Die 15 besten Orte für digitale Nomaden

| 03. 07. 2018 | 0 Kommentare

Digitale Nomaden suchen sich ihre liebsten Aufenthaltsorte rund um den Globus nach anderen Kriterien aus, als Auswanderer, Work & Traveller oder Backpacker. Welche Kriterien sind für Menschen, die digital von überall auf der Welt ihr Geld verdienen können, entscheidend? Da die Bewegung der digitalen Nomaden immer mehr Anhänger gewinnt, haben sich rund um den Globus echte Hotspots entwickelt. Manche Orte sind vor allem zu einer bestimmten Jahreszeit stark frequentiert, andere sind rund ums Jahr beliebt, sodass du als digitaler Nomade dort jederzeit eine aktive Community aus Gleichgesinnten findest. Du willst auch als nomadischer Freelancer reisen und arbeiten? Dann solltest du dir deine erste Destination wohl überlegt auswählen. In diesem Beitrag erfährst du, welches die beliebtesten Treffpunkte digitaler Nomaden rund um die Welt sind!

Zwei junge Leute planen mit Landkarte und Laptop eine Reiseroute

 1 Bali, Indonesien

Ganz vorn mit dabei ist zweifelsohne Indonesien und dort insbesondere Bali. Spätestens seit der Verfilmung von „Eat, Pray, Love“ erlebt der sonnige Inselstaat einen echten Boom. Von Backpackern über Aussteiger, Hippies, Feierwütige, spirituell Suchende, Yogis und natürlich jede Menge digitaler Nomaden findest du dort wirklich alles. Aufgrund des großen Ansturms passt sich die Insel immer mehr den Bedürfnissen digitaler Nomaden an. Verschiedene Coworking Spaces wurden in den letzten Jahren eröffnet. Es gibt etliche fantastische Pool-Villen, die du gemeinsam mit anderen Nomaden über Plattformen wie airbnb.com mieten kannst. Weitere Vorzüge Balis sind das großartige, gesunde Essen, die relativ günstigen Restaurants, die abwechslungsreiche Umgebung und die damit verbundenen Freizeitaktivitäten. Eine der berühmtesten und frühesten digitalen Nomadinnen Deutschlands hat Bali daher zu ihrer Homebase erklärt. In diesem Beitrag von Conny von Planet Backpack erfährst du, was Bali für digitale Nomaden so besonders macht.

Ideal für: Yogis; spirituell Suchende; Veganer und Leute, die gesundes Essen schätzen; Surfer, Sonnenanbeter und Naturliebhaber

Eher nichts für: Menschen mit Yoga-, Veganer- oder Hippie-Allergie; Nomaden, die aufgrund ihres Jobs lieber in der gleichen Zeitzone bleiben; Menschen, die einen ruhigen Ort abseits der Massen suchen

Insider-Tipp: Wer es ruhiger und weniger überfüllt mag, sollte sich die Gili Islands gleich nebenan anschauen. Dort findest du eine deutlich entspanntere Atmosphäre und trotzdem viele Cafés zum Arbeiten sowie vernünftiges Internet über eine lokale SIM-Karte mit Datenpaket.

2 Thailand

Wundervolle Natur in Thailand

Neben Bali zählt Thailand zu den Lieblings-Destinationen digitaler Nomaden in Asien. Kein Wunder: Es ist günstig, bietet Traumstrände, paradiesische Inseln und wunderschöne Natur sowie eine gute Infrastruktur für nomadische Digitalarbeiter und Entrepreneurs. In dem traumhaften Urlaubsland gibt es daher gleich mehrere Digitalnomaden-Hotspots, beispielsweise Chiang Mai im Norden, die Inseln Ko Lanta und Koh Ph Ngan im Süden sowie die Hauptstadt Bangkok. In dem beliebten südostasiatischen Land kannst du dir also einen Ort ganz nach deinen Vorlieben aussuchen. Egal ob Megametropole, Berge oder weiße Traumstrände – du wirst überall viele Gleichgesinnte treffen. An Thailand schätzen digitale Nomaden vor allem die aktive Digitale-Nomaden-Community, die Freundlichkeit der Thailänder, die günstigen Lebenshaltungskosten und das ganzjährig warme Klima.

