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Sonstige Übernachtungsmöglichkeiten in Australien

Kostenfaktor: Variabel, aber eher im teuren Segment

Zeitfaktor: Auch kurzfristig möglich, teilweise Fristen bzgl. der Dauer des Aufenthaltes

Räumlicher Faktor: Sehr hohe bis niedrige Dichte, vor allem an typischen Touristenzielen und Städten, aber auch in entlegenen Gegenden zu finden

Persönlicher Faktor: Eher gehobenes Wohnen, Einzel- sowie Mehrbettzimmer, meist sehr sauber und gepflegt (mit wenigen Ausnahmen)

Dieses Kapitel beschäftigt sich in erster Linie mit den Unterkünften aus dem teureren Segment. Für dich als Backpacker werden sie für deinen Reisealltag wahrscheinlich keine hohe Relevanz haben, doch die meisten Rucksacktouristen suchen erfahrungsgemäß irgendwann einmal diese Abwechslung. Die Abwechslung zu den überlaufenen Hostels voller Backpacker oder zum Zelt bzw. Auto in der unberechenbaren, wetterabhängigen Natur. Sie spüren irgendwann das Verlangen, sich zumindest für eine Nacht auch mal wieder etwas Luxus zu gönnen. Statt in der Camp Kitchen voller Insekten selber kochen oder in einer spartanisch eingerichteten Küche eines Hostels auf den Topf warten, der vor dir von zig weiteren Backpackern genutzt wird, steht nun ein selbstgemachtes Frühstück der Hausdame oder ein Hotel eigenes Restaurant an; Bedienung inklusive. Der Wunsch nach diesem Luxus muss nicht zwingend aufkommen, doch für den Fall, dass es so ist, existiert u.a. dieses Kapitel.  

 

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Die sonstigen Unterkünfte – eine Übersicht

Mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit hast du von allen schon einmal etwas gehört. Doch nun kannst du dir einmal einen kurzen und kompakten Überblick über alle – neben den in diesem Kapitel „Wohnen“ bereits genannten –  möglichen Übernachtungsmöglichkeiten verschaffen.

Hotels

Was ein Hotel ist, muss wahrscheinlich nicht prinzipiell geklärt werden. Ein großer Nutzen für dich, hier zu nächtigen, stellt in jedem Falle die Ausstattung und der Service dar: In den Zimmern findest du frisch bezogene, breite Betten (meist zwei) vor, eine eigene Dusche, Farbfernseher, Kühlschrank, Telefon und eine Klimaanlage. Außerdem kannst du dich mit einem Wasserkocher und Toaster meistens selbst versorgen. Es ist gängige Praxis, dass Tassen, Kaffee und Tee kostenlos zur Verfügung stehen. 

Nicht im eigenen Zimmer, dafür aber irgendwo in der Hotel- oder auch Motelanlage, kannst du darüber hinaus oftmals Waschmaschinen mit Münzwurf benutzen. Nur am Waschpulver mangelt es oft, das du dir erst im nächsten Supermarkt besorgen musst.

Motels

Der Name „Motel“ setzt sich zusammen aus den Wörtern „Motor“ und „Hotel“. Von daher handelt es sich bei dieser Art der Unterkunft ebenfalls um Gastronomie- oder Gasthausbetriebe, allerdings speziell für Reisende mit dem Auto. Vor dem Hintergrund ergeben sich ein paar nennenswerte Unterschiede zwischen Hotel und Motel: So findest du Motels mehr am Standrand oder an Highways, als in der Innenstadt. Daher liegen sie tendenziell ruhig. Damit kann möglicherweise einhergehen, wenig Gesellschaft zu genießen, was für den einen ein Vor-, für den anderen eher ein Nachteil ist. Doch aufgrund der relativen Abgeschiedenheit und ggf. Lage im Outback, kann sich in einem Motel laut einigen Erfahrungsberichten ein richtiges „Wildwest-Feeling“ entwickeln. Leider gibt es allerdings selten einen zugehörigen Pub oder eine Bar.

Aufgrund der Zielgruppe „Autofahrer“ befindet sich dein Parkplatz in einem Motel meistens direkt vor deiner Zimmertür. Dies kann vor allem bei viel Gepäck, das du bei dir führst, äußerst praktisch sein.  
Darüber hinaus sind Motels in der Regel etwas günstiger als Hotels. In wärmeren Gegenden haben vor allem Motels oft Swimming-Pools für die Gäste angelegt.

Sandys Geheimtipp für kostengünstige Unterkünfte in Australien:

Pubstay

Pubs werden in Australien auch oft Hotel genannt. Das hängt mit der langen Tradition zusammen; früher – und damit ist ungefähr das 19. Jahrhundert gemeint –  waren die Pub-Hotels einmal sog. „Country Hotels“ für Geschäftsleute auf der Durchreise. Unter diesen Leuten befanden sich sowohl Handelsvertreter, als auch Viehtreiber, die ein- und auskehrten. Vor dem Hintergrund, dass die Zimmer nicht für Touristen gedacht waren, sind sie auch heute nicht unbedingt auf Luxus ausgerichtet. Somit unterscheidet sich diese Art der Unterkunft ein wenig von den anderen aus diesem Kapitel.

