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Jobsuche & Arbeiten in Holland / den Niederlanden
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Jobsuche & Arbeiten in Holland / den Niederlanden

HOLLAND QUICK-JOB-INFO

ALLGEMEINE KEY FACTS
> Hauptstadt: Amsterdam
> ca. 17.2 Mio. Einwohner
> 3.39 % Arbeitslosenquote
> 81.56 Jahre Lebenserwartung
> 913 Mrd. US$ Bruttoinlandsprodukt
WICHTIGE WIRTSCHAFTSZWEIGE
> Tourismus
> Bankenwesen
> Chemie & Elektroindustrie
BEZAHLUNG
> Währung: Euro (EUR)
> Mindestlohn liegt bei 10.14 € / Stunde
> Durchschnittseinkommen: 43.404 € / Jahr

So gut lebt es sich bei unseren Nachbarn – den Niederlanden

Arbeit bei den europäischen Nachbarn: Einen Job in Holland anzunehmen ist für viele jüngere Deutsche attraktiv. Die Chancen auf eine adäquaten Anstellung sind gegeben, das Arbeitsumfeld in den Niederlanden ist relativ leger und der Weg in die (alte) Heimat nicht allzu weit. Wenn ein Job in Holland eine Option für dich sein kann, bekommst du auf dieser Infoseite grundlegend Infos zum Thema „Jobsuche & Arbeiten in Holland“. Wir geben Auskunft zur Wirtschaftssituation Hollands, zum Arbeitsmarkt für Deutsche, geben Tipps zu Stellensuche und Bewerbungsverfahren und gewähren dir einen kleinen Einblick in die holländische Unternehmenskultur.

Hollands Wirtschaftssituation

Holland – bzw. die Niederlande – haben prinzipiell ein gut funktionierendes, relativ liberales Wirtschaftssystem. Die aktuelle wirtschaftliche Situation ist aber auch hier nach wie vor schwierig. Die Arbeitslosenquote lag Anfang 2014 bei 8,6%. Im produzierenden Gewerbe dominieren die Lebensmittelbranche, die Herstellung von Elektrogeräten und LKW, die chemische Industrie und die Erdölraffinerie. Die Niederlande besitzen darüber hinaus beachtliche Erdgaslager bei Groningen und in der südlichen Nordsee. Einen großen Stellenwert für Holland hat der Dienstleistungssektor: Der Flughafen Schiphol bei Amsterdam, die Welthäfen Rotterdam & Amsterdam sowie die Finanzdienstleister ING, Fortis und AEGON gehören zu den größten Dienstleistungsunternehmen innerhalb Europas. Nicht zuletzt ist Holland weltweit drittgrößter Exporteur landwirtschaftlicher Produkte – gleich nach den USA und Frankreich. Mit hoher Technologisierung werden Gemüse, Getreide, Früchte und Schnittblumen produziert. In großem Maßstab wird auch die Milchviehhaltung betrieben. Käse ist bedeutendstes Exportprodukt der Niederlande.

Holland: Arbeitsmarkt & Jobs für Ausländer

Deine Jobchancen in Holland: In den Niederlanden herrscht kein akuter Mangel an Arbeitskräften. Doch insbesondere für jüngere Bewerber mit hoher beruflicher Qualifikation oder Hochschulabschluss stehen die Chancen auf einen Job grundsätzlich sehr gut. Außer einer fundierten Ausbildung mit gutem Abschluss (insbesondere als Betriebswirt, Ingenieur und Informatiker) sehen potentielle holländische Arbeitgeber gern, wenn deutsche Bewerber bereits niederländische Sprachkenntnisse haben. Auch Teamplayer werden gern eingestellt. Besonders interessante Arbeitgeber findest du in den folgenden Bereichen:

  • Maschinen-, Fahrzeug- und Schiffsbau
  • Elektrotechnik
  • Genuss- und Lebensmittelindustrie
  • Hotel- und Gastgewerbe
  • unterschiedliche Bereiche in der Forschung
  • Gesundheitswesen
  • Bildung

Tipp: Wenn du nahe der Grenze zu den Niederlanden wohnst, kannst du dich in Bezug auf nötige Anforderungen und ggf. auch Bestimmungen zum Arbeitsmarkt in Holland an das Bureau voor Duitse Zaken wenden. Als EU-Bürger darfst du nach Holland mit einem gültigen Personalausweis oder Reisepass ohne Beschränkungen einreisen. Du hast darüber hinaus freien Zugang zum Arbeitsmarkt und benötigst keine offizielle Arbeitserlaubnis.