Ideal für: Sonnenanbeter, die günstig leben wollen und eine große Community an Gleichgesinnten suchen

Eher nichts für: Menschen, die abgelegene Geheimtipps bevorzugen oder in der deutschen Zeitzone bleiben möchten

3 Kolumbien

Auch Freunde des lateinamerikanischen Kulturkreises haben als digitale Nomaden viel Auswahl. Überraschenderweise hat sich vor allem Kolumbien in den letzten Jahren zu einem beliebten Aufenthaltsort digitaler Nomaden in Südamerika  entwickelt. Die DN-Community triffst du in dem warmen Land in Äquatornähe vor allem im europäischen Winter. Die beliebteste Stadt ist zweifelsohne Medellín, die zweitgrößte Stadt des Landes auf ca. 2000 Meter Höhe. Viele schätzen an der Andenmetropole vor allem das perfekte Klima. Aufgrund der konstanten 20 bis 25 Grad rund ums Jahr ist Medellín auch als „Stadt des ewigen Frühlings“ bekannt. Eine angenehme Folge des herrlichen Klimas ist das saftige Grün, mit dem die Stadt und ihre Umgebung gesegnet sind. Langweilig wird es dort auf jeden Fall nicht so schnell! In der Umgebung gibt es zahlreiche, teils auch skurrile Ausflugsziele, wie beispielsweise die dekadente Megavilla des ehemaligen Drogenbosses Pablo Escobar. Zusammen mit den unglaublich freundlichen Locals, dem guten Internet und der großen Expat-Community macht das Kolumbien zu einem idealen Ziel für digitale Nomaden. Neben Medellín gibt es aber auch noch andere tolle Orte für digitale Nomaden, beispielsweise die Hauptstadt Bogotá oder das wunderschöne Cartagena in der Karibik.

Ideal für: Lateinamerika- und Spanisch-Fans; digitale Nomaden, die sich unter Einheimische mischen wollen und die lokale Kultur erleben möchten; Menschen, die gutes Wetter, aber keine extreme Hitze suchen

Eher nichts für: Sicherheitsfanatiker (Medellín galt lange als eine der gefährlichsten Städte der Welt, die Situation hat sich in den vergangenen Jahren aber deutlich entspannt)

>> Als digitaler Nomade in Kolumbien arbeiten

4 Südafrika

Lasse dich von der Küste Kapstadts verzaubern

Das ferne Südafrika bietet ein großes Plus für alle digitalen Nomaden, deren Tätigkeit einen intensiven Kontakt zu Kunden in der Heimat erfordert. Die Zeitverschiebung zu Deutschland beträgt trotz der enormen Entfernung maximal eine Stunde. Für viele Nomaden bietet das Traumland am Kap somit die Gelegenheit, endlich auch weiter entfernte, exotische Destinationen zu erkunden und dort beispielsweise zu überwintern. Die Jahreszeiten sind dort genau umgedreht, sodass du vor allem im europäischen Winter viele digitale Nomaden in Kapstadt treffen wirst. Sicher haben auch andere Orte in Südafrika einiges zu bieten, doch die Traummetropole an der Tafelbucht des Atlantischen Ozeans ist verständlicherweise der Hauptanziehungspunkt für digitale Nomaden in Südafrika. Nicht zuletzt gilt sie als eine der schönsten Städte der Welt und bietet im Vergleich zu anderen beliebten Metropolen wie Rio de Janeiro oder San Francisco vergleichsweise günstige Lebenshaltungskosten.

