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1/2: Jobsuche & Arbeiten in Thailand

Die Handelsnation Thailand ist ein faszinierendes Land - attraktiv auch für Jobsuchende, die sich hier länger oder dauerhaft niederlassen wollen. Viele junge Uni-Absolventen und qualifizierte Facharbeiter mit ersten Erfahrungen auf dem Arbeitsmarkt reizt die Möglichkeit in Thailand einen völlig anderen Kulturkreis kennen zu lernen. Du möchtest mehr darüber wissen? Auf dieser Seite findest du alle Infos rund um das Thema "Arbeiten in Thailand".

Themen dieser Seite:

Wirtschaftsriese Thailand: Handel & Hightech

Die politische Krise Thailands, ausgehend vom Oktober 2013, hat sich auf die makroökonomische Situation zunächst deutlich negativ ausgewirkt. Zum Beispiel gingen die Einnahmen aus dem für Thailand bedeutenden Tourismussektor nach 2013 auch in der Hochsaison um 6,6 % zurück. Aufgrund der relativ stabilen politischen Lage und den geplanten und bereits umgesetzten Maßnahmen seit dem Militärputsch spricht jedoch vieles für die (weitere) Erholung der wirtschaftlichen Lage Thailands.

Die Handelsnation setzt sich ein für die Ausweitung des Freihandels. Im Mittelpunkt stand dabei in der jüngeren Vergangenheit die Integration mit den ASEAN-Partnern, China, Japan und Indien. Thailand und die EU-Kommission haben sich 2012  für Verhandlungen zum Freihandelsabkommen geeinigt. Für Deutschland sind diese Verhandlungen von großer Bedeutung, da wir innerhalb der EU mit Abstand wichtigster Handelspartner Thailands sind. Hauptexportgüter des Landes sind elektronische und elektrische Geräte, Automobile und Automobilteile, chemische Produkte, Edelsteine und Schmuck sowie landwirtschaftliche Erzeugnisse (Reis, Meeresfrüchte, Kautschuk).   

Thailands Sozialprodukt generiert sich zu jeweils rund 45% aus dem Dienstleistungsbereich und der Industrie sowie zu rund 10% aus der Landwirtschaft. Dabei ist der Tourismus mit fast 10% Anteil am Sozialprodukt wichtige Devisenquelle. Wichtiger als es sein Anteil am Sozialprodukt vermuten lässt, ist der Agrarsektor. Hier sind ca. 40% aller Arbeitskräfte tätig. Thailands Banken haben sich aufgrund der Asienkrise 1997 in den letzten Jahren von spekulativen Geschäften weitgehend distanziert und sind zurzeit gut kapitalisiert.

Traditionell wie prognostisch ist die Leistungsbilanz Thailands positiv – bedingt vor allem durch die Konzentration auf den Export. Auslandsinvestitionen sind speziell in den technologieorientierten Branchen willkommen und werden in der Regel auch gefördert. Dazu gehören ganz besonders Hightech Investitionen und solche mit hoher Wertschöpfung oder Schwerpunkt auf Nachhaltigkeit. Innerhalb bestimmter Sektoren sind Auslandsinvestitionen allerdings gar nicht oder nur unter bestimmten Bedingungen zulässig. Außerhalb des verarbeitenden Gewerbes darf die ausländische Beteiligung zum Beispiel 49% nicht überschreiten. Grundlagen regelt der "Foreign Business Act".

Arbeitsmarkt: Welche Möglichkeiten gibt es?

