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Teil 5/8 | Worauf achten beim Kauf von Backpacker Rucksäcken?

Moderne Backpacker Rucksäcke bieten eine Vielzahl an Extra-Ausstattung. Zudem gibt es tolle Designs in schönen Farben. Das alles ist aber für die Auswahl des Rucksacks zweitrangig. Wichtig ist vor allem, dass der Rucksack zu dir passt. Das gilt zunächst für deine Körpergröße und für das Tragegefühl. Außerdem aber auch für die Art der Trekkingreise. Denn: Auf mehrtägigen Wandertouren mit Selbstverpflegung benötigst du große Backpacker Rucksäcke mit viel Fassungsvermögen. Für Tagestouren mit einem festen Standort brauchst du hingegen nur einen Bruchteil davon.

Tipps für den Rucksack-Kauf

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Gewicht und Fassungsvermögen des Backpacks

Du hast in etwa eine Vorstellung davon, was du alles transportieren wirst. Jetzt fragst du dich, wie groß der passende Rucksack für deine individuelle Tour sein sollte und wie viel Gewicht du über längere Strecken tragen kannst. Jetzt geht es darum, den richtigen Backpacker Rucksack nach Größe auszuwählen.

Aber auch wenn du den Tipps unter dem Link folgst und dich an deiner Körpergröße und dem benötigten Packinhalt orientierst, in jedem Fall gilt: Je weniger du schleppen musst, umso besser für dich! Was hilft es dir, wenn du zwar das empfohlene Rucksack-Höchstgewicht unterschreitest, dich aber trotzdem wie ein Packesel fühlst und dir die Last über lange Strecken zu schaffen macht? Hier haben Reise-Minimalisten einen echten Vorteil. Nur das Allernötigste mitnehmen – das schaffen manche Trekkingreisende bereits beim ersten Mal. Andere werden erst aus Schaden klug.

Die wichtigsten Bewertungskriterien beim Rucksack:

Tragegestell: Rucksack auf jeden Fall im Fachhandel selbst aufprobieren. Im guten Fachhandel ist es möglich, den Rucksack testweise mit Gewicht zu beladen. Erst dann kannst du den Sitz des Tragesystems, die Lastenverteilung des Rucksacks und die Anpassung an deinen Rücken richtig beurteilen. Tragesysteme sind in der Regel verstellbar und individuell anpassbar.

Polsterung: Eine gute Rückenpolsterung verleiht dem Tragesystem zusätzliche Stabilität. Alternativ werden heute zwecks besserer Belüftung häufig auch Netzrücken angeboten. Hier gilt es zu testen, abzuwägen und individuell zu entscheiden. Genauso wichtig wie die Rückenpolsterung ist eine optimale Hüftpolsterung. Schließlich werden rund 70 Prozent der Gesamtlast auf die Hüfte abgeleitet. Auch wenn eine optimale Rücken- und Hüftpolsterung oft mit Extrakosten verbunden ist, solltest du gerade daran besser nicht sparen.

Regendichtigkeit: Backpacker Rucksäcke sind meist wasserabweisend, aber nicht 100 Prozent wasserdicht. Wenn es richtig schüttet, ist eine integrierte Regenplane hilfreich, ansonsten aber eher unpraktisch. Alternativ dazu gibt es Regenhüllen, die du über den Rucksack ziehen kannst. Meist ist es wichtiger, Kleidungsstücke gebündelt in wasserdichte Plastiktüten zu wickeln und Fotoapparat und Kartenmaterial zu schützen als den gesamten Rucksack nach außen vollkommen abzudichten. Alternativ zu Plastiktüten gibt es für Trekkingreisende auch praktische Kompressionsbeutel, die zudem das Volumen reduzieren und Platz sparen.

Reißverschlüsse: Einige Hersteller übernehmen eine zeitlich befristete Garantie für die Reißverschlüsse ihrer Rucksäcke. Das ist schon einmal ein Indiz dafür, dass es sich um gute und langlebige Verschlüsse handelt. Manche Reißverschlüsse sind zudem abschließbar – bei einem Backpacker Rucksack ist das eher überflüssiger Schnickschnack.

Nähte: Die Nähte deines Rucksacks müssen hohen Belastungen standhalten. Darum ist es wichtig, dass sie qualitativ gut gearbeitet sind. Überprüfe auf jeden Fall auch die Nahtzugaben. Dröselt hier der Stoff vielleicht bereits auf?

Gurte: Neben dem Hüftgurt und den Schultergurten kommt bei einem Trekkingrucksack dem Gurt vorne oberhalb der Brust besondere Bedeutung zu. Beim Kauf solltest du auf guten Sitz achten. Bei Gurten an Rucksäcken gilt außerdem: Nur so viele Gurte wie nötig! Auch bei namhaften Herstellern gibt es Rucksäcke mit überflüssigen Gurten und Bändern, die mehr der Optik als der Funktion dienen. Aber gerade die Gurte erweisen sich auf Reisen hinderlich, weil du damit hängenbleiben kannst. Weniger ist hier also mehr.

Schlaufen: Zusätzliche Schlaufen außen am Rucksack können zum Beispiel dazu dienen, oben im Schulterbereich eine Isomatte aufzuschnallen oder seitlich Wanderstöcke einzuhängen. Aber für Schlaufen gilt dasselbe wie für die Gurte: Sie sind einerseits praktisch, können aber andererseits auch hinderlich sein. Darum besser nur das akzeptieren, was unbedingt nötig ist.

