Erfahrungen im Interview: Arbeiten in Chiang Mai in Thailand über Auslandsjob.de

Erfahrungen im Interview: Arbeiten in Chiang Mai in Thailand über Auslandsjob.de

Interview zum Call-Center Job in Chiang Mai, Thailand

Wir möchten euch einen ganz besonderen Einblick geben: In unserer Community gibt es mittlerweile einige Menschen, die über Auslandsjob den Schritt nach Thailand gewagt haben, darunter Tanja und Stefan.

In diesem Interview teilen die beiden ihre ganz persönlichen Erfahrungen – von der Entscheidung für Thailand über den Bewerbungs- und Visaprozess bis hin zum Alltag in Chiang Mai. Das Besondere daran: Die Antworten wurden in keiner Weise verändert und spiegeln zu 100 % echtes Feedback und authentische Eindrücke wider.

Wir sind sehr dankbar, dass Tanja und Stefan bereit waren, unsere Fragen so offen zu beantworten. Denn ein Job im Ausland – gerade in einem Land wie Thailand – ist natürlich eine große Entscheidung. Umso wertvoller ist es, wenn Interessierte und Bewerber*innen hier einmal ganz realistisch nachempfinden können, wie der Prozess abläuft, welche Herausforderungen es gibt und wie man sich vor Ort zurechtfinden kann.

Wir hoffen, dass dir dieses Interview ein Stück Orientierung und Sicherheit gibt, falls du selbst mit dem Gedanken spielst, in Thailand zu leben und zu arbeiten.

Viel Spaß beim Lesen!

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Die Entscheidung nach Thailand zu gehen

Auslandsjob.de: Was hat euch dazu bewegt, nach Thailand zu gehen, und was hat euch letztlich überzeugt, diesen Schritt wirklich zu machen?

Tanja und Stefan: Der Hauptgrund, wenn man einen nennen müsste, würden wir sagen ist die Auslandserfahrung an sich generell aber vor allem die Erfahrung sammeln, unsere Sprachkenntnisse in Englisch vertiefen, neue Leute und Kulturen (siehe u.a. Titelbild vom Basteln am Loy Krathong) kennenlernen und generell für einige Zeit im Ausland sein zu können v.a. in einem Land wie Thailand, in das wir uns sowieso vor einigen Jahren im Urlaub verliebt hatten. Die finale Entscheidung, es wirklich zu machen war für uns, weil wir es beide gemeinsam wollten und damit es gemeinsam als Ehepaar erleben können.

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Die Bewerbung & Organisation über Auslandsjob.de

Auslandsjob.de: Wie habt ihr den Bewerbungsprozess und die Organisation rund um den Start erlebt?

Tanja und Stefan: Der Bewerbungsprozess an sich war wirklich super freundlich, hilfsbereit aber zum Teil tatsächlich auch chaotisch. Es wurden uns alle Fragen, die wir im Laufe der Zeit hatten, beantwortet und wir hatten auch die Möglichkeit im Verlauf unseres Urlaubs Ende 2024 uns die Firma und die Arbeit an sich direkt vor Ort anzuschauen. Was jedoch die Visabeantragung anging, war es bei uns sehr kompliziert, es waren sehr viele Unterlagen und Nachweise nötig, die alle sehr genau und penibel mit einem sehr guten Drucker eingescannt werden mussten, ein Handyscan reichte da nicht. Es ist sehr wichtig, dass es sich um aktualisierte Dokumente, mit Originalunterschrift und Stempel handelt. Generell wussten wir lange nicht, wann genau der Zeitraum sein wird, dass wir einreisen dürfen und der Flug gebucht wird, was es bei langen Kündigungsfristen wirklich schwierig machen kann. Auch in Thailand selbst hat es nach der Einreise aus unterschiedlichsten Gründen, die wir selber gar nicht genau wissen nochmal deutlich länger gedauert, als es „normal ist“ und es war dadurch für uns ein eher nervenaufreibender statt entspannter Einstieg.

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Vorbereitung & Umzug nach Thailand

Auslandsjob.de: Wie habt ihr euch in Deutschland auf den Umzug und das Leben vor Ort vorbereitet?

Tanja und Stefan: Da wir im Jahr zuvor bereits uns die Firma vor Ort angeschaut haben, wussten wir bereits auf was wir uns einlassen. Somit war die Vorbereitung in Deutschland eher bürokratischer Thematik, da wir aus der Wohnung raus mussten, den Job kündigen und zeitlich uns so einplanen mussten, dass wir pünktlich zum Flug mit allem fertig sein sollten. Ein paar Tage vor dem Flug haben wir dann noch die wichtigsten Umzugskisten bei unseren Eltern eingelagert. Wir haben uns dann auf das nötigste (vor allem für warme Tage) unsere Sachen gepackt und den Koffer auf volle 20 kg gepackt. Am Ende haben wir alle Unterlagen von Reisepass, Ausweis, Führerschein usw. kopiert und die wichtigsten Dokumente noch eingescannt, sollten diese einmal benötigt werden. Danach sind wir in den Flieger eingestiegen und los ging die Reise.

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Die ersten Wochen vor Ort & Unterkunftssuche

Auslandsjob.de: Wie waren eure ersten Wochen nach der Ankunft in Thailand?

