Digital unterwegs Tipps und Tricks fürs Leben on- und offline

| 28. 08. 2017 | 1 Kommentar

Auch unterwegs auf Reisen wollen wir heutzutage nicht mehr auf den Komfort und die Vorteile, die uns das Internet bietet verzichten. Allerdings müssen wir im Ausland oft mit widrigen Umständen kämpfen. Egal ob für den regelmäßigen Anruf bei den Eltern, Skype-Sessions mit dem daheimgebliebenen Partner oder der Pflege des digitalen Tagebuchs – Mit unseren Tricks seid ihr für die Tücken der Kommunikation auf Reisen gewappnet.

Im Ausland on- und offline digital unterwegs

Digitale Mobilität spielt beim Reisen heute für viele eine wichtige Rolle. Um auch am anderen Ende der Welt erreichbar zu sein oder wichtige Informationen im Internet recherchieren zu können, gehören Smartphone oder Tablet inzwischen zur Standardausrüstung im Reisegepäck. Was muss beim Telefonieren im Ausland beachtet werden und wie kann auch unterwegs kostengünstig im Internet gesurft werden? Wir haben die besten Infos und Tipps zusammengetragen.

Telefonieren im Ausland

Wer zum Arbeiten längere Zeit im Ausland unterwegs ist, möchte sich zuhause bei seinen Liebsten mit mehr als nur einer sporadischen Ansichtskarte melden. Das Telefon ist dann allerdings nicht nur Kommunikationsmittel vor Ort, sondern wird zu einer wichtigen Verbindung in die Heimat. Musste früher vom Hotel der Unterkunft aus angerufen werden, ist diese Kontaktmöglichkeit heute nicht mehr unbedingt an einen speziellen Ort gebunden.

Die Lockerungen bei den Roaming-Gebühren ab dem Sommer 2017 lassen viele Europareisende aufatmen. Dennoch lauern hier immer noch verschiedene Kostenfallen. Um auch unterwegs günstig telefonieren zu können, gibt es verschiedene Alternativen.

Roaming – was ist das?

Bei einem Mobilfunkvertrag ist das Telefonieren mit dem Nutzen eines bestimmten Netzes verbunden. Welches zum Einsatz kommt, unterscheidet sich je nach Anbieter. Das Roaming (Deutsch = herumwandern) erlaubt es, im Ausland auch fremde Netze zu nutzen, um telefonieren oder surfen zu können. Unter bestimmten Umständen werden dafür zusätzliche Gebühren fällig.

Welche Möglichkeiten gibt es?

Meist besteht für das aktuelle Smartphone ein Vertrag im Heimatland zusammen mit einer entsprechenden Telefonnummer. Für kürzere Aufenthalte ist es meist nicht unbedingt nötig, im jeweiligen Land einen neuen Vertrag abzuschließen. Beim Telefonieren mit der deutschen Nummer sollten jedoch verschiedene Punkte beachtet werden. Beispielsweise kann es nach einem Anbieterwechsel vorkommen, dass die neue SIM-Karte für das Ausland erst aktiviert werden muss. Je nach Anbieter können bei einem Vertrag zudem meist kostengünstige Auslandspakete hinzugebucht werden. Diese sind vor allem in Ländern außerhalb der Europäischen Union eine gute Alternative.

Vorsicht ist bei der Nutzung der Mailboxfunktion geboten. Hierfür werden von verschiedenen Anbietern zusätzliche Gebühren verlangt. Um auf Nummer Sicher zu gehen und von unerwünschten Kosten verschont zu bleiben, kann die Mailbox deaktiviert werden.

Neben der Verwendung des eigenen Mobiltelefons im Ausland gibt es noch weitere Möglichkeiten:

