
Zahlungsmöglichkeiten im Ausland
Die richtige Mischung an Zahlungsmittel macht’s
Das Semester im Ausland, ein Praktikum, auf das du schon lange gewartet hast oder einfach die Semesterferien, in denen es dich und deine Freunde an den Strand zieht – ohne die richtigen Zahlungsmittel wird der Aufenthalt im Ausland schnell zum Problem. Dabei kommt es nicht darauf an, ausreichend Bargeld im Portemonnaie zu haben oder mit der EC-/Girokarte unkompliziert bargeldlos zahlen zu können. Entscheidend ist der richtige Mix an Zahlungsmitteln, um auf alle Eventualitäten vorbereitet zu sein. Warum? Der Grund ist einfach: Zahlungsmittel, die sich in Deutschland bewährt haben, stoßen im Ausland unter Umständen schnell an ihre Grenzen. Eines der klassischen Beispiele ist die girocard. Für dich als Bankkunde in Deutschland gängiges Zahlungsmittel kann es sein, dass im Ausland kein Mietwagen mit der girocard drin ist und nicht überall in Geschäften einfach so damit gezahlt werden kann. Gerade in Übersee (also den USA oder Kanada) und Asien ist die Kreditkarte nach wie vor das eher gängige Zahlungsmittel.
Möglichkeiten des Zahlungsverkehrs im Ausland
Grundsätzlich sollte für jeden Aufenthalt im Ausland das Prüfen gängiger Zahlungsmittel vor Ort zu den Vorbereitungen gehören. Als sinnvoller Bestandteil der Reisekasse eingebürgert haben sich:
Welchen Anteil sollten die einzelnen Zahlungsmittel aber haben bzw. sind sie für dich wirklich nötig? Häufig als sichere Bank angesehen wird Bargeld. Letzteres lässt sich schließlich überall als Zahlungsmittel einsetzen und dank Bankschalter oder Wechselstuben bleibt man immer flüssig. Laut Bundesverband deutscher Banken e.V. solltest du es mit dem Bargeld als Zahlungsmittel allerdings nicht übertreiben.
Die Empfehlung lautet: Bargeld hat einen Anteil von maximal 30 Prozent. Man könnte fast schon von der Devise sprechen: Weniger ist mehr – und zwar aus einem einfachen Grund. Bargeld vermittelt zwar auf den ersten Blick ein Gefühl der Sicherheit. Allerdings ist das Verlustrisiko hoch. Und im Regelfall bleibst du bei einem Diebstahl auf dem Schaden sitzen, da keine Haftungsbeschränkung existiert.
Plündern Langfinger die „Reisekasse“, droht letztlich ein Totalausfall. Es ist deshalb sinnvoll, Bargeld als Zahlungsmittel auf ein Minimum zu beschränken. Zumal sich bei Bedarf über die EC-/Girokarte, die Kreditkarte oder den Travellerscheck frische Liquidität sichern lässt.
Verfügungen am Geldautomaten
Bei Verfügungen mittels Kredit- oder EC-/ Girokarte an einem Geldautomaten wird das Bargeld in der Regel in der Landeswährung ausgezahlt. Vor dem Hintergrund eines zunehmend global entwickelten Automatennetzes ist es also sinnvoll, nur für die ersten zwei bis drei Tage Bargeld in der Landeswährung mitzuführen, da sich Nachschub häufig unkompliziert besorgen lässt. Im Auge behalten solltest Du allerdings die Gebühren, die für den Karteneinsatz an Automaten im Ausland anfallen können.
Bargeldloser Zahlungsverkehr: EC- oder Kreditkarte
Grundsätzlich ist der bargeldlose Zahlungsverkehr inzwischen weltweit verbreitet. Allerdings musst dir klar sein, dass im Ausland die in Deutschland verbreitete EC-/ Girokarte einen nicht ganz so hohen Stellenwert genießt. Gerade in den USA ist die Verwendung einer Kreditkarte eher Standard. Und noch aus einem anderen Grund genießt diese einen besonderen Stellenwert. Im Regelfall dreht sich in der Autovermietung ohne gültige Kreditkarte kein Rädchen, da sie hier als Sicherheitsleistung fungiert.
Wie sollte die passende Kreditkarte aber aussehen?
