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Teil 1 | 50 Tipps für Backpacker & Individualreisende

Bei erfahrenen Reisenden und Working Holiday Makern sammeln sich im Laufe der vielen Reisen eine ganze Menge Erfahrung an. Sozusagen ein ‚Gewusst-wie‘ des optimalen Reisens. Dieses Work & Travel-Know-How geben wir gerne an dich weiter. Jeder Tipp für sich ist eine gute Hilfestellung für dein ganz persönliches Abenteuer. Dabei beziehen sich die Tipps vor allem auf das "Travel" innerhalb des "Work & Travel". Diese Hinweise und Tipps dienen dir als zusätzliche Unterstützung für deine Reise, damit dein Work & Travel möglichst entspannt und positiv einmalig verläuft. In diesem Sinne: Have a nice Trip! (Ach übrigens, wer noch weitere Tipps vor allem für Australien sucht, der wird hier fündig: die Top-50 Work & Travel-Tipps für Australien).

50 Tipps für Backpacker

Reise mit leichtem Gepäck

Trekkingreisende sind wahre Experten im Packen von Rucksäcken oder Fahrradtaschen. Hier kannst du dir eine ganze Menge abschauen. Beispiel Kosmetikartikel: Bei vollen Schampoo-Flaschen, Cremetuben und ähnlichen Artikeln kommt ganz schön Gewicht zusammen. Darum ist es gut, wenn du vorher schon auf die Reise hin planst und entweder nur Reste mitnimmst; dein Shampoo, Duschgel etc. in kleinen Fläschchen abfüllst oder dir einfach alles in Reisegröße kaufst.

>> Tipp: Diese 14 Dinge braucht jeder Backpacker!

Wichtigstes Kleidungsstück: Schuhe

Kein anderes Kleidungsstück hat beim Backpacking eine so große Bedeutung wie das richtige Schuhwerk. Gerade bei Städtetouren reicht ein Paar bequemer Schuhe oft nicht aus. Also: Entweder ein Paar zum Wechseln in den Koffer oder wenigstens zusätzliche Fußformsohlen einpacken, damit du beim Laufgefühl von Tag zu Tag wechseln kannst. Auch die Witterung spielt eine große Rolle in der Schuhfrage: Bei Frost bieten einlegbare Thermo- oder Lammfellsohlen eine unschätzbare Erleichterung. Sie nehmen außerdem fast keinen Platz im Gepäck weg. An Regentagen drohen Schuhe nass zu werden. Also am besten gleich zwei Paar dabei haben oder vor Ort mit altbewährten Methoden trocknen. Am besten eignet sich dazu immer noch das Ausstopfen über Nacht mit Zeitungspapier.

>> Tipp: Mit unserem Packlisten-Generator kannst du dir eine ganz individuellle Packliste basteln

Wertgegenstände richtig verstauen

Teurer Schmuck gehört nicht mit auf die Reise! Ansonsten richtet sich die Aufbewahrung von Bargeld nach dem Zielgebiet. In Ländern in denen Raubüberfälle drohen, empfehle ich, Geldscheine in den Schuhen zu tragen. Handelt es sich nur um die Bedrohung durch Taschendiebe wie in den meisten Großstädten weltweit, so bietet ebenfalls eine Aufbewahrung ‚am Mann‘ den sichersten Schutz. Insbesondere im Gedränge überfüllter Busse und Bahnen bist du Trickdieben sonst hilflos ausgeliefert. Die sicherste Aufbewahrung garantieren Gürteltaschen mit Schlaufen, durch die der Ledergürtel geführt wird.

Nutz das Hotelzimmer zur Selbstversorgung

Falls du auf deiner Reise nicht in Hostels sondern (zumindest teilweise auch) in Hotelzimmern nächtigst und die weiteren Kosten gering halten willst hier eine gute Nachricht: Eine weitestgehende Selbstversorgung im Hotel ist möglich! Was spricht zum Beispiel dagegen, die Minibar als Kühlschrank für deine Lebensmittel zu nutzen? Was hindert dich, einen Wasserkocher für Tütensüppchen und Tees mitzubringen? Butterbrote und Proviant im Hotelzimmer zubereiten, statt des hoteleigenen Wäscheservices deine Sachen mit der Hand waschen und mit mitgebrachten Wäscheklammern im Hotelzimmer trocknen… all das passiert tagtäglich weltweit millionenfach. Warum sonst stellen inzwischen viele Hotels Ihren Gästen bereits einen Wasserkocher ins Hotelzimmer oder bringen Wäscheleinen zum Ausziehen über der Badewanne an?!