Vorteile: Relativ günstig, kaum Zeitunterschied, perfekter Ort zum Überwintern

Nachteile: Sicherheit, etwas teurer als Südostasien und Südamerika, große Distanz

>> Als digitaler Nomade in Südafrika arbeiten
>> Alina berichtet von ihren Erfahrungen als digitale Nomadin in Kapstadt & Umgebung

5 Spanien

Wer nicht so weit in die Ferne schweifen oder zum Einstieg lieber einen Ort in der Nähe testen möchte, der sollte sich das schöne, sonnige Spanien näher anschauen. Dort gibt es nämlich gleich mehrere Digitale-Nomaden-Hotspots. Zu den Favoriten zählen das allseits beliebte Barcelona, das Kitesurf-Mekka Tarifa im Süden sowie Las Palmas auf Gran Canaria. In all diesen Orten findest du eine große Community an Gleichgesinnten, Coworking Spaces, schöne Cafés, eine tolle Umgebung und viele Freizeitmöglichkeiten. Während Tarifa und Barcelona im Winter eher weniger ideal sind, bietet Gran Canaria ganzjährig perfektes Wetter. Auf den kanarischen Inseln herrschen das ganze Jahr über Traumtemperaturen zwischen 20 und 30 Grad; das kann dir keine andere Destination in Europa bieten. Trotz der relativ weiten Entfernung kommst du mit Low-Cost-Airlines supergünstig auf die Insel und auch die Lebenshaltungskosten sind dort niedriger als auf dem spanischen Festland. Wassersport-Fans sollten sich auf jeden Fall die kanarischen Inseln oder auch das kleine Tarifa in Andalusien anschauen, während sich Städteliebhaber zweifelsohne in Barcelona pudelwohl fühlen werden.

Vorteile: Nicht so weit weg, du kannst jederzeit (relativ) günstig nach Hause fliegen; keine Zeitverschiebung (außer auf Gran Canaria – 1h); relativ günstig; leicht zu erlernende Sprache; viele digitale Nomaden; gutes Internet

Nachteile: Weniger exotisch; etwas kalt und feucht im Winter (Tarifa, Barcelona)

6 Portugal

Entspannte Tage in Lissabon genießen

Auch Spaniens Nachbarland ist mittlerweile ein beliebter Treffpunkt digitaler Nomaden. Die Entscheidung für eines der beiden Länder auf der iberischen Halbinsel ist vor allem eine Frage des Geschmacks: Willst du lieber Portugiesisch oder Spanisch lernen? Identifizierst du dich eher mit den ruhigeren Portugiesen oder den temperamentvolleren Spaniern? Bevorzugst du Surfen oder Kiten? Insbesondere Surfer zieht es eher zu den Top-Locations in Portugal, wo es einige der besten Surfspots in Europa gibt. Städteliebhaber fühlen sich dagegen im faszinierenden Lissabon oder auch im etwas ruhigeren Porto im Norden des Landes richtig wohl. Genau wie Spanien ist Portugal gut und günstig von Deutschland aus erreichbar, bietet verlässliches Internet, im Vergleich zu Deutschland niedrige Lebenshaltungskosten, nette Einwohner und eine relativ leicht zu erlernende Sprache. Auch wenn es immer mehr digitale Nomaden in Portugal gibt und insbesondere Lissabon sich langsam aber sicher zu einem Hotspot entwickelt, ist es dort noch nicht ganz so überlaufen.

Vorteile: Relativ günstig, schnell und kostengünstig erreichbar, nicht so überlaufen, gleiche Zeitzone

Nachteile: Außerhalb der großen Städte gibt es wenige digitale Nomaden, Coworking Spaces und teilweise langsames Internet

Berlin

Unsere tolle Hauptstadt mag einigen vielleicht etwas unoriginell erscheinen, da sie ja quasi vor der Haustür liegt, sie ist aber zweifelsohne ein echter Digitaler-Nomaden-Hotspot und bei Leuten aus aller Welt extrem beliebt. So manch einer überwintert dort sogar freiwillig. Zugegeben, die meisten digitalen Nomaden triffst du dort garantiert im Sommer und hast dann wahrscheinlich auch am meisten Spaß, aber in Berlin ist rund um das Jahr viel los. Es gibt etliche Coworking Spaces, Start-ups und eine riesige Entrepreneur-Community. Zweifellos ist Berlin ein perfekter Ort für alle, die es mit dem eigenen Business wirklich ernst meinen, sich vernetzen und richtig ranklotzen wollen. Sobald man dann die Früchte der harten Arbeit erntet, kann man immer noch in die weite Welt ziehen. Für viele ist das eine sinnvolle Strategie und in Berlin lebt es sich im Vergleich zu anderen deutschen Großstädten auch noch recht günstig. Nur von dem aufregendem Nachtleben und dem vielfältigen Kulturangebot darf man sich nicht allzu sehr ablenken lassen.

