimmten Tagen im Monat. Es ist gut, diese Tage zu kennen. Aber nicht immer ist der Gratis-Eintritt die Empfehlung schlechthin. An viel besuchten Orten gilt eher das Gegenteil: Geh auf keinen Fall ins Museum, wenn Touristen und Einheimische sich dort wegen kostenfreien Eintritts drängen. Dafür ist dein Urlaubstag zu wertvoll und der Museumseintritt schlägt schließlich nur mit wenigen Euro zu Buche.

Unverzichtbar: Der Tagesrucksack

Dieser Tipp ist eigentlich keiner, denn es ist sowas von selbstverständlich: Ein Tagesrucksack entlastet dich unterwegs und gehört zur Reiseausstattung einfach dazu. Hier bringst du deutlich mehr Gewicht unter als in jedem anderen Bag. Weiteres Plus: Richtig eingestellt, ist ein Tagesrucksack ist nicht nur rückengerecht, sondern sorgt auch für eine gute Haltung.

>> Tipp: Nicht nur der Tagesrucksack ist wichtig. Finde den richtigen Backpacker-Rucksack für dich!

Öffentliche Verkehrsmittel statt Touristiktransporte

An belebten Urlaubsorten gibt es organisierte Touren zu den Sehenswürdigkeiten in der Nähe, aber auch zu Stränden und besonderen Naturdenkmälern wie Tropfsteinhöhlen etc. Solche Ausflüge bergen große Einsparpotenziale. Denn wenn du auf öffentliche Verkehrsmitteln wie Bus und Bahn setzt, zahlst du deutlich weniger als bei organisierten Touren. Weiterer Vorteil beim ÖPNV: Statt mit anderen Touristen kommst du in Kontakt mit Einheimischen und erfährst auf diese Weise mehr über Land und Leute.

Versorg dich unterwegs mit Proviant

Dieser Reisetipp ist eigentlich überflüssig, denn Vielreiser beherzigen ihn sowieso. Statt kostbare Urlaubszeit in überteuerten Lokalen zu verbringen, versorgen sie sich vor Ort mit dem Lebensnotwendigen in den Supermärkten, schmieren sich ihre Butterbrote selbst und haben immer ein Kaltgetränk mindestens im Halblitermaß im Tagesrucksack dabei. Sicher: Zu manchen Urlaubsreisen gehört der Besuch der Traditionslokale einfach dazu. Wer könnte zum Beispiel die Qualität einer Sachertorte beurteilen ohne jemals in Wien im Café Sacher davon gekostet zu haben? Im Original ist die superlecker und besser als alle anderen ‚Sachertorten‘ der Welt!

Besser weniger Klamotten und unterwegs in den Waschsalon

Wie viele Kleidungsstücke du packst, hängt von der Reisedauer und der Witterung ab. Trotzdem gilt: Weniger ist mehr, denn jedes Teil, das du einpackst musst du auch tragen. Je länger du unterwegs bist, umso wichtiger werden Waschgelegenheiten vor Ort wie Münz-Automaten und Waschsalons. Diese findest du vor allem in Uni-Städten. Es macht darum durchaus Sinn, sie vorher schon mal zu googeln.

Tipp für Studenten: Nimm deinen Ausweis mit

Informier dich rechtzeitig vorher, ob sich für dein Reiseziel die Ausstellung eines internationalen Studentenausweises lohnt. Damit gibt es Rabatte auf alle möglichen Sachen, nicht nur auf Museumseintritte. Ansonsten nimm wenigstens deinen normalen Studentenausweis oder Institutsausweis mit. Denn häufig wird an den Besucherkassen bei den Dokumenten kein Unterschied gemacht. Hauptsache, du kannst dich als Student ausweisen. Für Studenten gibt es ansonsten die weiteren bekannten Reiseerleichterungen wie Essen in den Mensen oder preiswerte Zimmermieten in Studentenunterkünften während der Semesterferien.

Mitbringsel aus dem Supermarkt kommen zuhause gut an

Deine Freunde wissen, dass du unterwegs bist und freuen sich, wenn du im Urlaub an sie denkst. Das ideale Mitbringsel wiegt nicht viel und nimmt im Gepäck nicht viel Platz weg. Eine ideale Fundgrube für Urlaubsmitbringsel ist eine Lebensmittelabteilung oder ein Supermarkt. Kaffee aus dem Urlaubsland, Tee oder Gebäck – darüber freuen sich die zuhause Gebliebenen mehr als über irgendwelchen Andenken-Schrott.

