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Internationaler Führerschein

Zu den beliebtesten Ländern für Work & Travel gehören Australien, Kanada, Neuseeland und die USA. Alle haben eines gemeinsam: Sie sind sehr groß – und zwischen den einzelnen Städten erstreckt sich oft meilenweit menschenleeres Gelände. Ganz klar – du bist dort auf ein Auto angewiesen. Vor allem willst du in deinem Zielland auch etwas erleben und dabei nicht allein vom öffentlichen Verkehr abhängig sein. In welchen Work & Travel-Ländern du einen internationalen Führerschein brauchst und alles, was du über dieses wichtige Dokument wissen musst, erfährst du in diesem Beitrag.

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Work & Travel mit eigenem Auto?

Work & Traveller haben typischerweise mehrere kleine Jobs während ihres Auslandsaufenthalts. Um zwischen den Jobs zu wechseln, solltest du automobil sein – vor allem aber, um innerhalb eines Jobs für deinen Auftraggeber Dienstfahrten zu übernehmen, zum Beispiel um Waren auszuliefern. Gerade in Australien und Neuseeland machst du dir vielleicht Sorgen, ob du mit dem dortigen Linksverkehr zurechtkommst. Mit etwas Übung hat man sich aber schnell daran gewöhnt.
Nicht in allen Ländern brauchst du einen internationalen Führerschein: Die jeweils aktuellen Bestimmungen für das Land, in das du reisen möchtest, kannst du zum Beispiel beim ADAC, beim Auswärtigen Amt oder bei deinem örtlichen Straßenverkehrsamt erfragen.

>> Infos zu "Auto fahren im Ausland"

 

E-Mail-Tutorial: Tipps und Tricks für den Autokauf beim Work & Travel

 

Warum braucht man einen int. Führerschein?

Auf dem EU-Führerschein sind nicht alle Informationen in englischer Sprache vermerkt. Deshalb ist er für Autovermieter, Behörden und Polizisten im Ausland nicht immer leicht zu entziffern. Aus diesem Grund benötigt man im Ausland in der Regel eine Übersetzung, entweder ins Englische oder in die Landessprache. Eine solche Übersetzung leistet der Internationale Führerschein oder alternativ auch eine amtlich beglaubigte Übersetzung des EU-Führerscheins in die Landesprache deines Reiselandes. Dringend beachten sollte man, dass der internationale Führerschein lediglich ein Zusatzdokument ist. Er ist nur in Verbindung mit dem EU-Führerschein und niemals allein gültig. Deinen EU-Führerschein darfst du also auf keinen Fall zuhause vergessen.

Vorteile bei der Automiete

Grundsätzlich empfiehlt sich ein internationaler Führerschein für alle Work & Travel-Länder, auch wenn dieser nicht zwingend vorgeschrieben ist. Bei eventuellen Polizeikontrollen und bei der Automiete erspart man sich mit einem internationalen Führerschein viel bürokratischen Aufwand, Zeit und Ärger. Da in einem internationalen Führerschein alle Angaben auf Englisch sowie auch anderen Sprachen vermerkt werden, können die ausländischen Behörden oder Autovermieter viel schneller und einfacher die Angaben überprüfen. Der internationale Führerschein ist außerdem einfach, günstig und schnell zu beantragen. Deshalb solltest du ihn dir auf jeden Fall besorgen, wenn du vorhast, in deinem Work & Travel-Land Auto zu fahren. Eine Alternative ist eine amtlich beglaubigte Übersetzung des hiesigen EU-Führerscheins, die genauso akzeptiert ist wie ein internationaler Führerschein. Die Übersetzung ist jedoch teurer als der internationale Führerschein.

Wenig Bürokratie: Beantragung & Preise

Die Beantragung eines internationalen Führerscheins ist erfreulicherweise günstig und mit wenig Bürokratie verbunden. Du kannst das Dokument bei den Führerscheinstellen der Straßenverkehrsämter oder im Bürgeramt beantragen. Folgende Dokumente brauchst du für die Beantragung eines internationalen Führerscheins:

  • Deinen EU-Führerschein
  • Ein aktuelles Lichtbild (biometrisch, 45 x 35 mm, Frontalaufnahme ohne Kopfbedeckung)
  • Personalausweis oder Reisepass
  • 15 Euro Gebühr, die direkt vor Ort beglichen wird

Am besten beantragst du den internationalen Führerschein persönlich. Alternativ kannst du auch eine Person bevollmächtigen, die sich dann im Amt ebenfalls ausweisen muss. Der internationale Führerschein wird direkt vor Ort ausgestellt und ist drei Jahre gültig.

Umschreibung vor Ort?