Vorteile: Geographische Nähe; ideal für den Aufbau eines Business; Vernetzungsmöglichkeiten mit anderen DNs, Startups und Entrepreneuren; relativ günstig; produktive Arbeitsumgebung

Nachteile: Evtl. zu langweilig, weil in Deutschland; starke Partykultur und viel Ablenkungsgefahr; Wetter

Prag

Das wundervolle Prag erkunden

Nach Berlin ist die tschechische Hauptstadt eine weitere Hochburg digitaler Nomaden in Europa, die du dir unbedingt mal näher anschauen solltest. Wenn du noch nie da warst, wirst du kaum glauben können, wie schön es dort ist. Die Stadt an der Moldau ist vollgepackt mit großartiger Architektur, wunderschönen Parks, gemütlichen Cafés und Coworking Spaces, wo es sich bestens arbeiten lässt. Wenn du kein Wort Tschechisch sprichst und auch nicht unbedingt vorhast, deine Energie in das Erlernen dieser Sprache zu stecken, ist das kein größeres Problem: In Prag gibt es eine riesige, aktive Community aus Expats, Digitalen Nomaden und anderen Ausländern. Auch die meisten (jüngeren) Tschechen sprechen gutes Englisch, sodass du damit gut zurechtkommst. Für Prag spricht außerdem die Nähe zur Heimat. Falls du doch mal für einen Kunden vor Ort sein musst, kannst du dich jederzeit in den Bus setzen und kommst günstig an dein Ziel.

Vorteile: Wunderschöne Stadt, gleiche Zeitzone, Nähe zu Familie und Kunden, hervorragende Bedingungen für digitale Nomaden und große Community, relativ günstig

Nachteile: Kalte Winter, schwierige Sprache

 Budapest

Als weiterer Digitaler-Nomaden-Hotspot in Europa muss unbedingt auch die ungarische Hauptstadt erwähnt werden. Zusammen mit Berlin, Prag und Barcelona zählt sie bei digitalen Nomaden zu den beliebtesten Städten Europas. Mitunter wird die schöne Metropole an der Donau auch als neues Berlin gehypt, da die Kunst- und Kreativszene sich immer mehr gen Osten verlagert. Aber natürlich kann man Budapest nicht mit der deutschen Hauptstadt vergleichen; sie hat ihren ganz eigenen Flair und den solltest du unbedingt selbst erleben. Auf jeden Fall bietet die Stadt die ideale Kulisse für einen längeren Arbeitsaufenthalt: wunderschöne Cafés, viele Coworking Spaces, jede Menge Gleichgesinnte und relativ günstige Lebenshaltungskosten. Schau’s dir an!

Vorteile: Günstig erreichbar, niedrige Lebenshaltungskosten, Coworking Spaces, große Expat- und DN-Community, viel Abwechslung und Freizeitmöglichkeiten