Allein reisen um nicht allein zu bleiben

Richtig intensive Kontakte ergeben sich auf Reisen gerade dann, wenn du allein reist. Der Grund: Du bist nicht auf deinen Partner fixiert, sondern hast dein Ohr offen für andere Leute. Und es ist schließlich nirgendwo sonst so leicht Leute anzuquatschen wie auf Reisen. Jeder profitiert von den Tipps und Erfahrungen des anderen. Zum Beispiel zu Urlaubsgebiet, Sehenswürdigkeiten und zu Ausgeh-Möglichkeiten. Auch die anderen sind wie du im Reisefieber, neugierig auf Abenteuer und auf Menschen. Eine bessere Möglichkeit zur unkomplizierten Kontakt-Anbahnung gibt es nicht. Und wer dir auf Reisen vertraut geworden ist, bleibt manchmal dein Freund oder deine Freundin fürs Leben.

Mietauto teilen und dabei neue Leute kennen lernen

Ein Auto in einer Tourismusregion mieten – das geht ganz schön ins Geld. Dabei bist du ja nicht der einzige, der regionale Sehenswürdigkeiten erkunden will. Ein bisschen Small Talk genügt, und du hörst schnell raus, was andere Reisende so planen. Meine Erfahrung: Auf Reisen sind die meisten Leute viel unkomplizierter als zuhause. Oft ergibt sich die Möglichkeit, ein Mietauto zu teilen und die Kosten auf alle umzulegen. Solche Kontakte und gemeinsame Unternehmungen bringen außerdem jede Menge Spaß.

Mietwagen teilen

Ein Paar Ohrstöpsel kann deinen Urlaub retten

Am besten ist es, wenn du sie gar nicht brauchst. Aber das weißt du vorher eben nicht. Für Ohrstöpsel gilt dasselbe wie beim Regenschirm: Man vermisst sie erst, wenn der Bedarfsfall eintritt. Wenn du also nicht ganz sicher bist, dass deine Unterkunft abseits von Straßenlärm, bellenden Hunden und krähenden Hähnen liegt, besorg dir vorher in der Apotheke einen kleinen Vorrat Ohrstöpsel. Wichtig: Die Ohrstöpsel sollten aus Wachs sein. Nur dann lassen sie sich mit den Händen weich kneten und dem Ohr anpassen. Übrigens: Wenn es mit den Ohrstöpseln bei dir nicht klappt: Wachs-Ohrstöpsel kannst du ganz einfach in der Mitte teilen. Dann sind sie kleiner und passen garantiert.
Ohrstöpsel sind billig, wiegen so gut wie nichts und nehmen auch keinen Platz weg. Aber: Sie können dir nach einem ereignisreichen Urlaubstag deinen Schlaf retten. Damit du am nächsten Tag wieder fit und gut drauf bist.

Vor Mücken schützen

Es kann über das Gelingen deines Urlaubs entscheiden, ob du gegen Mücken gewappnet bist. Damit meine ich noch nicht mal die Länder, in denen Krankheiten wie Malaria durch Moskitos übertragen werden. Beispiel Europa: Ein Sommerurlaub am See. Da werden in Skandinavien Mücken genauso zur Plage wie in Südeuropa. Es wäre nicht das erste Mal, dass ein Urlaub abgebrochen werden muss, weil die Anzahl der Mückenstiche bedenkliche Ausmaße annimmt.

Meine Erfahrungen zum Thema Mücken: Manche Leute ziehen Mücken förmlich an, andere werden kaum gestochen. Mückenschutzmittel helfen nicht immer zuverlässig – am besten die Präparate schon zuhause individuell auf Wirkung testen. Ein Moskitonetz ist eine gute Sache, wenn eine entsprechende Anbringung an der Decke möglich ist und du die Säume unter der Matratze einklemmst. Das Summen der Mücken hörst du möglicherweise trotzdem. Dann helfen Ohrstöpsel. Fenster bei Dunkelheit geschlossen halten – das klappt nicht, wenn du darauf angewiesen bist, dass die Nachtluft überhitzte Räume runterkühlt. Aber Fenster bei Dunkelheit offen lassen und drinnen Licht anlassen – das ist in Mückengebieten schon wirklich fahrlässig. Ebenfalls sehr hilfreich: Den Mücken etwas zum Riechen geben, was sie noch anziehender finden als deinen Körperduft: Bewährt hat sich hier zum Beispiel ein kleiner Rest Rotwein auf deinem Nachttischchen. Oder alternativ eine kleine Pfütze Balsamico-Essig. Denk' ggf. auch z.B. über eine Malaria-Impfung nach.

>> Tipp: Hier gibt's Infos zum Thema Impfungen für Work & Traveller.