Viele der historischen Hotels wurden zwar inzwischen renoviert, die Zimmer sind aber nach wie vor klein und oft „abgenutzt“. Doch genau das macht für viele auch den Charme der Pub-Hotels aus. Die großen Verandas, die von allen Zimmer abgehen und die meisten Pubs komplett umkreisen, sind wirklich charismatisch. Vorteilhaft ist zudem die Lage: Die meisten der Pub-Hostels oder Hostels befinden sich aufgrund der Vorgeschichte mitten in der Stadt. Zu finden sind sie oft an großen Kreuzungen stark befahrener Straßen. Pubstays gibt es sowohl in Hostel-, als auch Hotel-Form.

Bed & Breakfast (B&Bs) & Guest Houses

Bed & Breakfast bedeutet zunächst einmal simpel ausgedrückt (bzw. übersetzt) die Serviceleistung einer Übernachtung und des Frühstücks. Der Unterschied zu Hotel & Co. besteht nun darin, dass es sich um eine private Zimmervermietung handelt. Beim Bed & Breakfast, das meist familienbetrieben ist, wohnen die Betreiber oft selbst in dem Gasthaus und bieten Zimmer für Reisende an. Daher wird es teilweise auch als Homestay vermarketet (siehe Kapitel „Homestay“). Die Betreiber können dabei aus allen Altersstufen kommen und Globetrotter oder Auswanderer zum Beispiel sein. Von daher kann jedes B&B auch eine andere Erfahrung mit sich bringen. Von öko bis traditionell; so individuell die Betreiber sind, so individuell ist auch die Unterkunft.

Das positive im Vergleich zu Hotels ist nun – typisch Homestay –, direkten Kontakt zu seinen Gastgebern zu haben. Sie sind meist sehr aufgeschlossen, kommunikativ und hilfsbereit. Oft können dich die Gastgeber auch mit wichtigen Insider-Tipps versorgen, was einen besonders großen Vorteil für dich darstellt. Der direkte Austausch macht die Atmosphäre auch einfach sehr persönlich. Gleichzeitig und aufgrund dessen ist aber auch gewünscht, ein paar Nächte zu bleiben. Es sollte aber auch erwähnt werden, dass nicht alle Gastgeber so hilfsbereit und nett sind, einige wollen dadurch lediglich ihre Haushaltskasse aufbessern und verhalten sich auch entsprechend. Ein weiterer Nachteil kann sein, dass viele B&Bs nur ein Zimmer zur Verfügung stellen, weshalb die Suche gerade in der Hauptsaison nicht immer positiv ausgehen muss.

Sog. „Guest Houses“ sind den B&Bs  sehr ähnlich. Sie stellen aber im weiten Sinne die Schnittstelle zwischen Hotel und B&B dar: Es sind ebenfalls privat betriebene Gaststätten, allerdings sind sie meist größer als B&Bs und bieten mehr Service und Personal an. Der Umfang ist jedoch mit Nichten mit Hotels vergleichbar.

Apartments  (Ferienwohnungen)

Apartments – auch Cottages genannt – sind komplett möblierte und eingerichtete Wohnungen inklusive folgender Ausstattung: Waschmaschine, Trockner, Küche (meist offen), Küchengeräte sowie ein bis zwei Schlaf- und ein Badezimmer. Teilweise gehört auch ein Garten dazu oder es handelt sich um richtige Reihen- bzw. Einzelhäuser. Diese Art der Unterkunft ist auf jeden Fall für Selbstversorger gedacht. Die Apartments befinden sich hauptsächlich in typischen Urlaubszielen und in den Randgebieten von Großstädten. Ein relativer Nachteil stellt die anfallende Mindestaufenthaltsdauer dar, die von den Vermietern vorausgesetzt wird. Hier zahlst du nämlich pro Woche und je länger du bleibst, desto günstiger wird es. Doch wenn man ehrlich ist, würde es auch wenig Sinn ergeben, eine richtige Wohnung zu beziehen, wenn man nur auf der Durchreise ist und für eine Nacht  bleiben möchte. Dafür ist diese Unterkunft zudem auch zu teuer.

Lodges & Resorts

Lodges sind ebenfalls komplett ausgestattete Wohnungen für Selbstversorger. Sie sind aber im Gegensatz zu den Apartments eher hüttenähnlich und liegen zumeist exklusiv und abgelegen in wünderschöner Natur wie in Nationalparks oder Inseln beispielsweise. Die Ausstattung ist sehr luxuriös. Dies und ihre Lage macht die Lodges auch ausgesprochen teuer. Die letztgenannten Punkte entsprechen auch den Resorts. Die kleinen Häusschen oder Hütten sind im Unterschied zu den Lodges aber nicht einzeln und „unabhängig“, sondern gehören zu einer großen Anlage mit weiteren Hütten, Restaurants bzw. Kantinen sowie zahlreichen Unterhaltungsmöglichkeiten wie Sportplätzen oder einem eigenen Strand.