Tanja und Stefan: Wir wurden vom Flughafen abgeholt und sind dann in das Hotel gebracht worden, dass uns für die ersten 2 Wochen kostenlos zur Verfügung gestellt wurde. (siehe Fotos) Dadurch konnten wir uns wirklich sehr gut an das Klima und an die Umgebung gewöhnen. Es hat für uns auch perfekt gereicht, um eine neue Unterkunft hier in Chiang Mai zu finden. Wenn aber nicht, ist es auch kein Problem für einen akzeptablen Preis dort noch weiter zu verlängern. Wir haben sonst die ersten zwei Wochen wirklich für die Eingewöhnung genutzt, kleine Ausflüge unternommen, Spaziergänge gemacht und das thailändische Essen genossen. Auch ein Welcome Day der Firma mit Kaffee, Kuchen und Vorstellungsrunde (siehe Foto) durfte nicht fehlen. In den ersten zwei Wochen wartet man aber auch unglaublich viel auf die Genehmigung für die Arbeitsgenehmigung, denn es könnte jeden Tag so weit sein.

Auslandsjob.de: Wo lebt ihr aktuell in Chiang Mai und wie leicht war es, eine passende Unterkunft zu finden?

Tanja und Stefan: Wir wohnen mittlerweile in einem Condo, was nichts anderes ist als ein Wohnungskomplex mit in unserem Fall Pool, Fitnessstudio und Sauna. Wir wollten nämlich genau das, eine Mischung aus Arbeit und Urlaub und das jeden Tag. Wir genießen es wirklich sehr den Tag mit Gym, Sauna und Pool zu starten. Das Condo war für uns recht leicht zu finden, generell hätten wir auch andere Möglichkeiten gehabt. Man kann Wohnungen oder auch Häuser z.B. über Facebookgruppen, Makleranfragen über das Internet oder wie wir es hauptsächlich gemacht haben direkt vor Ort finden, in dem man googelt oder durch die Gegend fährt und im Condo direkt einfach anfragt. Zu beachten: in der Regel werden Condos in Chiang Mai entweder für 6 oder 12 Monate angeboten und sorgt natürlich für eine Art „Bindung“.

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Der typische Alltag

Auslandsjob.de: Wie sieht ein typischer Alltag für euch in Thailand aus?

Tanja und Stefan: Je nach Schichtbeginn kann die Schicht zur Mittagszeit beginnen, d.h. du hast den Vormittag über frei. Wir stehen entspannt auf, trinken auf dem Balkon einen Kaffee und kochen uns ein Frühstück. Sonst verbringen wir den Vormittag im Fitnessstudio, in der Sauna und am Pool. Vor der Arbeit gibt es Mittagessen oder wir holen uns ein Abendessen für die Arbeit, eine Bestellung über Grab ist aber in Thailand natürlich auch immer einfach möglich. Die Wochenenden hast du ganz normal für dich und genau da kannst du hier extrem viel unternehmen, es gibt unzählige Essensmöglichkeiten, Essensmärkte, ganz viel in der Natur zu entdecken, Wasserfälle, Parks, Wanderungen und natürlich auch die Kultur und die Tempel entdecken, von denen es hier einige zu entdecken gibt. Wir sind mit dem Roller unterwegs, man kann sich aber auch ganz einfach und günstig mit Grab transportieren lassen oder auch wenn es die Thais nicht so machen, zu Fuß die Gegenden erkundigen. (siehe Fotos)

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Der Job – Tipps & Unterschiede zur Arbeit in Deutschland

Auslandsjob.de: Welche drei Tipps würdet ihr Menschen geben, die überlegen, sich auf einen Job in Thailand zu bewerben?

Tanja und Stefan: Erstens: Lasst euch darauf ein, es ist wirklich ein anderes Lebensgefühl vor allem hier in Thailand. Für alle die schon einmal hier waren, wissen was wir meinen. 😉 Zweitens: Du musst es aber auch wirklich wollen, der Aufwand ist zum Teil nicht ohne – du solltest offen sein und dir auch überlegen, ob du dir den Job auch wirklich vorstellen kannst. Und Drittens: Manchmal muss man aber auch Schritte außerhalb der Komfortzone wagen und man kann daraus wirklich nur lernen.

Auslandsjob.de: Was würdet ihr sagen, unterscheidet einen Job in Thailand am meisten von einem Job in Deutschland?

Tanja und Stefan: Für uns am allerwichtigsten ist, dass wenn du Feierabend hast bzw. nicht arbeitest du einfach in Thailand bist. Außerhalb der Arbeitszeiten fühlt es sich an wie Urlaub – und das jeden Tag. Dennoch muss man sagen, dass man für das Geld, das man bekommt, hier in Thailand wirklich gut leben kann, es aber dennoch in den meisten Fällen deutlich weniger ist als du in Deutschland verdienen würdest und bei uns beiden ist es so, dass wir in dem Job jetzt deutlich mehr Vorschriften und Regeln hatten, als wir es vorher gewohnt waren. Aber du hast auch hier einen ganz normalen Arbeitsplatz mit guter Ausrüstung, Trinkwasser, eine Kaffeemaschine und einen Obstkorb. Der Grund für den Job wird also in den meisten Fällen nicht die Arbeit selbst oder das Geld sein, das du verdienst 🤗 Abschließend können wir sagen, dass sich für uns der Schritt definitiv gelohnt hat, wir ihn nicht bereuen. Es geht uns hier wirklich richtig gut und wir fühlen uns sehr wohl.


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