Die 7 besten Tipps für Vancouver bei Regen Entdecke die Westküsten-Metropole von einer ganz neuen Seite

| 25. 02. 2016 | 0 Kommentare

Vancouver –die hippe und quirlige kanadische Metropole, eingebettet zwischen schneebedeckten Bergen und dem satten Blau des pazifischen Ozeans. Eine Stadt mit Lebensqualität satt – so viel, dass sie bereits mehrfach als lebenswerteste Stadt der Welt ausgezeichnet wurde. Was bei der ganzen Euphorie und Vorfreude von Kanada-Travelern dabei oft untergeht, ist die Tatsache, dass es in Vancouver ziemlich regnerisch sein kann.  Genauer gesagt regnet es in der Westküsten-Metropole an 166 Tagen im Jahr, was der Stadt auch den wohlverdienten Spitznamen Raincouver eingebracht hat. Was also tun, wenn du dich genau zu einem der vielen Regengüsse in der Stadt befindest? Keine Sorge – die Stadt bietet auch dann genug Möglichkeiten, die für einen unvergesslichen Trip sorgen können. Hier sind unsere Favoriten für Vancouver bei Regen:

1_kleinDas Museum of Anthropology

Museum of Anthropology in vancouver

Für diejenigen, die nur Zeit und Muße für ein Museum in Vancouver haben, ist das Museum of Anthropology genau das richtige. Das bereits 1949 gegründete Museum gibt einen spannenden Einblick in die indianische Geschichte und Kultur der pazifischen Westküste rund um Vancouver. Nirgendwo anders auf der Welt finden sich so viele und eindrucksvolle Artefakte und Kunstwerke der regionalen Stämme. In der Great Hall des Museums  sorgen riesige Totempfähle, handgeschnitzte Kanus und andere Kultgegenstände für erstaunte Gesichter bei Besuchern. Besonders interessant ist das Kunstwerk „Raven and the First Men“ des kanadischen Künstlers Bill Reid, was sich auch auf der Rückseite des kanadischen 20 Dollarscheins befindet.

2_kleinGranville Island

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Wenn im Frühling die ersten Sonnenstrahlen die Menschen aus ihren Häusern locken und für gute Laune sorgen, zählt Granville Island zu den beliebtesten Ausflugsorten für Vancouver Locals und Touristen gleichermaßen. Aber auch bei Regen, gibt es auf der kleinen Enklave im Herzen der Metropole unheimlich viel zu entdecken. Ausgestattet mit einem Regenschirm des lokalen Umbrella Shops, sollte deine Anlaufstation der Public Market sein. Hier gibt es allerhand lokale Spezialitäten zu entdecken und zu probieren. Bei einem heißen Kaffee oder Tee, mit Aussicht auf die Fluten des False Creek und der Vancouver Skyline im Hintergrund, lässt sich ein Schauer hier bestens aussitzen. Etwas später kannst du dann in die Granville Brewery einkehren. Die lokale Brauerei serviert ihre Bier-Spezialitäten in typisch kanadischer Atmosphäre und bietet auch Touren an. Wer sich unschlüssig ob der großen Auswahl ist, kann einen so genannten Flight bestellen –  kleine Probiergläser, gefüllt mit den verschiedenen Biersorten des Hauses. Zum Abschluss kannst du dann noch eine Tour mit dem Aquabus machen, den kleinen quirligen Ausflugsbooten auf dem False Creek, die dich für nur ein paar Dollar durch das Zentrum von Vancouver schippern.

3_kleinThe Bloedel Floral Conservatory

Bloedel Conservatory in Vancouver

Wenn es einmal ausdauernd regnet und du einfach die Nase voll von Nässe und dem grauem Himmel hast, bietet das Bloedel Floral Conservatory das perfekte Gegenmittel. Gelegen auf einer Anhöhe im Queen Elizabeth Park, ist dieser botanische Garten Heimat von hochragenden Palmen, duftenden Tropenblumen, reifen Bananenstauden und einer Vielzahl von hyperaktiven Papageien und Kanarienvögeln. Das Ganze in einem tropisch milden Klima, das die graue Realität von Raincouver schnell vergessen lässt. Aber auch bei gutem Wetter ist diese tropische Oase immer ein Besuch wert. Vor allem lässt sich dieser dann perfekt mit einem lockerem Spaziergang durch den Park oder einem Picknick verbinden.

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The Hive Bouldering Gym

The Hive Bouldering Gym in Vancouver

Bei Regen muss man nicht im Hotel sitzen, Däumchen drehen und an die Decke schauen. Für die Traveler auf der Suche nach Action und Sport, bietet das Hive Bouldering Gym einen perfekten Spielplatz. Hier kannst du nach Herzenslust klettern und dich austoben. Und auch wenn der Griff dann doch einmal nachlässt, sorgen die weich gepolsterten Matten am Boden für eine weiche Landung. Die weitere Besonderheit in diesem Kletter-Mekka ist die lockere und freundliche Atmosphäre. Klettern wird hier zur Gemeinschaftsangelegenheit – man trifft neue Leute, tauscht sich aus und verbringt gemeinsam eine gute Zeit. Das Gym ist auch dabei ein perfekter Ort um Locals kennenzulernen.  Die beste Zeit ist in den Abendstunden, wenn der Eintritt ermäßigt ist und die Besucherzahl langsam sinkt.

