Rheda-Wiedenbrück, den 15.06.2026
Umfrage im Überblick
- Fokus der Umfrage: Motive, Wünsche & Erwartungen warum Deutsche im Ausland arbeiten möchten
- Teilnehmende: 1.588 Personen
- Laufzeit: 22.12.2025 bis 13.05.2026
- Umfang: insgesamt 32 Fragen, davon 8 vierstufige Zustimmungsfragen und 6 offene Fragen mit freier Texteingabe. Falls es eine Mehrfachauswahl gab, sind diese an den entsprechenden Grafiken ausgewiesen.
- Vergleichswellen: Dies ist bereits die dritte Global Mobility Studie von Auslandsjob.de – 2022/23 und 2024/25 wurden nach demselben Verfahren erhoben.
- Erhebungsmethode: Online-Befragung über die Portale der INITIATIVE auslandszeit GmbH (Auslandsjob.de und angeschlossene Auslandszeit-Portale)
- Auslandsjob.de seit 2004
Raus aus Deutschland — aber wie und wohin?
Themen dieser Seite:
Pressemitteilungen zur Auslandsjob-Umfrage 2025/2026
Pressemitteilungen:
23. September 2026
11. August 2026
23. Juni 2026
>> Arbeiten im Ausland: Jeder zweite Arbeitnehmer will remote bzw. flexibel arbeiten
Kernaussagen der dritten Global Mobility Studie
Jede Dritte Person will für immer weg.
Über ein Drittel geht nicht hin, sondern weg.
Vier von fünf sind längst in der Umsetzung.
Spanien zieht davon – Südeuropa insgesamt immer stärker.
Die USA verlieren ihre Anziehungskraft. andere profitieren.
Lieber bleiben, als zu kündigen.
Umfrage 2025/2026 im Überblick
An unserer dritten großen Online-Studie zur Auslandsmobilität haben zwischen dem 22. Dezember 2025 und dem 13. Mai 2026 insgesamt 1.588 Personen teilgenommen. Im Mittelpunkt stand die Frage: Was treibt Menschen heute wirklich dazu, im Ausland zu arbeiten — und was hält sie davon ab?
Die Befragten sind Nutzerinnen und Nutzer von Auslandsjob.de sowie Menschen mit aktivem Interesse an einer Tätigkeit im Ausland. Es handelt sich um eine selbstselektierte Gruppe mit hoher Auslandsorientierung. Die Umfrage-Ergebnisse stellen wir hier vor.
Eine regelmäßige Datenerhebung zur Auslandsmobilität läuft bei Auslandsjob.de dauerhaft weiter — diese Seite spiegelt den Stand der großen Gesamtstudie wider. Es ist die dritte Studie seit Beginn unserer systematischen Marktforschung zur Auslandsmobilität im Jahr 2017.
Jetzt die Ergebnisse der Global-Mobility-Studie 2026 herunterladen
Ergebnisse der Auslandsjob-Umfrage 25/2026
Gerne können Sie die Grafiken unter korrekter Quellenangabe (© INITIATIVE auslandszeit GmbH / Auslandsjob.de) nutzen und verbreiten.
Eine Auswahl der gestellten Fragen:
Demografische Daten
Generelles & Präferenzen
Motivation & Hürden
Der Wunsch nach einem Auslandsjob ist keine Jugendfantasie
Mehr als vier von zehn Befragten sind über 40 Jahre alt, fast die Hälfte steht aktuell in einem Angestelltenverhältnis. Für Arbeitgeber ist das die eigentliche Nachricht dieser Seite: Es geht hier nicht nur um junge Menschen auf Weltreise, sondern in erheblichem Umfang um Menschen mitten im Berufsleben – also um Mitarbeitende, die man verlieren oder halten kann. Gleichzeitig konkurrieren auch ausländische Unternehmen um diese gut ausgebildeten Fachkräfte.
Wer will ins Ausland?
Geschlecht
-
- 57,4% weiblich
-
- 40,5% männlich
-
- 0,4% divers
-
- 1,7% keine Angabe
Beruf
-
- 2,8% Rentner
-
- 45,5% Angestellt
-
- 23,8% derzeit nicht berufstätig
-
- 12,2% Studierende
-
- 8,3% keine Angabe
-
- 7,4% Selbständige
-
- 2,8% Rentner
Alter
- 3,2% unter 18 Jahre
- 19,6% zwischen 18 – 21 Jahre
- 20% zwischen 22 – 29 Jahre
- 14,9% zwischen 30 – 39 Jahre
- 17,4% zwischen 40 – 49 Jahre
- 17,4% zwischen 50 – 59 Jahre
- 7% 60 Jahre oder älter
Generelles & Präferenzen
Auslandserfahrung der Teilnehmenden
Die klare Mehrheit der Befragten hat noch keine eigene Berufserfahrung im Ausland gesammelt — das unterstreicht das wachsende Interesse an internationalen Möglichkeiten und zeigt, wie viel Orientierungsbedarf bei der Planung eines Auslandsjobs besteht. Gleichzeitig bringt jede*r dritte Befragte bereits konkrete Erfahrung mit, was die Qualität der Antworten zu Hürden und Motiven besonders wertvoll macht.
