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Backpacking auf den Cook-Inseln

Von Australien aus gesehen liegen die Cookinseln noch hinter Fidschi und Tonga mitten im Pazifik. Die Anreise gestaltet sich also ein wenig schwieriger. Solltest du als Backpacker das Inselreich trotzdem auf deiner Liste haben? Die Cookinseln sind ein unabhängiger Staat, der auch von Deutschland anerkannt ist. Viele Aufgaben der Außenpolitik werden aber durch Neuseeland übernommen. Die Einwohner der Cookinseln sind dann auch neuseeländische Staatsbürger. Insgesamt haben die Cookinseln circa 20.000 Einwohner. Die Inseln verstreuen sich über eine riesige Fläche im Pazifik in eine nördliche Inselgruppe und in eine südliche Inselgruppe. Die nördliche Inselgruppe ist dabei stärker besiedelt und besteht aus der Hauptinsel Rarotonga und weiteren Inseln. Die nördlichen Inseln werden hauptsächlich durch Atolle gebildet.

Backpacking auf den Cookinseln

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So kommst du auf die Cookinseln

Die Distanz zu den Cookinseln ist von Australien aus gesehen weiter als zu anderen Zielen in der Südsee. Fliegst du beispielsweise in Brisbane los, dann kommst du zunächst an Neukaledonien, Fidschi und Tonga vorbei, bevor dann die Cookinseln mitten im Ozean erscheinen. Der internationale Flughafen Rarotonga befindet sich, wie der Name schon sagt, auf der Hauptinsel mit ihren 10.000 Einwohnern. Ein Flug aus Australien oder Neuseeland kann ganz schön teuer sein und 400 Euro kosten. Wenn du allerdings flexibel bist und im Voraus planst, kannst du auch schon Flüge ab 200 Euro ergattern.

Unterwegs auf den Cookinseln

Das wichtigste öffentliche Verkehrsmittel auf Rarotonga ist der Bus, auch wenn es davon auf der Insel nur zwei gibt (und im ganzen Land drei). Die einzige Straße der Insel verläuft einmal entlang der Küste. Ein Bus fährt also im Uhrzeigersinn, der andere in die andere Richtung. Mit dem Bus kommst du gut vom Flughafen in die Hauptstadt Avarua. Taxis sind teuer. Außerdem gibt es nur sehr wenige. Eine Alternative kann ein Scooter sein. Um einen solchen ausleihen zu können, brauchst du einen Führerschein der Cookinseln. Diesen bekommst du nach kurzer Führerscheinprüfung. Wenn du auf andere Inseln möchtest, dann bleibt dir aufgrund der großen Distanzen häufig nur das Flugzeug. Die Flüge werden von Air Rarotonga angeboten. Die Preise können dabei sehr hoch sein, 200 Euro für einen One-Way-Flug sind keine Seltenheit. Auch hier solltest du also frühzeitig planen und buchen, um dein Backpacking-Budget nicht zu sehr zu strapazieren!

Auf Rarotonga kannst du auch als Backpacker günstig übernachten. Dafür stehen ein paar Hostels zur Auswahl. Für eine Nacht im Mehrbettzimmer bezahlst du circa 15 Euro. Auch auf den anderen Inseln kann es günstige Übernachtungsmöglichkeiten geben. Diese solltest du aber im Voraus buchen! Auf den Cookinseln gibt es nämlich außerdem extrem teure Ferienresorts. Du möchtest nicht auf einer einsamen Insel landen, nur um dann festzustellen, dass die einzige Übernachtungsmöglichkeit mit ein paar hundert Euro zu Buche schlägt.

Leider sind die Lebenserhaltungskosten auf den Inseln extrem hoch. Die allermeisten Waren werden aus Neuseeland exportiert. Du musst beim Einkauf im Supermarkt damit rechnen, dass die Preise doppelt bis vierfach so hoch sind wie in Deutschland.

Die Highlights

Die Cookinseln sind vor allem aufgrund ihrer Natur berühmt. Manch einer behauptet sogar, dass es der schönste Ort auf der ganzen Welt wäre. Nah dran am Paradies sind die Inseln auf jeden Fall.

Neben wunderschönen Stränden wie aus dem Bilderbuch ist auch die Unterwasserwelt um die Inseln herum weltberühmt. Du kannst einfach am Strand schnorcheln oder gleich einen Tauchkurs absolvieren. Auch eine Bootstour ist empfehlenswert. Im Inselinneren von Rarotonga kannst du außerdem sehr gut wandern gehen.

 

 

Ein kulturelles Highlight auf den Cookinseln sind die „Island Nights“. Diese finden in den großen Hotels statt. Hier werden traditionelle Tänze aufgeführt und ein weiteres kulturelles Rahmenprogramm mit Buffet geboten. Auch wenn diese Veranstaltungen natürlich auf Touristen zugeschnitten sind, bekommst du doch einen Einblick in die Kultur der Inseln.

Die beste Reisezeit

Klassische Jahreszeiten gibt es nicht auf den Cookinseln. Die durchschnittliche Temperatur ändert sich im Jahresverlauf nur wenig. In den Monaten rund um den Winter, also von November bis April, regnet es stärker. Ideal für einen Trip auf die Cookinseln sind also die Monate von Mai bis Oktober. Auch dann kann es zwar regnen, das stört aber nicht weiter.

Fazit

Du wirst nicht an vielen Orten auf der Welt so wunderschöne Strände und so klares Wasser wie auf den Cookinseln finden. Viele Orte sehen einfach aus wie aus dem Bilderbuch! Auch die Unterwasserwelt wird dich verzaubern. Dabei sind die Inseln nicht die günstigste Destination in der Südsee. Es ist aber auch als Backpacker durchaus möglich, eine Zeitlang mit einem begrenzten Budget über die Runden zu kommen. Plane deine Trips möglichst langfristig, um Kosten zu sparen und auch noch ein Bett in einer günstigen Unterkunft ergattern zu können. Um der Regenzeit aus dem Weg zu gehen, schaust du am besten in den Sommermonaten vorbei.

Hier weiterlesen:

>> Alle Südsee-Ziele im Überblick

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