Die 5 besten Roadtrip-Klassiker Sehnsuchtsrouten die Fernweh garantieren

| 26. 06. 2015 | 2 Kommentare

roadtripsDer Weg ist das Ziel. Auf keine andere Reiseform trifft dieses oft zitierte Sprichwort mehr zu als einen klassischen Roadtrip. Atemberaubene Landschaften die an einem vorbeiziehen, entspanntes Reisen und die Freiheit anzuhalten wo und wann man will; genau das macht einen klassischen Roadtrip aus. Die Möglichkeiten dafür sind vielfältig.Vorbei an ewigen Gletschern und kristallklaren Bergseen auf dem Icelands Parkway in Kanada oder in schwindelerregender Höhe auf dem Manali-Leh Highway in Indien, auf jedem Kontinent finden sich legendäre Traumstraßen, die Traveller seit Jahrzehnten magisch anziehen. Hier findet ihr 5 Roadtrip-Klassiker – Fernweh garantiert.

 

Milford Road, Neuseeland

Milford Road Neuseeland

Auf den Spuren Frodos. Die Milford Road in Neuseeland.

Der Milford Sound ist der wahrscheinlich schönste und mit Abstand beliebteste Fjord Neuseelands. Von Autor Rudyard Kipling als das „Achte Weltwunder“ beschrieben und Teil des UNESCO Weltkulturerbes, sieht dieses Juwel der Südinsel mehr als eine Million Besucher jährlich. Einer der schönsten und oft übersehenen Facetten des Milford Sound ist der Weg dorthin. Zweieinhalb Stunden von Queenstown entfernt beginnt die so genannte Milford Road (offiziell State Highway 94) im Zentrum der Stadt Te Anau und führt von dort duch den malerischen Fiordland  National Park. Die steile Straße schlängelt sich 120km durch die neuseeländischen Alpen, vorbei an weitem Farmland, dichten Regenwäldern, tosenden Wasserfällen,  schneebedeckten Bergkuppen und imposanten Gletschern. Highlights entlang dieser Traumroute sind die Mirrorlakes, in denen sich das umliegende Bergpanorama spiegelt und natürlich der Milford Sound selbst. Beste Reisezeit für diesen Roadtrip-Klassiker sind die neuseeländischen Sommermonate.

 

Manali-Leh Highway, Indien

Manali-Leh Highway

Dem Himmel nahe auf dem manali-Leh Highway.

Unterwegs auf dem Dach der Welt. Der Manali-Leh Highway in Nordindien ist eine unvergessliche Reise entlang uralter Handelsrouten und atemberaubenden Panoramen. Die Route erlaubt dazu einen Einblick in die buddhistische Kultur Nordindiens. Farbenfrohe Gebetsfahnen, Gebetsglocken, uralte Klöster und tibetanische Mönche prägen die Reise entlang der 500km nach Ladakh. Mit seinen Haarnadelkurven und steilen Abhängen schlängelt sich der Manali-Leh Highway über eine Reihe von imposanten Gebirgspässen, darunter der Kardung La, der angeblich höchste, befahrbare Pass der Welt. Dem Himmel ein bisschen näher, verleiht die unglaubliche Höhe dieses Road-Trip Klassikers der Umgebung einen ganz besonderen und einzigartigen Charme.  Die beste Reisezeit für den Manali-Leh Highway ist August / September, wenn der meiste Schnee geschmolzen ist und die alljährlichen Straßenarbeiten fertig gestellt sind.

 

Great Ocean Road, Australien

twelve apostles

Die Twelve Apostles entlang der Great Ocean Road.