  • Neuer Vertrag im Ausland: Vor allem bei längeren Aufenthalten wie beispielsweise einem Work & Travel Jahr lohnt es sich unter Umständen, im jeweiligen Land einen eigenen Vertrag abzuschließen. Dabei sollte jedoch auf die Mindestlaufzeit geachtet werden. Zudem ist meist ein Konto vor Ort Voraussetzung für einen entsprechenden Vertrag. Dann kann allerdings von den örtlichen Tarifen profitiert werden. Auch ausländische Vertragsunterlagen beinhalten das übliche Kleingedruckte, das mit besonderer Aufmerksamkeit gelesen werden sollte.
  • Prepaid-Karte kaufen: Auch die ausländischen Mobilfunkunternehmen haben Prepaid-Tarife im Angebot. Für die neue SIM-Karte mit eigener Nummer ist allerdings ein SIM-Lock freies Telefon notwendig. Wichtig ist zudem, beim Kauf auf die passende Größe zu achten. Eine solche Karte kann im Vorfeld bereits übers Internet erworben werden. Dann ist das Telefon im Reiseland direkt einsatzbereit. Es lohnt sich hier die Preise zu vergleichen, denn diese unterscheiden sich je nach Anbieter zum Teil erheblich. Wird die Karte erst im Ausland gekauft, muss dabei unter Umständen die Personalausweis- oder Steuernummer angegeben werden. Die SIM-Karten sind mit einem festen Guthaben sowohl zum Telefonieren als auch bezüglich eines Datenvolumens ausgestattet. Ist dies aufgebraucht, kann die Karte vor Ort neu aufgeladen werden.
  • Telefonieren übers Internet: Diese Option ist eigentlich nur als zusätzliche Möglichkeit geeignet. Längere Gespräche in die Heimat können beispielsweise bei einer kostenlosen W LAN Verbindung über Skype abgewickelt werden.

Tipp: Bei manchen Anbietern kann der aktuelle Mobilfunkvertrag bis zu einem halben Jahr stillgelegt werden. Dann fallen für die Dauer des Auslandsaufenthaltes für das ungenutzte Telefon keine zusätzlichen Kosten an. Die Vertragslaufzeit verlängert sich dann einfach um den entsprechenden Zeitraum.

Digital unterwegs mit Telefon und Roaming

Die aktuellen Roaming-Regelungen

Alle, die sich bei ihrem Auslandsaufenthalt noch innerhalb der Europäischen Union bewegen, können sich über die neuen Regelungen zu den Roaming-Gebühren der Mobilfunkanbieter freuen. Ab dem 15. Juni 2017 gehören die zusätzlichen Kosten der Vergangenheit an. „Roam like at home“ lautet dann die Devise. Allerdings nur bedingt. Wir haben die wichtigsten Punkte zum Thema Roaming zusammengefasst:

  • Telefon- und Datenvolumen: Grundsätzlich gilt das vereinbarte Inklusivvolumen künftig auch im europäischen Ausland. Lediglich für Vielnutzer dürfen die Anbieter den Umfang des Datenvolumens begrenzen. Davon sind etwa Highspeed-Flatrates ohne Volumenbegrenzung betroffen.
  • Beschränkung der Roaming-Kosten: Zunächst gelten beim Telefonieren und Surfen im europäischen Ausland dieselben Preise wie zuhause. Auch eingehende Verbindungen und Textnachrichten werden so behandelt, als würde man sich im Heimatland befinden.
  • Auslandsgespräche aus dem Heimatnetz: Wird vom ursprünglichen Heimatnetz ins Ausland telefoniert fällt dies nicht unter die neue Roaming-Regelung. In diesem Fall dürfen vom Anbieter weiterhin zusätzliche Gebühren veranschlagt werden. Von den Gesetzesänderungen profitieren wir also nur, wenn wir im Ausland in einem anderen Netz unterwegs sind.
  • Umstellung auf die neuen Regelungen: Nicht immer funktioniert die Umstellung automatisch. Bei verschiedenen Anbietern muss dies erst beantragt werden. Allerdings muss der Wechsel dann innerhalb eines Tages vom Mobilfunkunternehmen bewerkstelligt werden und darf nicht mit weiteren Kosten verbunden sein.
  • Fair-Use-Regelung: Wird ein bestimmtes Volumen – die sogenannte Fair-Use-Grenze – beim Telefonieren, Simsen oder Surfen überschritten, dürfen die Mobilfunkanbieter weiterhin zusätzliche Roaming-Gebühren erheben. Diese Grenze muss jedoch vorher definiert werden. Zudem ist die Höhe der dafür maximal zu veranschlagenden Gebühren gesetzlich geregelt.
  • Kostenairbag: Die Mobilfunkanbieter sind verpflichtet, ihre Kunden beim Surfen (Datenroaming) von anfallenden Kosten über 50 EURO zu warnen.
  • Schweiz: Die Schweiz ist von den neuen Regelungen meist ausgenommen. Hier müssen die Roaming-Gebühren weiterhin bezahlt werden. Großbritannien hingegen wird zunächst noch wie ein EU-Land eingestuft.

