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Jobben & Arbeiten in Indien
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Jobben & Arbeiten in Indien

INDIEN QUICK-JOB-INFO

ALLGEMEINE KEY FACTS
> Hauptstadt: Neu-Dehli
> ca. 1.334 Mio. Einwohner
> 69.16 Jahre Lebenserwartung
> 2.6 % Arbeitslosenquote
> 2.718 Mrd. US$ Bruttoinlandsprodukt
WICHTIGE WIRTSCHAFTSZWEIGE
> Produzierendes Gewerbe
> IT & Software
> Öl & Energie
BEZAHLUNG
> Offizielle Währung: Rupien (INR)
> Kein einheitlicher Mindestlohn
> Durchschnittseinkommen: 124.595 INR / Jahr

In Indien zu arbeiten ist eine außergewöhnliche Herausforderung

Das ein Land wie Indien nicht nur eine faszinierende Kultur zu bieten hat, sondern sogar eine ausgezeichnete berufliche Perspektive für qualifizierte ausländische Arbeitskräfte eröffnet, dürfte im ersten Moment überraschen. Eine ausgezeichnete Gelegenheit also für Studienabsolventen oder auch erfahrene Fachkräfte aus Deutschland, um in Indien nach einem neuen Wirkungskreis zu suchen.

Wirtschaftserfolg & Armut gehen Hand in Hand

Indien wird häufig automatisch auf die enormen Defizite im Bildungsbereich und die Armut allgemein reduziert. Tatsächlich jedoch zählt die Volkswirtschaft des Landes zu denen, die international am stärksten expandieren. Gleichzeitig fehlt es allerdings an gut ausgebildetem Personal. Insbesondere im Wirtschaftssektor oder auch innerhalb der IT-Branche.

In nur wenigen Ländern gibt es eine derartige Diskrepanz zwischen den Gesellschaftschichten wie in Indien. Mehr als 70 Prozent der Bevölkerung stehen dabei lediglich zwei US-Dollar für den täglichen Lebensunterhalt zur Verfügung. Auch auf Vorrechte wie eine Krankenversicherung oder eine Altersvorsorge, müssen die meisten der Arbeitnehmer im Land verzichten.

Das alles ist unter anderem darauf zurückzuführen, dass der größte Teil der Bevölkerung im landwirtschaftlichen Bereich tätig ist. Die Menschen verdienen sich somit über die Arbeit auf Reis-, Tee- oder Baumwollplantagen ihren Lebensunterhalt. Um diesen weitestgehend zu sichern, werden auch viele Kinder bereits relativ früh in der traditionellen Agrarproduktion eingesetzt und bleiben daher trotz der zuletzt eingeführten Schulpflicht, dem Schulunterricht fern.

So entsteht im Land eine gefährliche Armutsspirale, die die Regierung bereits seit längerer Zeit zu bekämpfen versucht. Allerdings mit wenig Erfolg, da den Gemeinden oft die finanziellen Mittel fehlen, um beispielsweise das Bildungssystem zu verbessern.

Geheimtipp Indien

Kein Wunder also, dass es angesichts dieser Probleme im Land massiv an Fachkräften aus den unterschiedlichsten Sektoren fehlt. Denn im Gegensatz zur Landwirtschaft ist es in Indien der Dienstleistungssektor, der auf kontinuierliche Erfolge und einen regelrechten Boom verweisen kann. Besonders die IT-Branche gilt in Indien als eine Art Geheimtipp. Aufgrund der Armut profitiert von diesem Boom allerdings nur ein geringer Bevölkerungsanteil, nämlich nur jene 30 Prozent, die in diesem Sektor aktiv sind. Außerdem fehlt es an Personal mit entsprechenden Fachkentnissen, um diesen Erfolg weiter ausbauen zu können. An dieser Stelle kommen die ausländischen Arbeitnehmer ins Spiel, die sich ein Leben und eine berufliche Zukunft in Indien vorstellen können.

Auf Jobsuche – Wo besteht Bedarf?

Aufgrund des maroden Bildungssystems sind es vorrangig akademische Fachkräfte aus dem IT- und Wirtschaftsbereich, die in Indien benötigt werden. Aber auch gut ausgebildete, ambitionierte Lehrkräfte werden an den indischen Schulen verzweifelt gesucht. So kann das eigentliche Problem, die schlechte Ausbildung der Lehrkräfte vor Ort, mehr oder weniger im Keim erstickt und so auch das problematische Schulwesen auf einen optimalen Kurs gebracht werden.

Ebenso sind Techniker oder auch Ingenieure in Indien sehr gefragt, die die expandieren Unternehmen mit ihren Fachkentnissen bereichern. Internationale Konzerne, die sich Indien niedergelassen haben, sind gerne bereit, ausländische Bewerber in ihren Reihen aufzunehmen. Hierbei handelt es sich vorrangig um Unternehmen, die in der Automobil-, Pharmazie- oder auch Nahrungsmittel-Branche tätig sind. Auch Experten im Marketing sind durchaus gefragt.

