Jobsuche & Arbeiten in Japan
JAPAN QUICK-JOB-INFO
> ca. 123 Mio. Einwohner
> ca. 2,6 % Arbeitslosenquote
> 84,3 Jahre Lebenserwartung
> ca. 4,4 Billionen US$ Bruttoinlandsprodukt
> Roboter- & Biotechnik
> Erneuerbare Energie
> Mindestlohn liegt bei ca. 1.055 YEN / Stunde (nationaler Durchschnitt)
> Durchschnittseinkommen: ca. 4,55 Mio YEN / Jahr
Das Wichtigste in Kürze
- Der japanische Arbeitsmarkt ist noch wenig offen für Ausländer (nur ca. 3 % der Bevölkerung), gute Chancen bestehen aber bei international tätigen Unternehmen.
- Die Arbeitslosenquote liegt bei nur ca. 2,6 % – eine der niedrigsten weltweit.
- Gute bis sehr gute Japanisch-Kenntnisse (idealerweise JLPT Level 2 oder 1) sind für die meisten soliden Anstellungen Voraussetzung.
- Die besten Chancen haben Ingenieure, IT-Spezialisten und technische Experten sowie Bewerber im Finanzsektor.
- Du brauchst vor der Einreise ein passendes Arbeitsvisum – je nach Job z. B. „Engineer Visa“ oder „Specialist in Humanities“.
Was macht den Reiz aus in Japan zu arbeiten?
Ein Job in Japan: Wer davon träumt, hat mit den richtigen Voraussetzungen durchaus Chancen, muss aber auch der Realität ins Gesicht sehen. Nicht alle Professionen sind bei japanischen Arbeitgebern gefragt. Wenn du planst eine Zeitlang oder auch dauerhaft in Japan Fuß zu fassen, solltest du einiges beachten und planen. Wir informieren hier zum Thema „Auslandsjob Japan“ u.a. über Branchen, Arbeitsmarkt, Jobmöglichkeiten, Jobsuche, Bewerbungsregeln und Unternehmenskultur der Japaner.
Wir klären folgende Themen:
- Wirtschaftskraft in Japan: Führende Branchen
- Arbeitsmarkt & Jobmöglichkeiten für Ausländer
- Sprachkompetenz als Schlüssel zum Job in Japan
- Bewerbung & Vorstellungsgespräch
- Arbeits- und Unternehmenskultur in Japan
- Arbeitsvertrag & Gehalt in Japan
- Das Visum für das Arbeiten in Japan
- Working Holiday Programme für Japan
- Job finden in Japan
- FAQ
Job-Angebot in Asien
Wirtschaftskraft in Japan: Sektoren & führende Branchen
Japan ist eine hoch industrialisierte, freie Marktwirtschaft. Die Stärken des Inselstaates liegen dabei eindeutig in der forschungsintensiven Hochtechnologie und im internationalen Handel. Japanische Unternehmen sind Wegweiser bei Zukunftstechnologien wie Karbonfasern, Solarenergie oder Elektrofahrzeuge. Weitere Wirtschaftssektoren: Lediglich 15% des Landes können landwirtschaftlich genutzt werden, relevante Bodenschätze sind kaum vorhanden. Bemerkenswert: Die Arbeitslosenquote in Japan ist mit rund 2,6% im internationalen Vergleich außergewöhnlich niedrig.
Arbeitsmarkt & Jobmöglichkeiten für Ausländer in Japan
Zurzeit ist der japanische Arbeitsmarkt noch nicht besonders offen für Arbeitskräfte aus dem Ausland. Rund 3 % der Bevölkerung Japans sind Ausländer – Tendenz stark steigend (2013 waren es noch unter 2 %). Der Trend – insbesondere japanischer Großunternehmen – geht aber eindeutig dahin zunehmend Ausländer einzustellen. Gut sind die Bewerberchancen bei international tätigen Unternehmen. Besonders für deutsche Bewerber interessant: Deutsche Unternehmen mit einer Niederlassung oder Tochtergesellschaft in Japan. Leben und arbeiten in Japan ist vor allem bei hoch qualifizierten Akademikern und Spezialisten beliebt. Die besten Chancen auf eine gute Anstellung in Japan haben Ingenieure, IT-Spezialisten sowie technische Experten auf anderen Gebieten. Aussichtsreich sind auch Bewerbungen im Finanzsektor sowie in Branchen, die stark exportabhängig sind. Bewerber aus den Bereichen „Geisteswissenschaften“ und „Wirtschaftswissenschaften“ müssen Spezialkenntnisse beziehungsweise mehrjährige Berufserfahrung vorweisen können. Wer eine solide Anstellung sucht, braucht in den meisten Fällen gute bis sehr gute Japanisch-Kenntnisse.