Fressgassen für Touristen meiden

Es gibt sie in vielen Urlaubsländern weltweit: Die Straßen, in denen sich Touristenlokal an Touristenlokal reiht. Wenn das Klima es zulässt, stehen Tische bereits fertig eingedeckt auf der Straße. Dies wirkt einerseits einladend, ist aber oft die reinste Massenabfertigung. Deutliches Zeichen: Die Ungeduld der Kellner, wenn jeder sein Essen und Getränk einzeln zahlen will. Mir persönlich ist es ein Rätsel, warum so viele Reisende sich darauf einlassen. Ist der Grund der, dass es die Speisekarte bereits in deutscher Übersetzung gibt? Viel spannender ist es doch, dorthin zu gehen, wo die Einheimischen essen – dort sind landestypisches Essen und Ambiente garantiert. Und ein bisschen Verständigung mit Händen und Füßen und Überraschung ist auch mit dabei.

Mitfahrgelegenheiten beim Backpacking

Mitfahrgelegenheiten sind eine der besten Möglichkeiten, um als Backpacker von A nach B zu kommen. Dabei kommst du in den Genuss eines spannenden Roadtrips, ohne selbst ein Auto kaufen oder mieten zu müssen. Oft ist es auch deutlich günstiger als eine Zugfahrt, ein Busticket oder Inlandsflug. Du kannst entweder bei Einheimischen oder bei anderen Backpackern mitreisen. Der Vorteil bei Einheimischen ist natürlich, dass du mehr über die lokale Kultur erfährst, mit den Menschen vor Ort in Kontakt trittst und deine Kenntnisse der Landessprache verbesserst. Allerdings fahren Locals meist nur von A nach B, während du mit anderen Backpackern einen echten Roadtrip mit vielen Zwischenstopps, Übernachtungen in der Wildnis und etlichen weiteren Abenteuern erleben kannst.

Lerne, richtig zu packen

Richtiges Packen ist eine Kunst, die du als (angehender) Backpacker unbedingt beherrschen solltest! Es kann dir beim Backpacking so viele Nervenzusammenbrüche und Kraftanstrengungen ersparen. Hier die wichtigsten Regeln: Packe die schwersten Gegenstände weiter oben in den Rucksack und zwar so dicht wie möglich an den Körper. Das sorgt für eine ideale Verteilung des Gewichts und dein Backpack wackelt beim Laufen nicht so stark umher. Um Ordnung in deinem Rucksack zu schaffen, solltest du verschiedene Packelemente nutzen, beispielsweise verschiedenfarbige Jute-Beutel oder spezielle Packwürfel. Kompressionsbeutel sortieren deinen Backpack-Inhalt nicht nur, sondern schaffen auch noch mehr Platz. Für noch mehr Übersichtlichkeit solltest du dir auf jeden Fall einen Backpack mit verschiedenen Fächern sowie vielen Reißverschlüssen und Zugriffsmöglichkeiten zulegen.

 

Wichtige Dokumente sichern

Vor der großen Reise solltest du auf jeden Fall alle wichtigen Dokumente sichern - sowohl digital als auch in Papierform. Niemand wünscht sich ein solches Szenario, aber falls der Ernstfall eintritt, bist du dann einfach besser vorbereitet. Beispielsweise kommst du mit einer Kopie deines Reisepasses deutlich schneller an einen neuen Pass. Von folgenden Dokumenten solltest du auf jeden Fall Kopien und Scans anfertigen: Reisepass, Personalausweis, Führerschein, internationaler Führerschein und ggf. (Arbeits-)Zeugnisse. Diese Dokumente kannst du beispielsweise in digitaler Form in deinem E-Mail-Fach, in der Cloud oder auch auf einem USB-Stick speichern. Außerdem verstaust du am besten auch ein paar Kopien in Papierform in deinem Backpack. Auch die Sperrnummern für deine Bank- oder Kreditkarten solltest du an einem Ort sichern, auf den du im Verlustfall schnell zugreifen kannst. Alternativ kannst du dir den zentralen Sperr-Notruf 116 116 merken, den du mit der Vorwahl 0049 auch aus dem Ausland erreichst.

Mehrfach-Steckdose

Backpacker brauchen immer mehr elektronische Geräte: Kaum jemand möchte beim Backpacking heute noch auf Smartphone, Tablet, Laptop und Co verzichten. Doch all diese Geräte müssen regelmäßig mit Strom versorgt werden, was beim ständigen Unterwegs-sein nicht ganz so leicht ist. Damit du die manchmal rar gesäten Stromquellen optimal nutzen kannst, gehört eine Mehrfach-Steckdose bzw. eine Verteiler-Steckdose auf jeden Fall in deinen Backpack. So kannst du mit nur einer Steckdose mehrere Geräte gleichzeitig laden. Die Verteiler-Steckdose solltest du unbedingt bereits aus Deutschland mitbringen, da du unterwegs kaum eine Mehrfach-Steckdose für deutsche Stecker finden wirst!