Fächer: Der klassische Trekkingrucksack besteht aus einem Fach für den Schlafsack im Hüftbereich, einem großen mittleren Fach auf Rückenlänge und einem kleinen Zusatzfach in der Abdeckung des großen Fachs. Zusätzliche Seitentaschen zum Beispiel für Getränke gehören nicht dazu, weil anders das Gewicht besser auf Hüfte und Schultern geleitet und der Nebenmann weniger behindert wird.

Beim Trekkingrucksack sind die Prioritäten klar: Es ist weniger wichtig, dass er leicht zu packen und zu befüllen ist, sondern dass er gut zu tragen und das Gewicht ergonomisch günstig verteilt ist. Darum gibt es ein großes Fach, das von oben befüllt wird statt vieler kleiner Fächer außen.

Zu Maßen und Gewicht siehe auch: Backpacker Rucksack nach Größe auswählen

Exkurs: Gegenstände außen am Rucksack befestigen?

Grundsätzlich gilt: Deine Utensilien gehören in den Rucksack und sollten besser nicht außen befestigt werden. Denn sie behindern die Stabilität. Eine Ausnahme gilt für die Isomatte. Sie ist zwar sperrig, aber sehr leicht und kann daher ohne Weiteres noch oberhalb des Schulterbereichs aufgeschnallt werden.

Wie viel kostet ein guter Rucksack?

Einen qualitativ hochwertigen Backpacking-Rucksack bekommst du ab etwa 100 Euro. Rucksäcke, die für weniger Geld angeboten werden, sind meist qualitativ minderwertig und lohnen den Kauf nicht. Natürlich kann man auch Glück haben und ein Schnäppchen ergattern, wenn man sich zum Beispiel für ein älteres Modell aus der Vorsaison entscheidet. Jedoch sollte man prinzipiell 100 bis 150 Euro einplanen. Es gibt natürlich auch teurere Modelle, allerdings bezahlt man da oft auch für die Marke. Dieses Geld kann man sich getrost sparen und es lieber an anderer Stelle investieren.

Tipp: Es lohnt sich, bei Auslaufmodellen zuzuschlagen. Im Frühling kommen meist die neuen Modelle auf den Markt. Ältere Modelle werden reduziert, auch wenn sie dieselbe funktionale Qualität mitbringen.

Wo finde ich einen hochwertigen Rucksack?

Bei Rucksäcken kannst du zwischen einer ganzen Reihe verschiedener Qualitätsprodukte wählen. Das macht die Entscheidung ja nicht unbedingt einfacher. Online-Bewertungsportale bieten dir schon mal einen ersten Eindruck davon, was du zu welchem Preis bekommen kannst. Unabhängig sind die Bewertungen bekanntermaßen oft nicht. Um Rucksäcke auszutesten und den für dich passenden optimalen Rucksack zu finden, empfiehlt sich der Weg in einen gut sortierten Outdoor-Laden in deiner Nähe.

Im Laden oder online kaufen?

Ob du deinen Backpacker-Rucksack lieber im Geschäft oder Online-Handel kaufst, ist Geschmackssache. Im Fachhandel bekommst du Beratung und kannst den Rucksack direkt ausprobieren. Bestellst du deinen Backpacker-Rucksack online, kannst du evtl. ein paar Euro sparen und ihn außerdem über mehrere Tage zuhause testen. Dort kannst du ihn auch mal vollständig bepacken und in diesem Zustand ausprobieren. Ein guter Zeitpunkt für den Rucksackkauf ist übrigens der Frühling. Dann kommen die neuen Modelle auf den Markt und du kannst die Rucksäcke des Vorjahrs besonders günstig erstehen.

Tipp: Am besten informierst du dich vorab auch bei befreundeten Backpackern, was einen guten Rucksack ausmacht. Damit du nicht alles auf die harte Tour unterwegs herausfinden musst, informierst du dich also am besten bei den Profis. Die haben die schlimmsten Fehler alle schon gemacht und können wertvolle Tipps geben, damit sie dir nicht auch passieren.

Outdoorer & Outfitter-Empfehlungen von Auslandsjob.de Gütesiegel Work & Travel Rucksack

Outdoorer.net: Outdoorer ist spezialisiert auf Work and Travel- & Backpacker-Ausrüstungen und hat hierfür spezielle Rucksäcke entwickelt, die gerade Work and Travellern bei Langzeit-Auslandsaufenthalten zu Gute kommen. Hier findet ihr den "Work & Traveller" Rucksack, den wir in Zusammenarbeit mit Outdoorer und unseren Usern entwickelt haben.

 

    Hier weiterlesen:

    >> zurück zu Teil 1 | Den richtigen Backpacker-Rucksack finden

    >> zurück zu Teil 2 | Der typische Backpacker-Rucksack

    >> zurück zu Teil 3 | Backpacker-Rucksack für Frauen

    >> zurück zu Teil 4 | Die richtige Rucksack-Größe finden

    >> Teil 6 | Rucksack oder Koffer - Was macht mehr Sinn?

    >> Teil 7 | Unser Rucksack-Tipp: Der Work & Traveller 75 + 10

    >> Teil 8 | Backpacker-Rucksack richtig packen

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