Wenn du langfristig in Thailand arbeiten und leben willst, kannst du dich bei der Jobsuche zurzeit am besten auf folgende Branchen und Bereiche konzentrieren:

Ein Überblick über Branchen & Marktbereiche:

  • Finanzsektor & Banken
  • IT-Branche, Internet-Dienstleistungen
  • mittlere und höhere Managementebene (z. B. in einem international operierenden Konzern)
  • Bereich der Verwaltung (in ausländischen Unternehmen)
  • Import- & Exportbranche
  • Tourismusbranche (z. B. Geschäftsführung / Management einer Pension, Bar oder eines Restaurants. Im Service selbst dürfen ausschließlich thailändische Arbeitskräfte arbeiten.)
  • Medizin
  • Wissenschaft, Erziehung

Dauerhaft Angestellte haben in der Regel eine sehr gute Qualifikation. Sie besetzen Managerposten oder sind hoch spezialisierte Facharbeiter. Solltest du beispielsweise ein abgeschlossenes Ingenieursstudium oder eine andere hohe technische Ausbildung in der Tasche haben, sind deine Chancen ebenfalls recht gut. Einen weiteren Vorteil hat in der Regel auch, wer neben Englisch auch etwas Thai spricht. Noch eine Möglichkeit in Thailand eine Stelle zu bekommen ist die Entsendung: große deutsche Unternehmen entsenden Angestellte als so genannte EXPATS („Expariates“) in die Zweigstelle nach Thailand. Das ist auch deswegen bequem, da der Mutterkonzern sich meist um den Papierkram wie Arbeitserlaubnis und Visum kümmern.

 

Der Auslandsjob-Guide zum Durchklicken: 

In 21 Schritten zum perfekten Auslandsjob & Jobstart im Ausland

 

„Unmögliche“ Tätigkeiten in Thailand

Der thailändische Gesetzgeber hat eine Vielzahl von Jobs für Ausländer ausgeschlossen. Grund dafür ist, den einheimischen Arbeitsmarkt zu schützen. Die verbotenen Berufe sind größtenteils dem Handwerk/ der Handarbeit zuzurechnen, zum Beispiel Friseur, Auktionator oder Schuhmacher. Eine vollständige Liste der betroffenen Berufe stellt die Internetseite "Leben und Arbeiten in Thailand" zur Verfügung.

Neben den langfristigen Jobmöglichkeiten auf eher höherer Qualifikationsebene gibt es in Thailand noch weitere Möglichkeiten zu jobben: Gemeint sind Jobs, die eher der Saisonarbeit zuzurechnen sind und gegebenenfalls auch als Einstieg für eine längerfristige Anstellung funktionieren. Für diese Jobs kann man sich in der Regel nur direkt vor Ort bewerben. Gut ist auch, wenn man schon etwas mit den Gegebenheiten und dem Alltag vor Ort  vertraut ist.

Unsere Tipps:

  • Tauchlehrer (mit vorhandener Lizenz)
  • Englischlehrer an verschiedenen Schulformen (Voraussetzung ist in der Regel ein Zertifikat, das Bewerber vor Ort in Thailand erwerben)
  • Hotels suchen häufig Musiker für Hotelbar oder Lobby sowie Hotelmanagement / PR-Management. PR-Manager sind hier in erster Linie Ansprechpartner für Gäste, vor allem wenn es um Beschwerdemanagement geht. Wer fließend Englisch sowie eine weitere Fremdsprache spricht, kann möglicherweise auch einen Job an einer Hotelrezeption ergattern.
  • Reisebüros und Touristenagenturen suchen zur Saison Aushilfen für die Kundenberatung oder Büroarbeit.
  • Ausländische Hotels und Restaurants stellen zur Saison oft europäische Köche ein.
  • Immobilienbüros stellen gelegentlich zusätzliche Verkaufsagenten und Kundenberater ein.
  • Online-Marketingagenturen suchen ebenfalls speziell zur Saison Unterstützung bei  Webseiten-Gestaltung und anderen Web-Dienstleistungen.

Wer lieber sein eigener Chef ist, kann in Thailand auch ein (thailändisches) Unternehmen gründen. Dies ist allerdings nicht mehr so einfach wie noch vor ein paar Jahren. Heute benötigt der Gründer in jedem Fall Startkapital. Die Folgekosten sind, je nach Branche, ebenfalls nicht zu unterschätzen.


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