Allround-Adapter

Die Steckdosen können rund um den Globus ganz unterschiedlich aussehen. Damit du dein elektronisches Equipment unterwegs überhaupt nutzen kannst, brauchst du unbedingt einen Steckdosen-Adapter. Den bekommst du zwar meist auch vor Ort, es ist aber sinnvoll, bereits einen von zuhause mitzunehmen. Dann kannst du direkt nach der Ankunft im Zielland deine Elektronik wieder zum Laufen bringen. Mit einem Allround-Adapter bist du auf jeden Fall auf der sicheren Seite, denn weltweit gibt es 14 verschiedene Steckdosen-Typen. Damit kannst du mehrere Länder bereisen und musst nur einen Adapter mitnehmen.

Bed Bugs

Bed Bugs sind ein sehr unangenehmes, für Backpacker aber leider sehr wichtiges Thema. Beim Backpacking wirst du unweigerlich immer wieder mit diesem Thema in Berührung kommen, denn es gibt sie leider noch viel zu oft. Da die Bisse der Bettwanzen wirklich unangenehm jucken, unschön aussehen und du dein gesamtes Hab und Gut aufwendig reinigen musst, wenn du sie dir einmal eingefangen hast, solltest du besonders vorsichtig sein. Die App „Bed Bug Proof“ beispielsweise gibt hilfreich Tipps, wie du das Ungeziefer frühzeitig aufspürst. Außerdem hilft eine Leuchtlupe dabei, die Viecher zu identifizieren. Diese solltest du vor allem in Hostels nutzen, die in punkto Hygiene keinen guten Eindruck  auf dich machen. Da Bed Bugs meist in Schlafsäcken eingeschleppt werden, sind diese in vielen Backpacking Hostels verboten.

Backpacking Travel Apps

Backpacker nutzen immer mehr Technologien, um ihren Backpacking Trip so angenehm wie möglich zu gestalten. Das solltest du auch tun, denn dank Smartphone, Tablet und Co kannst du viele typische Herausforderungen beim Backpacking viel leichter und schneller lösen. Wo befindet sich das beste Café zum Frühstücken, wie finde ich Gleichgesinnte, wie viel kostet das in Euro, wo finde ich kostenloses WLAN oder auch einen Schlafplatz für die nächste Nacht - alles Probleme, die sich heute blitzschnell mit einer App lösen lassen. Suche dir daher vor deinem Trip die besten Backpacking Reise-Apps raus und installiere sie auf deinem Phone. Unsere Favoriten für Backpacker sind: Foursquare, SeatGuru, Hostelworld, Wi-Fi-Finder, ConvertMe, Google Translate, Google Maps, MeetUp und Couchsurfing.

Book Exchange

Tue dir und vor allem deinen Rücken einen Gefallen: Packe bloß nicht zu viele Bücher ein! Mehr als ein Buch geht gar nicht. Unterwegs gibt es in allen guten Backpacking Hostels einen Book Exchange, wo du dein ausgelesenes Buch gegen ein neues tauschen kannst. Eine gute Alternative ist außerdem ein elektronischer E-Book-Reader. Damit kannst du hunderte Bücher durch die Weltgeschichte tragen, ohne deinem Rücken zu ruinieren. Vor allem für Langzeitreisende und Leseratten ein absolutes Muss!

Backpacking Packliste

Auch wenn du denkst, du brauchst keine: Eine Packliste ist beim Backpacking ein absolutes Muss! Sie bewahrt dich vor dem fatalen Fehler, zu viel einzustecken. Du kannst dir genau überlegen, was du wirklich brauchst, und gehst gleichzeitig sicher, dass du nichts Wichtiges vergisst. Im Internet findest du zahlreiche Packlisten, druck sie dir am besten aus, gehe sie Punkt für Punkt durch und überlege ganz genau, was DU davon wirklich brauchst. Wenn du dir nicht sicher bist, ob du etwas brauchst oder nicht, lasse es zuhause. Unterwegs kannst du so gut wie alles kaufen. Weniger ist beim Backpacking immer mehr. In deinen Rucksack gehören nur Sachen, die du auf jeden Fall brauchen wirst.