Kontakt halten abseits der mobilen Zivilisation

Auch wenn die Mobilfunknetze inzwischen immer besser ausgebaut werden, kommt es gerade auf Reisen immer mal wieder vor, dass schlechter Empfang herrscht oder gar keine Verbindung aufgebaut werden kann. Am anderen Ende der Welt irgendwo im Nirgendwo bleibt dann nur noch ein Anruf über das Festnetz. Auch in kleineren Ortschaften lässt sich meist ein öffentliches Telefon finden.

Auch von einem Hostel oder Hotel aus ist dies möglich. Allerdings werden vor allem von Letzteren oft hohe Gebühren berechnet. Eine Alternative können dann sogenannte Calling Cards sein, die im Reiseland zu kaufen sind. Meist stehen verschiedene Anbieter zur Auswahl, die solche Karten mit einem bestimmten Guthabenbetrag anbieten. Über eine kostenlose Einwahlnummer wird dann die PIN der Karte identifiziert und anschließend kann die Zielnummer gewählt werden.

Auch das Callback ist noch eine Möglichkeit. Zunächst wird hier die Nummer eines Anbieters gewählt, dann aufgelegt. Kurz darauf klingelt das Telefon und die Leitung ist für den Anruf freigeschaltet. Dann kann die Zielnummer eingegeben werden. Für Callback Anrufe gelten feste Tarife, bezahlt werden muss ebenfalls im Voraus, beispielsweise durch den Kauf eines Guthabens.

Internet auf Reisen

Neben dem Telefonieren wollen die meisten auch auf Reisen nicht aufs Internet verzichten. Wer länger im Ausland ist um zu arbeiten, ist oft auch darauf angewiesen. Sei es das Abrufen des aktuellen Wetterberichts, die Suche nach Abfahrtszeiten des nächsten Zuges oder Busses oder auch die Nutzung der Navigationsfunktion: Das Internet bietet uns in vielen Situationen Unterstützung.

Online auch am Zielort

Die wohl günstigste Variante ist es, eine W-LAN Verbindung zu nutzen. Inzwischen sind weltweit viele Hotels und Hostels oder auch Campingplätze entsprechend ausgestattet und bieten diesen Service meist kostenlos an. Doch bei den Hotspots sollte auf eine sichere Verbindung Wert gelegt werden.

Oftmals sind die öffentlichen Netze nicht passwortgeschützt und selbst wenn, gibt es häufig weitere Sicherheitslücken. Auch wenn für das W-LAN im Hotel etwa eine kleine Gebühr bezahlt werden muss, bedeutet dies nicht automatisch mehr Sicherheit.

Vor allem, wenn sensible Daten übertragen werden, beispielsweise beim Online-Banking, beim Shopping übers Internet oder auch beim Einloggen ins E-Mail-Account, ist Vorsicht geboten. Besteht keine sichere Verbindung, sollte darauf verzichtet werden. Die folgenden Möglichkeiten sorgen für einen besseren Schutz privater Daten:

  • SSL und HTTPS: Eine sichere Datenverbindung kann in der Adresszeile des Browsers erkannt werden. Die Verschlüsselung über das SSL-Protokoll (Secure Sockets Layer) oder HTTPS (Hypertext Transfer Protocol Secure) entspricht den aktuellen Sicherheitsstandards.
  • VPN-Verbindung: Ein VPN-Dienst ist sowohl als Anwendung für Laptops und Rechner als auch für Smartphones oder Tablets in Form einer App erhältlich. Das kleine Privatnetzwerk, das auf dem eigenen Gerät eingerichtet wird, sorgt für eine sichere Verbindung.

VPN – was ist das?

Die VPN-Verbindung (Virtual Private Network) funktioniert wie ein sicherer Tunnel, über den zwei Teilnehmer miteinander verbunden sind. Dafür ist eine spezielle Software notwendig, die über das Netz mit den jeweiligen beteiligten Routern kommuniziert und die verschlüsselte Verbindung herstellt. Von unterwegs kann so auch auf ein lokales oder privates Netzwerk zugegriffen werden.

Verschiedene Internetanbieter aus Deutschland kooperieren inzwischen mit Unternehmen im Ausland, um ihren Kunden dort ebenfalls kostenloses W-LAN zur Verfügung zu stellen. Wer zuhause einen Internettarif gebucht hat, profitiert dann auch auf Reisen. Bislang existiert dieses Angebot jedoch nur für europäische Reiseländer.

