Deine grüne Packliste Nachhaltig reisen leicht gemacht

| 29. 08. 2017 | 0 Kommentare

Schon beim Gepäck sollte man darauf achten, dass man nachhaltig denkt

Reiseutensilien nachhaltig beschaffen

Ein guter Rucksack und funktionale Outdoor-Kleidung sind praktisch, aber teuer. Zudem geraten sie u.a. bzgl. der schlechten Produktionsbedingungen oder chemischen Imprägnierungen immer wieder in die Kritik. Wie wäre es daher, wenn du einmal die (örtlichen) Kleinanzeigen in Online-Portalen oder an Schwarzen Brettern durchstöberst? Der Vorteil an Second Hand ist, dass wenn du dir keine Neuware von verantwortungsvollen Verkäufern leisten kannst, du wenigstens keine neue Nachfrage auf dem Markt erstellst und Verschwendung und Überkonsum eindämmst. Zudem schont es dein Portemonnaie. Für diejenigen, die Gebrauchtware eher ausschließen möchten, gibt es einen interessanten Artikel der Bergfreunde mit Empfehlungen und Beschreibungen über nachhaltige Labels.

Kleidung & andere Textilien: Wetterfest, schnell trocknend, funktional

Beim nachhaltigen Reisen auch nachhaltige Textilien und Kleidung kaufen

Wir haben es bereits erwähnt: Funktionale und Outdoor-Kleidung sind auf einer langen Reise wirklich praktisch. Gute Reisekleidung zeichnet sich dadurch aus, dass sie atmungsaktiv, wetterfest  und schnell trocknend ist.  Der Vorteil hierbei ist nicht nur, dass du davon weniger brauchst und mehr Platz für Erinnerungsstücke von vor Ort hast, sondern auch, dass diese Dinge viel leichter sind als konventionelle Kleidung.

Neben der richtigen Kleidung ist bei den Reise-Utensilien außerdem wichtig:

  • grüne Kosmetik und Reinigungsprodukte kaufen
  • bei Elektrogeräten auf Qualität und Langlebigkeit achten (lieber einmal richtig investieren!)
  • Eine wieder auffüllbare Trinkflasche mitnehmen (und immer auf Wasserhygiene achten!)

Nicht zu viel mitnehmen!

Die platzsparende, schnell wieder verwendbare funktionale Kleidung ist der Anfang. Aber generell solltest du dich bei jedem eingepackten Teil fragen, ob es wirklich notwendig ist. Du wirst dir auch vieles vor Ort kaufen und das ist auch gut so. Es ist gut für die lokale Wirtschaft – sofern du die Teile nicht unbedingt bei einem internationalen Konzern erwirbst –  und es ist gut für dich, wenn du zu Hause noch etwas Greifbares von der Reise hast.

Reisetagebuch

In einem Notizbuch Reiseerinnerungen festhalten um sich nachhaltig erinnern zu können

Die erste Reaktion auf den Vorschlag eines Tagesbuchs basiert meist auf Ablehnung. Das Dokumentieren deiner Eindrücke just in dem Moment konserviert jedoch deine ganz persönlichen Reiserfahrungen und hält sie lebendiger als nur Fotos beispielsweise. Das liegt daran, dass du die Situation detaillierter und mit dem Gefühl des Moments festhältst. Und die Art des Dokumentierens obliegt ja deiner ganz persönlichen Vorliebe. Aus deinen Notizen kannst du wiederum Schlüsse ziehen, was du beim nächsten Mal ggf. anders machen oder sogar ganz genauso wieder machen würdest. Du kannst viel schneller sehen, was du schon alles erlebt hast und was die Reise mit dir macht.

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Kategorie: Allgemein, Ausrüstung, Planung, Tipps & Tricks, Work & Travel

Isabel Dwinger

Über den Autor ()

Reisen? Das geht immer für Isabel Dwinger! Ob Work and Travel in Australien, Freiwilligenarbeit in Costa Rica, ein Praktikum in Spanien oder aber verschiedene Projekte wie die Bachelorarbeit in Ecuador oder eine Exkursion nach Madagaskar im Rahmen ihres Geographie-Studiums; in jeder Lebenssituation findet sie Wege ins Ausland. Darüber hinaus wirft sie auch gerne von zu Hause aus (kritische) Blicke auf derartige Aufenthalte und teilt ihre Erfahrungen am liebsten mit der Öffentlichkeit. Daher ist sie schon seit vielen Jahren Autorin für die Initiative Auslandszeit.

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