>> Bei uns findest du die ultimative, wirklich umfangreiche Packliste und den Packlisten-Generator "Packtor"

WWOOF und Help Exchange

WWOOF und andere Help-Exchange-Netzwerke bieten eine wunderbare Möglichkeit, beim Backpacking hinter die Kulissen deines Gastlandes zu schauen, Einheimische zu treffen und dabei auch noch Geld zu sparen. Im Gegenzug für ein paar Stunden Arbeit pro Tag erhältst du von deinen Gastgebern freie Unterkunft und Verpflegung. Dabei erlebst du das authentische Leben in deinem Gastland, knüpfst Kontakte zu Einheimischen, verbesserst deine Fremdsprachenkenntnisse und lebst oft in atemberaubend schönen Gegenden. Über das WWOOF-Netzwerk (World Wide Opportunities on Organic Farms) findest du vor allem kleine, ökologische Landwirtschaftsbetriebe. Über Help-Exchange-Dienste wie HelpX oder Workaway findest du auch Privatpersonen, kleine Betriebe und Hostels.

>> Erfahre mehr zum Thema WWOOF

Tandem-Partner

Du möchtest Work and Travel ganz allein machen und hast Angst, unterwegs nicht genug Leute kennenzulernen? Dann suche dir vor Ort einen Tandem-Partner! Damit schlägst du gleich zwei Fliegen mit einer Klappe: Du lernst nette Locals kennen, bleibst nicht allein und treibst deine Fremdsprachenkenntnisse enorm voran. Ein Tandem ist nicht nur eine der effektivsten und spaßigsten Methoden, eine neue Sprache zu lernen, es ist auch vollkommen umsonst. Auch in der Heimat kannst du dir bereits einen Tandem-Partner suchen. So verbesserst du deine Sprachkenntnisse schon vor dem Work-and-Travel-Aufenthalt, bereitest dich ideal auf deine Backpacking-Reise vor und triffst vielleicht schon einen Local aus deinem zukünftigen Gastland. Einen Tandempartner findest du am einfachsten über das Internet auf speziellen Websites, Portalen oder in Facebook-Gruppen sowie häufig auch an den Schwarzen Brettern der Universitäten.

Open-Return-Ticket

Ein Open-Return-Ticket ist für eine lange Backpacking Reise einfach ideal, denn: Es kommt immer alles anders, als man denkt. Mit einem solchen Ticket bleibst du flexibel, denn du hast keinen festen Rückflugtermin. Das Ticket ist in der Regel ein Jahr gültig. Das Rückflugdatum bleibt entweder offen oder du kannst es später kostenlos ändern. Zwei bis drei Monate vorher solltest du deinen Rückflugtermin jedoch fest einbuchen. Manchmal kann auch der Abflugort kostenlos oder gegen einen kleinen Aufpreis umgebucht werden. Das lohnt sich vor allem für Backpacker, die in riesigen Ländern wie Australien, Kanada oder den USA unterwegs sind. Das Open-Return-Ticket lohnt sich für alle Backpacking Trips, die länger als sechs Monate dauern.

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Besorge dir eine SIM-Karte fürs Ausland

Wenn du länger als vier Wochen in einem Land unterwegs bist, lohnt sich eine lokale SIM-Karte auf jeden Fall. Damit kannst du auch unterwegs mit neuen Bekanntschaften und mit den Daheimgebliebenen kommunizieren. Besonders die Nutzung des mobilen Internets ist unterwegs superpraktisch, denn du kannst jederzeit kostengünstig zum Beispiel über WhatsApp mit den Lieben daheim kommunizieren. Außerdem erleichtern dir viele Apps die Navigation an einem neuen Ort. So findest du immer schnell das beste Restaurant in deiner Nähe, die wichtigsten Sehenswürdigkeiten um dich herum oder auch einen Schlafplatz. Auf jeden Fall solltest du im Ausland Daten-Roaming mit deiner deutschen SIM-Karte vermeiden. Insbesondere gilt das für Destinationen außerhalb der EU, wo dir dadurch extrem hohe Kosten entstehen können. Aber auch in den EU-Ländern lohnt sich bei längeren Aufenthalten auf jeden Fall eine extra Auslands-SIM-Karte.

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Backpacking Discount-Karten

Mittlerweile gibt es viele verschiedene Discount-Karten für Backpacker, mit denen du bei deinem Work-and-Travel-Trip etliche Dollar sparen kannst. Denn nicht nur Studenten erhalten Rabatte bei Hostel-Übernachtungen, Touren, kulturellen Einrichtungen etc., auch mit der richtigen Discount-Karte kannst du viel Geld sparen. Meist bezahlst du einen Jahresbeitrag, der in etwa zwischen 20 und 50 Euro liegt und erhältst dann Rabatte auf Hostel-Übernachtungen, mitunter aber auch auf Flüge, Bus und Bahn, Automiete, Sehenswürdigkeiten und Touren in deiner Backpacking-Destination. Zu den bekanntesten Discount Cards zählt die Hostelling International (HI) Card, die VIP Backpackers Discount Card, die NomadsWorld Discount Card oder die BBH Discount Card in Neuseeland.