Die Great Ocean Road, eine Traumroute für die der Ausdruck “großartig” einfach nur passend ist. Der Startpunkt der Great Ocean Road, das berühmte Surfmekka Torquay, befindet sich ca. 100km  südlich von Melbourne. Danach windet sich die Straße 243km immer entlang der Küste Victorias bis nach Warrnambool.  Torquay ist Heimat der berühmten Surfermarken Quicksilver und Rip Curl und nicht weit entfernt findet man Bells Beach, einen der besten Surfspots der Welt.  Nach Torquay geht es immer geradeaus und entlang satt-grünem Regenwald, schläfrigen Küstenorten und vorbei an von Koala Bären bevölkerten Baumwipfeln. Das Highlight und das Markenzeichen der Great Ocean Road sind die 12 Apostles, eine Felsformation die der Ozean über Millionen von Jahren aus der Küste geschliffen hat. Zwischendurch lässt es sich prima in einer der zahlreichen Cafés entlang der Küste oder mit einer Portion Fish and Chips entspannen. Theoretisch an einem Tag machbar, sollte man sich für diesen Roadtrip am besten 3 Tage Zeit nehmen.

 

Icefields Parkway, Kanada

Icefields Parkway

Magische Mirrorlakes auf dem Icefields Parkway.

Mitten im UNESCO Weltkulturerbe der  Canadian Rocky Mountain Parks findet sich der Icefields Parkway. Von National Geographic als “Drive of a Lifetime” betitelt, verbindet die Route, die auch als Highway 93 bekannt ist, die beiden Nationalparks Jasper und Banff. Auf seinen eher kurzen 230km bietet der Icefields Parkway ein Naturwunder nach dem anderen. Endlos erscheinende Bergketten, weitläufige Täler, tosende Flüsse und Wasserfälle, türkisfarbende Bergseen, 7 Eisfelder und 25 Gletscher. Mit ein wenig Glück bekommt man zudem auch einige der lokalen Wildtiere zu Gesicht. Elche, Dickhornschafe und imposante Schwarz- und Grizzlybären. Der Icefields Parkway lässt sich gut an einem Tag fahren. Trotzdem sollte man genügend Zeit für all die Highlights entlang des Weges. einplanen.

 

The Road to Hana, Hawaii

Road to hana

Wie eine Schlange. The Road to hana – Hawaii

Mehr als 600 Kurven, 59 Brücken, 46 davon lediglich einspurig, und der azurblauen Pazifik als ständiger Begleiter. Das ist die berühmte Road to Hana. Auch wenn der Highway 36 in das kleine Örtchen Hana an der Northshore von Maui nur 106km beträgt, so gehört dieser teils nervenaufreibende Roadtrip zu den absoluten Klassikern. Wie eine Schlange zieht sich der schmale Highway entlang der immergrünen Küste, vorbei an glasklaren Rockpools, rauschenden Wasserfällen, hawaiianischen Traumstränden und durch dichten Regenwald. Für eine gesunde Stärkung sorgen die zahlreichen Stände mit frischen, tropischen Früchten am Wegesrand. Hat man jetzt noch den richtigen Radiosender mit Ukelenmusik gefunden, steht der perfekten Hawaii-Erfahrung nichts mehr im Wege. Am Ende erwartet einen das authentische Städtchen Hana, das von vielen noch immer als das letzte Paradies auf Maui beschrieben wird. Der Highway kann gerade an Wochenenden sehr voll werden. Es empfiehlt sich den hana-Roadtrip in der Woche und idealerweise früh am Morgen oder gegen späten Nachmittag zu machen.

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Seit er sich erinnern kann, ist Philipp mit dem Virus Wanderlust infiziert. Schon während der Schulzeit hat er ein Jahr als Austauschschüler im Mittleren Westen der USA verbracht. Nach dem Abitur hielt ihn nicht mehr viel und es ging erneut in die USA um mit seinem Gastbruder das Land zu erkunden. Nach dem Studium in Münster und Malta ging es zunächst für ein halbes Jahr nach Australien. Auf dem Work and Travel Visum zog es ihn quer durch den siebten Kontinent, wo sich der Anteil an Work im Vergleich zu Travel nach eigener Aussage aber eher in Grenzen hielt. Nach gut sechs Jahren in der Marketingbranche war es erneut Zeit auszusteigen. Philipp kündigte und reiste für ein Jahr durch ganz Südostasien. Seine Reise dokumentierte er in Bildern und Reportagen auf seinem Reiseblog ESCapology.eu, welches er auch noch heute weiterführt. Daneben schreibt Philipp für verschiedene Online-Portale und hin und wieder Reisemagazine.

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