- 34,1 % haben bereits im Ausland gearbeitet und bringen entsprechende Erfahrungen mit.
- 65,9 % haben noch keine Auslandserfahrung, interessieren sich aber möglicherweise dafür.
Spanien unangefochtene Nummer 1 — Südeuropa dominiert, Großbritannien verliert weiter
Spanien führt das Ranking der europäischen Wunschzielländer auch in der Studie 2025/2026 klar an: 43,6 % der Befragten nennen es als favorisiertes Arbeitsland – ein deutlicher Sprung gegenüber dem Vorjahr (2024/25: 34,4 %). Portugal, Italien und Griechenland folgen auf den Plätzen zwei bis vier und bestätigen den Trend: Südeuropa ist und bleibt das Herzstück der deutschen Auslandsmobilität. Klima, Lebenshaltungskosten und Lebensqualität ziehen stärker als je zuvor.
Auffällig ist die weitere Talfahrt Großbritanniens: Im Vorjahr war das Land bereits von Platz 2 auf Platz 7 abgerutscht (von 17,2 % auf 12,7 %) – dieser Trend setzt sich fort. Mit 11,0 % landet Großbritannien erneut im Mittelfeld, deutlich hinter den südeuropäischen Favoriten. Brexit-Nachwirkungen, aufenthaltsrechtliche Hürden und gestiegene Lebenshaltungskosten dürften dabei eine Rolle spielen.
6,9 % der Befragten waren sich bei ihrem Wunschzielland noch unsicher – ein Hinweis darauf, dass ein relevanter Teil der Auslandsjob-Interessierten noch in der Orientierungsphase steckt und entsprechenden Informationsbedarf mitbringt.
In welchem Land würden Auslandsjob-Interessierte gerne arbeiten?
Spanien, Portugal und Italien führen bei beiden Geschlechtern. Unterhalb der Spitze zeigen sich zwei unterschiedliche Muster: Frauen nennen häufiger den Mittelmeerraum und Irland, Männer häufiger die Schweiz und Skandinavien. Norwegen und Dänemark erscheinen ausschließlich im Männer-Ranking, Malta und Irland ausschließlich bei den Frauen.
Das passt zu dem Befund, dass Männer das Gehalt bei der Zielland-Entscheidung häufiger als ausschlaggebend nennen (26,8 % vs. 17,5 % bei Frauen) – auch als Motiv insgesamt ist Gehalt für Männer relevanter (41,4 % vs. 30,9 %) – und sich seltener auf ein Land festlegen (9,1 % „weiß nicht” gegenüber 5,4 % bei den Frauen).
Australien überholt die USA als beliebtestes außereuropäisches Zielland
Auch in unserer dritten Auslandsjob.de-Global Mobility Studie zeigt sich: Bei den außereuropäischen Ländern gibt es keinen einzelnen überragenden Favoriten, sondern eine Gruppe von vier klar bevorzugten, überwiegend englischsprachigen Destinationen.
„Der Rückfall der USA von Platz 1 auf Platz 4 ist die auffälligste Einzelbewegung dieser Studie, und wir führen ihn in erster Linie auf die politische Entwicklung im Land zurück. Die Signale der Trump-Administration in Richtung Zuwanderung sind unmissverständlich, und Berichte über Probleme bei der Einreise – auch von deutschen Staatsbürgern – haben dem Image zusätzlich geschadet. Das ist kein Effekt, der sich auf unsere Zielgruppe beschränkt: Auch die Reisezahlen in die USA gehen zurück. Ein Arbeitsmarkt lebt aber davon, dass Menschen sich willkommen fühlen. Wer dieses Gefühl verliert, verliert Bewerbungen – und Australien hat die Lücke prompt gefüllt.“ (Frank Möller, Gründer und Geschäftsführer der INITIATIVE auslandszeit GmbH)
- 28,0 % wählen Australien – ein deutlicher Sprung nach vorn (Vorjahr: 21,6 %, damals Platz 2).
- 20,2 % entscheiden sich für Kanada (Vorjahr: 21,6 %, damals ebenfalls Platz 2).
- 19,2 % nennen Neuseeland (Vorjahr: 17,4 %, Platz 3).
- 18,5 % wählen die USA – ein spürbarer Rückgang gegenüber dem Vorjahr, als die USA mit 24,7 % noch klar auf Platz 1 lagen.
- 12,6 % interessieren sich für Thailand (Vorjahr: 12,0 %).
- 11,6 % nennen Japan (Vorjahr: 11,0 %).
- 8,6 % wählen Costa Rica (Vorjahr: 7,2 %).
- 7,8 % entscheiden sich für Brasilien (Vorjahr: 7,2 %).
- 6,3 % nennen Argentinien und ebenso viele China – beide neu in den Top 10 (Vorjahr u. a. Ägypten und die Bahamas).