Gutes Gehalt steht nicht im Vordergrund

Wer das Jobabenteuer Indien in Angriff nimmt, sollte sich allerdings von vornherein darüber bewusst sein, das dieses weniger auf den finanziellen Schwerpunkt, sondern vielmehr auf Erfahrungswerte zielt. Ein deutlich geringeres Gehalt, als man es mit der entsprechenden Ausbildung vergleichsweise in Europa erzielen würde, zählt somit zur Tagesordnung. Zugleich sind die Kosten für den Lebensunterhalt allerdings deutlich niedriger als hierzulande.

Indien mag somit aus finanzieller Sicht nicht sonderlich attraktiv erscheinen, bietet zugleich aber eine einzigartige Chance, die die Flexibilität und die Expertise des Arbeitnehmers unterstreicht. Nicht selten entscheiden sich viele Interessenten sogar bewusst für eine Auslandskarriere in Indien, um das Land und die Menschen vor Ort gezielt zu unterstützen.

Sprachbarriere und Einreise-Formalitäten

Da Englisch neben Hindi als offizielle Amtssprache in Indien etabliert ist, dürfte die Sprachbarriere im Land für die meisten Jobsuchenden zu meistern sein. Bewerbungen, die an Unternehmen vor Ort entrichtet werden, können somit natürlich ebenfalls in englischer Sprache verfasst werden. Das gilt besonders für international agierende Konzerne, bei denen ausländische Arbeitnehmer auch die vergleichsweise höchste Chance auf eine Einstellung haben.

Standards für das Bewerbungsverfahren, die man bereits aus Deutschland kennt, sind auch in Indien weitestgehend verbreitet. So sollte eine vollständige Bewerbung über ein Anschreiben, einen tabellarischen Lebenslauf sowie ein aktuelles Lichtbild verfügen. Auch Zeugnisse oder ähnliche Nachweise für Qualifikationen sind stets beizulegen, wenn der potenzielle Arbeitgeber danach verlangt.

Sollte es dann zur Anstellung kommen, müssen natürlich zahlreiche weitere Formalitäten wie beispielsweise die Beantragung eines Arbeitsvisums geklärt werden. Dieses gilt dann für maximal zwei Jahre und setzt zudem ein festgelegtes Jahreseinkommen von 25.000 US-Dollar voraus. Eine Verlängerung des Visums ist nach Ablauf der Frist übrigens nur über die indischen Behörden selbst möglich.

Zwar wartet in Indien kein überdimensionales Gehalt, dafür aber ein Auslandsabenteuer, das sich insbesondere aus kultureller aber auch wirtschaftlicher Sicht lohnt. Das Land wartet mit einer florierenden Wirtschaft und einem boomenden Dienstleistungssektor auf. Eigentlich die Gelegenheit für junge ambitionierte Kräfte, an einer neuen Ära für ein Land mitzuwirken, das über Licht- und Schattenseiten verfügt.

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Tipps zur Stellensuche in Indien

Auf dem Weg zum Job in Indien ist es durchaus üblich, sich initiativ zu bewerben. Stellenangebote und Firmenadressen findest du aber auch bei diversen Anlaufstellen mit Internetpräsenz. Dazu gehören die Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) der Bundesagentur für Arbeit sowie die Vertretungen der Deutsch-Indischen Gesellschaft. Diese ist zurzeit mit über Zweigstellen in 33 deutschen Städten vertreten.

Hier hast du zum Beispiel auch die Möglichkeit den Stellenteil indischer Zeitschriften / Zeitungen einzusehen. Darüber hinaus haben die beiden großen Tageszeitungen Times of India“ und „Economic Times“ einen überregionalen Stellenteil. Diesen kannst du bequem über das gemeinsame Jobportal einsehen.

Link-Tipps für die Jobsuche online:

Jobben & Arbeiten in Indien: Hilfreiche Links

http://indien.ahk.de
Deutsch-Indische Handelskammer

http://www.arbeitsagentur.de
Zentrale Auslands- und Fachvermittlung der arbeitsagentur.de

http://www.stepstone.de/jobs/Indien.html
Jobs in Indien bei Stepstone suchen

http://www.monsterindia.com
Jobs über Monster in Indien suchen

Special: Working Holidays in Indien

Du möchtest lediglich für eine gewisse Zeit in Indien arbeiten und planst deinen Auslandsjob daher im Rahmen einer begrenzten Auslandszeit? In diesem Fall kannst du spezielle Angebote nutzen und Indien auch als Working-Holiday-Maker erkunden. In diesen beliebten Bereichen kannst du unter anderem vor Ort jobben.