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Teil 2/2 | 50 Work & Travel Tipps für Australien

Du planst Work & Travel in Australien? Dann lass dir unsere ultimativen 50 Work & Travel Australien-Tipps nicht entgehen. Im zweiten Teil erhältst 26 wichtige Hinweise für deine Working Holidays in Down Under. Es geht zum Beispiel um öffentliche Verkehrsmittel, Spartipps, Steuern sparen & weitere wichtige Themen, die du als Backpacker beachten musst. Auch der erste Teil gibt dir wertvolle Tipps, die du nicht verpassen darfst!

>> Mit Teil 1 | 50 Work & Travel Tipps für Down Under starten

Krankheiten

Da Australien teilweise in den Tropen liegt, solltest du dich dort vor bestimmten Viruserkrankungen schützen. Im Norden Queenslands sowie in der Torresstraße tritt gelegentlich Dengue-Fieber auf. In Einzelfällen kann es zu schweren Gesundheitsschäden mit Todesfolge führen. Leider gibt es gegen das Virus bislang keinen Impfschutz. Da die Viruserkrankung von tagaktiven Mücken übertragen wird, sollte man sich in dieser Region vor allem tagsüber besonders intensiv vor Mückenstichen schützen. In den Monaten Dezember bis Juni ist das Übertragungsrisiko am größten. Außerdem sollte man sich in Australien stets vor dem Kontakt mit giftigen und anderen gefährlichen Tieren in Acht nehmen. Die beste Maßnahme ist, Warnschilder zu befolgen und sich bei Einheimischen über die aktuelle Situation zu informieren. Je nach Jahreszeit können die Bedingungen ganz unterschiedlich sein.

>> Weitere Infos zum Schutz vor Krankheiten in Australien

Kreditkarte

Für Langzeitreisende ist sie mittlerweile wirklich unentbehrlich: eine Kreditkarte mit der du weltweit kostenlos Geld abheben kannst. Als Work & Traveller solltest du zwar auch vor Ort ein australisches Konto eröffnen, aber nur mit einer Kreditkarte kommst du jederzeit unproblematisch an deine Ersparnisse daheim. Du kannst in jeder Notlage Bargeld von deinem heimischen Konto abheben und auch deine Eltern können unproblematisch Geld auf dein Kreditkartenkonto überweisen, da es sich ja um ein deutsches Konto handelt. Eine Kreditkarte, die sich bei vielen Backpackern bewährt hat, ist die DKB Kreditkarte. Damit kannst du nicht nur weltweit kostenlos Geld abheben, sondern auch innerhalb Deutschlands – und zwar an allen Automaten mit Visa-Zeichen, egal zu welcher Bank sie gehören.

>> Die richtige Kreditkarte fürs Australien finden

Linktipps


Auf der englischsprachigen Seite des Traveller Contact Point in Sydney erhältst du viele Tipps und Informationen zu den wichtigsten Work & Travel-Themen, wie zum Beispiel Reiseplanung, Jobsuche und Bewerbung in Australien, Verlängerung des Working-Holiday-Visums oder Steuererstattung. Außerdem kannst du verschiedene Job-Vorbereitungskurse in Sydney buchen.

>> Travellers Contact Point, Sydney

Das Online-Buchungsportal ist eines der besten Tools für die Hostel-Suche. Es bietet einen guten Überblick über alle verfügbaren Angebote mit zahlreichen Bewertungen, einer ausführlichen Beschreibung und Fotos. Die Angebote können übersichtlich nach Preis oder Bewertung sortiert werden, sodass man schnell findet, was man sucht. Eine Alternative ist www.hostelbookers.com.

Die deutschsprachige, offizielle Tourismus-Webseite Australiens bietet viele Reisetipps und Planungshilfen.

>> www.australia.com

Beim größten Kleinanzeigenmarkt Australiens findest du alles, was das Backpacker-Herz begehrt: von Mitfahrgelegenheiten über Reisepartner, Jobs, gebrauchtes Camping-Equipment oder auch Campervans.