- 10,1 % machten keine Angabe zu einem konkreten außereuropäischen Wunschland (Vorjahr: 12,6 %) – ein Hinweis darauf, dass für diese Gruppe vermutlich weniger das spezifische Zielland als vielmehr der grundsätzliche Wunsch nach einem Leben und Arbeiten im Ausland im Vordergrund steht.
Australien setzt sich bei beiden Geschlechtern an die Spitze – die USA verlieren deutlich
Der Geschlechtervergleich bestätigt den generellen Trend: Australien, Kanada, Neuseeland und die USA bleiben die vier dominierenden Wunschländer – jedoch mit einer klaren Verschiebung an der Spitze. Während im Vorjahr noch die USA bei beiden Geschlechtern auf Platz 1 lagen, führt in der aktuellen Umfrage bei Frauen wie Männern gleichermaßen Australien.
- Australien liegt sowohl bei Frauen (28,4 %) als auch bei Männern (28,0 %) klar auf Platz 1 (Vorjahr: Platz 2 bei beiden Geschlechtern, 18,8 % bei Frauen bzw. 25,5 % bei den Männern).
- Die USA sind bei Frauen auf Platz 4 (17,3 %) und bei Männern auf Platz 2 (20,7 %) zurückgefallen (Vorjahr: Platz 1 bei beiden, 23,3 % bzw. 26,1 %).
- Kanada bleibt bei Frauen stark (22,5 %, gleich auf mit Neuseeland), verliert bei Männern aber an Boden (17,1 %, Vorjahr: 19,6 %).
Die Unterschiede zwischen Frauen und Männern lassen sich ebenfalls mit der politischen Situation einordnen. Frauen sehen die Trump-Politik noch kritischer als Männer. Frauen sind zusätzlich eher die typischen Work & Travellerinnen, die Ziele wie Australien, Kanada und Neuseeland im Blick haben.
Bei der Länderwahl zählen Gehalt, Jobmarkt und Gesellschaft – Sicherheit spielt eine untergeordnete Rolle
Bei der Frage, wovon die Wahl des Ziellandes konkret abhängt, zeigt sich ein pragmatisches Bild: Gehalt & Lebenshaltungskosten, Jobmöglichkeiten & Arbeitsmodell sowie die gesellschaftliche und politische Situation vor Ort liegen nahezu gleichauf an der Spitze. Klima und Sprache folgen mit deutlichem Abstand, politische Stabilität und Sicherheit spielen bei der konkreten Länderwahl eine eher untergeordnete Rolle.
- 21,3 % machen die Entscheidung in erster Linie von Gehalt & Lebenshaltungskosten abhängig.
- 20,2 % orientieren sich an Jobmöglichkeiten & Arbeitsmodell.
- 19,3 % an der Gesellschaft (kulturelle & politische Situation) im Zielland.
- 14,0 % am Klima/Wetter.
- 10,3 % an der Sprache.
- 8,4 % an politischer Stabilität/Sicherheit.
- 2,3 % an der Entfernung zum Zielland.
- 4,2 % nennen sonstige Kriterien.
Flexibilität, Lernbereitschaft und Zielorientierung: Das sind die Stärken der Auslandsjob-Interessierten
Wer den Schritt ins Ausland plant, bringt vor allem Anpassungsfähigkeit und Offenheit mit: In der Auslandsjob.de Studie 25/2026 geben 34,2 % an, sich selbst als flexibel zu beschreiben – die mit Abstand am häufigsten gewählte Eigenschaft. Dicht gefolgt von Lernbereitschaft (29,8 %) und Zielorientierung (28,7 %) zeigt sich: Auslandsjob-Interessierte verstehen sich als anpassungsfähige, wachstumsorientierte Persönlichkeiten, die neue Herausforderungen aktiv suchen statt ihnen auszuweichen.
Auch soziale Kompetenzen spielen eine große Rolle: 28,0 % bezeichnen sich als empathisch, 25,3 % als kreativ und 24,2 % als strukturiert. Kommunikationsstärke (21,2 %) und Hilfsbereitschaft (21,1 % /) runden das Bild ab.
Interessant: Klassische „Abenteurer“-Eigenschaften wie abenteuerlustig/mutig (15,1 %) liegen im Ranking deutlich hinter den planungs- und teamorientierten Qualitäten wie Teamorientierung (16,6 %) oder praktischer Orientierung (14,9 %). Das widerlegt das Klischee des rein risikofreudigen Auswanderers: Wer im Ausland arbeiten möchte, denkt strukturiert und sozial – nicht impulsiv.
Arbeitsmodell im Ausland
Gewünschtes Arbeitsmodell im Ausland: Präsenz oder Remote?
Diese Frage haben wir erstmal in der Studie 24/25 abgefragt und es ist die klarste Entwicklung, die wir über zwei Erhebungen hinweg messen können: Reine Präsenzarbeit kam 24/25 noch für 31,5 % infrage, jetzt für nur noch 21,9 %. Die flexiblen Modelle zusammen – hybrid, remote, Digital Nomad – steigen von 50,1 auf 62,3 %. Eine unabhängig gestellte Zustimmungsfrage bestätigt das Bild: 60,4 % sagen, ortsunabhängiges Arbeiten sei ihnen wichtig.
