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Jobsuche & Arbeiten in Südafrika

Südafrika als Arbeitgeber: Wenn du in dem schönen Land beruflich Fuß fassen möchtest, ist es wichtig deinen Aufenthalt sorgfältig zu organisieren und ausreichend Informationen einzuholen. Wenn du außerdem bereit bist dich von europäischen Standards zu lösen und dich ein Stück weit anzupassen kann Südafrika eine tolle Chance sein – beruflich wie privat! Einen Einstieg in die Arbeitswelt Südafrikas gibt dir unsere Infoseite mit hilfreichen Informationen und Tipps zur Wirtschaftsstruktur Südafrikas, zum Arbeitsmarkt für Ausländer, zu Stellensuche & Bewerbung, zum Visum und mehr.

Themen dieser Seite:

Südafrikas Wirtschaft: Wachstum & Ungleichheit

Südafrika ist größte Volkswirtschaft des afrikanischen Kontinents und dominiert darüber hinaus die Wirtschaft des südlichen Afrika. Bestimmte ländliche Bereiche innerhalb der ehemaligen Homelands ähneln jedoch noch der Struktur von Entwicklungsländern.

Generell werden viele Südafrikaner heute noch schlecht bezahlt oder sind arbeitslos. Die offizielle Arbeitslosenquote Südafrikas liegt bei ungefähr 25%, wobei die tatsächliche Quote nach Schätzungen noch weit über diesen Angaben liegt. So gehören auch die so genannten Gini-Koeffizienten - Index für ein Ungleichgewicht hinsichtlich Einkommen und Konsum innerhalb der Bevölkerung - jeweils zu den höchsten weltweit.

Besonders die schwarze Bevölkerung Südafrikas ist nach wie vor wirtschaftliche benachteiligt. Um dieser Benachteiligung entgegenzuwirken versucht die Regierung - im Rahmen des Black Economic Empowerment - Stellen in großen Industriekonzernen sowie der Verwaltung vermehrt mit schwarzen Bewerbern zu besetzen.

Dienstleistungssektor und industrieller Sektor tragen mit 66% bzw. 31% zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) bei. Südafrika besitzt mittlerweile ein gut entwickeltes Finanz- und Rechtssystem. Die Infrastruktur, Energie- und Transportwesen sowie das Kommunikationswesen, sind gut ausgebaut. Allgemein waren die vergangenen Jahre geprägt von Wachstum.

Industrieprodukte des primären und sekundären Sektors sorgen für einen Großteil der südafrikanischen Exporteinnahmen. Die Förderung der reichen Bodenschätze machen rund 40 - 50% der Exporterlöse aus. Andere wichtige industrielle Branchen sind die Kraftfahrzeugherstellung sowie deren Zulieferindustrie, die Rüstungsindustrie, die Telekommunikations- und die Textilindustrie.

Lediglich knapp 2,5% des südafrikanischen BIP stammen aus der Landwirtschaft, und doch ist Südafrika weltweit drittgrößter Exporteur von Agrarprodukten. Dazu gehören in erster Linie Getreide, Zuckerrohr, Obst, Gemüse, Fleisch und Wein. Seit Ende des 20. Jahrhunderts ist außerdem der Tourismus ein wichtiger und wachsender Wirtschaftsfaktor Südafrikas. Rund 3% der erwerbstätigen Südafrikaner arbeiten heute bereits in diesem Bereich.

 

Der Auslandsjob-Guide zum durchklicken: 

In 21 Schritten zum perfekten Auslandsjob & Jobstart im Ausland

 

Arbeitsmarkt & Jobmöglichkeiten für Ausländer

Der südafrikanische Arbeitsmarkt braucht dringend (internationale) Fachkräfte – auch jenseits der Entwicklungshilfe. Jobchancen in Südafrika hat daher vor allem, wer Spezialist auf seinem Gebiet ist. Aufgrund der hohen Arbeitslosenquote im Land sind ausländische Arbeitnehmer generell nicht unbedingt gefragt. Wenn du jedoch Qualifikationen und Kenntnisse vorweisen kannst, die in Südafrika nur sehr wenige Arbeitnehmer oder Bewerber haben, stehen die Chancen auf eine Anstellung in der Regel gut. Beste Aussichten haben Arbeitnehmer, die von einer/ihrer deutschen Firma nach Südafrika entsandt werden oder aber einen der folgenden begehrten Berufsqualifikationen haben:

  • Ingenieure
  • Informatiker
  • Naturwissenschaftler
  • im Gesundheitswesen: Mediziner, Pflegepersonal, etc.
  • Lehrer
  • in Gastronomie/Hotellerie
  • Handwerker

Deutsche Fachleute haben auch in Afrika einen Ruf als zuverlässige, motivierte und hervorragend ausgebildete Arbeitskräfte. Umso besser wenn sie sich für eine bessere Zukunft Südafrikas engagieren wollen.