Mobile Alternativen

Um beim Surfen nicht an einen bestimmten Ort gebunden zu sein, gibt es verschiedene mobile Varianten:

  • Surfstick: Der kleine Stick wird über den USB-Eingang mit dem jeweiligen Gerät verbunden und funktioniert dann wie ein UMTS- oder LTE-Modem. Die LTE-Version ist hier die technisch aktuellere Variante. Die Qualität der Verbindung ist hier ebenfalls von der Verfügbarkeit und dem Ausbau des Mobilfunknetzes vor Ort abhängig. Auch der Surfstick benötigt eine eigene SIM-Karte, über die der jeweilige Datentarif abgerechnet wird (Prepaid). Unter Umständen lohnt es sich, den Stick erst im Reiseland zu kaufen, allerdings sollte dann auf eine mögliche Vertragslaufzeit und SIM-Lock-, sowie Net-Lock-Freiheit geachtet werden.
  • Daten-SIM-Karte: Ähnlich wie die Prepaid-Karten zum Telefonieren sind SIM-Karten erhältlich, die ausschließlich ein Datenvolumen enthalten. Auch hier lohnt es sich, die Preise der verschiedenen Anbieter zu vergleichen. In manchen Fällen ist eine Karte auf ein einzelnes Land begrenzt. Wer grenzübergreifend unterwegs ist, muss sich dann mehrere Karten zulegen. Es sind jedoch auch Paketkarten erhältlich, die dann für eine ganze Reihe von Ländern gelten, beispielsweise für Europa oder Asien. In der Regel kann das Guthaben über ein Onlineportal abgefragt und auch wieder aufgeladen werden.

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Tipp: Unter Umständen konfiguriert sich der Netzzugangspunkt beim Einlegen einer neuen SIM-Karte nicht automatisch. Dann ist es notwendig, selbst die sogenannten APN-Einstellungen zu ändern (APN = Access Point Name).

Digital unterwegs ist man zur Not auch mit dem Münztelefon

Lebenszeichen von Unterwegs

Wer als Backpacker in der Welt unterwegs ist, will vielleicht bewusst auch einmal auf die ständige Erreichbarkeit per Smartphone verzichten. Vor allem wenn beim Reisegepäck auf jedes Gramm geachtet werden muss, überlegen einige, Abstriche bei der elektronischen Ausrüstung zu machen.

Um sich dennoch hin und wieder zuhause bei den Liebsten zu melden und ein Lebenszeichen von sich zu geben, kann dann auch auf einen Münzfernsprecher am Straßenrand zurückgegriffen werden. Das Knacken und Rauschen in der Leitung verleiht dem Anruf zudem einen Hauch von Abenteuer.

Digitales Arbeiten im Ausland

Nicht nur als digitaler Nomade, auch für alle anderen, die im Ausland nicht nur Reisen, sondern auch arbeiten, spielt das Internet meist eine wichtige Rolle. Zum Datenaustausch, der Kommunikation mit dem Arbeitgeber oder um Kontakt zum Rest der Welt zu halten, ist dann eine stabile Verbindung notwendig.

Sind die digitalen Nomaden üblicherweise meist in der digitalen Branche unterwegs, sei es als Programmierer, Webdesigner oder Autor, liegen die Tätigkeitsbereiche bei Work & Travel meist in anderen Bereichen. Handwerkliche Unterstützung bei Bauprojekten, Mithilfe in sozialen Projekten oder in der Landwirtschaft sind hier eher üblich. Dennoch pflegen einige nebenher beispielsweise ein digitales Reisetagebuch. Auch beim Buchen von Anschlussverbindungen vor Ort oder der Suche nach neuen Unterkünften ist das Internet heute einfach nicht mehr wegzudenken.

Wenn unterwegs gearbeitet wird sollte auch hier stets auf die Datensicherheit geachtet werden. In einem Internetcafé sollte sich nach einer Sitzung immer wieder von allen Portalen, dem E Mail Account oder Profilen auf sozialen Netzwerken abgemeldet werden.

Digital unterwegs als digitaler Nomade

Möglichkeiten für digitale Nomaden

Völlig unabhängig von einem längerfristigen Aufenthaltsort arbeiten digitale Nomaden überall auf der Welt und reisen dabei von Ort zu Ort. Hotelzimmer sind auf Dauer oft zu teuer, das W-LAN in den Hostels oft nicht sehr sicher. Dann kann ein Coworking Space eine sinnvolle Alternative sein, in einem anderen Land auf Zeit einen digitalen Arbeitsplatz zu nutzen.