„Remote Work ist im Arbeitsalltag angekommen und wird künftige Arbeitsmodelle entscheidend prägen. Auf internationaler Ebene treibt vor allem das EoR-Modell diese Entwicklung voran und wird für viele Arbeitgeber zum starken Argument im Wettbewerb um internationale Talente. Statt die Menschen zu den Jobs zu bringen, etwa über Immigration, bringen EoR-Services die Jobs zu den Menschen. Auch steht fest: wer als Arbeitgeber Remote-Stellen anbietet, zieht mehr Bewerber an als andere. Unsere Studienergebnisse zeigen stärker als je zuvor, dass remote oder mindestens hybride Optionen ein entscheidender Faktor sind.“
(Matthias Maier, Head of Recruiting, INITIATIVE auslandszeit GmbH)
Flexibel/remote arbeiten statt in Präsenz
Hybrides Arbeiten liegt klar vorne — aber die auffälligste Zahl ist eine andere: 85,4 % der Befragten würden es als Attraktivitätssteigerung erleben, wenn sie bei ihrem bestehenden deutschen Arbeitgeber zeitweise im Ausland arbeiten könnten.
Das verändert die Grundprämisse: Viele wollen keinen neuen Job im Ausland, sondern einen bestehenden Job von dort aus machen. Unter den aktuell Angestellten ist dieser Wunsch nach flexiblem oder ortsunabhängigem Arbeiten sogar noch stärker ausgeprägt.
Unter den aktuell angestellten Befragten (45,5 % der Teilnehmenden) wollen sogar 68,1 % beim Auslandsjob hybrid, remote oder als Digital Nomad arbeiten. Der Wunsch nach ortsunabhängigem Arbeiten ist damit längst in der Mitte des Berufslebens angekommen — nicht nur unter Studierenden oder Freiberuflern.
Timing: Ab wann und wie lange?
Die Reisebereitschaft ist hoch und akut: Mehr als ein Drittel der Befragten möchte ab sofort oder innerhalb der nächsten drei Monate ins Ausland. Gleichzeitig ist die Mehrheit auf Langfristigkeit ausgerichtet — fast 60 % planen, länger als ein Jahr zu bleiben oder dauerhaft auszuwandern. Kurze Auslandsaufenthalte unter drei Monaten sind eher die Ausnahme. Diese Kombination aus hoher Dringlichkeit und langem Planungshorizont macht die Zielgruppe besonders interessant für Arbeitgeber, die international rekrutieren.
- 16,6 % möchten sofort ins Ausland aufbrechen.
- 22,4 % planen den Start innerhalb der nächsten 3 Monate – die größte Gruppe.
- 20,9 % möchten innerhalb von 3-6 Monaten beginnen.
- 21,9 % planen einen Wechsel in den nächsten 6-12 Monaten
- 13,5 % streben einen Auslandseinsatz in 1-2 Jahren an.
- 2,2 % sehen sich erst in mehr als 2 Jahren im Ausland.
- 2,5 % sind noch unentschlossen.
Offenheit bei der Branche bleibt Trumpf – Natur & Umwelt und Kundenservice legen zu
Die Bereitschaft, sich gar nicht festzulegen, wächst. Unter den konkret genannten Bereichen bleibt Natur & Umwelt das stärkste Einzelfeld, während sich Kundenservice & Support im Vergleich zur Studie 2024/25 deutlich nach vorn geschoben hat.
- 39,3 % sind bei der Branche komplett offen (Vorjahr: 37,8 %).
- 25,3 % interessieren sich für Natur & Umwelt (Vorjahr: 22,4 %).
- 23,1 % nennen Kundenservice & Support – ein spürbarer Anstieg (Vorjahr: 17,1 %).
- 22,3 % zieht es in Tourismus & Animation (Vorjahr: 20,5 %).
- 20,7 % möchten in Gastronomie & Hotellerie arbeiten (Vorjahr: 20,8 % – nahezu unverändert).
Übrigens: Jede zehnte Person hat eine eigene Branche eingetragen statt eine der vorgegebenen zu wählen. Die häufigsten Cluster sind Pflege, Medizin & Gesundheit sowie Bildung, Sprache & Kinder, gefolgt von IT und Technik.
Wie lange wollen Auslandsjob-Interessierte im Ausland bleiben?
Die Antworten auf diese Frage zeigen: Es geht den meisten nicht um einen kurzen Ausflug. 32,9 % der 1.588 Befragten wollen dauerhaft auswandern — das ist mit Abstand die stärkste Einzelantwort. Weitere 21,3 % planen einen Aufenthalt von länger als einem Jahr. Zusammen denken damit mehr als die Hälfte der Auslandsjob-Interessierten in langen Zeiträumen.