>> www.gumtree.com.au

Mitfahrgelegenheiten

Die wohl beliebteste Möglichkeit für Backpacker von A nach B zu kommen sind die sogenannten „Lifts“, die an jedem Schwarzen Brett in Hostels angeboten werden. Backpacker mit eigenem Fahrzeug bieten dort Mitfahrgelegenheiten für andere Reisende an. Man schließt sich zu einer Fahrgemeinschaft zusammen und teilt die Benzinkosten. Vor der Fahrt sollte man sich aber über den genauen Reiseverlauf und den Zeitrahmen einig sein. Außerdem ist es wichtig zu klären, wie die Kosten im Fall von Pannen aufgeteilt werden.

Nationalparks

Australien besitzt eine unglaubliche Vielfalt an schönen, gut erschlossenen Nationalparks. Meist sind diese gut mit dem eigenen Auto zu erreichen. Die Auswahl reicht vom Great Barrier Reef Marine Park vor der Ostküste über den tropischen Kakadu Nationalpark im Norden bis hin zum trockenen, wüstenhaften Kata Tjuta National Park im Herzen des Outbacks, wo sich auch der Uluru befindet. In den Nationalparks solltest du dich immer besonders achtsam verhalten und keinen Müll zurücklassen, da dafür mitunter hohe Strafen verhangen werden. Außerdem ist das Campen in den meisten Nationalparks verboten, auch das kann bei Verstoß zu hohen Strafen führen.

Öffentliche Verkehrsmittel

Bus

Auch wenn in Australien aufgrund der großen Distanzen immer häufiger Strecken mit dem (Billig-)Flieger zurückgelegt werden, ist der Langstreckenbus weiterhin ein wichtiges Transportmittel für Backpacker in Australien. So siehst du auch etwas von der Landschaft, kannst bei längeren Strecken Zwischenstopps einlegen und eine Region so besser kennenlernen. Das größte und bekannteste Busunternehmen ist Greyhound Australia, das mehr als 1100 Haltestellen in ganz Australien bedient. Besonders nützlich für Backpacker sind die sogenannten „hop on, hop off“-Buspässe, da sie fast so viel Flexibilität wie ein eigenes Auto bieten. Es gibt zwei Varianten: Kilometerpässe und Streckenpässe. Kilometerpässe haben den Vorteil, dass man die erworbene Kilometerzahl auf beliebigen Strecken und in beliebigen Richtungen abfahren kann. Mit einem Streckenpass muss man eine bestimmte Strecke abfahren, zum Beispiel die Ostküste von Sydney nach Cairns. Unterwegs kann man die Reise aber so oft unterbrechen wie man möchte.

Zug

Zugfahren ist in Australien nicht so verbreitet wie hierzulande. Das liegt vor allem an dem Streckennetz, das in dem riesigen Land nicht so engmaschig ist. Allerdings gibt es einige Strecken, die allein schon aufgrund der enormen Distanz legendär sind und ein ganz besonderes Reiseerlebnis bieten. So kann man beispielsweise mit dem Zug „The Ghan“ einmal von Norden nach Süden (oder umgekehrt) den Kontinent durchqueren und dabei mitten durchs rote Zentrum fahren.

Flugzeug

Obwohl die Billigflieger nicht ganz so günstig sind wie in Europa, bietet sich das Fliegen vor allem für längere, landschaftlich wenig reizvolle Strecken an. Man sieht dann zwar nicht so viel von der Landschaft wie bei einer langen Bus- oder Zugreise, aber man ist schnell am Ziel. Die bekanntesten Billigfluglinien in Australien sind Jetstar und Virgin Blue. Wenn man sich den Newsletter beider Airlines abonniert, erfährt man auch von günstigen Sonderaktionen.