Bewerbung & Vorstellung bei holländischen Unternehmen

Bewerben in den Niederlanden – ganz anders als bei uns: Eine umfangreiche Bewerbungsmappe mit Arbeitszeugnissen, langem Anschreiben, Bewerbungsfoto oder auch Angabe der Religionszugehörigkeit sind in den Niederlanden nicht gefragt. Viele Unternehmer bevorzugen heute schon Online-Bewerbungen, besonders von Akademikern und jüngeren Bewerbern. Für den tabellarischen Lebenslauf gilt, dass die darin erwähnten Abschlüsse in den niederländischen Referenzrahmen übertragen werden sollten. Deine Aufgaben bei vorangegangenen Anstellungen solltest du möglichst detailliert beschreiben. So erhält der potentielle Arbeitgeber einen Eindruck von deinen Fähigkeiten. Erworbene Fremdsprachenkenntnisse solltest du ebenfalls genau auflisten und einordnen bzw. bewerten. Einen klasse Eindruck macht es natürlich, wenn du dein Anschreiben auf Niederländisch verfassen kannst. Wichtiger sind jedoch persönliche Referenzen, die du in deiner Bewerbung angibst. Das sind Ansprechpartner aus deinem beruflichen oder universitären Umfeld, die der potentielle holländische Arbeitgeber kontaktieren kann. Solche Referenzen sollten in keiner Bewerbung fehlen. Deutsche Abschlüsse der unterschiedlichen Berufszweige sind – bis auf wenige Ausnahmen – in der Regel anerkannt. Gut zu wissen: Niederländische Unternehmen reagieren in der Regel zügig auf eingegangene Bewerbungen. Wenn du aber 3-4 Wochen nach Abgabe deiner Unterlagen noch nichts gehört hast, kannst du in jedem Fall freundlich nachfragen.

Der Auslandsjob-Guide zum durchklicken:

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Das Vorstellungsgespräch

Vor einem persönlichen Vorstellungsgespräch führen holländische Personalentscheider oft erst Telefoninterviews mit verschiedenen Bewerbern. Wenn du kein Niederländisch sprichst, solltest du dich beim Telefoninterview oder auch bei einem späteren persönlichen Gespräch am Anfang des Gespräches kurz entschuldigen. Besser nicht einfach Deutsch sprechen. Ein Bewerbungsgespräch dauert in Holland meist länger als bei uns in Deutschland. Einen positiven Eindruck hinterlässt, wer in jedem Fall ein paar Sätze auf Niederländisch vorbereitet hat. Im Gespräch darfst du ruhig selbstsicher auftreten. Fragen zu Hobbies und zur Lebenssituation der Bewerber sind gängige Praxis und sollten auch beantwortet werden. Du wirst in der Regel nicht so sehr nach deinen Qualifikationen gefragt, sondern eher auf deine Teamfähigkeit „geprüft“. Tipp: Verhalte dich während deines Gespräches mit dem potentiellen niederländischen Arbeitgeber eher bescheiden. Es kommt nicht gut an z. B. den eigenen akademischen Titel herauszustellen. Die holländische Gesellschaft ist relativ calvinistisch-bodenständig geprägt. Das für Deutsche typische Betonen des eigenen Erfolges und Standes wird von Niederländern oft als angeberisch bewertet.

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Unternehmenskultur in den Niederlanden

Die niederländischen Unternehmen und Betriebe sind bekannt für ein freundliches Arbeitsklima und eine ausgeprägte Freude an der Kommunikation. Aber auch hier zählen selbstverständlich gute Qualifikation sowie Leistungsbereitschaft. Die Hierarchien werden im Arbeitsalltag flach gehalten, sind jedoch klar umrissen. Kollegen – direkte, indirekte Kollegen und auch Führungskräfte – sprechen sich in der Regel gegenseitig mit Vornamen an. Die Kleidung am Arbeitsplatz ist meistens nicht so formell wie bei uns. Uns Deutschen eilt in den Niederlanden der positive Ruf voraus besonders pünktlich, fleißig und genau zu sein – und dies wird dann auch von uns erwartet. Vorsicht bei der Nennung des eigenen akademischen Titels, z. B. des Doktortitels. Dies wird in den Niederlanden nicht so gern gesehen. Zumindest in Gesprächen und am Telefon sollte man seinen Titel grundsätzlich weglassen. Anschluss findet man in der Regel schnell, wenn man auch die eine oder andere freie Stunde mit den Kollegen verbringt. Dazu gehört beispielsweise ein gemütlicher Umtrunk zum Ende der Woche, der traditionelle Freitagsborrel.


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