Sprachkompetenz als Schlüssel zum Job in Japan
Bewerber für qualifizierte Auslandsjobs in Japan brauchen in der Regel Sprachkenntnisse in der Landessprache. Stellen für ausländische Bewerber kann man daher in zwei Gruppen teilen: Jobs ohne bis mittlere Sprachkenntnisse und Jobs mit hervorragenden Sprachkenntnisse als Voraussetzung. Wer überhaupt keine Japanisch-Kenntnisse hat, kann möglicherweise Positionen besetzen, die speziell auf ausländische Kunden ausgerichtet sind. Andererseits besteht die Möglichkeit an japanischen Sprachschulen als Fremdsprachenlehrer – also z. B. Deutsch als Fremdsprache – zu arbeiten. Jedoch: Viele japanische Unternehmen verlangen generell hervorragende Sprachkenntnisse von Bewerbern, auch wenn diese für den ausgeschriebenen Job nicht wirklich nötig sind. Als Standard-Voraussetzung gilt in der Regel der bestandene Level 2 des JLPT (Japanese Language Proficiency Test). Ideale Kandidaten haben auch die höchste Stufe, Level 1 des JLPT erreicht.
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Arbeiten in Japan: Bewerbung & Vorstellungsgespräch
Der Markt in Japan – also auch der „Bewerbermarkt“ – hat ganz eigenen Regeln. Japanischen Personalern fällt es häufig schwer Arbeitserfahrung, Qualifikationen oder häufige Stellenwechsel ausländischer Bewerber zu bewerten. Generell bewerten japanische Arbeitgeber Jobwechsel ziemlich negativ. Bei Studienabschlüssen gilt: Der MBA (Master of Business Administration) und der CPA (Certified Public Accountant), zum Beispiel, sind bei japanischen Unternehmen bekannt und geschätzt. Personalentscheider gehen auch davon aus, dass Bewerber jeweils mindestens drei Jahre in einem oder ggf. mehreren (heimischen) Unternehmen gearbeitet haben. Achtung: Praktika werden grundsätzlich nicht als Berufserfahrung des Bewerbers gewertet. Deutsche Uni-Absolventen haben den Nachteil, dass sie, auch bei zügigem Studium, in der Regel deutlich älter sind als japanische Absolventen.
Tipps zur Bewerbung in Japan
Bewerber in Japan verwenden ein standardisiertes Bewerbungsformular, das vor Ort in Schreibwarenläden erhältlich ist. In Deutschland kannst du dieses Formular entweder über das Internet oder auch in japanischen Geschäften kaufen. Als ausländischer Bewerber kannst du entweder dieses Formular – mit Fragen zur Ausbildung und beruflichem Werdegang – nutzen oder, wenn freigestellt, eine Bewerbungsmappe einsenden. Diese muss aber nicht so umfangreich sein wie bei uns üblich. Individuelle Bewerbungsmappen sind in erster Linie bei international operierenden Unternehmen gefragt, die auch auf Englisch kommunizieren. Ob Formular oder Mappe: Halte dich an eine sachliche Formulierung deiner Qualifikationen. Buntes Ausmalen der eigenen Talente interpretieren Japaner schnell als Arroganz. Genauso ist im Vorstellungsgespräch Bescheidenheit angesagt. Wer sachlich, ruhig und nicht zu selbstbewusst auftritt, kann hier deutlich punkten. Du willst als Berufseinsteiger in Japan (dauerhaft) arbeiten? Dann ist für dich der 1. April ein wichtiges Datum. Dann werden nämlich jährlich im ganzen Land Berufseinsteiger eingestellt.