Nachteile: Wetter, schwierige Sprache

Mexiko

Faszinierende Städte in Mexiko

In Nordamerika ist Mexiko das beliebteste Ziel digitaler Nomaden und das nicht nur, weil es dort günstiger und meist wärmer ist als in den USA und Kanada. Auch die zauberhaften Tropenstrände, die uralten Pyramiden und Ruinenstädte, einsame Wüsten und weite Wälder sowie nicht zuletzt die mitunter freundlichsten Menschen der Welt haben ihren Anteil daran. Vielleicht bist du von den ständig schlechten Nachrichten aus Mexiko eher abgeschreckt. Dazu gibt es aber absolut keinen Grund, wenn du dich hauptsächlich in touristischen Ballungszentren und Digitalnomaden-Hotspots aufhältst. Als beliebte Treffpunkte der digitalen Nomadenszene gelten beispielsweise Oaxaca City im Südwesten, verschiedene Surfer-Orte an der Pazifikküste und auch die Hauptstadt Mexico City, die von allen Orten die beste Infrastruktur für Digitale Nomaden bietet. Mexiko gilt übrigens lt. Umfrage als eins der besten Länder für eine Auswanderung.

Vorteile: Klima, Menschen, Sprache und Kultur

Nachteile: Große Entfernung und Zeitverschiebung, (teilweise) Sicherheit, eher langsames Internet.

  Costa Rica

Zentralamerika steht aufgrund des warmen Klimas, der vielen Surfspots und günstigen Lebenshaltungskosten nicht nur bei Ortsunabhängigen hoch im Kurs. Neben Mexiko ist auch Costa Rica ein beliebter Anlaufpunkt für digitale Nomaden in dieser Region. Das schöne Tropenland ist zwar eines der teureren Destinationen in der Gegend, dafür hat es aber das schnellste Internet und die beste Infrastruktur in Zentralamerika. Außerdem bietet das kleine Land mit seinen sympathischen Einwohnern eine gute Infrastruktur für digitale Nomaden, wie zum Beispiel stabiles Internet, schöne Cafés zum Arbeiten und hier und da auch ein Coworking Space. Wer Strände, den Dschungel oder das Wellenreiten liebt, ist dort zweifelsohne bestens aufgehoben. Insbesondere der kleine Surferort Santa Teresa ist ein beliebter Anlaufpunkt für digitale Nomaden und andere Slow Traveller, da er sich ideal zum Surfen (lernen) eignet und schnelles Internet bietet.

Vorteile: Natur, Strände, Surfen, Klima, verlässliches Internet und DN Community

Nachteile: Große Entfernung und Zeitverschiebung, relativ teuer, teils sehr touristisch

Buenos Aires

Für alle, die Städte lieben und lieber etwas weiter weg möchten, ist die argentinische Hauptstadt eine großartige Option. Vor allem bei nordamerikanischen Digitalnomaden sowie Tango-Liebhabern aus aller Welt ist die argentinische Metropole sehr beliebt. Langweilig wird dir dort garantiert nicht und sie kann als Ausgangspunkt für viele weitere Ziele in Argentinien und Südamerika dienen. Andererseits bietet Südamerikas europäischste Metropole aber auch die perfekten Arbeitsbedingungen: Viele Coworking Spaces, tolle Cafés zum Arbeiten und eine große Community an Gleichgesinnten. Nicht zu verachten ist aber auch die kleine Schwesterstadt im Nachbarland Uruguay. Montevideo ist in ca. drei Stunden mit dem Boot von Buenos Aires aus erreichbar und perfekt für alle, die es etwas ruhiger mögen und den Strand direkt vor der Haustür haben möchten. Die DN-Community ist dort zwar noch überschaulich, dafür kannst du dich umso mehr unter Einheimische mischen, Spanisch lernen und die Kultur erleben. Außerdem bietet die uruguayische Atlantikküste etliche tolle Strandorte – definitiv das perfekte Land zum Überwintern!

Vorteile: Kontakt zu Locals, leicht zu erlernende Sprache, Sommer im europäischen Winter, gute Infrastruktur für DNs, vor allem in Buenos Aires

Nachteile: Große Entfernung und große Zeitverschiebung, relativ kalt und feucht von Juni bis August

>> Als digitaler Nomade in Argentinien arbeiten

  Vietnam

Atemberaubende Natur und Kulturstätten in Vietnam

Als weiterer Kandidat für Asien ist das schöne Vietnam ideal für digitale Nomaden. Dort gibt es nicht nur traumhafte Strände und atemberaubende Natur, sondern auch richtig gute Städte für ortsunabhängige Online-Arbeiter. Insbesondere Ho-Chi-Minh-City ist in der Digitale-Nomaden-Szene beliebt. Daher findest du dort auch eine große Community Gleichgesinnter, viele Cafés, Coworking Spaces und jede Menge kreative Energie. Der chaotische Verkehr mag zwar nicht unbedingt etwas für jeden sein, aber wer sich gern auf zwei Rädern fortbewegt und es etwas exotischer mag, wird Ho-Chi-Minh-City und Vietnam lieben.