Kürzere Aufenthalte spielen eine klar untergeordnete Rolle: Nur 17 % planen 6–12 Monate, 11,8 % 3–6 Monate und 10,8 % lediglich 1–3 Monate. Der klassische „Auslandsaufenthalt auf Zeit“ ist nicht das Leitbild dieser Zielgruppe — gefragt ist ein echtes Leben im Ausland: ein Auslandsleben.
Motivation & Hürden
Warum ins Ausland? Lebensqualität schlägt Karriere — deutlich
Der Auslandsjob ist für die allermeisten eine Lebensentscheidung, keine Karrierestrategie. Das zeigt das Motivranking unmissverständlich: 56,2 % der Befragten nennen das Kennenlernen neuer Kulturen und Sprachen als entscheidendes Motiv – knapp vor einer attraktiveren Work-Life-Balance (54,4 %) und dem Wunsch nach Tapetenwechsel und Abwechslung (44,7 %). Die drei stärksten Motive sind damit allesamt lebensweltlicher Natur.
Finanzielle Überlegungen spielen zwar eine Rolle – Gehalt und Lebenshaltungskosten landen mit 35,3 % auf Platz vier – aber sie sind kein primärer Treiber. Ähnlich stark ist der Wunsch, schlicht Deutschland den Rücken zuzukehren (34,5 %). Karrierebewusstsein hingegen ist mit 16,4 % weit abgeschlagen: Wer ins Ausland geht, tut das in erster Linie für sich, nicht für den Lebenslauf.
Bemerkenswert ist außerdem: 14,1 % nennen politische Stabilität und Sicherheit im Zielland als entscheidendes Motiv – ein Wert, der in Zeiten geopolitischer Unsicherheit besonderes Gewicht bekommt.
Es ist nicht das Können, das im Weg steht – es ist die Organisation drumherum
Die größten Hürden sind Unterkunft und Ankommen (45,8 %) sowie der Planungs- und Bürokratieaufwand (44,2 %). Fehlende fachliche Qualifikation nennen nur 18,5 % – der niedrigste Wert im Feld. Auffällig gestiegen ist „kein passender Job“: von 33,3 auf 37,2 %. Das ist ein Angebotsproblem, kein Nachfrageproblem. Auch hier ist zu beachten, dass remote/hybrid nachgefragt, aber zu selten angeboten wird.
- 45,8 % nennen Unterkunft & Ankommen im Zielland als größte Hürde (Vorjahr: 48,7 %).
- 44,2 % sehen den Planungs- und Bürokratieaufwand als Hindernis – ein deutlicher Anstieg gegenüber dem Vorjahr (39,5 %).
- 39,8 % geben fehlende Sprachkenntnisse als Hürde an (Vorjahr: 39,1 % – nahezu unverändert).
- 37,2 % finden aktuell keinen passenden Job im Ausland (Vorjahr: 33,3 %).
- 35,6 % befürchten ein zu geringes Gehalt (Vorjahr: 32,1 %).
- 23 % fühlen sich unzureichend informiert (Vorjahr: 22,3 %).
- 18,5 % sehen fehlende fachliche Qualifikation als Hindernis (Vorjahr: 19,1 %).
- 3,5 % nennen sonstige Gründe.
Sonstige(s): Feld mit freier Eingabe
„In unseren Gesprächen mit Bewerberinnen und Bewerbern geht es irgendwann fast gar nicht mehr um den Job, sondern um alles drumherum: Aufenthaltsgenehmigung, Bankkonto, Handyvertrag, die Anerkennung von Abschlüssen. Genau das steckt hinter den 44,2 Prozent, die den Planungs- und Bürokratieaufwand nennen. Auffällig ist dabei, was sich die Menschen nicht wünschen: dass ihnen jemand den kompletten Papierkram abnimmt. Gewünscht wird jemand, der den Weg schon kennt. Deshalb führen wir mit allen Kandidaten ein persönliches Recruitinggespräch und begleiten sie bis zum Start vor Ort. Für Arbeitgeber heißt das: Wer beim Ankommen Expertise anbietet und nicht nur eine Stelle, bekommt Bewerbungen, die sonst nie abgeschickt worden wären.“
(Matthias Maier, Head of Recruiting, INITIATIVE auslandszeit GmbH)
Gewünscht wird Begleitung – und am liebsten Job und Unterkunft im Paket
70,0 % wünschen sich entweder umfassende Unterstützung bei Jobsuche und Bewerbung (35,6 %) oder ein übersichtliches Portal mit Angeboten (34,4 %). Noch aufschlussreicher ist, was die Befragten in der offenen Frage „Was würdest du dir von uns wünschen?“ von sich aus ergänzt haben. In fast jeder Antwort geht es um die Kopplung von Stelle, Unterkunft und Bürokratie. Hier einige Beispiele:
- 35,6 % wünschen sich Unterstützung bei der Jobsuche und Bewerbung, z. B. durch Beratung oder Vermittlung (Vorjahr: 38,8 %).
- 34,4 % bevorzugen ein übersichtliches Portal mit Jobangeboten, um sich leichter orientieren zu können (Vorjahr: 34,4 % – unverändert).