>> Weitergehende Infos zum Thema findest Du hier: Reisen in Australien

Postkarten ohne Porto verschicken

Unglaublich aber wahr! Standardpostkarten kann man ohne Porto von Australien nach Deutschland schicken. Angeblich geht dies noch aus einer Regelung aus dem Zweiten Weltkrieg hervor, in der Feldpost portofrei verschickt werden konnte. Diese Regelung wurde anscheinend bis heute noch nicht abgeschafft. Man sollte sich allerdings auch nicht 100%ig darauf verlassen, dass die Postkarte tatsächlich ankommt. Einen Versuch ist es aber sicherlich wert. Fakt ist: Viele Backpacker haben die absurde Regel schon getestet und einige Karten sind tatsächlich unfrankiert bei den Lieben daheim angekommen. Sicherer ist es jedoch, wenn man eine kostenlose „Airmail“-Marke vom Postamt holt und diese draufklebt. Dann wird die Karte auf jeden Fall befördert, nur der Empfänger wird unter Umständen zur Nachzahlung aufgefordert.

Preisniveau

Preise können zwischen Stadt und Land stark variieren. In den Supermärkten der Städte findet man meist ein vielseitigeres und in der Regel auch günstigeres Angebot als in kleinen Outback-Orten, wo man für die gleichen Produkte oft deutlich mehr berappen muss. Andererseits hat man in abgelegenen Gebieten auch weniger Gelegenheiten, Geld auszugeben. Die Lebenshaltungskosten in Australien sind höher als in Deutschland, dafür wird man in Australien aber meist auch besser bezahlt. Das Land hat einen der höchsten Mindestlöhne weltweit. Tabak und Alkohol sind in Down Under jedoch wirkliche Luxusgüter, die sich die meisten Backpacker nur in Maßen leisten können. Dafür sind die Benzinkosten deutlich niedriger als in Deutschland.

Reiseadapter und MehrfachsteckdoseReiseadapter für Work & Travel in Australien

Da es in Australien andere Steckdosen gibt als bei uns, brauchst du einen Reiseadapter, um deine elektronischen Geräte zu betreiben. Wenn du außerdem eine deutsche Mehrfachsteckdose einpackst, kannst du verschiedene Geräte gleichzeitig nutzen bzw. aufladen. Das ist günstiger, als mehrere von den vergleichsweise teuren Adaptern zu kaufen.

Reisebudget

Reisebudget für Australien | Was kostet Work & Travel?

Für die Einreise nach Australien wird ein finanzieller Nachweis über 5.000 Australische Dollar (ca. 3.500 Euro) verlangt. Damit sollst du belegen, dass du deinen Lebensunterhalt eine Zeitlang auch selbst bestreiten kannst, falls es mit der Jobsuche beispielsweise nicht sofort klappt. Zusätzlich solltest du finanzielle Mittel für einen Rückflug oder bereits ein Ticket haben. Wer diesen Mindestbetrag bei der Einreise nicht in Form eines beglaubigten Kontoauszugs nachweisen kann, dem kann im schlimmsten Fall die Einreise verweigert werden. Die Kontrolle erfolgt jedoch nur stichprobenartig. Neben dieser „Mindesterwartung“ solltest du deine Reiseausgaben dennoch großzügig bemessen. Wenn ein Autokauf, die Anschaffung von Freizeitausrüstung oder längere Ausflüge geplant sind, ist auch das Mindestbudget schnell erschöpft. Eine Kreditkarte ist sinnvoll, um jederzeit Zugriff auf die Reserven daheim zu haben.

>> Work & Travel Kosten im Überblick

Reisezeit

Das riesige Australien umfasst verschiedene Klimazonen: Die Tropen im Norden, die Subtropen an der Ost- und Westküste, die gemäßigte Zone im Süden und im Landesinneren die Kontinentalzone. Daher sind die besten Reisezeiten für die verschiedenen Regionen Australiens ganz unterschiedlich. Als Faustregel gilt: Den Süden Australiens bereist man am besten im australischen Sommer von Oktober bis April. Der australische Winter, etwa von Mai bis September, ist dagegen die beste Reisezeit für den Norden und das Outback, da die Temperaturen dann am angenehmsten und die Niederschläge am geringsten sind. Man sollte aber auch darauf achten, Hauptreisezeiten wie Schulferien oder besondere Feste zu vermeiden, da zu dieser Zeit alles deutlich teurer und außerdem überfüllt ist.