House Sitting

House Sitting ist ein großartige Möglichkeit, beim Backpacking wie ein Einheimischer zu leben und jede Menge Geld zu sparen. Was könnte ein echtes Backpacker-Herz glücklicher machen? Als House Sitter hütest du die Häuser oder manchmal auch Wohnungen der verreisten Besitzer. Die Unterkünfte sowie auch Zeiträume von House-Sitting-Einsätzen sind ganz unterschiedlich. Manchmal passt du auf eine riesige Villa mit Swimmingpool am Stadtrand auf, ein anderes Mal vielleicht auf eine gemütliche Dachgeschoss-Wohnung mitten im Zentrum. Deine Hauptaufgabe besteht darin, mit deiner bloßen Präsenz potentielle Einbrecher abzuschrecken. Meist versorgst du außerdem die Haustiere, gehst Gassi, kümmerst dich um die Post und hältst eventuell noch den Garten in Schuss. Im Gegenzug kannst du kostenfrei im Haus wohnen. Die Einsätze können von ein paar Tagen bis hin zu mehreren Monaten dauern. Um House Sitter zu werden, musst du dich kostenpflichtig auf einem der führenden Portale für House-Sitting-Jobs anmelden, zum Beispiel auf TrustedHousesitters.com. Auch wenn es gerade für Neulinge nicht immer leicht ist, an einen solchen Job zu kommen, lohnt sich ein Versuch für solch eine einmalige Erfahrung allemal!

Internationaler Führerschein

Wer seinen Backpacking Trip am liebsten im eigenen Wagen erleben möchte, sollte auf jeden Fall einen internationalen Führerschein einpacken. Der ist zwar nicht mehr in allen Ländern verpflichtend, wird aber immer gern gesehen, denn er enthält alle wichtigen Informationen auch in den wichtigsten Fremdsprachen wie Englisch, Französisch etc. Das ist beim deutschen bzw. europäischen Führerschein nicht der Fall und kann daher bei Verkehrskontrollen, Autovermietern oder Autokauf zu Problemen führen. Der internationale Führerschein kostet nur ca. 15 Euro und er ist schnell beantragt, da du ihn bei der Beantragung sofort mitnehmen kannst. Es spricht also nichts dagegen, sich dieses wichtige Dokument vor der großen Backpacking Reise zu besorgen. Allerdings darfst du auch deinen deutschen Führerschein nicht zuhause liegen lassen, da der internationale nur in Verbindung mit dem deutschen Führerschein gültig ist!

Backpacking Kreditkarte

Auf eine Kreditkarte kann heute kaum ein Backpacker verzichten und falls doch, ist alles viel komplizierter. Mit einer Kreditkarte kannst du unkompliziert online Flüge, Hostels und Touren reservieren oder buchen. Ein weiterer großer Vorteil: Mit vielen Kreditkarten kannst du weltweit kostenlos Bargeld abheben, zum Beispiel mit der DKB Kreditkarte. So kannst du jederzeit schnell auf deine Geldreserven auf dem deutschen Konto zugreifen, ohne hohe Gebühren und tagelanges Warten. Da du jederzeit an dein Geld in der Heimat kommst, musst du auch keine großen Geldsummen beim Backpacking mit dir rumschleppen.

>> Unser Tipp: Die auslandszeit-Kreditkarte!

Working Hostels

Wenn du beim Backpacking auch ein bisschen Geld verdienen möchtest, sind sogenannte Working Hostels eine interessante Option für dich. Diese Hostels kooperieren mit Arbeitgebern in der Umgebung und vermitteln ihren Gästen direkt Jobs. In der Regel handelt es sich um Erntearbeit und andere Landwirtschaftsjobs. Dementsprechend findest du Working Hostels hauptsächlich in ländlichen Gegenden. Insbesondere in den beliebtesten Work-and-Travel-Destinationen Australien und Neuseeland gibt es zahlreiche Working Hostels. Am besten recherchierst du die Adressen vorab im Internet und erkundigst dich telefonisch, ob es derzeit genug Arbeit gibt. Das ist definitiv die einfachste und schnellste Möglichkeit, beim Backpacking einen Job zu finden und die Reisekasse unterwegs aufzubessern. Auch die Aufenthaltsdauer ist in einem Working Hostel meist flexibel: Von einer Woche bis hin zu mehreren Monaten ist alles drin.

