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Auto oder Campervan in Neuseeland kaufen

Wer eine Auslandszeit in Neuseeland plant, möchte in der Regel das Land bereisen und möglichst viel sehen. Wie in den meisten Ländern geht das auch in Neuseeland am besten mit einem eigenen Auto oder Campervan. Wir klären, warum sich ein Auto lohnt, wann man lieber mieten und wann man kaufen sollte, wie man das richtige Auto findet, was man beim Autokauf beachten sollte und mehr.

Campervan kaufen in Neuseeland

1 |Warum sich ein Auto lohnt

Ein Auto gibt einem die größte Freiheit – man ist auf keine Busfahrpläne angewiesen und kommt an Orte, die schlichtweg kein Bus anfährt. So kann man auch weniger touristisch geprägte Orte sehen oder an menschenleeren Stränden baden.

Gerade auf der Südinsel ist es schwierig, ohne Auto herumzukommen. So liegen beispielsweise Startpunkte von Wanderungen oft im Nirgendwo. Außerdem ist ein Auto für manche Jobs – besonders im Bereich Fruit Picking – obligatorisch. Gerade in der Hochsaison ist es zudem praktisch, wenn man mal im Auto schlafen kann, wenn alle Hostels ausgebucht sind.

2 | Mietwagen vs. Autokauf

Ein Mietwagen lohnt sich bis etwa maximal zwei Monate. Es ist besonders sinnvoll, wenn man bereits einen Rückflug gebucht hat und nur einen kurzen Trip plant. Das Mieten hat den Vorteil, dass man sich um weniger kümmern muss (Steuern, Anmeldung, Kauf & Verkauf, Reparaturen etc.). Das Mieten eines Kleinwagens kostet für einen Monat etwa 1500 – 2000 NZD, variiert aber sehr stark je nach Saison, Ort, Extras im Fahrzeug, Alter des Fahrers und Fahrzeugmodell.

Bei einem Jahr Working Holiday hingegen lohnt es sich, ein bisschen mehr Zeit und Geld in einen Autokauf zu investieren.

3 |Wie man ein passendes Auto findet

Viele Backpacker entscheiden sich für sogenannte Station Wagons, die im Kofferraum Platz für eine Matratze bieten. Bei Backpackern, die regelmäßig auf Campingplätzen unterkommen möchten, sind aber vor allem Campervans beliebt, die beispielsweise mit einem eingebauten Bett und einem kleinen Küchenbereich noch mehr Komfort bieten. Je nach Autotyp, Zustand und Alter des Autos, Kilometerstand und Automarke unterscheiden sich die Preise enorm. So findet sich so ziemlich alles zwischen 500 $ und 10.000 $ aufwärts.

Backpacker-Autos sind meist schon mit allem ausgestattet, haben jedoch aufgrund der vielen Reisen schon einige Kilometer und Jahre auf dem Buckel.

Entscheidend für die Suche kann auch die Saison sein. Im Frühling und Sommer gibt es mehr Autos zu kaufen, weil mehr Reisende ankommen, allerdings kosten die Autos aufgrund der höheren Nachfrage auch mehr. Im Winter sinken die Preise dementsprechend.

Außerdem ist der Autokauf in größeren Städten einfacher. Auckland und Christchurch bieten sich besonders an, weil die meisten Backpacker von dort aus das Land verlassen. Generell sollte man sich etwas mehr Zeit lassen, Preise vergleichen und nichts überstürzen.

Hilfreich bei der Suche können Aushänge in Hostels, Websites wie www.trademe.co.nz sowie lokale Händler und Facebook-Gruppen sein.

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4 |Was man beim Autokauf beachten sollte

Wenn man ein passendes Auto gefunden hat, sollte man es auf jeden Fall sorgsam untersuchen. Wenn man von Autos nichts versteht, sollte man jemanden mitnehmen, der sich auskennt. Alternativ kann man Autos auch von Mechanikern bei
VTNZ (= Vehicle Testing New Zealand) durchchecken lassen. Man kann hierbei entweder eine Basic Inspection oder eine Comprehensive Inspection durchführen lassen und bekommt am Ende eine Zusammenfassung, ob es sich lohnt, das Auto zu kaufen.