Als wichtig werden regelmäßig die Höhe der Gebühren für Verfügungen, die Zinsen, die Jahresgebühr usw. eingestuft. Allerdings kommt es noch auf einen ganz anderen Aspekt an. Viele Banken bieten inzwischen Prepaid-Modelle an. Dabei wird die Karte mit einem Guthaben aufgeladen, dass du später einfach und unkompliziert in den Akzeptanzstellen der Kartenunternehmen nutzen kannst.
Das Problem
Solchen Prepaid-Kreditkarten fehlt häufig ein wichtiges Merkmal – die Hochprägung. Damit fallen diese für den Einsatz mit Imprintern aus. Nicht wenige Akzeptanzstellen im Ausland nutzen aber nach wie vor solche sogenannten „Ritsch-Ratsch-Geräte“. Und auch Autovermietungen akzeptieren sehr häufig keine Prepaid-Kreditkarte. Es ist daher sinnvoll, sich vorab zu überlegen, welchen Zwecken die Kreditkarte dienen soll, um die Entscheidung später nicht zu bereuen. Gerade wenn du im Ausland die volle Bandbreite der Funktionen einer Kreditkarte nutzen willst, scheidet die Prepaidvariante aus. Ein großer Vorteil der Prepaid-Kreditkarte liegt allerdings auf der Hand: Bei einem Verlust geht das finanzielle Risiko nicht über die auf der Karte vorhandenen Guthabenhöhe hinaus.
Und wie sieht die Situation beim Zahlen mit der EC-/ Girokarte aus?
Gerade in Europa ist deren Einsatz im Regelfall für dich unproblematisch, da das Automatennetz relativ gut ausgebaut ist und „Plastikgeld“ hier auf eine breite Akzeptanz stößt. Und auch außerhalb Europas hat sich die Situation in der Vergangenheit deutlich verbessert. Speziell als Inhaber einer Karte mit Maestro-Symbol profitierst du von der Möglichkeit, rund um den Globus Geld abheben zu können. Das neuere V-Pay ist diesbezüglich beschränkt, da außerhalb Europas die Akzeptanz zu wünschen übrig lässt. Eine Tatsache muss für den Einsatz der verschiedenen Bankkarten aber generell klar sein: Bewegt man sich außerhalb des eigenen Geldautomatennetzes, fallen im Regelfall Gebühren an. Wie hoch diese letztlich sind, ist von Fall zu Fall unterschiedlich – gerade wenn du im Ausland unterwegs bist. Es ist daher sinnvoll, vor Antritt des Auslandsaufenthalts diesen Aspekt genauer unter die Lupe zunehmen, um im Alltag nicht teuer Geld abzuheben.
Hanseatic Bank & N26
Mit der GenialCard der Hanseatic Bank hast du eine weltweit einsetzbare Visa‑Kreditkarte im Gepäck – ohne laufende Jahresgebühr. Kartenzahlungen in Nicht‑EUR‑Währungen sind gebührenfrei, und Bargeldabhebungen im Ausland kosten seitens der Bank ebenfalls 0 €. Du behältst dein bestehendes Girokonto und steuerst alles bequem in der App. Eine super Alternative zur GenialCard ist auch das Konto der N26 mit innovativer Banking-App und ähnlich starken Vorteilen beim Bezahlen im Ausland. Bei der N26 kann jeder über 18 Jahre ein Konto eröffnen.
Wichtige Tipps zum Karteneinsatz
Der bargeldlose Zahlungsverkehr im Ausland hat viele Vorteile. Neben der Möglichkeit, am Geldautomaten schnell und unkompliziert über Bargeld in der Landeswährung zu verfügen, ist gerade die Kreditkarte in verschiedenen Situationen – beispielsweise bei der Anmietung eines Mietwagens – von besonderer Bedeutung. Im Ausland immer und überall gedankenlos zur Kreditkarte greifen, ist allerdings der falsche Weg.
Um entspannt und ohne unangenehme Überraschung durch dein Auslandsaufenthalt zu kommen, solltest du einige Tipps im Hinterkopf behalten:
Zwei Punkte, die in der Praxis zu einem teuren Spaß werden können – aber nicht müssen. Die Höhe der Nutzungsentgelte und Sollzinsen variiert von Bank zu Bank. Bist Du im Ausland unterwegs, ist es also durchaus sinnvoll, diesen Umstand vorher zu berücksichtigen.