Arbeits- und Unternehmenskultur in Japan
Der Arbeitsalltag in Japan ist noch immer sehr traditionell orientiert. Nach und nach öffnet sich das Land jedoch internationalen Standards. Hier einige hilfreiche Infos für alle, die einen Auslandsjob in Japan bekommen haben oder darüber nachdenken in Japan zu arbeiten:
- In der japanischen Arbeitswelt sind auch heute noch strenge Hierarchien und starke Reglementierungen üblich. Die Loyalität gegenüber dem Arbeitgeber ist meist höher als in Europa. Dazu kommt ein ausgeprägter Teamgeist, verantwortlich für Wettbewerbsorientierung aber auch Konformitätsdruck.
- Die offizielle Arbeitszeit der Japaner beträgt, wie bei uns zumeist auch, rund 40 Stunden pro Woche. Unterm Strich arbeiten die Japaner aber bis zu 15 % mehr. Diese Mehrarbeitsstunden führen jedoch nicht unbedingt zu mehr Produktivität: Viele Japaner bleiben zwar lange im Büro, arbeiten in dieser Zeit jedoch nicht unbedingt nur (viele surfen z. B. im Internet).
- Japaner haben ein ausgeprägtes Gemeinschaftsdenken. Das bedeutet unter Umständen auch nur deshalb Überstunden zu machen, weil der Kollege es tut. Viele japanische Angestellte vermeiden es auch vor ihrem Chef nach Hause zu gehen. In vielen Unternehmen wird dies dem Vorgesetzten gegenüber sogar als respektlos angesehen.
- Der gesetzliche Urlaubsanspruch in Japan ist deutlich niedriger als in Deutschland und zählt weltweit zu den niedrigsten überhaupt. Zusätzlich nehmen viele Japaner selbst die wenigen ihnen zustehenden Urlaubstage oft nicht vollständig in Anspruch. Ein Grund dafür: Viele japanische Arbeitnehmer fühlen sich nicht wohl bei dem Gedanken, dass ein Kollege während ihrer Abwesenheit die Arbeit übernehmen muss.
- Der Arbeitstag beginnt in der Regel nicht vor neun Uhr.
- Der geschäfliche Dresscode in Japan entspricht weitgehend dem westlichen.
- Ums Karaokesingen nach Feierabend kommen auch ausländische Mitarbeiter nicht herum.
Jobs bei deutschen Unternehmen in Japan
Unternehmen | Standorte in Japan | Branche / Fokus | Typische Einsatzbereiche für deutsche Mitarbeiter |
BASF Japan | Tokyo (HQ), Produktions- und Forschungsstätten landesweit | Chemie, Spezialchemikalien, Kunststoffe, Pflanzenschutz | • Chemiker, Ingenieure (Prozess- und Anlagenbau)• Vertrieb, Marketing, Logistik, Beschaffung• Forschung & Entwicklung, Qualitäts- und Projektmanagement |
Bayer Japan | Tokyo (HQ), Osaka, weitere Standorte | Pharma, Agrarchemie, Consumer Health | • Forschung & Entwicklung, Regulatory Affairs, Qualitätskontrolle• Produktion, Supply Chain, Marketing, Vertrieb• Finance, Personalmanagement, Projektkoordination |
BMW Group Japan | Shinagawa, Tokyo (HQ), Händlernetz landesweit | Automobil (BMW, MINI, Motorrad) | • Deutsche Fachkräfte in Vertrieb, Marketing, After-Sales• Händlerentwicklung, Logistik, Teilemanagement• IT, Projektleitung, Koordination mit deutscher Zentrale |
Bosch Japan | Yokohama (HQ), diverse Standorte (u. a. Aoyama, Higashi-Matsuyama) | Automobilzulieferer, Industrietechnik, IoT, Konsumgüter | • F&E (Automotive, Sensortechnik, IoT), Produktion, Qualitätsmanagement• Vertrieb, Einkauf, Projektleitung, IT• Shared Services, Kundenservice |
DHL Japan (Deutsche Post DHL) | Tokyo (HQ), landesweite Logistikzentren | Logistik, Paket- und Expressdienste | • Management, Operations & Distribution• Prozessoptimierung, IT, Projektmanagement• Vertrieb, Kundenservice (ggf. deutschsprachige Kunden) |
Lufthansa Group (inkl. Lufthansa Cargo) | Tokyo (Narita/Haneda), Osaka (Kansai), Nagoya (Chubu) | Luftfahrt, Fracht, Passagierverkehr | • Stationiertes Personal in Vertrieb & Marketing, Operations, Kundenservice• Logistik und Cargo-Abwicklung• Projekte zur Streckenplanung, Partnerschaften mit japanischen Airlines |