Prinzipiell sollte man auf Folgendes achten:

  • Es sollte nicht zu viel Rost unter dem Auto geben; dies kann ein Anzeichen von schlechter Instandhaltung sein.
  • Das Auto sollte kein Leck haben. Wenn es über einer Pfütze geparkt ist, kann es sein, dass der Verkäufer ein Leck vertuschen möchte.
  • Sind alle Extras wie Spiegel, Radio etc. vorhanden?
  • Man sollte alles überprüfen was man anfassen kann, also Scheibenwischer, Autoverriegelung, Kofferraum, Blinker, Spiegel, Fenster…
  • Es sollten keine riesigen Kratzer auf der Außenseite des Fahrzeuges vorhanden sein.
  • Man kann den Ölstand überprüfen.
  • Unter der Motorhaube sollte man checken, ob alles frei von Öl und sonstigen Flüssigkeiten ist.

Generell sollte man sich vom Verkäufer die Fahrzeugpapiere zeigen lassen und auch Belege von kleineren und größeren Reparaturen. So bekommt man einen Überblick über vorherige Unfälle und potentielle Probleme des Autos. Über das Kennzeichen des Fahrzeuges kann man die Geschichte des Autos sowie bisherige Strafzettel recherchieren.

Auto kaufen in Neuseeland

5 |Bürokratie nach dem Autokauf

Wenn man sich nun für das passende Auto entschieden hat, stehen kleinere organisatorische Dinge auf dem Plan.

1. Versicherung

Zuerst einmal ist es wichtig zu wissen, dass es in Neuseeland keine Pflicht ist, eine Versicherung für das Auto abzuschließen. Dennoch ist es sehr empfehlenswert, gerade bei alten Fahrzeugmodellen oder bei Fahranfängern.

Die Versicherungsraten unterscheiden sich je nach Fahrzeugtyp und Alter des Fahrers. Man hat zwei Optionen:

  • Third Party: Entspricht der deutschen Haftpflicht und versichert nur das andere Auto.
  • Full Comprehensive: Beide Parteien die am Unfall beteiligt sind, sind versichert.

2. REGO

Nach dem Kauf muss der Besitzer des Autos umgeschrieben werden. Dies kann man bei Postfilialen machen und je nach Fahrzeugtyp variiert der Preis für die Registrierung.

3. WOF = Warranty of Fitness

Der TÜV nennt sich in Neuseeland WOF.

Fahrzeuge, die vor dem Jahr 2000 produziert wurden, müssen jedes halbe Jahr zum WOF: Autos hingegen, die nach Januar 2000 hergestellt wurden, benötigen ein Mal im Jahr eine Inspektion. Bei 2-3 Jahre alten Modellen ist es unterschiedlich, doch solch ein neues Auto würde wohl kaum ein Backpacker kaufen.

Der WOF kann in Werkstätten, beim VTNZ oder AA (= ADAC in Deutschland) gemacht werden. Die Inspektion kostet etwa 60 $ oder mehr, je nachdem, wie viel repariert werden muss.

>> Mehr Infos findest du auf der Seite des VTNZ

4. AA (Automobile Association)

Der AA ist der neuseeländische Automobilclub. Eine Mitgliedschaft ist sinnvoll bei älteren Fahrzeugen und ist kostenfrei für sechs Monate, wenn man in Deutschland Mitglied ist. Man muss hierfür nur die Bestätigung aus Deutschland mitbringen. Wie in Deutschland beinhaltet die Mitgliedschaft beim AA zum Beispiel kostenloses Abschleppen.

 

E-Mail-Tutorial: Tipps und Tricks für den Autokauf beim Work & Travel

 

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