Verzicht auf Jahresgebühren
In der Regel fallen für Kreditkarten Jahresgebühren an. Wie hoch diese letztlich ausfällt, hängt von mehreren Faktoren ab. Einige Banken sind bereit, ab einem gewissen Verfügungsrahmen auf dieses Entgelt zu verzichten. Gerade für ein Auslandssemester oder -praktikum durchaus ein interessanter Fakt.
Die Suche nach speziellen Kreditkarten nur für Studenten liefert derzeit übrigens eher magere Ergebnisse. Nur wenige Anbieter haben entsprechende Produkte im Sortiment, die zum Beispiel einen begrenzten anfänglichen Kreditrahmen und zinsfreie Monate bieten. Im Funktionsumfang unterscheiden sich die Studenten-Kreditkarten und Angebote anderer Banken dagegen meist nicht. Ob du eine „klassische“ Kreditkarte oder die Studenten-Variante in Anspruch nimmst, hängt letztlich von den Konditionen ab. Gerade im Bereich der Direktbanken kann sich eine herkömmliche Kreditkarte rechnen – wenn sie beispielsweise kostenlos zum Leistungsumfang eines Girokontos gehört. Egal welche Karte du im Ausland mit dabei hast – die grundlegenden Sicherheitshinweise sind gleich.
Weder eine Kredit- noch die EC-/Girokarte sollten unbeaufsichtigt bleiben oder in fremde Hände gegeben werden. Und musst du in Geschäften oder am Geldautomaten die PIN eingeben, hat dies verdeckt zu erfolgen.
Karten sperren lassen
Das finanzielle Verlustrisiko lässt sich nur minimieren, wenn betroffene Karten umgehend gesperrt werden. Es ist aus diesem Grund ratsam, entsprechende Notfallnummern griffbereit dabei zu haben, um schnell zu reagieren – und Langfingern das Leben schwerer zu machen. Die meisten Banken bzw. Kartenanbieter verfügen über eine eigene Servicenummer oder teilen auf Anfrage mit, über welche Rufnummer die Karte bei Diebstahl oder Verlust gesperrt werden kann.
Alternativ lassen sich über die zentrale Rufnummer 116 116 (aus dem Ausland +49 116 116) alle Karten, also sowohl Kredit- als auch EC-/ Girokarten, sperren.
Travellerschecks – eine sichere Bank
Sicherheit ist gerade für die finanziellen Mittel im Ausland von besonderer Bedeutung. Bargeld schneidet an dieser Stelle schlecht ab. Geht die „Reisekasse“ verloren, ist dies meistens ein Totalausfall. Kredit- und EC-/Girokarte wiegen in diesem Zusammenhang weniger schwer. Wird die Karte umgehend gesperrt, hält sich das finanzielle Verlustrisiko in Grenzen.
Wie kannst du im Ausland aber weiterhin deine Liquidität sichern?
In Deutschland sind sie fast schon eine Randerscheinung – Travellerschecks. Vor dem Hintergrund der Sicherheit können sie im Ausland allerdings an Bedeutung gewinnen. Ausgestattet mit einem definierten Wert, lässt sich der Travellerscheck in Banken gegen Bargeld eintauschen – und ist damit der letzte Rettungsanker. Durch die Tatsache, dass für den Reisescheck einmal bei der Ausgabe und beim Einlösen eine Unterschrift (sowie der Ausweis beim Einlösen) gebraucht wird, ist dieses Zahlungsmittel relativ sicher. Hinzu kommt, dass verloren gegangene Schecks meist unkompliziert und schnell ersetzt werden. Allerdings solltest du im Vorfeld etwas Zeit einplanen. Gerade die Ausgabe bzw. Bestellung der Reiseschecks kann einen Zeitraum von mehreren Tagen in Anspruch nehmen, was einen zeitlichen Puffer vorteilhaft macht. Und natürlich ist die Sicherheit dieses Zahlungsmittels nicht kostenlos. Im Regelfall werden Gebühren in Höhe von einem bis zwei Prozent des Scheckwerts fällig.
Wichtig: Um einen reibungslosen Ersatz für verlorene Schecks zu gewährleisten, sind die Seriennummern und der Kaufbeleg getrennt von den Travellerschecks aufzubewahren.