Wichtig auf Reisen: Ein gutes Frühstück

Ein gutes Frühstück ist eine wichtige Grundlage für jeden neuen Urlaubstag. Bei Hotelbewertungen im Web lohnt es sich auf jeden Fall darauf zu achten, was die Leute über das Frühstück sagen. Ob 2, 3 oder 4 Sterne-Hotel ist dann doch eigentlich egal.

Geh so oft du kannst zu Fuß

Am Reiseziel gibt es kein besseres Fortbewegungsmittel als Schusters Rappen, soll heißen, deine eigenen Füße. Als Wanderer erlebst du zum Beispiel die Natur viel intensiver als selbst ein Radfahrer, der ja auch nicht unbedingt auf das schnellste Verkehrsmittel setzt. Er wird aber viel seltener auf Besonderheiten am Wegesrand aufmerksam als du und ist auch nicht immer in der Laune abzusteigen. Die größte Aufmerksamkeit für Natureindrücke hast du in jedem Fall zu Fuß.

Auch bei Städtetouren empfiehlt es sich, so viel wie möglich zu Fuß zu gehen. Du hast vielleicht schon mal die Erfahrung gemacht: Je mehr du auf öffentliche Verkehrsmittel setzt, umso langsamer orientierst du dich in einer fremden Stadt. Das gilt ganz besonders für U-Bahnen, so dass manche Großstadt im Rückblick ein zusammenhangloses Gebilde bleibt.

Backpacking und Wandern

Wie du dir ein sauberes Bett schaffst

Mit dem Slogan „Wissen Sie, wie sauber ein Hotelbett ist?“ werben verschiedene Firmen für leichte, dünne Schlafsäcke zum Beispiel aus Seide oder Mikrofaser. Damit reduzierst du den Ekelfaktor in fremden Betten und kannst in jeder Umgebung ruhig und entspannt schlafen. Erfahrungsgemäß ist alles andere nicht so wichtig, Hauptsache, dass Bett ist sauber.

Carpe diem – nutze den Tag

Dieses Motto gilt auf Reisen und speziell bei Work & Travel noch viel mehr als für jede andere Lebensphase. Auf Reisen willst du möglichst viel in möglichst kurzer Zeit entdecken. Und das ist auch gut so. Darum der einfache, aber etwas ungemütliche Rat: Steh mit den Hühnern auf. Das meine ich ganz im Ernst: Am besten nutzt du die Helligkeit des Tages weitestmöglich aus. Das gilt für fast alle Arten von Reisen, beim Wandern genauso wie beim Sightseeing. Außer du bist Nachtschwärmer und setzt deine Reise-Prioritäten beim Nachtleben.

Knüpfe Kontakte zu Einheimischen

Wenn du Land und Leute kennen lernen willst, bietet Couchsurfing bzw. die Unterkunft bei einer Gastfamilie eine tolle Möglichkeit dazu. In Uni-Städten gibt es außerdem oft die Möglichkeit, in Studentenwohnheimen zu übernachten. Weiterer Tipp zum Kontakteknüpfen: Besuch einfach dieselben Veranstaltungen wie die Einheimischen – statt der häufig überteuerten Touri-Veranstaltungen. Bei mehrmonatigen Reisen kommt für dich auch ein Work and Travel-Aufenthalt in Frage – im Land leben und arbeiten – dabei gewinnst du einen realistischen Eindruck vom täglichen Leben im Gastland und reichlich Lebenserfahrung sowieso.

Kontakt zu Einheimischen knüpfen

Lass die Kamera zuhause

Okay, das klingt erst mal provokant. Aber Tatsache ist: Je mehr du drauflos knipst, umso weniger guckst du wirklich hin. Und sei ehrlich: Wie oft hast du dir deine letzten Urlaubsfotos wirklich angesehen? Liegen sie nicht inzwischen vergessen auf der Festplatte? Wahr ist außerdem: Das Foto, das du machst, hat garantiert vor dir schon jemand anderes gemacht. So oder so ähnlich jedenfalls. Denn Touristen erobern inzwischen jeden Winkel der Welt. Als erfahrener Reisender lautet darum mein ultimativer Tipp: Werde zum Betrachter! Erfahrene Work and Traveler schauen genauer hin und nehmen sich Zeit für ihre Eindrücke. Sie kaufen sich höchstens nachher als Erinnerung an den Trip einen Bildband mit Fotos vom Profi.