Mercedes-Benz Japan | Shinagawa, Tokyo (HQ), Händlernetz landesweit | Automobil (PKW, Vans, LKW via Daimler Trucks) | • Ingenieure, Qualitäts- und Lieferkettenmanagement• Vertrieb, Marketing, Händlernetz-Entwicklung• Management, Finance, Projektkoordination |
SAP Japan | Tokyo (HQ), Osaka | Software, ERP, Cloud, Analytics | • Deutsche Entwickler, Consultants, Projektmanager (Anbindung an DE-Zentrale)• Vertrieb, Presales, Marketing (APAC-Kunden)• Produkt- und Partnermanagement |
Siemens K.K. (Japan) | Tokyo (HQ), weitere Büros in Osaka, Nagoya, Fukuoka | Industrie, Energie, Infrastruktur, Healthcare | • Deutsche Ingenieure, Techniker (Automatisierung, Energie, Mobility)• Vertrieb & Business Development, IT, Consulting• Projektleitung, Entwicklung, Koordination internationaler Projekte |
Volkswagen Group Japan | Toyohashi (Zentrale), landesweites Händlernetz | Automobil (VW, Audi, Porsche) | • Vertriebs- und Marketingfunktionen• Händlerbetreuung, After-Sales• Technischer Kundendienst, Produktmanagement, Schnittstelle zur VW-Zentrale in Deutschland |
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Arbeitsvertrag & Gehalt
Wenn du vor Ort in Japan eine Stelle findest, bekommt du in der Regel auch einen Arbeitsvertrag zu japanischen Bedingungen. Zunächst bedeutet dies – verglichen mit deutschen Konditionen – in der Regel allerdings ein geringeres Gehalt und weniger Urlaubstage. Großzügige Expatriate-Verträge bekommen meistens nur erfahrene Fachkräfte, die durch ein internationales Unternehmen mit Sitz in Deutschland nach Japan entsandt werden. In vielen japanischen Firmen gilt zudem noch das Senioritätsprinzip: Die Arbeitnehmer bekommen mit zunehmendem Alter automatisch ein höheres Gehalt. Der Trend geht jedoch auch in Japan dahin alle Arbeitnehmer leistungsbezogen zu bezahlen.
Arbeitsaufenthalt in Japan: Das Visum
Deutsche Staatsbürger, die in Japan studieren, arbeiten oder eine Berufsausbildung machen wollen, benötigen vor der Einreise ins Land ein entsprechendes Visum. Alle Bewerber, die erfolgreich waren und einen Auslandsjob in Japan gefunden haben, müssen ihr Visum entweder bei einer japanischen Botschaft oder einem Konsulat in Deutschland beantragen. Je nach Job werden unterschiedliche Visa ausgestellt: Für Geistes- und Wirtschaftswissenschaftler das Visum „Specialist in Humanities / International Services“, für Ingenieure ein „Engineer Visa“ oder für Praktikanten ein „Trainee Visa“ etc. Pluspunkt: Ein „Certificate of Eligibility“ (CoE: Eignungszertifikat, vom künftigen jap. Arbeitgeber). Wer dies vorlegen kann, dessen Visumsantrag wird bevorzugt bearbeitet. Die eigentliche Aufenthaltserlaubnis, der „Landing Permit“ wird dann aufgrund des Visums im Reisepass bei der Einreise erteilt. Nach Einreisegenehmigung muss der Visuminhaber sich innerhalb von 90 Tagen beim örtlichen Rathaus melden. Dort wird im letzten Schritt ein Ausländerausweis, die „Alien Registration Card“ beantragt.
SPECIAL: Der große Auslandsjob-Guide
Du kannst dir vorstellen für eine längere Zeit, ein paar Jahre oder vielleicht sogar für immer im Ausland zu arbeiten? Dann bist du hier richtig! Egal, ob du als Work and Traveller, digitaler Nomade, Expatriat etc. im Ausland arbeiten möchtest – Wir erklären dir, wie du in 21 Schritten in deinen Auslandsjob startest, ohne dabei einen wichtigen Schritt zu vergessen! Tipp: Die unten aufgeführte Reihenfolge ist natürlich nur eine Empfehlung – du kannst die Schritte auch auf deine persönlichen Bedürfnisse abstimmen. ;-)
Special: Working Holidays in Japan
Wer nur für eine gewisse Zeit in Japan arbeiten möchte und dies im Rahmen einer begrenzten Auslandszeit plant, für den gibt es spezielle Angebote, als Working Holiday Maker Japan kennen zu lernen. Folgende Möglichkeiten kommen hierfür in Frage:
Häufige Fragen zum Arbeiten in Japan
Wie hoch ist die Arbeitslosenquote in Japan?