Die bürokratischen Hürden zum Job in Südafrika können mitunter recht hoch sein und Ausdauer verlangen. Generell gibt es die Regelung, dass einheimische Bewerber bei der Arbeitsplatzvergabe vorrangig behandelt werden. Möchte ein südafrikanischer Arbeitgeber einen Ausländer einstellen, so muss er in der Regel nachweisen, dass für die entsprechende Position kein einheimischer Bewerber infrage kommt.

Wenn du einen Arbeitsplatz in Südafrika bekommst, muss dein Arbeitsvertrag demnach den genauen Grund für deine Einstellung ausweisen. Löhne und Gehälter sind in Südafrika meist wesentlich niedriger als bei uns in Deutschland. Als Ausgleich sind die allgemeinen Lebenshaltungskosten allerdings niedriger als bei uns.

>> Als Expatriate ins Ausland

>> Als digitaler Nomade in Südafrika

Fremdsprachenkenntnisse sind A und O

Um als Ausländer auf dem südafrikanischen Arbeitsmarkt eine wirkliche Chance zu haben, brauchst du sehr gute Sprachkenntnisse in Englisch, Französisch, Afrikaans oder auch weiteren Fremdsprachen.

Südafrika hat 11 offiziell anerkannte Amtssprachen, darunter auch Deutsch. Daher haben deutsche Bewerber in der Regel exzellente Aussichten in Bereichen wie „Kundenservice“, „Tourismus“, „Marketing“ und „Vertrieb“.

Bewerben in Südafrika

Das Bewerbungsprozedere ist von Land zu Land unterschiedlich. Welche Standarts für Südafrika gelten haben wir für dich recherchiert. Zudem solltest du dich über die verschiedenen Aufenthalts- und Arbeitserlaubnisse informieren und natürlich ist es entscheidend die Mentalität zu kennen, damit du einen guten Eindruck machst und niemanden versehentlich beleidigst.

Was brauche ich für meine Bewerbung in Südafrika?

Eine Bewerbungsmappe für ein südafrikanisches Unternehmen ist im Prinzip genauso gestaltet wie für deutsche Firmen. Das Bewerbungsanschreiben - „cover letter“ - sollte nicht länger als eine DIN A4 Seite sein. Zu viel „Eigenwerbung“ ist nicht gefragt. Punkten kann, wer seine Kenntnisse und Fähigkeiten an konkreten Tätigkeiten, wie zum Beispiel einem Ehrenamt oder einem Studentenjob, veranschaulicht.

Wie bei uns achten auch südafrikanische Arbeitgeber darauf, ob der Lebenslauf - „curriculum vitae“ oder „CV“ - lückenlos ist. Deinen Werdegang solltest du klar strukturieren und anti-chronologisch aufbauen.

Wichtig: Anders als zum Beispiel in den USA oder Australien gehört in die Bewerbung für Südafrika unbedingt ein gutes Bewerbungsfoto. Deine Zeugnisse und Diplome sollten für die Bewerbungsmappe grundsätzlich ins Englische übersetzt werden.

Überzeugende Referenzen

Besser als jede Bewerbungsmappe sind in Südafrika überzeugende persönliche Referenzen. Sie erhöhen in der Regel sowohl Anerkennung als auch die Chance des Bewerbers auf die gewünschte Stelle. Empfehlungsschreiben, zum Beispiel, können im Rahmen des Auswahlverfahren den Ausschlag dafür geben, ob der potentielle Arbeitgeber einen Bewerber zum Vorstellungsgespräch einlädt oder nicht.

Referenzen können auch Personen sein, die den Bewerber gut kennen, wie beispielsweise ehemalige Arbeitgeber oder Hochschuldozenten. Diese sollten in jedem Fall gut Englisch sprechen und werden dann meist auch vom Unternehmen kontaktiert, um mehr über den jeweiligen Bewerber zu erfahren. Eine knifflige Hürde auf dem Weg zum Job in Südafrika ist die Anerkennung europäischer Berufsabschlüsse durch die Unternehmen. Dabei ist es egal, ob es sich um Hochschulabschlüsse oder Berufsabschlüsse im Dualen System handelt.

Tipp: Rechtzeitig bei der Südafrikanischen Botschaft Berlin oder bei der Industrie- und Handelskammer für das südliche Afrika erkundigen.