Flexible Bustickets

Wenn dir die Zeit, der Mut oder einfach die Lust fehlt, dir bei einem Work & Travel- bzw. Backpacking-Trip ein eigenes Auto anzuschaffen, ist der Bus meist die günstigste Alternative. Das Bus-Streckennetz ist in den meisten Work-and-Travel-Ländern sehr gut ausgebaut und effizient. Um noch mehr Geld zu sparen, solltest du dich über die flexiblen Buspässe informieren. Du kannst beispielsweise ein Ticket für eine bestimmte Strecke kaufen und diese innerhalb eines bestimmten Zeitraums abfahren. Unterwegs kannst du so oft aussteigen, wie du möchtest. Das kommt den Bedürfnissen von Backpackern und Work and Travellern entgegen, die nicht einfach nur von A nach B fahren möchten, sondern auch etwas vom Land sehen wollen. In manchen Ländern gibt es auch Kilometerpässe, bei denen du eine bestimmte Anzahl an Kilometern kaufst, die du dann abfahren kannst. Das bietet dir noch mehr Freiheit bei deiner Reiseroute.

Flexible Air-Pässe

Genauso wie flexible Bustickets gibt es auch flexible Airpässe. Vor allem in Ländern, die fast so groß sind wie ein ganzer Kontinent, ist das sehr sinnvoll und hilft dir, beim Backpacking viel Geld zu sparen. Für Australien gibt es beispielsweise den Visit Australia Airpass von Singapore Airlines, mit dem du bis zu zehn Inlandsflüge innerhalb eines Jahres machen kannst. Für Nordamerika gibt es den USA Airpass von Jet Blue oder den Nordamerika Airpass der Star Alliance für die USA und Kanada.

Reise ohne Plan

Spontanität, Überraschungen und das Ungeplante machen den Reiz des Backpackings aus. Vorab ist meist nichts organisiert, du suchst dir deine Unterkunft und Transportmittel erst vor Ort. Daher solltest du als Backpacker möglichst ohne vorgefertigten Plan, Meinungen und Ideen reisen. Lass dich vom Leben überraschen, entspann dich und lass dich einfach treiben. Das ist deine Gelegenheit, mal ganz auf das Leben zu vertrauen und vollkommen im Hier und Jetzt zu leben. Bleib länger an den Orten, an denen du dich rundum wohl fühlst, statt vermeintliche Must-Sees auf der To-do-Liste abzuhaken. Lass dich von Menschen inspirieren, die du unterwegs triffst. Schließe dich anderen Backpackern an und reise dann wieder eine Zeit lang allein - je nachdem, was sich im jetzigen Moment richtig anfühlt. Frage Locals nach ihren Lieblingsorten und besuche diese. Lass dich vom natürlichen Fluss des Lebens verzaubern, statt alles im Voraus zu planen.

Stopover-Destinationen

Wenn du für deinen Backpacking Trip ans andere Ende der Welt nach Australien oder Neuseeland fliegst, legst du auf der Strecke auf jeden Fall einen Zwischenstopp ein. Meist erfolgt dieser in einer asiatischen Metropole wie Singapur, Bangkok oder Hongkong. Flüge in die andere Richtung über Nord- und Südamerika sind zwar seltener und meist teurer, aber auch möglich. Für Backpacker ist es sinnvoll, diesen Zwischenstopp für einen längeren Aufenthalt zu nutzen. So lernst du auf deiner Reise noch ein anderes Land oder sogar eine ganze Region kennen, ohne dass dadurch zusätzliche Flugkosten entstehen. Viele Australien- und Neuseeland-Backpacker hängen auf der Rückreise beispielsweise noch einen längeren  Backpacking-Trip durch Südostasien ran. Um das meiste aus deinem Stopover rauszuholen, lässt du dich am besten von einem auf Work and Travel spezialisierten Flugexperten beraten. Eventuell ist auch ein Round-the-World-Ticket interessant, mit dem du noch weitere Kontinente bereisen kannst.

