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Praktikum USA

Die USA stehen bei jungen Leuten als Zielland für ein Auslandspraktikum definitiv ganz oben auf der Wunschliste. Die Landessprache Englisch, der Ruf des Landes, in dem scheinbar alles möglich, ist sowie dessen herausragende wirtschaftliche Position sind sicherlich Gründe dafür. Und tatsächlich: Die USA bieten ausländischen Praktikanten eine breite Palette an Möglichkeiten, sich in der Arbeitswelt auszuprobieren und zu profilieren. Am Ende deines Auslandspraktikums USA kannst du wertvolle Berufserfahrung, zahlreiche Kontakte und unvergessliche Eindrücke über den großen Teich mit nach Hause nehmen.

Warum ein Praktikum in den USA?

Während eines Auslandspraktikums in den USA arbeitest und lebst du zusammen mit den Amerikanern. Du tauchst tief in ihre Arbeits- und Lebenswelt ein und lernst sie auf eine Weise kennen, die beispielsweise Touristen verschlossen bleibt. In deinem Alltag erlangst du  jobspezifische Kompetenzen und Fachwissen; du sprichst den ganzen Tag Englisch und wirst deine Sprachkompetenz enorm verbessern können. Nicht unterschätzen solltest du auch die internationalen Kontakte, die du während deines USA-Praktikums knüpfen kannst. Diese werden dir, ebenso wie die beeindruckende Praktikumsreferenz im Lebenslauf, in der Zukunft bestimmt noch nützlich sein.

Praktikum USA: Städte & Branchen

Wer ein Auslandspraktikum in den USA plant, dem stehen bezüglich Ortswahl und Branche im Prinzip alle Möglichkeiten offen; vom kleinen, lauschigen Ort in den Rocky Mountains bis hin zu den brausenden Metropolen der Ostküste. Unser Tipp: Lege bei der Praktikumssuche deinen Fokus auf das gewünschte Fachgebiet und weniger auf den geografischen Ort. Wichtig ist es schließlich, ein gutes Arbeitsumfeld für dein mehrmonatiges Praktikum zu finden, in dem du auch viel lernst. So kann zum Beispiel ein kleines aber erstklassig geführtes Hotel im Mittleren Westen genauso reizvoll sein wie das Glasfassaden-Hotel einer luxuriösen Kette in Los Angeles.

Praktikum in den USA: Brauche ich ein Visum?

Wie für die meisten anderen Formen von Work and Travel USA benötigst du auch für einen Praktikumsaufenthalt in den USA das J1-Visum. Dieses erhältst du allerdings nur, wenn du offiziell an einem Austauschprogramm teilnimmst. Bedingung ist auch dein Status als Vollzeitstudent, Hochschulabsolvent oder Berufstätiger. Darüber hinaus muss dein geplantes Praktikum auch einen deutlichen Bezug zu Studium oder Beruf aufweisen. Mit dem J1-Visum darfst du dich maximal 12 Monate in den USA aufhalten. Berufstätige Praktikumsanwärter mit längerer Berufserfahrung dürfen mit J-1 bis zu 18 Monate bleiben. Pluspunkt: Das J1-Visum erlaubt es seinem Inhaber in den USA gegen Geld zu arbeiten - auch im Rahmen eines Praktikums.

Ein Praktikum in den USA planen

Allein wegen der Visabestimmungen führt der Weg zum Praktikumsplatz in den USA in der Regel über eines der offiziell anerkannten Austauschprogramme. Zwar richtet sich ein großer Teil dieser Programme ausschließlich an Studenten; doch junge Leute mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung können ebenfalls Praktikumsplätze in den USA bekommen. Wenn du es vorziehst, dein US-Praktikum selber zu organisieren, ist dies deutlich schwieriger. Hast du einen potentiellen Arbeitgeber in Amerika gefunden, so muss dieser mit dir zusammen bei der US-Einwanderungsbehörde ein so genanntes H3-Visum (Arbeitsvisum) beantragen. Für dieses gelten selbstverständlich andere Bedingungen als für das J1-Visum.

Praktikum USA: Voraussetzungen

Für ein Auslandspraktikum in den Vereinigten Staaten solltest du folgende Voraussetzungen mitbringen:

  • gute bis sehr gute Englischkenntnisse
  • Mindestalter in der Regel 18 Jahre
  • eine Ausbildung bzw. einschlägige (Berufs-)Erfahrung ist vorteilhaft und für einige Berufsfelder gar Voraussetzung

Was du sonst noch wissen solltest:

  • Unser Begriff "Praktikum" (engl. auch "internship") schließt in den USA jegliche berufliche Tätigkeit ein, die im Rahmen einer Aus- oder Weiterbildung steht. Längere Praktika von Hochschulabsolventen bezeichnet man in den USA eher als Trainee-Stelle.
  • Viele US-Unternehmen haben einen dress code, also eine Kleiderordnung. Diese ist in der Regel förmlich; dass heißt, zum Beispiel keine Jeans, Miniröcke oder Freizeitschuhe.
  • Arbeitszeit: Üblich sind in den USA 40-45 Wochenstunden plus gegebenenfalls Überstunden.
  • Einige Praktikanten bekommen ein Gehalt oder einen Zuschuss zu den Lebenshaltungskosten. Das durchschnittliche Praktikantengehalt in den USA beträgt rund 1.000 US-Dollar. Ausnahme: Praktika in den Bereichen Medien, Soziales oder auch non-profit sind fast immer unbezahlt.

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