Rucksack

Auch wenn es immer wieder Diskussionen gibt, ob das Reisen mit dem Rucksack oder Koffer bequemer ist, eins ist sicher: Der Rucksack ist das wichtigste Reiseutensil eines Backpackers und zu einer echten Backpacking-Reise gehört er schlichtweg dazu. Sicherlich hat ein Rollkoffer auch seine Vorteile, da man ihn nicht ständig tragen muss, aber als Work & Traveller bewegt man sich einfach extrem oft von A nach B. Da gibt es ständig Situationen, in denen man den Koffer eben nicht einfach hinter sich her ziehen kann und mit dem Rucksack viel schneller ist. Außerdem pflegen die meisten Work & Traveller einen eher abenteuerlichen Reisestil, wofür sich der Backpacker-Rucksack am besten eignet.

>> 14 Dinge, die jeder Backpacker braucht!

Sonnenschutz

Die Sonne scheint in Australien stärker als in vielen anderen Ländern. Selbst bei bedecktem Himmel holt man sich leicht einen Sonnenbrand. An den Sonnenschutz sollte man deshalb stets denken. Die Sonnencreme kaufst du am besten vor Ort, denn ein hoher Lichtschutzfaktor ist in Australien gang und gäbe und außerdem viel günstiger als bei uns. Wenn du dich über lange Zeit der direkten Sonne aussetzt, zum Beispiel beim Wandern oder auch bei der Arbeit auf dem Feld, solltest du unbedingt einen Sonnenhut mit breiter Krempe sowie ein langärmliges Shirt tragen.

Souvenirs

Vor allem Waren, die mit der Aborigine-Kultur zu tun haben, sind bei Heimkehrern als Souvenirs sehr beliebt. Dazu zählen beispielsweise Bumerangs und Didgeridoos. Man sollte allerdings wissen, dass es sich bei vielen Produkten um maschinell produzierte Massenware aus China handelt. Wer Originalprodukte erwerben möchte, muss tiefer in die Tasche greifen. Wenn du Aborigines unterstützen möchtest, kaufst du am besten in Geschäften von Aboriginal Communities. Die Einnahmen der meist etwas teureren Produkte kommen dann direkt der Community zugute und man kann mehr über die Herkunft der Produkte erfahren.

Souvenirs in Australien kaufen | Bumerang, Didgeridoos & Co.

Man sollte sich aber gut überlegen, wann man ein Didgeridoo kauft und wie man es nach Hause bekommt. Am besten kaufst du es erst kurz vor deiner Abreise oder schickst es vorher per Flug- oder Schiffsfracht nach Hause. Einige Läden bieten sogar den Service, es direkt zu dir nach Hause zu schicken. Wenn du ein Didgeridoo im Flugzeug mitnehmen möchtest, solltest du es unbedingt flugtauglich verpacken (am besten eignet sich eine größere Transportrolle), denn ab einer Länge von 60 cm kommt das Souvenir in den Frachtraum. Informiere dich vor deiner Kaufentscheidung auch über Freigepäckgrenzen. Womöglich musst du das Didgeridoo als teures Zusatzgepäck aufgeben.

Spartipps

Unsere fünf wichtigsten Spartipps für die Work & Travel-Reise sind:

1 | Organisiere die Reise selbst, anstatt über einen Veranstalter zu buchen.

2 | Reise im eigenen Wagen oder fahre bei anderen als Mitfahrer mit. Das macht nicht nur mehr Spaß, als ständig Bus zu fahren oder Inlandsflüge zu nehmen, es ist auch viel günstiger!