- 13,3 % interessieren sich für echte Erfahrungsberichte von anderen Auslandsjobber*innen, um sich besser auf den Wechsel vorzubereiten (Vorjahr: 12,7 %).
- 11,7 % wünschen sich eine Vorbereitung inklusive Sprachtraining bereits in Deutschland (Vorjahr: 10 %).
- 3,4 % benötigen keine Unterstützung (Vorjahr: 3,4 % – unverändert).
- 1,6 % haben individuelle Wünsche unter „Sonstiges“ angegeben (Vorjahr: 0,7 %).
Sonstige(s): Feld mit freier Eingabe
Für die meisten ist der Auslandsjob vor allem ein Mittel zum Zweck
Der Job im Ausland ist für die überwiegende Mehrheit der Auslandsjob-Interessierten nicht Selbstzweck, sondern in erster Linie ein Weg, um im gewünschten Land leben zu können. Nur eine kleine Minderheit widerspricht dieser Aussage klar.
- 73 % (1.159 von 1.588 Befragten) stimmen der Aussage zu, dass der Auslandsjob für sie in erster Linie Mittel zum Zweck ist.
- davon 31,0 % (493) „Stimme voll und ganz zu“
- 41,9 % (666) „Stimme eher zu“
- 27 % (428 von 1.588) stimmen nicht bzw. eher nicht zu.
- 20,4 % (324) „Stimme eher nicht zu“
- 6,6 % (104) „Stimme überhaupt nicht zu“
Nähe zur Heimat spielt für die meisten Auslandsjob-Interessierten kaum eine Rolle
Anders als man vermuten könnte, ist die geografische Distanz zum Heimatland für die große Mehrheit der Befragten kein entscheidendes Kriterium bei der Wahl des Ziellandes. Nur eine Minderheit möchte bewusst in der Nähe Deutschlands bleiben – für fast drei Viertel steht einem Umzug in ein weiter entferntes Land nichts entgegen.
- 27,8 % der Befragten stimmen der Aussage zu, dass ihnen die Nähe zum Heimatland wichtig ist.
- 72,2 % der Befragten widersprechen dieser Aussage – die Entfernung zum Heimatland ist für sie kein ausschlaggebendes Kriterium.
Ortsunabhängig arbeiten im Ausland: Mehrheitswunsch, nicht Einzelmeinung
60,4 % der Befragten stimmen der Aussage zu, im Ausland ortsunabhängig, im Home Office oder in Form von Workations arbeiten zu wollen. 39,6 % sehen das anders — der Wunsch nach klassischer Präsenzarbeit im Zielland ist also durchaus vorhanden, aber klar in der Minderheit.
Bemerkenswert ist dieser Wert vor allem im Zusammenspiel mit den Arbeitsmodell-Daten: Auch dort wählen 62,3 % Hybrid, Remote oder Digital Nomad als bevorzugtes Modell. Zwei unabhängig voneinander gestellte Fragen liefern damit ein nahezu identisches Bild — das macht den Befund besonders belastbar.
Ortsunabhängiges Arbeiten im Ausland ist dabei kein Selbstzweck. Es ist der entscheidende Enabler für all jene, die ihren bestehenden Job ins Zielland mitnehmen wollen, ohne den Arbeitgeber zu wechseln — sei es als Workation, als längerfristiges Remote-Arrangement oder über strukturierte Modelle wie den Employer of Record.
Sicherheit ist für Auslandsjob-Interessierte praktisch nicht verhandelbar
Kaum ein anderer Faktor genießt bei der Wahl des Ziellandes einen so hohen Konsens wie das Sicherheitsgefühl: Für die überwältigende Mehrheit der Befragten ist es unverzichtbar, in einem Land zu leben und zu arbeiten, in dem sie sich sicher fühlen. Ablehnung dieser Aussage ist die absolute Ausnahme.
- 95,7 % der Befragten stimmen der Aussage zu, dass ihnen ein sicheres Umfeld im Zielland wichtig ist.
- 4,3 % der Befragten widersprechen dieser Aussage.
Für die meisten ist ein höheres Gehalt keine Voraussetzung für den Schritt ins Ausland
Ein Auslandsjob muss aus finanzieller Sicht nicht zwingend eine Verbesserung bringen, um für die Befragten attraktiv zu sein: Fast zwei Drittel würden auch dann ins Ausland gehen, wenn sie dort nicht besser gestellt wären als in Deutschland. Andere Motive – etwa Sicherheit, Klima oder berufliche Chancen – wiegen für die Mehrheit offenbar schwerer als das reine Gehaltsargument.
- 37,5 % der Befragten stimmen der Aussage zu, dass sie nur ins Ausland gehen würden, wenn sie dort finanziell besser gestellt sind als in Deutschland.
- 62,5 % der Befragten widersprechen dieser Aussage – für sie ist eine finanzielle Verbesserung keine Grundvoraussetzung für den Auslandsjob.
