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Teil 3/3: Bewerben & Arbeitsalltag

Es gibt ein paar kleine, aber wichtige Unterschiede zwischen dem deutschen und schweizerischen Bewerbungsprozedere. Damit den Berufsleben in unserem Nachbarland nicht mit einem Fettnäpfchen startet, verraten wir dir die wichtigsten Infos.

Themen dieser Seite:

Bewerbung & Einstellungsverfahren

In puncto Bewerbungsunterlagen gelten für die Schweiz im Prinzip dieselben Regeln wie bei uns in Deutschland. Dein „Bewerbungsdossier“ muss einen Lebenslauf plus Foto, wichtige Anlagen (Diplome, Arbeitszeugnisse, etc.) und gern auch Referenzschreiben enthalten.

Anschreiben und Mappe müssen selbstverständlich in der Sprache des entsprechenden Landesteils verfasst sein. Das Motivationsschreiben sollte dabei nicht länger als eine DIN A4 Seite sein. Dein tabellarischer Lebenslauf kann maximal zwei Seiten umfassen. Schweizer Arbeitgeber legen großen Wert auf Arbeitszeugnisse und Diplome. Gib daher mit an, mit welchem schweizerischen Abschluss deine eigenen (deutschen) Abschlüssen vergleichbar sind.

Bist du unsicher, ob dein (Berufs-)Abschluss in der Schweiz überhaupt anerkannt wird, wende dich an das Schweizer Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation, das European Network of Information Centres oder an eine Schweizer Hochschule.

Gut zu wissen: In der Regel legen schweizerische Arbeitgeber größeren Wert auf die Persönlichkeit des Bewerbers als auf überdurchschnittliche Noten.

Initiativ- oder Spontanbewerbung: Du kannst dich bei einem interessanten Unternehmen natürlich auch dann bewerben, wenn offiziell keine Stelle ausgeschrieben ist. Hierzu ein paar Tipps: Gestalte dein Begleitschreiben so konkret und ansprechend wie möglich. Standardanschreiben haben im Rahmen von Initiativbewerbungen kaum eine Chance. Lege dem Anschreiben nur deinen Lebenslauf bei.

Die Bewerberauswahl schweizerischer Firmen gleicht in der der Regel den Auswahlprozessen deutscher Unternehmen. Kleinere Firmen gestalten ihr Auswahlverfahren meist „lockerer“ und einfacher als große, insbesondere international agierende Unternehmen und Konzerne. Zu den Instrumenten gehören hier häufig Interviews und variantenreiche (Einstellungs-)Tests. Egal, wo du zum Gespräch geladen wirst: Eine gute Vorbereitung mit Info-Recherche zum entsprechenden Unternehmen ist das A und O.

 

Der Auslandsjob-Guide zum durchklicken: 

In 21 Schritten zum perfekten Auslandsjob & Jobstart im Ausland

 

Leben & Arbeiten in der Schweiz

Zurzeit reicht für EU-Bürger eine Aufenthaltsbewilligung, um in der Schweiz zu leben und eine Arbeit aufzunehmen. Diese Bewilligung bekommst du mit Nachweis eines Arbeitsvertrages ausgestellt.

2014 haben sich die schweizerischen Bürger mit der Volksinitiative "Gegen Masseneinwanderung" für einen Systemwechsel der Zuwanderungspolitik ausgesprochen. Gefordert werden jährliche Höchstzahlen und Kontingente für alle Ausländer und den Vorrang inländischer Arbeitskräfte bei der Besetzung freier Stellen. Der Bundesrat erarbeitet die Umsetzung des Volksentscheides. Bis zur Inkraftsetzung Anfang 2017 gilt aber weiterhin die Personenfreizügigkeit zwischen den Mitgliedstaaten der EU, der EFTA und der Schweiz.

Umgang im Arbeitsalltag – feine Unterschiede

Zwischen Geschäftskultur, Kommunikation und Mentalität von Schweizern und Deutschen gibt es viele kleine, aber feine Unterschiede. Wir Deutschen werden - laut Pressestimmen und schweizerischem Fernsehen - häufig als arrogant wahrgenommen. Diese Wahrnehmung hat sicherlich mit unterschiedlichem Verhalten und der unterschiedlichen Kommunikationsart zu tun. Zum Beispiel sind Deutsche in der Regel sehr direkt und haben eine "harte" sprachliche Ausdrucksform. Die Schweizer sind tendenziell weniger direkt und bedienen sich einer "weicheren" Ausdrucksweise.

Der allgemeine Ton unter Schweizern ist extrem höflich. Zum Teil werden daher auch Konflikte nicht angesprochen. Trotz der zurückhaltenden Art und Weise duzen sich Angestellte gern – auch über Hierarchieebenen hinweg. Das hängt auch damit zusammen, dass die Schweizer sich meist nur ungern als Befehlsempfänger empfinden, genauso wie sie nur ungern Befehle austeilen. Man bittet lieber um etwas. Die unterschiedlichen Hierarchieebenen werden so aber nur scheinbar aufgehoben.

Hier weiterlesen:

>> Zurück zu Teil 1: Wirtschaft & Arbeitsmarkt in der Schweiz

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