3 | Koche selbst, statt immer auswärts essen. In jedem Backpacker-Hostel gibt es eine Gemeinschaftsküche, die du nutzen kannst. Noch günstiger wird es, wenn du mit anderen Backpackern gemeinsam kochst und ihr euch die Kosten teilt.

4 | Nutze auch mal Camping und Couchsurfing, statt nur in Hostels zu übernachten.

5 | Bestell die Newsletter großer Traveller-Seiten, um ständig über Sonderangebote und Reiseschnäppchen informiert zu werden.

>> Work & Travel mit der Auslandsjob.de-Checkliste selbst organisieren

Starterpakete

Du kannst dich nicht entscheiden, ob du Work & Travel über einen Veranstalter buchen oder lieber alles allein organisieren sollst? Die Work & Travel Starterpakete sind der ideale Mittelweg zwischen einem Veranstalter und der Organisation in Eigenregie. Im Gegensatz zu den teilweise aufgeblasenen Programmen großer Veranstalter, bieten sie dir die Leistungen, die du wirklich willst und brauchst – und zwar zu einem deutlich niedrigeren Preis. Es gibt unterschiedliche Angebote, sodass du dir ein Paket aussuchen kannst, das zu dir und deinen Bedürfnissen passt. So sparst du Geld und musst trotzdem nicht alles allein organisieren. Wichtiger noch: Du bist auf deiner Reise nicht allein, denn du hast sowohl in der Organisations-Phase als auch vor Ort einen Ansprechpartner.

>> Hier ein passendes Work & Travel Starterpaket finden

Steuererklärung

Als Work & Traveller zahlst du in Australien Steuern - und zwar nicht gerade wenig. Ab dem 1.1.2017 musst du 15% deines Gehalts abgeben.  Dieses Geld kannst du dir auch nicht mehr am Ende deines Aufenthaltes zurückholen.

>> Neue Backpacker-Steuer für Australien?

Steuernummer

Zum Arbeiten benötigst du in Australien eine Tax File Number (Steuernummer), die du innerhalb Australiens beim Australian Taxation Office beantragen kannst. Diese Steuernummer ist mit der deutschen Lohnsteuerkarte vergleichbar, auch wenn es sich lediglich um eine Nummer handelt. Sie wird dem Antragsteller nach ca. ein bis zwei Wochen per Post zugesandt. Du kannst sie dir beispielsweise in dein Hostel schicken lassen oder die Nummer einfach telefonisch erfragen. Eine andere Möglichkeit ist, die Tax File Number (TFN) online auf der Seite der australischen Regierung zu beantragen. Dort findest du ein Antrags-Formular für das Online-Verfahren. Arbeitet man ohne diese Nummer wird automatisch der Höchststeuersatz von ca. 49% auf das Einkommen erhoben. Mit Steuernummer beträgt der Steuersatz 15%.

>> Wie beantrage ich eine Steuernummer für Australien?

Tiere

Es ist kein Geheimnis, dass es in Australien außergewöhnlich viele giftige und gefährliche Tiere gibt. Im Wasser solltest du dich vor folgenden Tieren in Acht nehmen:

Haie: Auch an bekannten Badestränden wie dem Bondi-Beach in Sydney sind Haie nicht selten.

Krokodile: Sie kommen im tropischen Norden Australiens sowohl im Salzwasser (salties) als auch im Süßwasser (freshies) vor. Für den Menschen gefährlich sind die bis zu acht Meter langen Salzwasserkrokodile. Angriffe enden in der Regel tödlich. Warnschilder sollte man immer sehr ernst nehmen.

In Australien gibt es viele gefährliche Tiere, wie z.B. Haie

Quallen: Gerade weil einige Quallenarten sehr klein, fast unsichtbar und trotzdem tödlich sein können, sind sie besonders gefährlich. In einigen Teilen Australiens kann man während der Quallen-Saison nur mit einem Schutzanzug oder in durch Netze geschützten Gebieten baden. Sollte doch etwas passieren, kann man zur ersten Wundversorgung Essig auftragen.
Aber auch an Land gibt es in Australien einige gefährliche Tiere:

Skorpione: Da Skorpione im ganzen Land zu finden sind und deren Stiche lebensgefährlich sein können, sollte man besonders achtsam sein und auf jeden Fall die Schuhe vor dem Anziehen kontrollieren!

