8 Work and Travel Jobs in den USA Wir stellen verschiedene Job-Möglichkeiten vor

| 24. 08. 2015 | 0 Kommentare

Junge Frau vor USA-FlaggeEine Zeitlang im Land der unbegrenzten Möglichkeiten leben, reisen und jobben – Das ist der Traum vieler abenteuerlustiger, junger Menschen. Willst du den American Way of Life hautnah erleben, hast aber nicht das nötige Kleingeld für einen längeren Aufenthalt in den USA? Dann ist eine Kombination aus Reisen und Arbeiten, ein sogenannter Working Holiday-Aufenthalt, genau das Richtige. Zwar gibt es in dem beliebten nordamerikanischen Reiseland bisher kein klassisches Work & Travel-Programm wie etwa in Australien oder Neuseeland, trotzdem bieten auch die Vereinigten Staaten verschiedene Jobmöglichkeiten für internationale Besucher. 

1. | Au-pair oder Demi-pair

Einer der beliebtesten Jobs unter internationalen Besuchern in den USA ist eine Beschäftigung als Au-pair oder Demi-pair. Als Au-pair bzw. Demi-pair kannst du bis zu einem Jahr in den USA bei einer Gastfamilie leben. Wem es richtig gut gefällt, der kann den Aufenthalt sogar um ein weiteres Jahr verlängern. Als Au-pair kümmerst du dich um die Kleinen und managst den Haushalt sowie den Alltag einer amerikanischen Familie. Der Begriff Demi-pair beschreibt eine Mischung aus Au-pair und Sprachunterricht. Neben dem Job in der Familie, besucht man außerdem eine Sprachschule. Als Demi- oder Au-pair erhältst du zusätzlich zu Unterkunft und Verpflegung meist auch ein kleines Taschengeld sowie zwei Wochen bezahlten Urlaub. Im Anschluss an deinen Au-pair-Aufenthalt kannst du noch bis zu einem Monat das Land bereisen, sodass man auch bei einem Au-pair-Aufenthalt das Jobben und Reisen zumindest teilweise verbinden kann.

>> Mehr Infos zum Thema Au-Pair in den USA

2. | Farm- oder Rancharbeit

Jobben auf einer Farm oder Ranch kann ein echtes Abenteuer sein: Du erlebst das authentische Amerika im Cowboy Country, durchquerst die unendlichen Weiten auf dem Pferderücken und lebst meist inmitten beeindruckender Landschaft. Mit dem Pferd treibst du riesige Rinderherden ein, fährst Traktor und kümmerst dich um die Tiere. Abends entspannst du dich dann von dem arbeitsamen Tag bei einem deftigen BBQ und bestaunst den sternenklaren Himmel am Lagerfeuer. Die Arbeit auf den riesigen amerikanischen Ranches oder Farmen ist mitunter hart, aber definitiv ein unvergessliches Erlebnis, nicht nur für Pferdebegeisterte und Naturliebhaber. Ein weiteres Highlight sind Ausflüge am Wochenende, zum Beispiel zum Rodeo oder auch einfach nur ein Streifzug auf dem Pferderücken durch die Prärie.

>> Mehr Infos zu Farm- und Rancharbeit in den USA

3. | Camp Counselor

Bestimmt hast du schon mal von den amerikanischen Summer Camps gehört, zu denen traditionell jedes Jahr in den Sommerferien etwa 10 Millionen Kinder und Jugendliche aus allen Teilen der USA aufbrechen. Die Camps befinden sich inmitten atemberaubender Natur, zum Teil direkt in den Nationalparks. Als Work & Traveller in den USA hast du die Möglichkeit, dieses typisch amerikanische Spektakel mitzuerleben und dir nebenbei ein Taschengeld in den Sommerferien zu verdienen. Als Camp Counselor betreust du entweder eine feste Gruppe von Teilnehmern oder eine spezielle Aktivität, zum Beispiel Reiten, Basteln, Tennis, Theater oder ähnliches. Hast du spezielle Kenntnisse in einer bestimmten Sportart oder kennst dich mit kreativen Aktivitäten sehr gut aus? Dann sind deine Chancen, einen der begehrten Jobs als Camp Counselor in einem amerikanischen Summer Camp zu ergattern, besonders groß. Summer Camps dauern in der Regel neun Wochen, anschließend bleibt also noch genug Zeit zum Reisen.

>> Mehr Infos zum Camp Counseling in Summercamps in den USA

4. | Summerjobs

Im Rahmen des „Summer Work Travel“-Programms kannst du deine Sommerferien in den USA verbringen und bis zu vier Monate im Land der unbegrenzten Möglichkeiten jobben. Die meisten Jobs gibt es im Tourismus und in der Landwirtschaft, aber auch Bürojobs und Tätigkeiten im Supermarkt kommen infrage. Im Tourismus sind Tätigkeiten als Animateur, Lifeguard, in Souvenirshops oder Hotels denkbar.  Anschließend kannst du das faszinierende Land noch für einen Monat bereisen. Daher kommt ein Summerjob in den USA dem klassischen Work and Travel, das es in Ländern wie Australien und Kanada gibt, am nächsten. Da Summerjobs bezahlt werden, kannst du dir auf diese Weise auch ohne große Ersparnisse einen längeren USA-Aufenthalt ermöglichen. Deutsche Teilnehmer können vom 1. Juli bis 31. Oktober in den USA jobben. Am Programm können nur Studenten teilnehmen, die bereits seit zwei Semestern an einer Universität außerhalb der USA eingeschrieben sind.