Vorteile: Klima, Exotik-Faktor, Lifestyle, günstige Lebenshaltungskosten, viele Gleichgesinnte

Nachteile: große Entfernung und Zeitverschiebung, teils langsames Internet

  Kalifornien

Zugegeben: Dieses Ziel ist nicht unbedingt etwas für Anfänger, da die Lebenshaltungskosten hier mitunter richtig hoch sein können. Doch zum Digitalen Nomadentum gehört eben nicht nur, die Geo-Arbitrage überall maximal auszunutzen. In Kalifornien kannst du dafür den geballten „entrepreneurial spirit“ erleben, vor allem natürlich im Silicon Valley rund um San Francisco, aber auch etwas südlicher in L.A. und San Diego. Außerdem gibt es entlang der Küste einige coole kleinere Surfer-Orte, wie beispielsweise Encinitas, wo du ebenfalls viele Digitale Nomaden sowie auch Coworking- und mittlerweile auch einige Coliving-Projekte findest. Die Amis sind eben auch was das ortsunabhängige Arbeiten angeht immer einen Schritt weiter. Für viele gibt es außerdem nichts Besseres, als sich nach einem langen produktiven Arbeitstag in die Wellen zu stürzen und dafür ist Kalifornien einfach ideal.

Vorteile: Viele digitale Nomaden, Unternehmer-Szene, Wetter, Strände und Surfen, schnelles Internet, gute Infrastruktur, Sprache

Nachteile: Große Distanz und Zeitverschiebung, sehr teuer

Fazit

Mittlerweile gibt es rund um den Globus richtig coole Hotspots für Digitale Nomaden, an denen es sich wunderbar leben und arbeiten lässt. Dabei kannst du dir einen Ort ganz nach deinen Prioritäten aussuchen: Stehst du noch am Anfang deiner Laufbahn als digitaler Nomade sind vor allem Orte mit niedrigen Lebenshaltungskosten und vielen anderen digitalen Nomaden, von denen du lernen kannst, interessant. Später solltest du dich vor allem fragen: Wo kann ich mein Business am besten weiterentwickeln und welcher Ort bietet den Lifestyle und das Klima, das zu mir passt? Da die Antworten auf diese Frage ganz unterschiedlich ausfallen, gibt es mittlerweile zahlreiche Digitalnomaden-Hotspots rund um den Erdball.

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Julia Schneider

Über den Autor ()

Julia Schneider ist seit ihrem einjährigen Work & Travel-Aufenthalt in Australien direkt nach dem Abitur mit dem Reisevirus infiziert. Deshalb studierte sie Tourismus-Management in den Niederlanden sowie Kulturwissenschaften an der Viadrina in Frankfurt/Oder und Madrid. Sowohl während des Studiums als auch danach nutzte Julia jede Gelegenheit, neue Länder, Kulturen und Sprachen zu entdecken. Am liebsten ist sie in Südamerika und Osteuropa unterwegs. Seit 2012 arbeitet sie ortsunabhängig als freie Texterin, Online-Redakteurin und Journalistin. Ihre Schwerpunkthemen sind Reisen, Arbeiten & Leben im Ausland, digitale Nomaden und Nachhaltigkeit. Auf ihrem persönlichen Blog und Herzensprojekt www.roadheart.com schreibt sie am liebsten über Selbstverwirklichung und persönliche Entwicklung, die innere Stimme / Intuition, bodenständig gelebte Spiritualität und einen bewussten Lifestyle.

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