Backpacking Reise-Tagebuch

Auch wenn immer mehr digital läuft, ein schönes analoges Notizbuch oder Reisetagebuch sollte in deinem Gepäck auf jeden Fall Platz finden. Es lohnt sich unheimlich, unterwegs die vielen Eindrücke, Erlebnisse und manchmal auch die eigenen Gefühle festzuhalten. Vieles von dem, was du erlebst, wird sonst für immer verloren gehen. Allein an die Namen der Orte, die du auf so einem Backpacking-Trip alle besuchst, wirst du dich schon in wenigen Jahren nicht mehr erinnern können, geschweige denn an all die Menschen, die dir unterwegs begegnen. Auch kleine Erinnerungsstücke und Souvenirs, die du unterwegs findest, kannst du dort einkleben. Später ist es ein Erinnerungsstück, das du nicht missen möchtest! Falls du ein Blog oder einfach nur detaillierte E-Mails an die Daheimgebliebenen schreibst, kannst du in so einem Notizbuch unterwegs wichtige Infos und Facts notieren, die deinem Kurzzeitgedächtnis sonst blitzschnell entgleiten würden.

Probier was Neues beim Backpacking

Eine große Backpacking-Reise ist der ideale Moment, um mal etwas ganz Neues auszuprobieren. Egal ob Skydiving, Salsa tanzen oder ein Tauchkurs - Es gibt unendlich viele spannende Aktivitäten, die du beim Backpacking ausprobieren kannst und solltest. Da du dich ohnehin schon auf einer solch mutigen Reise befindest, ist es genau der richtige Moment, um die Grenzen deiner Komfortzone noch weiter auszuloten. Besonders spannend ist es, Dinge auszuprobieren, die fest in die lokale Kultur verankert sind. So tauchst du noch tiefer in die Kultur ein, bekommst ein besseres Verständnis dafür, lernst Locals kennen und hast jede Menge Spaß dabei. Zweifelsohne ist das die bessere Möglichkeit, einen neuen Ort zu erleben, als Sehenswürdigkeiten abzuklappern.

Kostenlose Veranstaltungen finden

Auf eines legt jeder Backpacker Wert: Beim Reisen möglichst viel  Geld zu sparen. Denn: Je weniger Geld du ausgibst, desto länger dauert deine Backpacking-Reise. In allen größeren Städten gibt es etliche Dinge, die du vollkommen kostenlos machen kannst. Du solltest herausfinden, was das in deiner Stadt ist. Je kreativer du dabei wirst, desto spannender wird es meist. Du kannst eine neue Stadt beispielsweise einfach zu Fuß erkunden, statt ein überteuertes Ticket für den Touri-Bus zu kaufen, und an jeder Ecke abwechselnd rechts und links abbiegen. Du kannst dir ein bestimmtes Thema für eine Foto-Safari durch deine neue Heimat überlegen - beispielsweise Street Art, Balkone oder Türen - und dann mit der Kamera bewaffnet losziehen. In Stadtmagazinen, speziellen Backpacker-Zeitschriften, Tageszeitungen und Blogs findest du kostenlose Events und kulturelle Veranstaltungen in deiner Nähe. Auch auf Webseiten wie couchsurfing oder MeetUp findest du viele kostenlose Events, auf denen du meist auch Locals triffst.

Besuche lokale Märkte

Backpacker sind als Individualreise eher an authentischen, lokalen Erlebnissen interessiert, als am stupiden Abklappern der Sehenswürdigkeiten. Eine der besten Möglichkeiten, unterwegs die lokale Kultur zu erleben, ist zweifelsohne ein Besuch auf einem lokalen Markt. Das kann Streetfood sein, ein Trödel-Markt oder auch ein Bauern-Markt, auf dem Landwirte aus der Region ihre frischen Waren feilbieten. Du erlebst die lokale Kultur hautnah, triffst interessante Menschen, findest tolle Foto-Motive und kannst dich günstig mit leckerem, lokalen Essen versorgen. Kleiner Tipp für Sparfüchse: Kurz vor Schluss gehen Lebensmittel auf Märkten in der Regel zu deutlich niedrigeren Preisen über die Theke.

Tampons und Taschentücher

Am Schluss noch ein wichtiger Hinweis für die Mädels: Pack einen Vorrat an Tampons oder noch besser eine Menstruationstasse ein. Tampons sind in manchen Teilen der Welt schwer zu finden und meist übertrieben teuer. Es lohnt sich daher, ein bis zwei Packungen mitzunehmen. Wenn du wirklich lange unterwegs bist, ist eine Menstruationstasse, auch als Moon Cup bekannt, ideal. Diese ist abwaschbar und du kannst sie immer wieder benutzen. Das schont nicht nur die Umwelt, sondern auch deinen Geldbeutel. Auch Taschentücher sind in vielen Ländern außerhalb Europas ein rares Gut und meist nur in großen Kleenex-Boxen zu finden. Da die kleinen Packungen wie wir sie kennen beim Backpacking viel praktischer sind, solltest du auch davon einen Vorrat einpacken.

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