Zahlungsmittel im Ausland – die Mischung macht´s
Zahlen im Ausland – was zuerst nach Ferien, Sonne, Strand und Urlaub klingt, hat gerade für dich als angehenden Akademiker einen handfesten Hintergrund. Ist der Auslandsaufenthalt inzwischen doch wesentlicher Bestandteil vieler Lebensläufe. Die Art und Weise des Zahlungsverkehrs gewinnt vor dem Hintergrund mehrmonatiger Auslandsaufenthalte eine ganz neue Qualität. Wichtig ist, dass die Mischung stimmt. Bargeld gehört zwar nach wie vor dazu – sollte in seiner Bedeutung allerdings nicht überschätzt werden. Der bargeldlose Zahlungsverkehr und das „Plastikgeld“ haben dagegen auch im Ausland zunehmend ihre Stellung ausgebaut und gehören deshalb unbedingt dazu. Das letzte Stück an Sicherheit geben schließlich Reiseschecks. Übrigens solltest du nicht nur die Frage in den Vordergrund stellen, wie das Bezahlen im Ausland abläuft. Gerade für einen längerfristigen Auslandsaufenthalt ist es durchaus sinnvoll, mit einem Konto vor Ort zu arbeiten. Denn Überweisungen von einem deutschen Girokonto ins Ausland können mitunter teuer werden.
Weltweite Work & Travel Programme
Ideal für Auslandsaufenthalte – Eine Kreditkarte
Wer von euch auch noch auf der Suche nach einer Kreditkarte ist (benötigst du zum Beispiel, um online die Gebühr für dein Working Holiday Visum zu bezahlen), der kann das Thema Kontoeröffnung im Ausland auch gleich mit der Kreditkarten-Thematik abhandeln.
DIE GENIALCARD DER HANSEATIC BANK
Das beste und sicherste Zahlungsmittel im Ausland
Die beliebteste Auslandskarte für junge Reisende ist die GenialCard (Visa) der Hanseatic Bank. Mit der GenialCard kannst du im Ausland unkompliziert Geld abheben und bezahlen. In der Reisewelt erhältst du bei Buchungen bis zu 7 % Cashback; in der Angebotswelt warten regelmäßig Händler‑Deals – nett fürs Reisebudget.
Nur bei uns erhältst du bei Abschluss als besonderes Dankeschön das innovative Work & Travel Starterkit dazu.
Alle Vorteile & Konditionen der GenialCard (Visa) der Hanseatic Bank
Gebühren & Zahlungen
- Jahresgebühr: 0 €
- Zahlen weltweit: 0 € Bankgebühr – auch in Fremdwährung
- Bargeld im Ausland: 0 € Bankgebühr (ATM‑Betreiberentgelte möglich)
- Bargeld in Deutschland: 3,95 € je Abhebung
- Mindestabhebebetrag: i. d. R. 50 €
- Tageslimit Bargeld: typischerweise 500 € pro Tag
- Netzwerk: Visa – sehr hohe globale Akzeptanz
Rückzahlung & Zinsen
- Teilzahlung voreingestellt (z. B. 3 % / mind. 20 €)
- Tipp: Vollzahlung in App/Online‑Banking aktivieren
- Neukunden‑Aktion: erste 3 Monate zinsfrei bei Teilzahlung
- Effektiver Jahreszins bei Teilzahlung: bankseitig ausgewiesen (zwecks Transparenz lieber vermeiden → Vollzahlung)
Komfort & Sicherheit
- App‑Features: Limits, Ratenhöhe, Auslands‑/Online‑Nutzung, Wunsch‑PIN, Sperren/Entsperren, Echtzeit‑Pushes
- Mobiles Bezahlen: Apple Pay & Google Pay
- Kein Kontowechsel notwendig
* Transparenz & Haftung
Wir recherchieren sorgfältig, dennoch können Entgelte, Zinsen und Bedingungen jederzeit angepasst werden. Maßgeblich sind die aktuellen Angaben der Hanseatic Bank. Mögliche ATM-Betreibergebühren und DCC-Aufschläge (Händlerumrechnung) stammen nicht von der Bank. Tipp: Immer in Landeswährung abrechnen lassen. Stand: 15.09.2025
