Der Weg zu deinem Work and Travel
Du möchtest deinen Lebenslauf durch ein gezieltes Auslandspraktikum aufwerten? Nicht nur Europa, die ganze Welt rückt wirtschaftlich und kulturell immer enger zusammen: wenn du planst beruflich bald durchzustarten, macht es also Sinn rechtzeitig Arbeitserfahrung auf internationalem Parkett zu sammeln! Auf dieser Seite informieren wir dich kurz und knapp über wichtige Rahmenbedingungen und Voraussetzungen zum Thema Auslandspraktikum.
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Durch ein Auslandspraktikum steigen die beruflichen Chancen von Hochschulabsolventen und jungen Berufstätigen bei deutschen Arbeitgebern. Gleichzeitig erhöhen gezielte Auslandspraktika auch deine Möglichkeiten, auf dem zusammenwachsenden europäischen Arbeitsmarkt einen internationalen Job zu finden.
Schlagkräftige Argumente für ein Auslandspraktikum sind:
In der Regel musst du für ein Auslandspraktikum mindestens folgende Voraussetzungen erfüllen:
Für die Organisation deines Auslandspraktikums stehen dir im wesentlichen zwei Wege offen:
Der eine Weg führt über Vermittlungsstellen beziehungsweise private Vermittlungsagenturen. Bei den Vermittlungsstellen und Mittlerorganisationen bekommen Praktikumssuchende oft alle Infos und Formulare, die sie benötigen. Auch Hochschulen bieten ihren Studierenden häufig ein spezielles Informations- bzw. Vermittlungsangebot bezüglich Auslandspraktika. Private Vermittlungsagenturen sind nicht ganz billig, bieten aber durchaus Vorteile. Solche privaten Agenturen übernehmen für dich die Suche nach und die Kontaktaufnahme mit möglichen Arbeitgebern im Wunschland. Die Agenturen helfen darüber hinaus bei der weiteren Organisation des Praktikumsaufenthalts. Dazu gehören Dinge wie die Beantragung des Visums, die Suche nach einer geeigneten Unterkunft oder auch die Buchung der Flüge. Private Agenturen bieten häufig Servicepakete inklusive Sprachkurs. Meist handelt es sich dabei um einen Intensivkurs vor Ort, unmittelbar vor Beginn des Auslandspraktikums.
Wer sein Auslandspraktikum lieber selbst organisieren möchte, hat dafür in der Regel – je nach Zielland – gute Möglichkeiten. Im Internet tummeln sich zahlreiche internationale beziehungsweise auch länderspezifische Praktikums- und Jobbörsen. Mit ihrer Hilfe können Praktikanten in spe in aller Ruhe nach Praktikumsstellen im Ausland suchen oder auch ein eigenes Gesuch ins Netz stellen. Darüber hinaus existieren heute im Netz auch gute Infoportale und Datenbanken zum Thema. Auch lokale Informationsstellen (wie z. B. an Unis) und einschlägige Fachliteratur versorgen dich in der Regel mit wertvollen und aktuellen Informationen zum Thema "Praktikum im Ausland".
Ein Auslandspraktikum kann – je nach Zielland und Aufwand – einiges kosten. In der Regel entstehen bei einem Praktikum in der Ferne Kosten für Vermittlungsgebühren, ein Visum, Vorsorgeuntersuchungen und (Zusatz-)Versicherungen, An- und Abreise und natürlich für Unterkunft und Lebenshaltung vor Ort. Die gute Nachricht: Für Auslandspraktika gibt es Zuschüsse, Beihilfen und Stipendien. Organisationen wie der DAAD bieten Studierenden, die ein Auslandspraktikum absolvieren möchten beispielsweise Kurzstipendien und Fahrtkostenzuschüsse. Unter Umständen kannst du als Student auch Auslands-BAföG beantragen. Rechtzeitig informieren lohnt sich! Manche Arbeitgeber bieten ihren Praktikanten auch eine Bezahlung oder zahlen eine Aufwandsentschädigung bzw. Beihilfen zu den Fahrtkosten.
Unser Tipp: Erstelle rechtzeitig einen Finanzierungsplan für dein Auslandspraktikum und beantrage gegebenenfalls entsprechende Mittel.
>> Bezahltes Auslandspraktikum
Besonders beliebte Zielländer für ein Auslandspraktikum sind bei jungen Leuten die USA und Spanien, gefolgt von Australien, England und Kanada. Wer im Trend liegen will, sollte aber in jedem Fall auch nach Osteuropa und China blicken. In China kannst du heute schon Praktika in Bereichen wie Marketing, Bildung oder Import/Export machen. Mittelfristig erwarten Experten einen Ausbau der Geschäftsbeziehungen mit osteuropäischen Ländern und China. Arbeitsuchende, die praktische Arbeitserfahrung in diesen Ländern vorweisen können, sind natürlich gerade für deutsche exportorientierte Firmen sehr interessant.
Wer als Praktikant eher ein exotischeres Zielland vor Augen hat, für den sind Länder wie zum Beispiel Ecuador oder Indien attraktiv. Beide Länder bieten ausländischen Praktikanten offene Praktikumsstellen in vielen Bereichen. Nach Ecuador kommen junge Leute, die sich unter anderem für Architektur, Psychologie, Medizin oder Umweltschutz interessieren. Indien bietet internationalen Praktikanten beispielsweise die Gelegenheit, in der Tourismusbranche, im IT-Bereich oder im Ingenieurwesen zu arbeiten.
Den Rahmen eines erfolgreichen Auslandspraktikums bilden Praktikumsvertrag und Praktikumszeugnis. Der Praktikumsvertrag sollte folgende Aspekte enthalten: Dauer des Praktikums, die Arbeitszeiten, Einsatzort und Aufgaben des Praktikanten, Rechte und Pflichten von Praktikant und Arbeitgeber, Kündigungsmodalitäten, Versicherungsschutz sowie eine eventuelle Vergütung.
Am Ende deines Auslandspraktikums solltest du zudem ein qualifiziertes Praktikumszeugnis in den Händen halten. Ein solches qualifiziertes Zeugnis stellt deine ausgeübten Tätigkeiten im Unternehmen dar und enthält eine Leistungsbeurteilung deiner Arbeit als Praktikant.
Achtung bei der Definition von "Praktikum"! Je nach Land gibt es für unseren deutschen Begriff vom Praktikum unterschiedliche Bezeichnungen mit häufig auch unterschiedlichen Bedeutungen. Diese Faustregel kann helfen durchzublicken: absolviert jemand ein Praktikum vor oder nach dem Studium (oder auch nach einer Berufsausbildung), geht man in vielen Ländern davon aus, dass es sich bei diesen Praktika um befristete Arbeitsverhältnisse handelt. Erkundige dich also – spätestens vor Vertragsabschluss – wie es mit den konkreten Begrifflichkeiten in deinem Wunschland steht.
Verschiedene Angebote für bezahlte Auslandspraktika erhältst du auf der folgenden Seite:
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