>> Mehr Infos zu Summerjobs in den USA

5. |  Hotel- und Gastronomiearbeit

Im Rahmen des „Summer Work Travel“ Programms, bei dem man für einige Monate im Sommer in den USA arbeiten kann, eignet sich ein Hotel- und Gastronomiejob ganz besonders. In der Tourismus-Hochsaison wird in diesem Bereich viel Unterstützung gesucht. Hier kannst du in ganz unterschiedlichen Bereichen arbeiten: Als Barkeeper hinter der Theke Cocktails mixen, im Housekeeping für Ordnung und Sauberkeit sorgen, im Souvenirshop Touristen beraten oder an der Rezeption Gäste empfangen. Die Einsatzgebiete sind vielfältig und hängen meist von der Erfahrung der Sommer-Jobber ab. Den Job musst du schon vor der Einreise finden, eine spezialisierte Organisation kann dir dabei helfen. Das hat aber auch Vorteile: So hast du deinen Arbeitsplatz in den USA schon vor der Abreise sicher und musst dich vor Ort nicht mit der Jobsuche plagen. Gerade in den traumhaften Nationalparks werden im Sommer viele fleißige Helfer im Bereich Hotellerie und Gastronomie gesucht!

>> Mehr Infos zu Hotel- und Gastronomiearbeit in den USA

6.  |  WWOOF: Leben auf einem Bio-Bauernhof

Das „World Wide Opportunities on Organic Farms“-Programm ist ideal für alle, die sich für nachhaltige Landwirtschaft und Selbstversorgerstrukturen interessieren. Im Rahmen des Programmes packen Work & Traveller in den USA auf Bio-Bauernhöfen, in Selbstversorgergärten oder in anderen nachhaltigen Betrieben mit an. Auch hier lebst du meist in ländlichen Gebieten abseits der großen Städte. Bei deiner Gastfamilie bringst du deine Englischkenntnisse auf Vordermann und lernst viel über ökologische Landwirtschaft. Du packst etwa vier bis sechs Stunden pro Tag mit an und erhältst freie Unterkunft und Verpflegung.

>> Wwoofing-Organisation in den USA

7.  |  Freiwilligendienste

Ein Freiwilligendienst in den USA vermittelt das unbezahlbare Gefühl etwas Gutes zu tun und einen wertvollen Beitrag zur Gesellschaft zu leisten. Du hilfst sozialen Randgruppen oder sicherst den Fortbestand bedeutender Nationalparks oder bedrohter Tierarten. Du kannst dich ganz deinen Neigungen entsprechend in sozialen, kulturellen oder ökologischen Projekten engagieren. Die Aufgaben reichen von körperlicher Arbeit zu pädagogischer Betreuung und alltäglichen Tätigkeiten. Häufig kann man auch eigene Ideen und Vorschläge in das Projekt einbringen. Meist bekommst du bei einem Freiwilligendienst in den USA freie Unterkunft und Verpflegung. Als Teilnehmer eines Freiwilligendienstes kannst du auch staatliche Leistung in Anspruch nehmen und beispielsweise ein Freiwilliges Ökologisches Jahr oder Freiwilliges Soziales Jahr in den USA machen.

>>Mehr Infos zu Freiwilligenarbeit in den USA

>> Freiwilligenarbeit-Projekte in den USA

8.  |  Praktika

Die USA ist wirtschaftlich gesehen einfach eine absolute Supermacht. Hier sitzen die größten, erfolgreichsten und innovativsten Unternehmen der Welt. Was liegt also näher als sich die Unternehmenskultur und den Arbeitsalltag in den USA mal aus nächster Nähe anzuschauen? Mit einem Praktikum tauchst du tief in die US-amerikanische Arbeitswelt ein, sammelst wertvolle Berufserfahrungen und knüpfst Kontakte. Als Student oder ehemaliger Student, dessen Abschluss noch nicht länger als zwölf Monate zurückliegt, kannst du dir den Traum von einem Praktikum im Land der unbegrenzten Möglichkeiten erfüllen. Aber auch außerhalb der Unternehmenswelt gibt es in den USA selbstverständlich spannende Praktika, zum Beispiel in kulturellen Einrichtungen wie dem Goethe Institut, im Umwelt- und Naturschutz oder sozialen Projekten. Mitunter kann man sich auch einen Freiwilligendienst als Praktikum anerkennen lassen.

>> Mehr Infos zu Praktika in den USA

Diese Themen könnten dich auch interessieren

>> Interview mit Laura vom Work & Travel USA Fachportal

>> work-and-travel-usa.de – Das Fachportal für Work & Travel USA

Tags: ,

Kategorie: Allgemein

Avatar

Über den Autor ()

Nicht nur privat, sondern auch aus schulischer Sicht, zog es Jane schon früh ins Ausland. Besondere Aufmerksamkeit schenkte sie dabei vor allem dem europäischen Norden und dem englischsprachigen Ausland. Nach dem Abitur verbrachte sie deshalb direkt ein ganzes Jahr als Au-Pair in einer Gastfamilie in New Canaan, CT (USA). Im Anschluss studierte sie Anglistik und Germanistik in Düsseldorf. Geplagt vom Fernweh und dem ständigen Wunsch nach Abwechslung begann sie im Sommer 2012 die spanische Sprache zu lernen, da sie mehrere Länder in Südamerika bereisen möchte. In den letzten Jahren hat sie mehrwöchige Reisen nach Vietnam & Australien unternommen. Die Mitarbeit bei der INITIATIVE auslandszeit ermöglicht ihr die tägliche Auseinandersetzung mit spannenden Auslandszeiten und den verschiedensten Erfahrungen von Reisenden oder denen, die es noch werden wollen. Neben der Reiselust gehören Reiten, Joggen, Skifahren, Kochen und Fotografie zu ihren großen Leidenschaften.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.