Spinnen: Auch manche Spinnenarten, die mitunter in Siedlungsgebieten vorkommen, sind gefährlich. Zu den gefährlichsten Arten in Australien zählen die Trichternetzspinne und die Rotrückenspinne. Wirf daher beim Toilettengang lieber einen Blick unter den Klodeckel, weil sich einige dieser Spinnen gerne dorthin zurückziehen.

Schlangen: In Australien sind zahlreiche giftige Schlangenarten heimisch, darunter auch die giftigste der Welt. Ein Biss des „Inland-Taipan“ ist in wenigen Minuten tödlich. Deshalb sollte man vor allem bei Wanderungen im Outback und anderen ländlichen Gebieten extrem vorsichtig sein, festes Schuhwerk tragen und vorsichtshalber mit einem erfahrenen Guide laufen, der im besten Fall das Gegengift in der Tasche hat.

Zecken: Auch die giftigste Zecke der Welt ist in Australien heimisch. Ein Biss ist zwar nicht tödlich, aber sehr unangenehm. Du solltest dich regelmäßig nach Zecken absuchen und bei einem Biss direkt zum Arzt gehen.

Grundsätzlich gilt: Auch harmlos erscheinende Tiere wie Kängurus, Koalas oder Emus können unter Umständen aggressiv werden. Tieren, die du nicht richtig einordnen kannst, solltest du mit entsprechender Vorsicht begegnen.

>> Wie du dich vor gefährlichen Tieren in Australien schützen kannst?

Touren

In fast allen Hostels kann man geführte Ausflüge und Touren buchen. Die Beratung im Hostel ist dabei selten uneigennützig, da die Hostels von den Tour-Anbietern Vermittlungsprovisionen erhalten. Deshalb lohnt es sich mitunter, direkt bei den Tour-Anbietern nachzufragen und die Preise zu vergleichen. Sparen kannst du bei Touren vor allem mit speziellen Discount Cards, wie zum Beispiel dem Internationalen Jugendherbergsausweis, dem Internationalen Studentenausweis oder der VIP Backpacker Card. Du zahlst in der Regel einen Jahresbeitrag und erhältst dafür Rabatte bei Touren, Unterkünften, Eintrittspreisen und einigem mehr. Wenn du eine mehrtägige Tour buchst, kannst du in fast allen Hostels dein Gepäck für einige Tage aufbewahren, teilweise gegen eine geringe Gebühr.

Trampen

Viele Backpacker probieren in Down Under das Trampen (engl. Hitchhiking) aus. Das spart nicht nur Geld, es ist auch eine der aufregendsten und abenteuerlichsten Formen des Reisens. Nichtsdestotrotz sollte man sich auch möglicher Gefahren bewusst sein und es nur ausprobieren, wenn man sich 100 Prozent wohl dabei fühlt und gegenüber Fremden selbstbewusst auftritt. Mögliche Risiken kann man eindämmen, indem man:

  • bei Tag und möglichst zu zweit trampt
  • Leute an Tankstellen direkt anspricht (dort gibt es Überwachungskameras)
  • als Frau nur Frauen anspricht
  • die Autonummer per SMS an die Familie oder Freunde schickt (kann auch dabei helfen, vergessene Sachen zurückzubekommen)

Trampen als Backpacker in Australien

>> Work & Travel: Als Frau alleine unterwegs sein

Versicherungen

Als Work & Traveller in Australien solltest du dich gut versichern. Für die Beantragung des Working-Holiday-Visums musst du zwar keine abgeschlossenen Versicherungen nachweisen, dennoch solltest du aus Eigeninteresse die wichtigsten Versicherungen abschließen. Absolut unentbehrlich ist eine Langzeit-Auslandskrankenversicherung, da die deutschen Kassen für Arzt- und Krankenhauskosten in Down Under nicht aufkommen.

