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Packliste für Work and Travel

Bevor du nun deine Siebensachen für ein komplettes Jahr in deinen Backpacker-Rucksack stopfst, lohnt es sich, sehr genau zu überlegen, was du wirklich brauchst. Denn alles, was du mitnimmst, musst du auch schleppen. Und nicht vergessen: auch in Australien, Neuseeland uns sonstwo auf der Welt gibt es Supermärkte.

Wichtige Dokumente mitnehmen!

Unverzichtbar sind natürlich alle offiziellen und persönlichen Dokumente, die dir überhaupt erst die Einreise ermöglichen, wie Reisepass und sonstige Ausweisdokumente, dein Visum, die Flugtickets und die anderen Dinge, die wir dir auf diesen Seiten empfohlen haben, wie Kreditkarte, Nachweise über Krankenversicherung, Unfallversicherung und Haftpflichtversicherung, Impfpass, internationaler Führerschein und internationaler Jugendherbergsausweis. Hinzu kommen je nach Zielland weitere Dokumente, zum Beispiel Schriftstücke der entsprechenden Botschaft oder der Nachweis, dass du über das erforderliche Geld für Lebensunterhalt und Rückflug verfügst.

Stichwort: Jobben im Ausland

Überlege beim Packen, was du für die Arbeit brauchst, also Bewerbungsunterlagen (Referenzen, Zeugnisse, Resumé) und ordentliche Kleidung für die Bewerbungsgespräche.

Manches lieber vor Ort kaufen

Den sonstigen Reisebedarf empfehlen wir dir nach dem Gewicht zu beurteilen: versuche, nicht mehr als 15 Kilo mitzuschleppen! Also keine Campingausrüstung mitnehmen! Die kannst du auch sehr gut gebraucht vor Ort kaufen. Gerade in den beliebten Zielländern wie Australien und Kanada sind so viele Backpacker unterwegs, dass du fast immer jemanden triffst, der gerade wieder abreist und froh ist, wenn er dir seine Ausrüstung gebraucht verkaufen kann und dafür noch ein wenig Geld bekommt. Auch in Internetforen kannst du fündig werden und Kontakte zu Leuten knüpfen, deren Work and Travel-Aufenthalt sich dem Ende zuneigt und die dir zum Beispiel ihr Auto verkaufen können.

Kleidung für Work and Travel

Insgesamt ist es empfehlenswert, einige leichte dünne Kleidungsstücke einzustecken, die man auch übereinander anziehen kann, so dass man auf unterschiedliche Temperaturbedingungen vorbereitet ist. Ideal sind robuste, synthetische Funktionsfasern, sie sind meist leichter als Baumwollgewebe, verschleißen kaum und trocknen nach einer Wäsche viel schneller. Wenn du harte körperliche Arbeit anpeilst, kauf im Zielland billige Klamotten und wirf sie am Ende der Reise einfach weg.

Körperpflege in Probefläschchen

Nimm nur kleine Mengen Kosmetik mit, das empfiehlt sich allein schon wegen der Sicherheitsbestimmungen an Flughäfen. Also kauf Shampoo und Duschgel am besten in Probefläschchen und pack sie in Gefrierbeutel mit Reißverschluss, damit sie nicht am Terminal kassiert werden. Es genügt die Ausstattung für eine knappe Woche, am Zielort kannst du Nachschub besorgen.

Standardmedikamente

Nimm auch Medikamente gegen Schmerzen, Fieber, Durchfall und Entzündungen mit, ferner Heilsalbe, Sonnencreme, eine Kopfbedeckung und Verhütungsmittel. Arzneien gegen speziellere Erkrankungen kannst du besser im Zielland kaufen – am besten ist es natürlich, du wirst gar nicht erst krank... Falls du an einer chronischen Erkrankung leidest und zum Beispiel ständig Insulin brauchst, musst du natürlich mit deinem Arzt vorher überlegen, wie du deine medikamentöse Versorgung organisierst.

Kabelsalat

Bei allen Elektrogeräten wie Kamera, Handy und Laptop musst du natürlich auch an den entsprechenden Kabelsalat denken, also Ladegeräte, Netz-Adapter und USB-Kabel.

Wichtig sind auch Speichersysteme, zum Beispiel eine kleine externe Festplatte, auf der du Fotos und Scans deiner Dokumente unterbringst. Du kannst Platz sparen mit einem Smartphone, das unter anderem Wecker, Adressbuch und Wörterbuch beinhaltet. Du darfst es dir dann bloß nicht klauen lassen....

Dazu kommen dann noch vielseitig einsetzbare Nothelfer, die wenig Platz wegnehmen, wie zum Beispiel Vorhängeschloss, Taschenlampe, Taschenmesser, Pinzette oder Wäscheklammern.

Interessante Links zum Thema

>> Backpacker-Rucksack

>> Dokumente & Unterlagen

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