Pack die Wanderschuhe ins Handgepäck

Als erfahrener Wanderführer gebe ich meinen Wandergruppen den Hinweis, Wanderschuhe auf keinen Fall in den Koffer zu packen. Zu oft habe ich es schon erlebt, dass die Koffer meiner Wanderteilnehmer im Flieger verloren gehen und die Leute in den ersten Tagen nicht an meinen geführten Wanderungen teilnehmen können. Anziehen würde ich persönlich sie im Flieger aber auch nicht, weil sie im Knöchelbereich eng geschnürt sind und die Venen auf einer Flugreise sowieso schon einem höheren Druck ausgesetzt sind. Fazit: Das Handgepäck ist der richtige Ort für Wanderschuhe!

Nutze Gratis-Eintritte nur, wenn nicht viel los ist

Viele Museen und andere touristische Einrichtungen ermöglichen regelmäßig freien Eintritt oder Rabatte an bestimmten Tagen im Monat. Es ist gut, diese Tage zu kennen. Aber nicht immer ist der Gratis-Eintritt die Empfehlung schlechthin. An viel besuchten Orten gilt eher das Gegenteil: Geh auf keinen Fall ins Museum, wenn Touristen und Einheimische sich dort wegen kostenfreien Eintritts drängen. Dafür ist dein Urlaubstag zu wertvoll und der Museumseintritt schlägt schließlich nur mit wenigen Euro zu Buche.

Unverzichtbar: Der Tagesrucksack

Dieser Tipp ist eigentlich keiner, denn es ist sowas von selbstverständlich: Ein Tagesrucksack entlastet dich unterwegs und gehört zur Reiseausstattung einfach dazu. Hier bringst du deutlich mehr Gewicht unter als in jedem anderen Bag. Weiteres Plus: Richtig eingestellt, ist ein Tagesrucksack ist nicht nur rückengerecht, sondern sorgt auch für eine gute Haltung.

>> Tipp: Nicht nur der Tagesrucksack ist wichtig. Finde den richtigen Backpacker-Rucksack für dich!

Öffentliche Verkehrsmittel statt Touristiktransporte

An belebten Urlaubsorten gibt es organisierte Touren zu den Sehenswürdigkeiten in der Nähe, aber auch zu Stränden und besonderen Naturdenkmälern wie Tropfsteinhöhlen etc. Solche Ausflüge bergen große Einsparpotenziale. Denn wenn du auf öffentliche Verkehrsmitteln wie Bus und Bahn setzt, zahlst du deutlich weniger als bei organisierten Touren. Weiterer Vorteil beim ÖPNV: Statt mit anderen Touristen kommst du in Kontakt mit Einheimischen und erfährst auf diese Weise mehr über Land und Leute.

Versorg dich unterwegs mit Proviant

Dieser Reisetipp ist eigentlich überflüssig, denn Vielreiser beherzigen ihn sowieso. Statt kostbare Urlaubszeit in überteuerten Lokalen zu verbringen, versorgen sie sich vor Ort mit dem Lebensnotwendigen in den Supermärkten, schmieren sich ihre Butterbrote selbst und haben immer ein Kaltgetränk mindestens im Halblitermaß im Tagesrucksack dabei. Sicher: Zu manchen Urlaubsreisen gehört der Besuch der Traditionslokale einfach dazu. Wer könnte zum Beispiel die Qualität einer Sachertorte beurteilen ohne jemals in Wien im Café Sacher davon gekostet zu haben? Im Original ist die superlecker und besser als alle anderen ‚Sachertorten‘ der Welt!

Besser weniger Klamotten und unterwegs in den Waschsalon

Wie viele Kleidungsstücke du packst, hängt von der Reisedauer und der Witterung ab. Trotzdem gilt: Weniger ist mehr, denn jedes Teil, das du einpackst musst du auch tragen. Je länger du unterwegs bist, umso wichtiger werden Waschgelegenheiten vor Ort wie Münz-Automaten und Waschsalons. Diese findest du vor allem in Uni-Städten. Es macht darum durchaus Sinn, sie vorher schon mal zu googeln.