Solange wie an einem Flecken verweilt wird oder bis ein aktuelles Projekt vor Ort abgeschlossen ist bieten diese mietbaren Büroplätze alles, was zum Arbeiten mit dem Laptop notwendig ist. Eine verlässliche und sichere Internetverbindung, Möglichkeiten zum Drucken oder Faxen und meist auch eine kleine Teeküche stehen hier zur Verfügung.

Jobs und Aufträge werden meist über einschlägige Internetportale gesucht. Persönlicher Kontakt mit den Kooperationspartnern oder Auftraggebern läuft über Telefon oder per Skype-Konferenz.

Die besten Ziele für digitale Nomaden

Das Leben in vielen exotischen Ländern ist oftmals preiswerter als Zuhause oder in Europa. Viele Freelancer reisen deshalb um die Welt, einerseits um des Reisens willen, andererseits um Lebenshaltungskosten zu sparen. Übers Internet lassen sich Jobs auch ortsunabhängig finden und mit der entsprechenden Ausrüstung können Aufträge mit dem Laptop von überall aus angenommen und bearbeitet werden. Sitzt der Auftraggeber in Europa und der digitale Nomade beispielsweise in Asien oder Australien, kann die Arbeit quasi über Nacht erledigt werden. Einige Unternehmen profitieren auf diese Weise von gut ausgebildeten Fachkräften, die kurzfristig dringende Arbeiten übernehmen.

Manche Länder und Reiseziele haben sich dabei inzwischen besonders auf diese Art von Arbeitstourismus eingestellt. Dort ist die digitale Infrastruktur bereits gut ausgebaut und es lassen sich zahlreiche moderne Coworking Spaces an den schönsten Orten finden – in Europa und der ganzen Welt:

  • Prag, Tschechien: Günstige Unterkünfte und öffentliche Verkehrsmittel, wachsende Digitalszene
  • Barcelona, Spanien: Vibrierende, multikulturelle Stadt mit zunehmend mehr wirtschaftlichem Potential
  • Chiang Mai, Thailand: Günstige Appartements, faszinierende Kultur und eine Vielzahl an Coworking Spaces
  • Ho Chi Minh Stadt, Vietnam: Ökonomisches Zentrum des Landes mit gut ausgebauter Infrastruktur und günstigen Lebenshaltungskosten
  • Ubud, Bali: Traumhafte Kulisse und eine der am besten vernetzten digitalen Szenen in Asien, zahlreiche Coworking Spaces
  • Austin, Texas, USA: Günstige Mietpreise, gute Arbeitsmöglichkeiten in der „Internet Marketing Hauptstadt“ des Landes

Neben der gut ausgebauten Infrastruktur können an den verschiedenen Orten auch viele Gleichgesinnte getroffen werden. Oftmals herrschen eine dynamische Stimmung und ein reger Austausch.

Fazit

Vorbereitung ist wie immer alles. Jede Reise sollte im Vorfeld gut geplant werden. Wer sich frühzeitig über die Möglichkeiten zum Telefonieren und Surfen am geplanten Zielort informiert, kann Preise vergleichen und die günstigste Variante wählen. Dann sind Smartphone oder Laptop unterwegs direkt einsatzbereit.

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Kategorie: Allgemein, Planung, Tipps & Tricks, Work & Travel, Working Holidays

Malte

Über den Autor ()

Nach dem Abitur ging es für Malte zu einem einjährigen Work and Travel – Aufenthalt nach Australien. Mit dem eigenen Auto erkundete er dabei den gesamten Kontinent und arbeitete auf vielen verschiedenen Farmen. Im Anschluss studierte er in Bielefeld Wirtschaftswissenschaften mit Schwerpunkt Marketing und suchte dann eine Anstellung im Tourismus-Sektor. Nachdem er bereits im Bereich nachhaltiges Tourismusmanagemant an der Elbe tätig war, ist Malte seit 2015 bei der INITIATIVE auslandszeit im Bereich Online-Marketing tätig. Seine gemachten Erfahrungen in Australien und bei einem dreimonatigen Aufenthalt in Neuseeland kommen ihm dabei sehr zu Gute. So setzt er sich mit großer Motivation und Freude mit verschiedensten Auslandzeiten und -zielen auseinander. Seine nächsten Fernreiseziele befinden sich in Botswana, Bali und Alaska.

Kommentare (1)

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  1. Avatar Selim sagt:

    Macht echt spaß diesen Artikel zu Lesen. Danke!!

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