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Backpacking in Neukaledonien

Die Inselgruppe Neukaledonien liegt vor der Ostküste Australiens und gehört politisch zu Frankreich. Allerdings soll die Bevölkerung demnächst über eine mögliche Unabhängigkeit abstimmen. Insgesamt leben in Neukaledonien 270.000 Einwohner. Auch viele Touristen sind gerne auf den Inseln unterwegs. Ist Neukaledonien auch für Backpacker ein interessantes Reiseziel?

Backpacking in Neukaledonien

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Anreise nach Neukaledonien

Am besten erreichst du die Inseln über den Flughafen La Tontouta in der Nähe der Hauptstadt Nouméa auf der Hauptinsel Grande Terre. Dieser bietet eine ganze Reihe von internationalen Flugverbindungen an, zum Beispiel nach Sydney, Brisbane oder Auckland. Wenn du einmal in Neukaledonien bist, kommst du auch schnell ins benachbarte Inselreich Vanuatu mit seiner Hauptstadt Port Vila.

Flüge aus Australien nach Neukaledonien sind nicht wirklich günstig. Aus Sydney bezahlt man meistens mindestens 250 Euro, aus Brisbane mindestens 220 Euro. Ähnlich sieht es mit Flügen aus Neuseeland aus.

Unterwegs in Neukaledonien

Nouméa ist mit circa 100.000 Einwohnern das wirtschaftliche und logistische Zentrum von Neukaledonien. Von hier aus kannst du mit verschiedenen Transportmitteln weiterreisen. Innerhalb der Stadt sind auch Taxis eine Option. Die Fahrt vom internationalen Flughafen nach Nouméa ist damit aber recht teuer und nicht zu empfehlen.

Wichtige Busverbindungen starten vom Gare Routière Moselle oder von Desmazures. So lässt sich die Hauptinsel Grande Terre erkunden. Per Schiff geht es vom Hafen Gare Maritime des Îles zu den anderen Inseln Neukaledoniens, zum Beispiel nach Maré oder auf die Île des Pins. Auch eine Weiterreise mit dem Flugzeug ist möglich.

Wenn du innerhalb Neukaledoniens mit dem Flugzeug unterwegs sein willst, solltest du die Flüge schon vorab buchen. Für Touristen werden nämlich manchmal spezielle Tarife angeboten, bei denen du zum Beispiel mehr Freigepäck mitnehmen kannst.

Wer in Nouméa ankommt, findet hier auch relativ einfach ein Hostel oder ein Hotel. Dafür nutzt du am besten lokale Buchungsseiten. Auch Airbnb funktioniert hier gut. Empfehlenswerte Viertel sind Downtown, das Quartier Latin oder auch alles in Richtung Strand. Ein Hostelzimmer bekommt man mit etwas Glück für rund 15 Euro.

Backpacking in Neukaledonien

Neukaledonien ist im Vergleich zu vielen anderen klassischen Backpacking Destinationen relativ teuer. Das liegt am hohen Lebensstandard und an der Tatsache, dass viele Produkte und Lebensmittel auf die Inseln aus dem Ausland importiert werden müssen. Eine Mahlzeit kann dann durchaus 15 Euro oder noch mehr kosten. Eine Flasche Mineralwasser im Supermarkt kostet circa 80 Cent, ein Dose Bier circa 1,20 Euro.

Wie viel Geld du tatsächlich für deinen Aufenthalt einplanen solltest, hängt auch stark davon ab, wo in Neukaledonien du unterwegs bist. Manche Gebiete sind extrem auf Touristen ausgelegt. Hier kann es schon schwer sein, überhaupt einen Supermarkt zu finden. Ein Beispiel dafür ist die L'Île des Pins. In Nouméa hingegen ist die Infrastruktur wesentlich umfangreicher.

Als Amtssprache ist in Neukaledonien Französisch gebräuchlich. Damit kannst du dich fast überall verständigen. Ansonsten spricht man als Einheimischer „Kanak“ eine der 28 Kanak-Sprachen. Mit Englisch wirst du dich auch in der Hauptstadt in den meisten Fällen verständlich machen können. Außerhalb von Nouméa könnte es aber Probleme geben und du solltest vielleicht vor deinem Aufenthalt nochmal an deinem Schulfranzösisch arbeiten.

Die Highlights

Auf den Inseln Neukaledoniens findet man sowohl Strände, als auch kulturelle Highlights.  Wenn du dich für die Kultur der einheimischen Kanak interessierst, solltest du unbedingt dem Tjibaou Kulturzentrum in Nouméa einen Besuch abstatten.

Ein Hotspot für Wassersport ist die Insel Îlot Canard. Diese liegt direkt vor der Hauptstadt Nouméa im Meer und ist schnell per Boot zu erreichen. Hier kann man gut tauchen, surfen oder segeln. Ein Highlight auf der Insel ist auch der Unterwasserwanderweg.

Ein weiteres beliebtes Ziel für Backpacker sind die Îles Loyauté, die sich circa 100 Kilometer östlich der Hauptinsel Grande Terre befinden. Hier gibt es schöne Strände und auch die Möglichkeit, weiter in die Kultur des Landes einzutauchen. Auch die Übernachtung in einer Strohhütte am Strand kann ein Highlight sein.

Weitere wunderschöne Strände findest du auf der Île des Pins, auf der es auch ein paar günstigere Übernachtungsmöglichkeiten gibt. Hierhin kommst du von Nouméa aus per Boot oder mit einem kurzen Flug.

Die beste Reisezeit

Die Hauptsaison in Neukaledonien liegt in der Trockenzeit zwischen Mai und Oktober. Wenn dich der Regen nicht stört, dann kannst du auch zwischen November und April vorbeischauen. In dieser Zeit sind auch die Preise etwas günstiger. In den Monaten Dezember bis März fegen allerdings Zyklone über die Inseln hinweg. Dann ist ein Aufenthalt eher nicht zu empfehlen.

Fazit

Ein Hotspot für Backpacker ist Neukaledonien zwar nicht. Das mag auch an den teilweise hohen Preisen liegen. Trotzdem gibt es hier auch für Rucksacktouristen viel zu entdecken. Anreisen tust du am besten mit dem Flugzeug, im Land selbst bist du dann mit Bus, Boot oder wieder per Flug unterwegs. Neukaledonien ist genau das Richtige für dich, wenn du die Südsee abseits der typischen Backpacker-Routen erleben willst.

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