Kosten

Die Kosten hängen natürlich vor allem von der Art der Unterkunft ab. Innerhalb einer Kategorie kann es darüber hinaus auch große Unterschiede geben. In Hotels oder Motels hängen die Kosten zum Beispiel von der Anzahl der Sterne oder aber auch von der Saison und Lage ab. Durchschnittlich kannst du aber mit den folgenden Preisen pro Nacht für ein Doppelzimmer (Einzelzimmer sind meist fast doppelt so teuer) rechnen. Bitte denk daran, dass dies nur gemittelte Werte sind. In der Praxis können die Preise nach oben und nach unten noch stark abweichen. Vor allem nach oben hin gibt es bei allen Unterkünften quasi keine Grenze.

Hotel

Bis 3 Sterne: 50 – 90 AUD
3,5 bis 4,5 Sterne: 80 – 250 AUD
Ab 5 Sternen: 210 – 350 AUD

Motel

Für eine Nacht und ein Zimmer zahlst du in Australien durchschnittlich 50 – 150 AUD. In der Nebensaison können sie aber auch wesentlich günstiger sein. Frühstück ist meistens nicht inklusive, kann aber gegen Aufschlag dazu bestellt werden. Gezahlt wird entweder via Kreditkarte oder im Voraus. Daher sollte das Zimmer unbedingt vorher inspiziert werden! Dies ist aber auch selten kein Problem.

Pubstay

In einem Pub-Hotel kannst du mit 30 AUD pro Zimmer aufwärts rechnen.

Bed & Breakfast (B&Bs) & Guest Houses

Die Preise für die Privatunterkünfte in Gasthäusern liegen um und bei zwischen 70 und 150 AUD pro Nacht. Kreditkarten werden sehr selten akzeptiert.

Apartments

Die Kosten pro Nacht beginnen bei 65 AUD und reichen im Durchschnitt bis circa 120 AUD pro Nacht. Natürlich sind luxuriöse Ferienwohnungen oder gar –häuser vielfach teurer. Die Übernachtung wird meistens pro Woche gezahlt und kann auch nur so ggf. verlängert werden.

Lodges & Resorts

Hier fallen die Kosten am höchsten aus. Pro Nacht reicht die Spannbreite für ein Doppelzimmer von 100 (Kewarra Beach Resort in der Nähe von Cairns) über 700 AUD (beim Ayers Rock) bis sage und schreibe 2.500 AUD (auf Lizard Island im Great Barrier Reef). Die Preise variieren sehr stark wie du siehst, wobei sowohl 100, als auch 2.500 Dollar eher selten sind. Im Durchschnitt zahlst du circa 250 AUD für ein Doppelzimmer. Einfache Formel: Je luxuriöser die Ausstattung und je beliebter die Lage ist, desto teurer wird es natürlich.

Buchungsabwicklung 

Im Prinzip kannst du natürlich alle genannten Unterkünfte mittlerweile einfach und von zu Hause oder einem Café aus über das Internet suchen und auch buchen. In einigen Fällen gibt es aber Besonderheiten. 

Pubstays

Wenn du diese Art der Unterkunft nicht über das Internet, sondern spontan vor Ort buchen willst, gibt es nur einen Hinweis um eine Verwirrung zu verhindern: Da das Hotel oder Hostel zu einem Pub gehört, gibt es manchmal keine Rezeption. Dann wird am Tresen des Pubs reserviert.

Bed & Breakfast (B&Bs) & Gasthäuser

Ohne vorherige Buchung geht hier meistens gar nichts. Beide Unterkünfte sind in privaten Besitz und verfügen über wenig (guest houses) bis gar kein (Bed & Breakfast) Personal, so dass Absprachen dringend erforderlich sind. Daher wäre es auch zuvorkommend, nicht unbedingt mitten in der Nacht anzureisen oder dies zumindest vorher abzuklären. Manchmal, z.B. in der Nebensaison, lässt sich aber auch spontan ein Zimmer finden.

Apartments

Apartments sind natürlich auch über das Internet, am besten aber über ein Tourist Office buchbar. Diese kontaktiert den Vermieter und klärt einen Termin mit ihm und dir beim Objekt. Dort wird dir vom Vermieter alles erklärt und gezeigt. Außerdem wickelst du dann die Zahlung im Voraus ab. Nach deinem Aufenthalt packst du den Schlüssel zumeist in den Briefkasten und kannst einfach wieder abfahren.

Lodges & Resorts

Lodges und Resorts laufen dir nicht unbedingt während der Fahrt über den Weg, da sie meist abgeschieden oder gar auf Inseln liegen. Eine vorausgegangene Planung ist also von Vorteil. Es ist aber auch möglich, dies einen Tag vorher zu tun. Wenn du beispielsweise in Gladstone an der Ostküste ankommst, lässt sich oft – natürlich auch je nach Saison – schon für den nächsten Tag ein Urlaub auf Heron Island planen. In einem Tourist Office kannst du dann die Fähre und Unterkunft in einem Gesamtpaket buchen.

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