Tipp für Studenten: Nimm deinen Ausweis mit

Informier dich rechtzeitig vorher, ob sich für dein Reiseziel die Ausstellung eines internationalen Studentenausweises lohnt. Damit gibt es Rabatte auf alle möglichen Sachen, nicht nur auf Museumseintritte. Ansonsten nimm wenigstens deinen normalen Studentenausweis oder Institutsausweis mit. Denn häufig wird an den Besucherkassen bei den Dokumenten kein Unterschied gemacht. Hauptsache, du kannst dich als Student ausweisen. Für Studenten gibt es ansonsten die weiteren bekannten Reiseerleichterungen wie Essen in den Mensen oder preiswerte Zimmermieten in Studentenunterkünften während der Semesterferien.

Mitbringsel aus dem Supermarkt kommen zuhause gut an

Deine Freunde wissen, dass du unterwegs bist und freuen sich, wenn du im Urlaub an sie denkst. Das ideale Mitbringsel wiegt nicht viel und nimmt im Gepäck nicht viel Platz weg. Eine ideale Fundgrube für Urlaubsmitbringsel ist eine Lebensmittelabteilung oder ein Supermarkt. Kaffee aus dem Urlaubsland, Tee oder Gebäck – darüber freuen sich die zuhause Gebliebenen mehr als über irgendwelchen Andenken-Schrott.

Allein reisen um nicht allein zu bleiben

Richtig intensive Kontakte ergeben sich auf Reisen gerade dann, wenn du allein reist. Der Grund: Du bist nicht auf deinen Partner fixiert, sondern hast dein Ohr offen für andere Leute. Und es ist schließlich nirgendwo sonst so leicht Leute anzuquatschen wie auf Reisen. Jeder profitiert von den Tipps und Erfahrungen des anderen. Zum Beispiel zu Urlaubsgebiet, Sehenswürdigkeiten und zu Ausgeh-Möglichkeiten. Auch die anderen sind wie du im Reisefieber, neugierig auf Abenteuer und auf Menschen. Eine bessere Möglichkeit zur unkomplizierten Kontakt-Anbahnung gibt es nicht. Und wer dir auf Reisen vertraut geworden ist, bleibt manchmal dein Freund oder deine Freundin fürs Leben.

Mietauto teilen und dabei neue Leute kennen lernen

Ein Auto in einer Tourismusregion mieten – das geht ganz schön ins Geld. Dabei bist du ja nicht der einzige, der regionale Sehenswürdigkeiten erkunden will. Ein bisschen Small Talk genügt, und du hörst schnell raus, was andere Reisende so planen. Meine Erfahrung: Auf Reisen sind die meisten Leute viel unkomplizierter als zuhause. Oft ergibt sich die Möglichkeit, ein Mietauto zu teilen und die Kosten auf alle umzulegen. Solche Kontakte und gemeinsame Unternehmungen bringen außerdem jede Menge Spaß.

Mietwagen teilen

Ein Paar Ohrstöpsel kann deinen Urlaub retten

Am besten ist es, wenn du sie gar nicht brauchst. Aber das weißt du vorher eben nicht. Für Ohrstöpsel gilt dasselbe wie beim Regenschirm: Man vermisst sie erst, wenn der Bedarfsfall eintritt. Wenn du also nicht ganz sicher bist, dass deine Unterkunft abseits von Straßenlärm, bellenden Hunden und krähenden Hähnen liegt, besorg dir vorher in der Apotheke einen kleinen Vorrat Ohrstöpsel. Wichtig: Die Ohrstöpsel sollten aus Wachs sein. Nur dann lassen sie sich mit den Händen weich kneten und dem Ohr anpassen. Übrigens: Wenn es mit den Ohrstöpseln bei dir nicht klappt: Wachs-Ohrstöpsel kannst du ganz einfach in der Mitte teilen. Dann sind sie kleiner und passen garantiert.
Ohrstöpsel sind billig, wiegen so gut wie nichts und nehmen auch keinen Platz weg. Aber: Sie können dir nach einem ereignisreichen Urlaubstag deinen Schlaf retten. Damit du am nächsten Tag wieder fit und gut drauf bist.

Vor Mücken schützen

Es kann über das Gelingen deines Urlaubs entscheiden, ob du gegen Mücken gewappnet bist. Damit meine ich noch nicht mal die Länder, in denen Krankheiten wie Malaria durch Moskitos übertragen werden. Beispiel Europa: Ein Sommerurlaub am See. Da werden in Skandinavien Mücken genauso zur Plage wie in Südeuropa. Es wäre nicht das erste Mal, dass ein Urlaub abgebrochen werden muss, weil die Anzahl der Mückenstiche bedenkliche Ausmaße annimmt.

