5 Abenteuer in Australien Diese Highlights darfst du nicht verpassen!

| 23. 06. 2015 | 2 Kommentare

5 Abenteuer in AustralienAustralien ist an sich schon ein großes Abenteuer, vor allem wenn man weiß, dass hier die giftigsten Schlangen und Spinnen der Welt leben, weiße Haie im Meer ihre Runden drehen und selbst eine unschuldig dreinschauende Schnecke mit einem tödlichen Giftrüssel um die Ecke kommt. Davon mal abgesehen, wird es mit diesen fünf Abenteuern down under garantiert nicht langweilig.

 

 

Auge in Auge mit dem weißen Hai – Neptun Islands

Für die Einen ein Lebenstraum, für andere, der absolute Horror – ein weißer Hai zum Greifen nah. Neben Südafrika sind die Neptun Inseln vor der Südküste Australiens weltweit einer der wenigen Orte, um weiße Haie in ihrer natürlichen Umgebung zu beobachten. In speziellen Käfigen geht es hinab ins Wasser und spätestens wenn du die Schockstarre überwunden hast, wird es ein unvergessliches Abenteuer. Einige Anbieter locken die Haie statt mit Blut oder Fleisch auf natürliche Weise über Geräusche und Vibrationen an. Dieser Variante ist tierfreundlicher und sorgt für weniger Aggressionen.

Jungle Swing – Daintree Regenwald

Im tropischen Norden, wo das größte Korallenriff der Welt auf den ältesten Urwald dieses Planeten trifft, findest du alles, was das Abenteuerherz begehrt, vom Fallschirmsprung über Wildwasser Rafting bis hin zum Bungee Jumping. Wer den Daintree Regenwald aus einer einzigartigen Perspektive erleben möchte, sollte sich im “Minjin Jungle Swing” in Cairns in die Seile hängen. Angeleint und festgezurrt geht es an Seilrutschen durchs Blätterdach, aber statt bequem im Sitzen fliegst du in aerodynamischer Bauchlage an den Baumriesen vorbei. Von Null auf 120 km/h in 3,5 Sekunden. Das beste daran: Du kannst den Rausch mit bis zu zwei Freunden gleichzeitig erleben. www.ajhackett.com/cairns/activities/minjin-swing/

Springende Krokodile – Kakadu Nationalpark

In 99 Prozent aller Fälle, vergessen die Menschen den Auslöser zu drücken, wenn sie das erste Mal ein Krokodil in die Luft steigen sehen. Im hohen Norden Australiens, der Heimat von Crocodile Dundee, scheinen die Gesetze der Schwerkraft nicht zu gelten. Am Adelaide River kann man ein außergewöhnliches Ritual hautnah miterleben. An Deck eines schaukelnden Bootes geht es zur Fütterung der Raubtiere, während der Skipper erzählt, dass sich rund 1500 Krokodile in einem Flussabschnitt von 160 Kilometern tummeln. Leistenkrokodil „Maraca“ ist hier der Opa unter den jungen Hüpfern. Mit 90 Jahren und 900 Kilogramm Kampfgewicht bebt der Fluss, wenn sich ´Grandpa` aus den Wellen schwingt. Beim dritten oder vierten Sprung klappt es dann auch mit dem Foto.

Canyoning – Blue Mountains

Die Kombination aus schwimmen, abseilen, klettern, Klippen springen und Buschwandern hört sich schon auf dem Papier adrenalinversprechend an. Die Blue Mountains, etwa eineinhalb Stunden von Sydney entfernt, sind mit ihren Schluchten und Canyons der ideale Spielplatz für abenteuerlustige Wasserratten. Vor Ort, in Katoomba, kann man gute Touren mit der entsprechenden Ausrüstung buchen. Die Canyons auf eigene Faust zu durchqueren, wäre lebensgefährlich. Mit Schuhen, Helm und Neoprenanzug durch einen Canyon zu schwimmen, ist beängstigend und faszinierend zugleich. Links und rechts erheben sich meterhohe Felsen und man weiß nie, was hinter der nächsten Biegung kommt. Es ist wie eine Reise zum Mittelpunkt der Erde. www.visitnsw.com/things-to-do/tours/blue-mountains-adventure-company

Eine Nacht auf der Insel der Toten – Tasmanien

Tasmanien – der grüne Smaragd des Roten Kontinents, auch liebevoll Tassie genannt, ist rau und abgeschieden. Gut 3000 Kilometer südlich liegt die Antarktis – viel weiter weg von zu Hause könntest du gar nicht sein. Der perfekte Ort und Endstation für die gefährlichsten Straftäter des Britischen Empire, die seit 1830 ins damals härteste Gefängnis der Welt nach Port Arthur verschifft wurden. Folter, Isolationshaft und über 200 Fluchtversuche – alle landeten am Ende auf dem Friedhof der Sträflingskolonie, der Insel der Toten. Die berühmten Ghost Tours in Port Arthur sind nichts für zarte Gemüter, denn im Gegensatz zu den viel beschworenen Geistern sind die brutalen Fakten harte Realität.

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Über den Autor ()

Nicht nur privat, sondern auch aus schulischer Sicht, zog es Jane schon früh ins Ausland. Besondere Aufmerksamkeit schenkte sie dabei vor allem dem europäischen Norden und dem englischsprachigen Ausland. Nach dem Abitur verbrachte sie deshalb direkt ein ganzes Jahr als Au-Pair in einer Gastfamilie in New Canaan, CT (USA). Im Anschluss studierte sie Anglistik und Germanistik in Düsseldorf. Geplagt vom Fernweh und dem ständigen Wunsch nach Abwechslung begann sie im Sommer 2012 die spanische Sprache zu lernen, da sie mehrere Länder in Südamerika bereisen möchte. In den letzten Jahren hat sie mehrwöchige Reisen nach Vietnam & Australien unternommen. Die Mitarbeit bei der INITIATIVE auslandszeit ermöglicht ihr die tägliche Auseinandersetzung mit spannenden Auslandszeiten und den verschiedensten Erfahrungen von Reisenden oder denen, die es noch werden wollen. Neben der Reiselust gehören Reiten, Joggen, Skifahren, Kochen und Fotografie zu ihren großen Leidenschaften.

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