Auslandsjob-Interessierte sind überdurchschnittlich risikobereit
Wer den Schritt ins Ausland in Erwägung zieht, bringt offenbar auch grundsätzlich eine höhere Bereitschaft mit, sich auf Ungewisses einzulassen: Rund drei Viertel der Befragten beschreiben sich selbst als Menschen, die Dinge auch dann ausprobieren, wenn der Ausgang unsicher ist. Nur eine Minderheit sieht sich eher als vorsichtig oder risikoscheu.
- 74,4 % der Befragten stimmen der Aussage zu, dass sie der Typ sind, der Dinge ausprobiert, auch wenn sie unsicher sind.
- 25,6 % der Befragten widersprechen dieser Aussage.
Auslandszeit beim bestehenden Arbeitgeber: Der Wunsch ist überwältigend
Das Ergebnis dieser Frage ist eines der eindeutigsten der gesamten Studie: 85,4 % der Befragten würden es als Attraktivitätssteigerung erleben, wenn sie bei ihrem bestehenden deutschen Arbeitgeber zeitweise im Ausland arbeiten könnten. Nur 14,6 % verneinen das.
Das ist ein starkes Signal an Unternehmen und HR-Verantwortliche: Auslandsmobilität ist längst kein exklusiver Wunsch von Berufseinsteigern oder Vielreisenden mehr — sie ist ein handfestes Employer-Branding-Argument. Wer seinen Mitarbeitenden ermöglicht, den Job zumindest zeitweise ins Ausland mitzunehmen, verschafft sich einen messbaren Wettbewerbsvorteil im Kampf um Talente.
Die Frage dahinter ist dabei gar nicht neu — neu ist die Dringlichkeit: Mit 45,5 % aktuell Angestellten unter den Befragten und einer Mehrheit, die langfristig oder dauerhaft ins Ausland möchte, wächst der Druck auf Arbeitgeber, flexible Cross-Border-Modelle nicht länger als Ausnahme, sondern als strategische Option zu denken.
KI wird beim Bewerbungsprozess für Auslandsjobs als selbstverständlich erwartet
Künstliche Intelligenz ist für die meisten Auslandsjob-Interessierten längst kein Zukunftsthema mehr, sondern gehört für sie bereits heute zur Realität des Bewerbungsprozesses: Fast drei Viertel der Befragten gehen davon aus, dass eine Bewerbung für einen Job im Ausland KI-begleitet abläuft.
- 72,6 % der Befragten stimmen der Aussage zu, dass sie sich einen KI-begleiteten Bewerbungsprozess für einen Auslandsjob vorstellen können.
- 27,4 % der Befragten widersprechen dieser Aussage.
Auffällig: Die Erwartung eines KI-begleiteten Bewerbungsprozesses zieht sich nahezu gleichmäßig durch alle Altersgruppen (72–75 % Zustimmung von unter 18 bis 59 Jahre) – erst ab 60 Jahren sinkt die Zustimmung auf 64,7 %. KI-Erwartungen im Recruiting sind damit kein Generationen-, sondern ein Querschnittsthema.
Zielland und Arbeitsinhalt bleiben die wichtigsten Entscheidungsfaktoren – das Gehalt gewinnt an Bedeutung
Auch in der Studie 2025/26 zeigt sich: Bei der Frage nach dem einen wichtigsten Faktor für einen Auslandsjob liegen das Zielland und der Job bzw. Arbeitsinhalt nahezu gleichauf an der Spitze – deutlich vor Gehalt, Arbeitgeber und Unterkunft. Im Vergleich zur Auslandsjob.de-Studie 2024/25 hat das Gehalt spürbar an Gewicht gewonnen, während das Zielland als Top-Kriterium leicht an Bedeutung verloren hat.
- 32,5 % sagen, das Zielland sei ihnen am wichtigsten (Vorjahr: 34,4 %).
- 30,3 % nennen den Job/Arbeitsinhalt als wichtigsten Faktor (Vorjahr: 30,4 % – nahezu unverändert).
- 18,0 % entscheiden sich in erster Linie nach dem Gehalt – ein deutlicher Anstieg (Vorjahr: 15,5 %).
- 11,2 % machen den Arbeitgeber zum wichtigsten Kriterium (Vorjahr: 12,1 %).
- 8,0 % sehen die Unterkunft als entscheidenden Faktor (Vorjahr: 7,6 %).
Relocation Package bleibt "nice to have" – aber die Erwartungshaltung steigt leicht
Auch in der Auslandsjob.de-Studie 2025/26 zeigt sich: Für die meisten Befragten ist ein Relocation Package eine willkommene Unterstützung, aber kein Muss. Im Vergleich zur Auslandsjob-Umfrage 2024/25 ist der Anteil derjenigen, die ohne ein solches Angebot gar keinen Auslandsjob antreten würden, jedoch etwas gestiegen – während gleichzeitig weniger Befragte glauben, alles komplett selbst organisieren zu können.
- 66,6 % finden ein Relocation Package hilfreich, aber nicht entscheidend (Vorjahr: 65,0 % – nahezu unverändert).
- 24,1 % würden ohne ein Relocation Package keinen Auslandsjob annehmen – ein leichter Anstieg (Vorjahr: 22,7 %).