Arbeitserlaubnis & Aufenthaltsgenehmigung

Aufgrund der hohen Arbeitslosenzahlen ist es relativ schwierig Arbeitserlaubnis und Aufenthaltsgenehmigung für Südafrika zu bekommen. Die besten Chancen hat, wer zwischen 18 und 50 Jahre alt ist, einen bereits in Deutschland geschlossen Arbeitsvertrag in der Tasche hat und/oder spezifische berufliche Qualifikationen besitzt. Allerdings nimmt die Republik Südafrika lediglich eine bestimmte Anzahl von Immigranten auf.

Südafrikanische Arbeitserlaubnis - „work permit“

Wenn du eine südafrikanische Arbeitserlaubnis, den „work permit“, beantragst, musst du einen festen oder zumindest vorläufigen Arbeitsvertrag mit einem afrikanischen Arbeitgeber vorlegen. Am besten ist es immer sich bereits von Deutschland aus auf Arbeitssuche zu begeben. Die wenigsten Hindernisse musst du vor Ort in Afrika nehmen, wenn du als Arbeitnehmer von einem deutschen Unternehmen oder einer europäischen Organisation nach Südafrika entsandt wirst.

„Permanent Residence Permit“ (Aufenthaltsgenehmigung)

Wer länger als neun Monate in Südafrika bleiben und arbeiten will, braucht eine dauerhafte Aufenthaltserlaubnis („Permanent Residence Permit“). Diese wird durch die Einwanderungsbehörde vor Ort ausgestellt. Bei der Entscheidung, ob du ein gültiges Visum bekommst spielen zum einen deine Sprachkenntnisse, zum anderen aber auch der „Nutzen“ den du für Land und Leute mitbringst eine Rolle. Gute Aussichten auf ein Visum haben Bewerber, die in der Entwicklungshilfe, der Wirtschaft oder im medizinischen Bereich tätig sind.

Working Holidays in Südafrika

Du möchtest lediglich für eine gewisse Zeit in Südafrika arbeiten und planst deinen Auslandsjob daher im Rahmen einer begrenzten Auslandszeit? In diesem Fall kannst du spezielle Angebote nutzen und Südafrika als Working-Holiday-Maker erkunden. In diesen beliebten Bereichen kannst du unter anderem vor Ort jobben:

>> Work & Travel in Südafrika

>> Freiwilligenarbeit in Südafrika (auf Freiwilligenarbeit.de/Südafrika)

>> Hotelarbeit in Südafrika

>> Auslandspraktikum in Südafrika

Auch zu diesen Jobmöglichkeiten findest du weiterführende Infos bei uns auf auslandsjob.de – folge hierzu einfach den oben hinterlegten Verlinkungen!

Aus dem Arbeitsleben der Südafrikaner

Wer in Südafrika arbeiten will, sollte sich möglichst vorher schon etwas mit den Umgangsformen und Gepflogenheiten am Arbeitsplatz vertraut machen. Dazu gehören zum Beispiel ...

  • … die Pünktlichkeit: Bei Geschäftsterminen nehmen es die Afrikaner meist sehr genau und treffen eher etwas zu früh als zu spät ein. In der Freizeit hingegen hat die Pünktlichkeit in Südafrika keine so große Bedeutung - die Uhren ticken hier deutlich langsamer.
  • … die Begrüßung: Die Begrüßung per Handschlag fällt oft deutlich kräftiger aus als bei uns in Europa. Wer mag, kann auch freundlich nicken, um sein Gegenüber zu begrüßen.  
    • … die Freizeit: Südafrikanische Kollegen laden sich gern untereinander zum „Braaien“ ein. Bei diesen gemeinsamen Grillabenden am Wochenende geht es aber in erster Linie um gutes Essen und Entspannung.

Jobs in Südafrika finden

Wie in Deutschland auch, läuft die Stellensuche in Südafrika oftmals online. Wie du an die besten Jobangebote kommst und welche Working Holidays-Programme es für einen kürzeren Aufenthalt in Südafrika gibt, erfährst hier:

Südafrika: Wie finde ich einen Job?

Bei der Stellensuche von Deutschland aus bieten sich sowohl die Websites ortsansässiger Unternehmen als auch zahlreiche Stellenbörsen im Internet an. Hier ein paar hilfreiche Links:

Ergänzend dazu lohnt sich meist auch der Blick in wichtige regionale wie überregionale Tages- und Wochenzeitungen Südafrikas. Wenn du als Entwicklungshelfer (Handwerk oder medizinischer Bereich) arbeiten möchtest, sind in der Regel dies die richtigen Anlaufstellen für dich:

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