5_kleinThe Extreme Air Park

Air Extreme Park in Vancouver

Der Extreme Air Park im Vorort Richmond ist eine weitere Alternative für die Besucher auf der Suche nach Action. Auf über 3.900 Quadratmetern, vollgepackt mit Trampolins, kann man sich auf 2 riesigen Trampolinfeldern, 2 Völkerball-Arenen, einer Schaumstoff-Sprunggrube, einer Halfpipe und einer Basketball Area austoben. Springen, Salti schlagen und den Basketball dunken wie Michael Jordan zu besten Zeiten – all das ist hier möglich. Besonders beliebt sind die ständig laufenden Völkerball-Spiele, die durch die Nutzung der Trampolins eine neue dritte Dimension erhalten. Auch ohne eigenes Team, kannst du problemlos mitmachen. Definitiv mal etwas ganz anderes.

6_kleinThe Hillcrest Aquatic Center

Hillcrest Aquatic Center in vancouver

Einen Mix aus Sport, Spaß und Wellness bietet das größte Schwimmbad Vancouvers, das Hillcrest Aquatic Center. In der großflächigen Oase, in der Nähe des Queen Elizabeth Parks, finden Wasserratten und all jene, die einem grauem Herbsttag entfliehen möchten, eine Welt voll mit Wasseraktivitäten. Rutschen, Fontänen, Whirpools, ein Lazy River, mehrere Indoor- und Outdoor-Schwimmbecken sowie eine Sauna und ein Dampfbad lassen hier keine Langeweile aufkommen. Im sehr günstigen Ticketpreis ist auch die Benutzung des eigenen Fitnesscenters inbegriffen. Erst schwitzen, dann schwimmen – für nur 6 Dollar lässt sich hier auch der andauerndste Regenguss überbrücken.

7_kleinGastown bei Regen

Gastown bei Nacht

Gastown ist das vielleicht hippste Viertel Vancouvers und das nicht ohne Grund. Als einer der ältesten Stadtviertel und ursprünglich eigenständige Stadt, repräsentiert der historische Stadtteil  einen ganz eigenen Mix aus alt und neu, historisch und hip sowie bodenständig und upscale. Hier treffen dynamische Start-up Gründer auf Vancouver Locals und Touristen. Was das authentische Viertel aber auch ausmacht, und gerade deshalb bei Regen ein schöner Zufluchtsort sein kann, sind die vielen kleinen Läden, Galerien und Coffee Shops. Vintage Klamotten, stylische Designer-Mode, verwinkelte Plattenläden, einzigartige indianische Kunst oder eine riesige Auswahl an Souvenirs – hier findet jeder wonach er sucht. Und wenn die Füße dann schmerzen oder man einfach „ausgeshopped“ hat, lässt sich in einem der zahlreichen Cafés neue Energie tanken. Die Café-Szene Vancouvers ist die wahrscheinlich beste im ganzen Land und mit dem Revolver, dem Timbertrain und Café Milano ist Gastown ganz vorne mit dabei.

Weiterführende Links:

> Das Museum of Anthropology

> Granville Island

> The Bloedel Floral Conservatory

> The Hive Bouldering Gym

> The extreme Air Park Vancouver

> Aquatic Center Vancouver 

> Gastown- Website

 

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> Work & Travel Kanada. Arbeiten in einer Lodge

> Work and Travel in Kanada. 5 auf Entdeckungsreise.

> Work & Travel Kanada Programme

 

Bildquellen:

Nr. 1: Bild Granville Island: Wikimedia Commons. User Taz
https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Duck_pond_granville_island_vancouver.jpg

Nr.2 : MOA | Vancouver Museum of Anthropology

Nr. 3: Hive Climbing Gym | Hive Climbing Gym, Vancouver

Nr. 4: Extreme Air Park | Extreme Air Park, Richmond

Nr. 5: Gastown | Philipp Dukatz

Nr. 6: Bloedel Conservatory | Wikimedia Commons, User Taz
https://en.wikipedia.org/wiki/Bloedel_Floral_Conservatory#/media/File:The_Bloedel_Conservatory.jpg

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Seit er sich erinnern kann, ist Philipp mit dem Virus Wanderlust infiziert. Schon während der Schulzeit hat er ein Jahr als Austauschschüler im Mittleren Westen der USA verbracht. Nach dem Abitur hielt ihn nicht mehr viel und es ging erneut in die USA um mit seinem Gastbruder das Land zu erkunden. Nach dem Studium in Münster und Malta ging es zunächst für ein halbes Jahr nach Australien. Auf dem Work and Travel Visum zog es ihn quer durch den siebten Kontinent, wo sich der Anteil an Work im Vergleich zu Travel nach eigener Aussage aber eher in Grenzen hielt. Nach gut sechs Jahren in der Marketingbranche war es erneut Zeit auszusteigen. Philipp kündigte und reiste für ein Jahr durch ganz Südostasien. Seine Reise dokumentierte er in Bildern und Reportagen auf seinem Reiseblog ESCapology.eu, welches er auch noch heute weiterführt. Daneben schreibt Philipp für verschiedene Online-Portale und hin und wieder Reisemagazine.

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