Couchmovie: Couchsurfing – der Trend

couchmovie-paris-samuel-schneider-tete-a-tete
Matti (Samuel Schneider) verbringt in Paris eine aufregende Nacht

Ein Tag, vier Städte Europas, fünf Couchsurfer – Couchmovie ist der Film zum Trend Couchsurfing. Was ist das Geheimnis des Erfolges von Couchsurfing? Das studentische Film-Projekt Couchmovie von Isabel Braak und Nathalie Kraft der Filmakademie Baden-Württemberg schafft es, eine perfekte Couchsurfing-Bühne zu inszenieren: Mit dem frisch gebackenen Abiturienten Matti, gespielt vom smarten Samuel Schneider, der in Paris eine aufregende Nacht mit zwei jungen Französinnen verbringt, der Stuttgarter Publizistin, die den jungen Polen Pawel beherbergt, und deren Nichte Nina gerade in Spanien unterwegs ist sowie den beiden Erasmus-Studentinnen Alma und Reka, die leider Frankfurt/Main mit Frankfurt/Oder verwechselt haben.

Jede Geschichte macht für sich Lust auf mehr und unbedingt auch darauf, fremde Städte, Länder und Sofas zu entdecken. Denn Couchsurfing ist die günstige und aufregendste Art zu Reisen. Und wer nicht verreisen will oder kann und dennoch den Hauch der weiten Welt spüren will, öffnet die Tür zu seinem Heim einfach für Couchsurfer – so wie Annette. Und vielleicht ist das auch schon das ganze Geheimnis hinter Couchsurfing. Die einfachen Dinge sind eben oft die besten. In seiner Aufmachung erinnert Couchmovie ein wenig an den Film „L´Auberge Espanol“, der damals den Zeit- und Reisegeist traf. Couchmovie hat ebenfalls das Potenzial zum Kultfilm. Einziger Wehrmutstropfen –  er ist nur 50 Minuten lang. Aber: Eine Serie zum Thema Couchsurfing haben die beiden Studentinnen Isabel Braak und Nathalie Kraft bereits in Planung.

Der Film wird als Nächstes auf dem Achtung Berlin Festival in der Sektion „Berlin Highlights 2014“ laufen (9. – 16. April in Berlin), danach auf dem Sehsüchte Festival (30.4. – 4.5.2014), dort ist er für den Produzentenpreis nominiert.

Samuel Schneider im Porträt: Fernweh beruflich als auch privat

Schreibe einen Kommentar