
Dein Work & Travel Abenteuer erwartet dich
Wo schläfst du eigentlich beim Work and Travel?
Beim Work and Travel hast du ganz verschiedene Unterkunftsmöglichkeiten. Von kostenlosen Schlafplätzen bei Einheimischen, über das Schlafen im Mehrbettzimmer oder unterm Sternenhimmel bis hin zu kostspieligeren Optionen ist mittlerweile vieles möglich. Mit großer Wahrscheinlichkeit wirst du während eines solchen Trips nicht nur eine Option nutzen, sondern einen Mix aus verschiedenen Unterkünften.
Besonders wichtig sind jedoch die ersten Nächte vor Ort. Schließlich möchtest du nach dem anstrengenden Flug ein Bett sicher haben, in das du dich erschöpft und zufrieden fallen lassen kannst. Welche verschiedenen Unterkunfts-Optionen Work and Traveller überhaupt haben und alles, was du über den absoluten Backpacker-Klassiker – das Hostel – wissen musst, erfährst du in unserem heutigen Kapitel zum Thema Backpacker-Unterkünfte.



Diese Optionen gibt es
Folgende Unterkünfte nutzen Backpacker hauptsächlich beim Work and Travel:
- Hostels: Sie sind der absolute Klassiker und die wahrscheinlich meistgenutzte Unterkunft unter Backpackern. Typisch ist die Unterbringung im Mehrbettzimmer sowie gemeinschaftliche Küchen, Badezimmer und Aufenthaltsräume. Das macht die Unterkunft für Work and Traveller erschwinglich und du kannst auch in teuren Metropolen im Zentrum wohnen. Außerdem ist es ein sozialer Treffpunkt für Work and Traveller: Nirgends lernst du schneller neue Leute kennen.
- Couchsurfing: Kostenlose Gastfreundschaftsnetzwerke wie Couchsurfing sind in den letzten Jahren unter Work and Travellern extrem beliebt geworden. Nicht nur, weil man komplett kostenlos übernachtet, sondern auch aufgrund des einzigartigen Erlebnisses, dem Blick hinter die Kulissen des Gastlands und dem engen Kontakt zu Einheimischen.
- AirBnB: Auch über Portale wie AirBnb, 9flats & Co wohnst du bei Einheimischen. Der entscheidende Unterschied ist, dass du dafür bezahlst. Dafür hast du meist ein eigenes Zimmer, manchmal auch eine ganze Wohnung für dich, du bist flexibler und musst dich nicht nach den Plänen deines Gastgebers richten. Es ist auch viel leichter, über diese Portale schnell eine Unterkunft zu finden.
- Camping: Wenn du dir beim Work and Travel ein eigenes Auto kaufst, wirst du garantiert viel campen – sowohl auf gutausgestatteten Campingplätzen als auch in der freien Natur.
- WWOOF & Help Exchange: Beim WWOOFen und Help Exchange Diensten wie WorkAway oder HelpX hilfst du deinen Gastgebern im Haushalt, im Garten oder bei anderen anfallenden Arbeiten und erhältst im Gegenzug freie Unterkunft und Verpflegung.
- Homestay: Unterbringung bei einer Gastfamilie, oft in Verbindung mit einem Sprachkurs.
- House-Sitting: Beim House-Sitting hütest du die Häuser oder Wohnungen verreister Menschen und kannst im Gegenzug kostenlos in der Unterkunft wohnen.
- Shared houses / flats: Für längere Aufenthalte mieten sich viele Work and Traveller ein Zimmer in einem shared house oder shared flat. Diese Unterkünfte sind mit unseren WGs vergleichbar, nur dass die Zimmer meist möbliert vermietet werden.
Der Backpacker-Klassiker: Das Hostel
Für die ersten Nächte vor Ort buchen die meisten Work and Traveller ein Bett in einem Hostel. Das hat viele Vorteile:
- Viele Hostels bieten einen Shuttle Service an, der dich vom Flughafen abholt
- Ankunftszeiten sind flexibel, da die meisten Hostel-Rezeptionen rund um die Uhr besetzt sind
- Du wohnst zentral und hast kurze Wege bei allen organisatorischen Aufgaben, die in den ersten Tagen vor Ort anfallen
- Falls du allein anreist, triffst du in einem Hostel schnell Gleichgesinnte, mit denen du dich für die erste Zeit zusammentun kannst
- Wenn du dich direkt an die Arbeit machen willst, haben viele Hostels Job Desks oder ein Schwarzes Brett mit Infos und manchmal auch Stellenanzeigen
- Du kannst einen Schlafplatz im Hostel leicht über das Internet im Voraus buchen
Aus diesen Gründen bieten sich Hostels für die ersten Nächte einfach an. Jedoch solltest du nur die ersten zwei oder drei Nächte im Voraus buchen, denn du weißt vorher nicht, ob es dir dort gefällt. So bleibst du flexibel und kannst notfalls nochmal umziehen. Die meisten anderen Unterkunftstypen eignen sich für die ersten Tage weniger, da sie teilweise schwer aus der Ferne organisierbar, nicht zentral oder für kurze Aufenthalte weniger geeignet sind.
Worauf du bei Hostels achten solltest
Wenn du von zuhause aus dein Hostel für die ersten Nächte vor Ort buchst, gibt es Einiges zu beachten. Für die Buchung solltest du auf jeden Fall Portale wie Booking.com nutzen. Dort werden dir so gut wie alle Optionen an deinem Ankunftsort angezeigt und du kannst die Preise auf einen Blick vergleichen.

Dank der Bewertungen ehemaliger Gäste bekommst du dort auch eine neutrale, unabhängige Beschreibung der Unterkunft. Die Bewertungen solltest du dir daher ganz genau anschauen, um dir ein Bild zu machen. Insbesondere solltest du darauf achten, was ehemalige Gäste über die Punkte Sauberkeit, Freundlichkeit des Personals und Sicherheit sagen, denn dazu findest du in der offiziellen Beschreibung meist keine verlässlichen Angaben. Meist merkst du aber auch schon an der allgemeinen Beschreibung und den Fotos, ob es sich um ein Party-Hostel, ein familiäres Haus oder eine unpersönliche Riesen-Unterkunft handelt.
Hast du einmal ein schönes Hostel für die ersten Tage in deinem Work-and-Travel-Land gefunden, steht dir noch eine wichtige Aufgabe bevor: das Packen. Es lohnt sich tatsächlich, dieser Aufgabe einige Zeit und Planung zu widmen. Desto smarter du packst, umso leichter machst du es dir im wahrsten Sinne des Wortes vor Ort. Deshalb versorgen wir dich im nächsten Teil unseres Tutorials mit hilfreichen Tipps rund ums Packen.
Dein Team von Auslandszeit.de & Auslandsjob.de
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