Als Backpacker in Australien sollte man immer gut versichert sein.

Auch eine Haftpflicht- und Unfallversicherung sind für einen längeren Auslandsaufenthalt empfehlenswert. Eine Reisegepäckversicherung lohnt sich oft nicht, da zum Beispiel elektronische Geräte häufig vom Versicherungsschutz ausgeschlossen werden. Bevor du eine solche Versicherung abschließt, solltest du das Kleingedruckte gut lesen.

>> Hier geht es zum Work & Travel Versicherungsvergleich

Working-Holiday-Visum

Das Working-Holiday-Visum ist die Grundvoraussetzung für einen bis zu einjährigem Work & Travel-Aufenthalt. Deutsche Staatsbürger im Alter von 18 bis 30 Jahren können es online auf der Website der australischen Regierung beantragen. Wer alle Voraussetzungen erfüllt, erhält die Visumsbestätigung in der Regel schon nach wenigen Tagen per E-Mail. Trotzdem sollte man diesen wichtigen Schritt in der Work & Travel-Planung nicht bis zur letzten Minute aufschieben, da es in Einzelfällen auch mal länger dauern kann. Sobald du das Visum erhalten hast, hast du ein Jahr Zeit, nach Australien einzureisen. Unter bestimmten Voraussetzungen ist eine Verlängerung des Working-Holiday-Visums um weitere zwölf Monate möglich. Weitere Informationen findest du auch unter www.working-holiday-visum.de.

Die Online-Beantragung deines Working-Holiday-Visums solltest du sehr sorgfältig erledigen. Wenn dir nämlich ein Fehler unterläuft und dein Visum aufgrund dessen abgelehnt wird, erhältst du die Visumsgebühren nicht zurück. Du musst dann das Working-Holiday-Visum erneut beantragen und die Gebühr in Höhe von ca. 290 Euro noch mal zahlen. Damit dir so ein ärgerlicher Fehler nicht passiert, erklären wir in unserem Video zum Working-Holiday-Visum alle wichtigen Schritte der Online-Beantragung.

>> Video-Guide zur Beantragung des Working-Holiday-Visums für Australien

>> Generelle Infos, Voraussetzungen, Visa-Anleitung & Co. für das Australien Visum

Working Hostels

Working Hostels sind eine Mischform aus Hostel und Arbeitsvermittlung. Sie befinden sich meist in ländlichen Gebieten. Dort kooperieren die Hostel-Besitzer mit lokalen Arbeitgebern, zum Beispiel nahegelegenen Farmen, und vermitteln Backpacker mit einem Working-Holiday-Visum als Arbeitskräfte. Dein Vorteil: Du kommst ohne großen Aufwand an einen Job. Das Hostel profitiert, da du in dieser Zeit im Hostel wohnst und Miete zahlst. Nicht selten bietet das Hostel sogar einen Bustransfer zu den Arbeitgebern an. Mehr Informationen zu Working Hostels findest du auf Auslandsjob.de. Die australische Seite Farmwork23.com/hostels bietet eine Übersicht aller Working Hostels in Australien.

>> Via Working-Hostel als Backpacker einen Job finden

Visit Australia Airpass

Der Visit Australia Airpass ist ein großartiges Flugangebot von Singapore Airlines für alle, die sich in Down Under häufiger via Inlandsflug von A nach B bewegen möchten. Der Airpass beinhaltet bis zu 10 Inlandsflüge, wobei 30 australische Städte und 63 Verbindungen zur Wahl stehen. Die Gültigkeit beträgt ein Jahr nach Erwerb des Airpasses - Was kann idealer für Work & Traveller sein?!

>> Visit Australia Airpass für deutsche Work & Traveller

Zurück zu Teil 1 der 50 Work & Travel Australien-Tipps:

>> Teil 1 | 50 Australien-Tipps für Backpacker

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