Rückkehr vom Auslandsaufenthalt

Egal wohin oder auch für wie lange – ein Auslandsaufenthalt ist ein schönes und äußerst erinnerungswürdiges Erlebnis. Doch wie die meisten schönen Dinge im Leben, endet die Zeit im Ausland irgendwann, wenn auch nur für eine kurze Rückkehr nach Hause.

Mann geht mit Koffer nach Hause

Kaum etwas ist so prägend und verändert einen Menschen so sehr, wie eine Zeit lang im Ausland zu leben. Ob als Work & Traveller in Neuseeland, als Au Pair in den USA oder im Rahmen eines Studienjahres im Ausland – diese Erfahrung fern von zuhause ist so reich, dass man oft als ganz neuer Mensch daraus hervorgeht. Ein ganz besonderer Teil dieses Jahres ist daher auch der zwischenzeitliche Besuch zuhause. Für ein wichtiges Familienfest, für Weihnachten oder Ostern: Von der fernen Großstadt auf einmal wieder nach Hause zu kommen lässt dich auf einmal in ganz neuem Licht wahrnehmen, wo du aufgewachsen bist.

>> 7 Tipps, wie du dich zu Hause wieder einlebst

Denn gerade für junge Menschen, die aus ländlichen Regionen kommen oder deren Familie und Freunde ein ganz anderes Leben führen als das in der Metropole, kann sich plötzlich ein echter Identitätskonflikt ergeben. Das muss gar nichts Schlechtes sein – es kann als anregende Chance genutzt werden und zu inspirierenden Gesprächen führen. Denn gerade an Weihnachten ist man meist nicht die einzige Person aus dem früheren Freundeskreis, die Urlaub zuhause macht. Und so ist der Urlaub zuhause die perfekte Gelegenheit, um sich mit alten Freunden über neue Erlebnisse auszutauschen und sich dabei ganz neu sowohl über sein Zuhause als auch über seine neue Heimat bewusst zu werden.

Auch die Reise zurück nach Hause oder wieder zurück ins Ausland ist ein guter Moment, einmal innezuhalten und all die Erfahrungen zu reflektieren, die man gemacht hat, oder auch um seinen Auslandsaufenthalt noch einmal mit ganz neuen Zielen anzugehen. Denn meist ist diese Reise lang genug: Vom Zug zum Flieger, vom Flughafen zum Bahnhof, um schließlich vom Schnellzug in die Bimmelbahn umzusteigen. Wer clever plant, etwa mit Reisevergleichsportalen für Flieger, Zug und Bus, der kann muss sich keine Sorgen darum machen, ob er den Winterfahrplan beachtet hat oder ob es nicht doch einen passenderen Zug gegeben hätte. Der kann stattdessen die Heimreise genießen und zum Nachdenken nutzen: Einfach aus dem Fenster sehen, auf dem Notizheft herumkritzeln und die Gedanken schweifen lassen – ein Auslandsaufenthalt wäre sicher nur halb so wertvoll, wenn es diese Momente des Innehaltens nicht gäbe.

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