In manchen Work & Travel-Ländern kann es erforderlich sein, dass du deinen EU-Führerschein in den lokalen Führerschein umschreiben lassen musst, wenn du viel mit dem Auto unterwegs bist. Dazu solltest du dich speziell für dein Land erkundigen. In Brasilien benötigt man beispielsweise einen zeitlich begrenzten brasilianischen Führerschein. Im klassischen Work & Travel-Land Australien dagegen ist ein australischer Führerschein nur dann erforderlich, wenn du dich als "permanent resident" dauerhaft im Land aufhältst. "Permanent Residents" mit der entsprechenden Aufenthaltsgenehmigung sind dazu verpflichtet, ihren deutschen Führerschein innerhalb von drei Monaten in einen australischen Führerschein umschreiben zu lassen. Die Umschreibung erfolgt bei der lokal zuständigen Straßenverkehrsbehörde. Die praktische und theoretische Fahrprüfung muss dabei nicht wiederholt werden. Für die Umschreibung muss man lediglich einen Sehtest am Schalter machen und den EU-Führerschein zusammen mit einer beglaubigten Übersetzung (erhältlich bei den deutschen Auslandsvertretungen) sowie den Reisepass oder einen anderen Identitätsnachweis vorlegen. Als Work & Traveller mit dem Australien-Working-Holiday-Visum  brauchst du deinen Führerschein in Australien aber nicht umschreiben lassen, es genügt der EU-Führerschein plus internationaler Führerschein oder beglaubigte Übersetzung.

Auf die Gewichtsklasse achten

Achte darauf, dass in deinem internationalen Führerschein vermerkt wird, dass du Autos bis 7,5 Tonnen fahren darfst. Mitunter kommt es hier zu Fehleintragungen, bei denen sich diese Gewichtsklasse im internationalen Führerschein nur auf Lastenfahrzeuge bezieht. Wenn du aber in Deutschland auch Pkw und Wohnmobile bis 7,5 Tonnen fahren darfst, sollte das auch im Internationalen Führerschein so vermerkt werden. Alternativ kannst du auch den nationalen Führerschein deines Gastlandes erwerben. Dazu brauchst du in der Regel deinen deutschen Führerschein samt beglaubigter Übersetzung, deinen Personalausweis oder Reisepass sowie einen Sehtest.



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Vor Ort

Auch wenn die Mitnahme eines internationalen Führerscheins für alle Work & Travel-Destinationen ratsam ist, gibt es einige Besonderheiten bei den einzelnen Ländern:

Australien

In Australien wird der EU-Führerschein meist akzeptiert, die Mitnahme eines internationalen Führerscheins wird aber gerade bei längeren Aufenthalten und regelmäßigem Autofahren dringend empfohlen. So vermeidest du unnötige Komplikationen und Verzögerungen bei Polizeikontrollen und Autovermietungen.

>> Work & Travel-Programme für Australien

Neuseeland

Wenn du Neuseelands atemberaubende Natur mit dem Auto entdecken und dabei selbst am Steuer sitzen willst, ist der internationale Führerschein obligatorisch. Im Land der Hobbits brauchst du das Dokument auf jeden Fall – egal ob du ein Auto kaufen, mieten oder nur mal kurz hinter dem Steuer sitzen willst. Auch hier darfst du nicht vergessen, deinen EU-Führerschein unbedingt auch mitzunehmen, da der internationale Führerschein nur in Verbindung mit diesem gilt. Alternativ kannst du dir auch bei den deutschen Auslandsvertretungen in Neuseeland eine amtlich beglaubigte Übersetzung deines EU-Führerscheins holen und darfst damit bis zu zwölf Monate durch das Land fahren.

>> Work & Travel Programme für Neuseeland

USA & Kanada

Prinzipiell ist ein internationaler Führerschein in den USA und Kanada nicht obligatorisch. Doch auch hier gilt: Ein internationaler Führerschein oder eine amtliche Übersetzung erleichtert die Kommunikation enorm. In den USA gibt es außerdem große Unterschiede zwischen den einzelnen Bundesstaaten. Vor allem Florida, Georgia und Kentucky gelten als wenig tolerant im Umgang mit ausländischen Führerscheinen. Aber auch in anderen Bundesstaaten sowie bei Autovermietungen und Polizeikontrollen kann man Probleme mit einem nationalen Führerschein ohne englische Übersetzung bekommen. Deshalb sollte man auch bei Reisen in die USA und Kanada dringend einen internationalen Führerschein dabei haben. Entscheidet man sich erst vor Ort spontan zum Autofahren, bekommt man auch in den USA und Kanada eine amtlich beglaubigte Übersetzung bei den deutschen Auslandsvertretungen und kann diese alternativ zum internationalen Führerschein nutzen.

>> Work & Travel-Programme in Nordamerika

Japan

Um beim Work & Travel in Japan selbst am Steuer sitzen zu können, muss man den deutschen EU-Führerschein ins Japanische übersetzen lassen. Ein internationaler Führerschein reicht in diesem Fall nicht aus, da die Informationen dort nicht auf Japanisch vermerkt werden. Die amtliche Übersetzung holt man sich am besten bei den deutschen Auslandsvertretungen in Japan, zum Beispiel bei der deutschen Botschaft in Tokio oder beim deutschen Generalkonsulat in Osaka.