Meine Erfahrungen zum Thema Mücken: Manche Leute ziehen Mücken förmlich an, andere werden kaum gestochen. Mückenschutzmittel helfen nicht immer zuverlässig – am besten die Präparate schon zuhause individuell auf Wirkung testen. Ein Moskitonetz ist eine gute Sache, wenn eine entsprechende Anbringung an der Decke möglich ist und du die Säume unter der Matratze einklemmst. Das Summen der Mücken hörst du möglicherweise trotzdem. Dann helfen Ohrstöpsel. Fenster bei Dunkelheit geschlossen halten – das klappt nicht, wenn du darauf angewiesen bist, dass die Nachtluft überhitzte Räume runterkühlt. Aber Fenster bei Dunkelheit offen lassen und drinnen Licht anlassen – das ist in Mückengebieten schon wirklich fahrlässig. Ebenfalls sehr hilfreich: Den Mücken etwas zum Riechen geben, was sie noch anziehender finden als deinen Körperduft: Bewährt hat sich hier zum Beispiel ein kleiner Rest Rotwein auf deinem Nachttischchen. Oder alternativ eine kleine Pfütze Balsamico-Essig. Denk' ggf. auch z.B. über eine Malaria-Impfung nach.

>> Tipp: Hier gibt's Infos zum Thema Impfungen für Work & Traveller.

Fressgassen für Touristen meiden

Es gibt sie in vielen Urlaubsländern weltweit: Die Straßen, in denen sich Touristenlokal an Touristenlokal reiht. Wenn das Klima es zulässt, stehen Tische bereits fertig eingedeckt auf der Straße. Dies wirkt einerseits einladend, ist aber oft die reinste Massenabfertigung. Deutliches Zeichen: Die Ungeduld der Kellner, wenn jeder sein Essen und Getränk einzeln zahlen will. Mir persönlich ist es ein Rätsel, warum so viele Reisende sich darauf einlassen. Ist der Grund der, dass es die Speisekarte bereits in deutscher Übersetzung gibt? Viel spannender ist es doch, dorthin zu gehen, wo die Einheimischen essen – dort sind landestypisches Essen und Ambiente garantiert. Und ein bisschen Verständigung mit Händen und Füßen und Überraschung ist auch mit dabei.

Mitfahrgelegenheiten beim Backpacking

Mitfahrgelegenheiten sind eine der besten Möglichkeiten, um als Backpacker von A nach B zu kommen. Dabei kommst du in den Genuss eines spannenden Roadtrips, ohne selbst ein Auto kaufen oder mieten zu müssen. Oft ist es auch deutlich günstiger als eine Zugfahrt, ein Busticket oder Inlandsflug. Du kannst entweder bei Einheimischen oder bei anderen Backpackern mitreisen. Der Vorteil bei Einheimischen ist natürlich, dass du mehr über die lokale Kultur erfährst, mit den Menschen vor Ort in Kontakt trittst und deine Kenntnisse der Landessprache verbesserst. Allerdings fahren Locals meist nur von A nach B, während du mit anderen Backpackern einen echten Roadtrip mit vielen Zwischenstopps, Übernachtungen in der Wildnis und etlichen weiteren Abenteuern erleben kannst.

Lerne, richtig zu packen

Richtiges Packen ist eine Kunst, die du als (angehender) Backpacker unbedingt beherrschen solltest! Es kann dir beim Backpacking so viele Nervenzusammenbrüche und Kraftanstrengungen ersparen. Hier die wichtigsten Regeln: Packe die schwersten Gegenstände weiter oben in den Rucksack und zwar so dicht wie möglich an den Körper. Das sorgt für eine ideale Verteilung des Gewichts und dein Backpack wackelt beim Laufen nicht so stark umher. Um Ordnung in deinem Rucksack zu schaffen, solltest du verschiedene Packelemente nutzen, beispielsweise verschiedenfarbige Jute-Beutel oder spezielle Packwürfel. Kompressionsbeutel sortieren deinen Backpack-Inhalt nicht nur, sondern schaffen auch noch mehr Platz. Für noch mehr Übersichtlichkeit solltest du dir auf jeden Fall einen Backpack mit verschiedenen Fächern sowie vielen Reißverschlüssen und Zugriffsmöglichkeiten zulegen.

Hier weiterlesen:

>> Teil 2 | 50 Tipps für Backpacker & Individualreisende

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