Die Arbeitslosenquote liegt aktuell bei rund 2,6 Prozent und zählt damit zu den niedrigsten weltweit.
Brauche ich Japanisch-Kenntnisse für einen Job in Japan?
Für die meisten soliden Anstellungen ja. Als Standard-Voraussetzung gilt in der Regel der bestandene Level 2 des JLPT (Japanese Language Proficiency Test), ideale Kandidaten haben Level 1 erreicht. Ohne Japanisch-Kenntnisse kommen vor allem Positionen infrage, die speziell auf ausländische Kunden ausgerichtet sind, oder Stellen als Fremdsprachenlehrer.
Welches Visum brauche ich zum Arbeiten in Japan?
Das passende Visum hängt vom Job ab: für Geistes- und Wirtschaftswissenschaftler das „Specialist in Humanities / International Services“-Visum, für Ingenieure ein „Engineer Visa“, für Praktikanten ein „Trainee Visa“. Das Visum muss vor der Einreise bei einer japanischen Botschaft oder einem Konsulat beantragt werden.
Welche Branchen bieten die besten Jobchancen in Japan?
Die besten Chancen haben Ingenieure, IT-Spezialisten und technische Experten sowie Bewerber im Finanzsektor und in exportabhängigen Branchen. Japan ist außerdem führend bei Zukunftstechnologien wie Robotik, Karbonfasern, Solarenergie und Elektrofahrzeugen.
Wie hoch ist der Mindestlohn in Japan?
Der Mindestlohn wird regional festgelegt und liegt im nationalen Durchschnitt bei rund 1.055 Yen pro Stunde. In Tokio und anderen Großstädten liegt er meist deutlich höher als auf dem Land.
Wie offen ist der japanische Arbeitsmarkt für Ausländer?
Bisher eher wenig: Nur rund 3 Prozent der in Japan lebenden Menschen sind Ausländer. Der Trend geht aber klar in Richtung Öffnung, besonders bei internationalen Großunternehmen und deutschen Firmen mit Niederlassung in Japan.
Job finden in Japan
Traumjob in Japan: Die größten Chancen auf eine gute Anstellung hast du, wenn du bereits gute Beziehungen ins Land hast. Außerdem einen ausbaufähigen „Grundstock“ an Sprachkenntnissen und gegebenenfalls schon Arbeitserfahrung in Japan.
Hilfe bei der Stellensuche
Die folgenden Tipps zur Stellensuche können dir helfen deine Anstellung in Japan zu verwirklichen:
- Falls es dir möglich ist, solltest du am besten direkt vor Ort nach einem Job suchen. Insbesondere in Tokio gibt es zahlreiche Jobmessen und Networking-Events. Hier kannst du persönlich erste wertvolle Kontakte zu Unternehmen knüpfen.
- Stellenmarkt der Deutschen Industrie- und Handelskammer in Japan (DIHKJ):
Auf der DIHKJ-Website kannst du Stellengesuche platzieren. www.japan.ahk.de/stellenmarkt
Über diese Börse rekrutieren deutsche Firmen im Japangeschäft auch deutsche Bewerber mit entsprechnder Arbeitserfahrung bzw. deutsch-japanischen Ausbildungshintergrund.
- Weitere Jobportale mit unterschiedlichen Tools zur Stellensuche in Japan:
- www.djw.de (Deutsch-Japanischer Wirtschaftskreis e.V)
- www.gaijinpot.com
- www.daijob.com/en
- Registriere dich, persönlich oder online, bei verschiedenen Vermittlungsagenturen.
- Bewerbe dich direkt bei Wunsch-Unternehmen, entweder als Reaktion auf eine Stellenanzeige hin oder auch initiativ.
- Wichtig: Verlasse dich nicht ausschließlich auf bereits vorhandene persönliche Beziehungen (zu Arbeitgebern etc.), sondern werde aktiv.