- 9,3 % sind der Meinung, alles selbst organisieren zu können – ein Rückgang (Vorjahr: 12,4 %).
Diese wachsende Erwartungshaltung an Arbeitgeber macht Angebote wie Employer of Record (EoR) zunehmend relevant – Modelle, die Unternehmen die bürokratische Seite der Auslandsbeschäftigung abnehmen und so den Einstieg für beide Seiten erleichtern.
Fast vier von fünf sind bereits in der Umsetzungsphase
Hier zeigt sich: Der Wunsch nach einem Auslandsjob bleibt nicht bei der Idee stehen – die überwiegende Mehrheit befindet sich bereits in der konkreten Suche. Im Vergleich zur Auslandsjob-Studie 2024/25 ist der Anteil der aktiv Suchenden nochmals gestiegen.
- 78,7 % sind aktuell aktiv auf der Suche nach einem Auslandsjob (Vorjahr: 74,3 %).
- 21,3 % suchen derzeit nicht aktiv, könnten aber künftig Interesse haben (Vorjahr: 25,7 %).
Methodik & häufige Fragen
Warum wollen Deutsche im Ausland arbeiten?
Laut der Auslandsjob.de Studie 2025/2026 (n = 1.588) sind die wichtigsten Motive das Kennenlernen von neuen Kulturen und Sprachen (56,2%), eine attraktive Work-Life-Balance (54,4 %) sowie der Wunsch nach einem Tapetenwechsel (44,7 %). Finanzielle Aspekte und Karriere spielen eine eher untergeordnete Rolle, während „softe“ Faktoren und Lebensgefühl stark vertreten sind.
In welchem Land wollen Deutsche am liebsten arbeiten?
Spanien ist die Nr.1 – wie auch in denVorjahren. Mit 43,6 % (633 Nennungen, Mehrfachnennungen waren möglich) ist es das beliebteste europäische Zielland und hat damit die Führung sogar ausgebaut. Gefolgt wird es von Portugal (24,3 %), Italien (20,8 %) und Griechenland (18,7 %), welche ebenfalls zulegen konnten. Südeuropäische Länder dominieren das Ranking deutlich und noch stärker als in den Vorjahren.
Welches Arbeitsmodell bevorzugen Auslandsjob-Interessierte?
38,5 % bevorzugen ein hybrides Modell, 16,1 % wollen vollständig remote arbeiten, 7,7 % als Digital Nomad. Zusammen wünschen sich 62,3 % ein flexibles oder ortsunabhängiges Arbeitsmodell.
Möchten Deutsche beim bestehenden Arbeitgeber im Ausland arbeiten?
Ja — 85,4 % der Befragten würden es als Attraktivitätssteigerung erleben, wenn sie beim bestehenden deutschen Arbeitgeber zeitweise im Ausland arbeiten könnten. Viele wollen keinen Jobwechsel, sondern ihren aktuellen Job von einem anderen Land aus ausüben.
Was sind die größten Hindernisse beim Auslandsjob?
Die drei größten Hürden sind: Unterkunft und Ankommen (45,8 %), Planungs- und Bürokratieaufwand (44,2 %) sowie fehlende Sprachkenntnisse (39,8 %). Fehlende fachliche Qualifikation spielt mit 18,5 % eine eher untergeordnete Rolle.
Wie lange planen die Befragten im Ausland zu bleiben?
32,9 % möchten dauerhaft auswandern, 21,3 % länger als ein Jahr bleiben. Insgesamt planen 54,2 % einen längerfristigen oder dauerhaften Auslandsaufenthalt.
Wer hat die Studie durchgeführt und wann?
Die Auslandsjob.de Studie 2025/2026 wurde von der INITIATIVE auslandszeit GmbH als Online-Befragung vom 22. Dezember 2025 bis 13. Mai 2026 durchgeführt (n = 1.588). Es ist die dritte Erhebung seit Beginn der systematischen Marktforschung zur Auslandsmobilität im Jahr 2017. Die Datenerhebung läuft dauerhaft weiter.
Darf ich die Daten für Pressezwecke verwenden?
Ja — mit Quellenangabe „Auslandsjob.de Studie 2025/2026, INITIATIVE auslandszeit GmbH“. Pressekontakt: [email protected]
Frank Möller
Frank Möller ist Gründer der INITIATIVE auslandszeit GmbH und ist mehr als 20 Jahre führender Experte für Auslandsaufenthalte und Work & Travel. 2008 startete er das heute größte unabhängige Informationsnetzwerk zum Thema Auslandszeit. Mit der 2020 gegründeten Auslandsjob Recruiting Solutions schlägt er die Brücke zum Thema New Work und vermittelt jungen Talenten Arbeitsmöglichkeiten weltweit. Als Experte für Cross Border Mobility veröffentlicht er regelmäßig Marktstudien und ist gefragter Interviewgast in Fachmedien und Podcasts, wo er über Trends im Auslandsrecruiting spricht.
Folgende Beiträge sind auf dem Auslandsjob.de-Blog erschienen:
