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Jobben & Arbeiten in Schweden

Schweden rankt ganz weit oben auf dem OECD „Besser Leben“-Index. Die Schweden zählen somit zu den zufriedensten Menschen weltweit. Für viele Deutsche ist es nicht nur ein beliebtes Urlaubsland, sondern dauerhaftes Zielland. Wenn auch du davon träumst für eine Weile oder sogar länger in Schweden zu leben und zu arbeiten und kein Problem mit der dunklen Jahreszeit hast, bist du im bezaubernden Schweden genau richtig.

Auslandsjob in Schweden

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Länderinformationen

In Schweden leben etwa 9,9 Mio. Menschen auf einer Fläche von knapp 450.000 km². Das Land gehört damit zu den am dünnsten besiedelten in Europa. Ein Drittel der Bevölkerung lebt in den großen Städten: Stockholm, Göteborg und Malmö. Stockholm ist die Hauptstadt Schwedens und beheimatet zugleich die schwedische Königsfamilie. Der König hat hauptsächlich eine repräsentative Rolle und bei der Gesetzgebung nahezu kein Mitspracherecht.

Schwedens Klima ist für seine nördliche Lage ziemlich mild. Es wird vor allem durch die Nähe zum Atlantik mit dem warmem Golfstrom bestimmt. Große Teile Schwedens haben daher ein feuchtes Klima mit reichlich Niederschlag und relativ geringen Temperaturunterschieden zwischen Sommer und Winter.

Die Landessprache ist Schwedisch. Schweden sind zwar grundsätzlich dafür bekannt, ausgesprochen gut Englisch zu sprechen, für ein Studium, ein Praktikum oder einen Job ist es aber unumgänglich, dass du Schwedisch-Kenntnisse vorweist.

Vorteile von Schweden als Arbeitsland

Auf Grund des hohen Lebensstandards und der stabilen Konjunktur ist Schweden seit langem ein attraktives Einwanderungsland. Das Land gilt zudem als Vorbild hinsichtlich moderner Technologien und weltweit erfolgreicher Marken.

Auch landschaftlich hat Schweden einiges zu bieten. Es ist bekannt für seine zahlreichen Seen und die idyllischen Wälder, die vor allem in den langen Sommernächten zu Ausflügen einladen.

Schweden ist Mitglied der EU, weshalb der bürokratische Aufwand bei deiner Einreise und deinem Aufenthalt ziemlich gering ist. Du brauchst kein Visum, deine Krankenversicherung ist anfangs gültig und auch eine besondere Arbeitserlaubnis ist nicht erforderlich.

Der Auslandsjob-Guide zum Durchklicken: 

In 21 Schritten zum perfekten Auslandsjob & Jobstart im Ausland

Arbeiten in Schweden

Wirtschaftliche Lage

Der Arbeitsmarkt in Schweden ist recht stark. Die Arbeitslosenquote lag 2018 mit 6,5% unter dem europäischen Durchschnitt. Obwohl das Land relativ dünn besiedelt ist, findet man weltweit führende, global aufgestellte Unternehmen aus allen Branchen.

Vor allem im ländlichen Bereich gibt es gute Chancen auf einen Job. Der Generationswechsel wird sich besonders in kleinen Städten sowie wenig besiedelten Regionen in wenigen Jahren bemerkbar machen. In diesen Regionen werden dann voraussichtlich händeringend gut ausgebildete Arbeitskräfte gesucht.

Die Top 6 der größten Arbeitgeber in Schweden

  1. Bank/Finanzwesen: Nordea Bank
  2. Automobilhersteller: Volvo
  3. Telekommunikationsunternehmen: Ericsson
  4. Bauunternehmen: Skanska
  5. Textileinzelunternehmen: H&M
  6. Papierproduktion: CA-Svenska Cellulosa

Aber auch die Forst- und Landwirtschaft ist nicht unbedeutend in Schweden. Saisonal werden auf den großen Höfen oft Helfer gesucht. Je nach Aufwand der Arbeit bekommst du einen Lohn oder arbeitest nur gegen Kost und Logis. Adressen findest du zum Beispiel auf helpx.net oder wwoof.org.

Saisonarbeit in Schweden

Wenn du dich eher für Saisonarbeit interessierst, ist Schweden auch interessant. Es gehört zu einem beliebten Reiseland und vor allem im Sommer zwischen März und Oktober wird dort immer Unterstützung gesucht. Deine Einsatzorte sind flexibel. Ob als Mitarbeiter auf einem der Bauernhöfe oder vielleicht in einem Pferdebetrieb. Die Pferdezucht hat eine lange Tradition in Schweden. Es gibt also beste Möglichkeiten auf einem Reiterhof mitzuarbeiten. Je nach Fähigkeit und Interessen kannst du einen tolle Zeit erleben.

Deutsche Unternehmen in Schweden

Schweden ist ein wichtiger Handelspartner von Deutschland. Besonders in den größeren Städten gibt es viele internationale Unternehmen, die auf dem deutschen Markt aktiv sind und deshalb deutschsprachige Mitarbeiter suchen. In diesem Bereich ist es nicht unbedingt notwendig Schwedisch zu sprechen. Es lohnt sich aber trotzdem die Landessprache zu lernen.

Welche Berufe werden in Schweden gesucht?

Der Fachkräftemangel ist auch in Schweden zu spüren. Vor allem Ärzte, Pflegepersonal, Lehrer, Handwerker und Architekten werden gesucht. Für diese Berufe sind gute Schwedisch-Kenntnisse eine Grundvoraussetzung.

Schwedens starke Branchen liegen vor allem in der Informationstechnologie, Biotechnik, erneuerbare Energien, Holz-, Zellstoff- und Papierindustrie sowie der verarbeitenden Industrie wie Fahrzeugbau, Elektrotechnik, Bauwirtschaft, Pharmaindustrie. Bringst du die nötigen Voraussetzungen mit, hast du hier gute Aussichten auf eine Anstellung.

Neben der Option sich ganz klassisch im Internet auf Stellensuche zu begeben, kann dir bei der Suche nach Jobs auch das deutsche Arbeitsamt weiterhelfen. Die europäischen Arbeitsvermittlungsbehörden arbeiten nämlich im Rahmen des EURES-Programms (European Employment Services) zusammen. In vielen deutschen Arbeitsämtern stehen sogenannte EURES-Berater Rede und Antwort, wenn man sich für eine Stelle im europäischen Ausland interessiert.

>> Aktuelle Jobangebote für Schweden findest du hier

Arbeitserlaubnis für Schweden

Schweden ist Teil der EU. Somit musst du als EU-Bürger/in keine Arbeitserlaubnis beantragen. Du hast sie automatisch und darfst gleich nach der Ankunft im Land eine Beschäftigung aufnehmen.
Es gilt als ziemlich einfach in Schweden Fuß zu fassen. Vor kurzem wurde der bürokratische Aufwand diesbezüglich nochmal deutlich reduziert.

Steuernummer für Schweden

Wer länger als ein Jahr in Schweden bleiben möchte, muss sich beim Steueramt „Skatteverket“ anmelden.

Für die Anmeldung solltest du einen Nachweis mitbringen, dass du entweder in Schweden arbeitest, studierst oder über ausreichend finanzielle Mittel und eine Krankenversicherung verfügst. Außerdem solltest du deinen Reisepass oder deutschen Ausweis mitnehmen.

Bei der Anmeldung bekommst du eine Personennummer zugeteilt. Die Personennummer ist die wichtigste Identifikationsnummer in Schweden. Du benötigst sie bei Behördengängen, Arztbesuchen und für Verträge aller Art. Mit dieser Nummer hast du zudem Zugang zur schwedischen Sozialversicherung.

Wenn du nach Schweden ziehst und Arbeit suchst, und nicht über ausreichende Geldmittel verfügst, hast du das Recht 6 Monate in Schweden zu bleiben.

Wohnen in Stockholm

Durchschnittliche Mietpreise (in Euro) Stockholm:

  • 1-Zimmer-Wohnung im Stadtzentrum: 819 €
  • 1-Zimmer-Wohnung außerhalb des Stadtzentrums: 1.209 €
  • 3-Zimmer-Wohnung im Stadtzentrum: 1.900 €
  • 3-Zimmer-Wohnung außerhalb des Stadtzentrums: 1.300 €

Wenn du nur für einen kurzen Zeitraum vor Ort sein wirst, ist es wesentlich entspannter über airbnb.de nach einem Zimmer zu suchen. Das spart dir den bürokratischen Aufwand und du lernst gleichzeitig Einheimische kennen.

Für längere Aufenthalte lohnt sich ein Blick auf folgende Seiten. Darüber kannst du WG-Zimmer oder Wohnungen in Schweden finden:

Wenn du auf deutsche Nachrichten, Sportevents oder deine liebsten Serien auch in Schweden nicht verzichten möchtest, haben wir hier eine Lösung für dich:

>> Deutsches Fernsehen in Schweden

Lebenshaltungskosten in Schweden

Im Vergleich zu Deutschland musst du mit etwa 20 Prozent höheren Lebenshaltungskosten rechnen, besonders bei alkoholischen Getränken fallen deutlich höhere Kosten an.

Durchschnittliche Lebenshaltungskosten in Stockholm (2018)Preis in Euro
Restaurant- Essen (preiswert)     12,-
Restaurant- Cappuccino 3,79
Restaurant- Wasser 2,-
Reis (1kg) 2,40
Eier (12stk.) 1,40
Äpfel (1kg) 2,70
Bananen (1kg) 2,10
Kartoffeln (1kg) 1,07
Supermarkt - Wasser (1,5l) 1,50


Steuersystem

Solltest du dich weniger als 6 Monate in Schweden aufhalten ohne dort arbeiten, zahlst du nur Steuern auf deine schwedischen Einkünfte. Nach diesem Aufenthaltszeitraum giltst du als voll steuerpflichtig.

Schweden ist bekannt für seine hohen Steuersätze. Weniger bekannt ist jedoch, dass in den Steuern die Sozialbeiträge bereits enthalten sind. Daher zahlen die Schweden einen größeren Anteil ihres persönlichen Einkommens an Steuern im Gegensatz zu anderen vergleichbaren Ländern.

Das Besondere an Schweden ist, dass volle Transparenz beim Thema Gehalt herrscht. Wenn du etwa wissen möchtest, wie viel dein Nachbar oder Chef im letzten Jahr verdient hat, kannst du dies einfach im jährlich erscheinenden Steuerkalender nachschauen.

Work and Travel in Schweden und Steuern

Als Work and Traveller bist du in Schweden nicht von Steuern befreit. Der Freibetrag ist in Schweden sehr niedrig und liegt in etwa bei 1.800 Euro. Wenn du mehr verdienst, musst du eine 25 % reduzierte Pauschalsteuer zahlen. Solltest du gegen Kost und Logis arbeiten und nicht für einen Lohn, musst du selbstverständlich keine Steuer zahlen.

Sozialversicherung

Schweden hat ein staatliches Gesundheitssystem. Sobald du eine schwedische Personennummer hast, bist du automatisch krankenversichert und hast Anspruch auf Krankengeld. Aber auch ohne Personennummer, rein mit dem Nachweis, dass du in Schweden wohnst, kannst du die gleichen Leistungen bekommen. Das ist zum Beispiel bei Austauschstudent/innen der Fall, die nur für ein 6-monatiges Auslandssemester in Schweden sind. Eine Arbeitslosenversicherung ist freiwillig, lohnt sich aber wegen der hohen Versicherungsleistungen von 75 % des letzten Gehaltes. In Schweden gibt es eine staatliche Grundrente und ein gut funktionierendes zum Teil privates Zusatzrenten-System.

Zahnarztbesuche fallen übrigens nicht unter das staatliche Gesundheitssystem. Das heißt, man muss die gesamten Kosten selbst tragen. Es gibt allerdings private Zusatzversicherungen speziell für Zähne oder auch allgemeine Zusatzversicherungen.

Arbeitsmodelle

Sabbatical, Work und Travel, Freelancing

Wenn es dich ins Ausland zieht, gibt es verschiedene Möglichkeiten dort zu arbeiten und Erfahrungen im Arbeitsleben zu sammeln. Ob du nach dem Abi Work und Travel in Schweden machst, oder für den Sommer in den Touristengebieten arbeitest. Du planst ein Sabbatical oder möchtest als Freelancer arbeiten.

Je nach dem was du möchtest und kannst, bietet Schweden dir einige Optionen!

Working Holidays in Schweden

Du möchtest lediglich für eine gewisse Zeit in Schweden arbeiten und planst deinen Auslandsjob daher im Rahmen einer begrenzten Auslandszeit? In diesem Fall ist Work and Travel genau das Richtige für dich.

Mit oder ohne Agentur nach Schweden?

Am Anfang deines Work and Travel-Abenteuers musst du die Frage klären, ob du auf eine Organisation zurückgreifen möchtest, die dir bei der Planung und Durchführung deines Work and Travel Aufenthaltes hilft oder ob du lieber alles alleine organisieren möchtest.

Wenn du deinen Aufenthalt selber planen möchtest, ist es hilfreich, wenn du schon gute Schwedisch Kenntnisse vorweisen kannst. Obwohl die meisten Schweden gut Englisch sprechen, kann in entlegenen Gegenden sowie beim Schreiben von Bewerbungen, der Wohnungssuche oder beim Reisen im Land ein gewisses Level an Sprachkenntnissen von Vorteil sein. Außerdem musst du selber Stellenangebote finden und eventuell etwas flexibler in deinen Arbeitsvorstellungen werden. Dafür kannst du aber die Dauer und das Reisen völlig frei planen und sparst Geld!

Eine Agentur nimmt dir die wichtigsten Schritte ab und hilft dir bei der Jobsuche. Oft arbeiten sie mit verschiedenen Firmen zusammen, die schon Erfahrungen mit Work and Travellern haben. Je nach deinem Interessensgebiet sind Schwedisch-Kenntnisse dennoch notwendig. Die verschiedenen Vermittlungsagenturen haben unterschiedliche Zugangsvoraussetzungen.

>> Hier findest du mehr Infos über Work and Travel in Schweden

Jobben und Reisen als Lebenserfahrung

Geht es dir vorrangig um das Sammeln von Lebenserfahrung gibt es in Schweden zahlreiche interessante Projekte für Volunteers. Diese Freiwilligenarbeit findet überwiegend im sozialen Bereich satt. So kannst du dich zum Beispiel in Projekten für geistig oder körperlich Behinderte engagieren, Senioren im Altenheim betreuen oder dich um Drogenabhängige kümmern.

Praktikum in Schweden

Praktika sind in Schweden eine Seltenheit. Zum einen ist es schwedischen Arbeitgebern untersagt, Angestellte für ihre geleistete Arbeit nicht zu entlohnen und zum anderen sieht das schwedische Bildungssystem Praktika im Zuge der Ausbildung nicht vor. Es ist eher üblich nach Abschluss des Studiums oder der Ausbildung ein Traineeship zu machen. Es ist aber dennoch nicht unmöglich einen Praktikumsplatz zu ergattern.

Wenn du einen Wohnsitz in Schweden hast, gibt es die Möglichkeit im Zusammenhang mit bestimmten Ausbildungs- und Förderprogrammen ein Praktikum zu absolvieren. Dieses wird jedoch nicht entlohnt.

Alternativ gibt es die Option ein Praktikum bei einem großen, internationalen Konzern zu machen. Dort wird diese Praxis langsam gängiger. Der Vorteil ist, dass diese Praktika sehr gut entlohnt werden.
Verdienst du als Praktikant Geld, musst du deine Einkünfte auch versteuern: Für ein bezahltes Praktikum müsstest du demnach eine auf 25 % reduzierte Pauschalsteuer zahlen. Zudem darf die Länge deines Praktikums sechs Monate nicht überschreiten.

>> Hier mehr über ein Praktikum in Schweden erfahren

Voraussetzungen für einen Job

Das Ausbildungssystem in Deutschland genießt weltweit hohes Ansehen. Vor allem im Bereich von handwerklichen Berufen. Auch in Schweden genießen Deutsche einen guten Ruf. Doch schwedische Firmen kennen sich nicht unbedingt mit dem deutschen Benotungssystem aus und auch nicht jeder deutsche Abschluss wird in Schweden verstanden. Wenn du auf Nummer sicher gehen möchtest, lässt du deine Noten am besten direkt in das Notensystem Schwedens umrechnen.
Benötigst du eine offizielle Anerkennung deiner Schul- oder Ausbildungszeugnisse? Dafür ist das Bildungsministerium „Utbildningsdepartementet“ zuständig. Geht es explizit um Handwerksabschlüsse wendest du dich am besten direkt an die Handwerkskammer „Sveriges Hantverksråd“.

Sprachkenntnisse

Möchtest du dir einen Job in Schweden suchen, so solltest du mindestens über Grundkenntnisse in der Sprache verfügen. Die meisten Schweden sprechen zwar ausgesprochen gut Englisch, jedoch setzen viele Arbeitgeber bei ausländischen Bewerbern Schwedisch-Kenntnisse voraus.

Für ausländische Studenten, die regulär in Schweden studieren möchten, gilt dasselbe. Sie müssen nicht nur die jeweiligen Zugangsvoraussetzungen für das gewünschte Fach erfüllen, sondern auch sehr gute schwedische Sprachkenntnisse in einem Test nachweisen. Der sogenannte TISUS-Test. Dieser Test wird an allen großen schwedischen Universitäten jeweils im August durchgeführt.

Falls du ein Sprachzertifikat brauchst, informier dich hier:

>> Hier schwedische Sprachzertifikate finden

Visa

Du benötigt keine Aufenthaltserlaubnis für Schweden. Als EU-Bürger/in kannst du ohne besondere Formalitäten einen Job annehmen. Dasselbe gilt für die Einreise, die visumsfrei und mit einem gültigen Personalausweis oder Reisepass möglich ist.

Du kannst dich 3 Monate lang frei in Schweden aufhalten. Danach musst du dich beim schwedischen Einwanderungsamt „Migrationsverket“ melden und dein Aufenthaltsrecht bestätigen lassen. Dort erhältst du eine Aufenthaltsrechtskarte. Zudem musst du nachweisen, dass du in Schweden für deinen eigenen Lebensunterhalt aufkommen kannst.

Konto/Kreditkarte

Schweden ist zwar in der EU, hat aber nicht den Euro als Währung, sondern die Schwedische Krone. Wenn du dein deutsches Bankkonto in Schweden nutzt, fallen meist Umrechnungsgebühren an. Solltest du vorhaben für längere Zeit zu bleiben, ist es deshalb sinnvoll, ein schwedisches Konto zu eröffnen.

Für die Eröffnung eines Kontos benötigst du eine Personennummer und meist auch die schwedische ID-Karte. Es gibt auch Banken, bei denen du keine Personennummer benötigst, das ist dann aber umständlicher. Gehe am Besten persönlich zu der Bank deiner Wahl und lass dich beraten.

Übrigens: In Schweden ist es weitgehend üblich bargeldlos zu bezahlen, auch kleine Beträge werden mit EC-Karte bezahlt.

Bewerben in Schweden

Gute Chancen auf eine Anstellung hast du, wenn dein Bewerbungsanschreiben kurz, aussagekräftig und relativ informell ist. Hebe deine Qualifikation und Motivation für die Stelle hervor. In der Regel verlangen Unternehmen die Unterlagen in Schwedisch. International agierende Konzerne hingegen erwarten eine in Englisch geschriebene Bewerbung.

Viele Unternehmen veröffentlichen ihre Stellenangebote nur auf der eigenen Website. Informiere dich welche Unternehmen dich interessieren und checke regelmäßig, ob Stellen ausgeschrieben wurden. Solltest du aktuell keine ausgeschriebenen Stellen finden, dann schicke einfach eine Initiativbewerbung raus. Diese sind üblich in Schweden und werden auch gerne gesehen.

In Datenbanken wie „Företagsfakta“ und über „Eniro“ findest du Register mit Auskünften zu Unternehmen der verschiedenen Branchen.

Linktipps zur Stellensuche

Aufbau Lebenslauf

Der Lebenslauf ist das wichtigste Dokument deiner Bewerbung. Formuliere eine kleine Zusammenfassung, die deine Stärken und Erfahrungen kurz und knackig wiedergibt und in der du darstellst, was du dem Unternehmen bieten kannst.

Zudem gibst du persönliche Informationen an, legst deinen schulischen und beruflichen Werdegang und sonstige Qualifikationen dar, die relevant für die Stelle sind. Auch geleistete Freiwilligenarbeit oder sonstiges soziales Engagement wird gerne gesehen. Für schwedische Bewerbungen ist es zudem üblich Kontaktdaten von zwei Referenzen anzugeben, mindestens eine von einem früheren Arbeitgeber. Auch Hobbys und persönliche Interessen solltest du aufführen. Ein Bewerbungsfoto hinzuzufügen ist in Schweden eher unüblich. Achte darauf, dass der Umfang deines Lebenslaufs 2 Seiten nicht überschreitet.

Zeugnisse werden erstmal nicht in die Bewerbung aufgenommen, sondern können zum Vorstellungsgespräch mitgebracht werden. Denke daran, dass du deine Zertifikate und Zeugnisse auf Englisch oder Schwedisch bereithältst.

Übersetzungsservice

Wenn dein Schwedisch noch nicht perfekt ist, macht es Sinn, dass du dich an einen professionellen Übersetzer wendest. Deine Unterlagen sollten auf jeden Fall fehlerfrei sein. Achte aber auch darauf deine Sprachkenntnisse nicht zu verfälschen und dich besser zu machen als du bist, sonst enttäuscht du im persönlichen Gespräch. Bei internationalen Unternehmen ist es in der Regel üblich die Bewerbung in Englisch einzureichen. Deine Uni bietet dir die Übersetzung deines Transkripts oft kostenlos an, wobei du dann nur eine englische Version bekommst. Vor allem, wenn du Arbeitszeugnisse oder Zertifikate mitschicken möchtest, musst du diese beglaubigt von einem professionellen Übersetzungsservice übersetzen lassen .

Bewerbungsgespräch

Sind die ersten Hürden geschafft und du wirst zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen kommt es auf deine Selbstpräsentation an. Das Gespräch läuft etwas anders ab als in Deutschland. Es kommen Fragen auf, die in Deutschland eher unüblich sind. So sind zum Beispiel direkte Fragen zu deinem Alkohol- und Tabakkonsum nicht ungewöhnlich und Frauen werden recht unverblümt nach ihrer Familienplanung befragt. Bei der Einstellung für gehobene Positionen werden zudem psychologische Tests durchgeführt.

Wahrscheinlich musst du dich auch auf Schwedisch unterhalten können, weshalb du in deiner Bewerbung ehrlich deine Sprachkenntnisse angeben solltest. Es kann auch vorkommen, dass vor dem tatsächlichen Vorstellungsgespräch ein kurzes Telefoninterview durchgeführt wird.

Grundsätzlich sind Schweden lockerer und weniger formell als wir Deutschen. Es gibt flache Hierarchien und den Vorgesetzten zu duzen ist völlig selbstverständlich.

Wenn du dein erstes Jobinterview erfolgreich durchlaufen hast, ist es möglich, dass du zu einem zweiten oder auch dritten Gespräch eingeladen wirst. Je nach Art der zu besetzenden Stelle kann es außerdem vorkommen, dass du darüber hinaus diverse Einstellungstests absolvieren musst. Solltest du dich von Deutschland aus bewerben, würde das Interview wahrscheinlich über Skype stattfinden, dabei gelten die gleichen Regeln wie bei einem persönlichen Gespräch.

Achtung! Teste vorher deine Internetverbindung und vermeide mögliche Störquellen in deiner Nähe wie Telefon oder Personen.

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