>> Work & Travel-Programme für Japan

Südamerika

Wer Work & Travel in Südamerika plant, zum Beispiel in Chile oder Brasilien, braucht dringend einen internationalen Führerschein. Dieser ist in allen südamerikanischen Staaten obligatorisch. In Bolivien muss der Führerschein außerdem vor Ort abgestempelt werden und ist erst mit lokalem Stempel gültig. In Brasilien benötigt man bei längeren Aufenthalten einen zeitlich begrenzten brasilianischen Führerschein.

>> Work & Travel-Programme in Südamerika

Der europäische Führerschein

Der europäische Führerschein, also dein ganz normaler nationaler Führerschein im Scheckkartenformat, muss von allen EU-Staaten anerkannt werden. Das geht aus einer EU-Führerscheinrichtlinie hervor, die im Jahr 2000 ausdrücklich von der EU-Kommission bestätigt wurde. Demnach dürfen Polizisten und Behörden in EU-Ländern weder einen internationalen Führerschein noch ein Übersetzung fordern, sondern müssen sowohl den EU-Führerschein als auch den alten deutschen Führerschein in Papierform als alleiniges Dokument akzeptieren. Auch bei Autovermietungen hat man innerhalb Europas mit dem EU-Führerschein keine Probleme. Demnach kannst du in EU-Staaten sowie auch in der Schweiz und in der Türkei bedenkenlos nur mit einem deutschen EU-Führerschein fahren. Vorsichtig sollte man aber bei europäischen Nicht-EU-Staaten sein. Der ADAC empfiehlt einen internationalen Führerschein für folgende Länder:

  • Moldawien
  • Albanien
  • Ukraine
  • Weißrussland
  • Russland

>> Work & Travel in Europa

Diebstahl oder anderer Verlust

Wenn du deinen internationalen Führerschein oder EU-Führerschein im Ausland verlierst, solltest du den Diebstahl oder den Verlust umgehend der örtlichen Polizei melden. Du solltest dir eine Kopie der Anzeige oder die "case number" von der lokalen Polizeidienststelle geben lassen.

Wenn du nur deinen internationalen Führerschein verloren hast, kannst du als Ersatz dafür eine amtliche Übersetzung deines EU-Führerscheins bei einer deutschen Auslandsvertretung in deinem Aufenthaltsland anfertigen lassen. Diese amtlich beglaubigte Übersetzung gilt als gleichwertige Alternative zum internationalen Führerschein und kostet zum Beispiel in Australien etwa 40 Euro.

Komplizierter wird es, wenn auch dein EU-Führerschein weg ist. Dieser kann nicht von den deutschen Auslandsvertretungen ausgestellt werden. Einen Ersatzführerschein kann man nur bei der zuständigen innerdeutschen Führerscheinstelle beantragen. Am besten kontaktierst du diese Stelle telefonisch, da die Antragstellung ohne persönliches Erscheinen von Behörde zu Behörde unterschiedlich geregelt ist. Häufig findet man auch auf der Website der jeweiligen Führerscheinstelle Informationen zum Verfahren.

Fazit

Wer vorhat, während der Work & Travel-Reise Auto zu fahren, sollte auf jeden Fall einen internationalen Führerschein mitnehmen. Dieser ist zwar nicht in allen Work & Travel-Ländern zwingend vorgeschrieben, doch ist man mit diesem Dokument auf der sicheren Seite und handelt sich keinen Ärger oder unnötige Wartezeit bei Polizeikontrollen, Autovermietungen oder Behördengängen ein. Da Aufwand und Kosten für die Beantragung außerdem sehr gering sind, spricht nichts gegen die Mitnahme des internationalen Führerscheins. Innerhalb der EU kann man jedoch bedenkenlos auf den internationalen Führerschein verzichten. Stets beachten muss man, dass der internationale Führerschein nur zusammen mit dem EU-Führerschein gültig ist. Letzteren muss man deshalb immer dabei haben. Eine gleichwertige, aber etwas teurere Alternative zum internationalen Führerschein ist eine amtlich beglaubigte Übersetzung des EU-Führerscheins.

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Wenn du Work & Travel planst, stehen dir einige wichtige Planungsschritte bevor. Du benötigst nicht nur einen internationalen Führerschein, sondern auch z.B. einen Flug, eine Versicherung und natürlich ein gültiges Visum. Unsere ultimative Work & Travel Planungs-Checkliste hilft dir dabei, keinen dieser wichtigen Organisationssteps zu vergessen. Schritt für Schritt kannst du dich ganz selbständig zu deinem Work & Travel Abenteuer vorarbeiten und zwischendurch immer wieder deinen Fortschritt speichern. Los geht's!

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Weitere Reiseinfos

Weitere Infos zum Reisen und mobil sein in den wichtigsten Work and Travel Ländern findest du unter folgenden Links:

>> Reisen in Australien & Auto fahren in Australien

>> Reisen in Neuseeland & Auto fahren in Neuseeland

>> Reisen in Kanada & Auto fahren in Kanada

>> Reisen in den USA & Auto fahren in den USA

>> 5 Reiserouten-Klassiker weltweit

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