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Teil 2/2 Ultimative Tipps für schöne Videos

Mit eigenen Videos kann man seinen Auslandsaufenthalt auf ganz besondere Art und Weise festhalten. Nicht nur für sich selbst, sondern auch für Familie und Freunde, oder sogar die ganze Welt. Dabei ist nicht das Equipment das Entscheidende, sondern vor allem das Handwerk. Mit diesen ultimativen Tipps schaffst auch du es, interessante, optisch ansprechende Videos zu drehen!

1 |Plane dein Video

Einfach drauf losfilmen führt in manchen Fällen zwar auch zu lustigen Resultaten, ist aber meist keine gute Idee, wenn man schöne und halbwegs professionelle Videos machen möchte. Mit der Planung und Vorbereitung ist meist schon die Hälfte der Arbeit erledigt. Du solltest dir vorab überlegen, was du in deinem Video darstellen willst, wie du es rüberbringst und wie lange das Video dauern soll. Profis sprechen von einem Storyboard. Es geht aber hauptsächlich darum, dass du schon vorher weißt, was du mit deinem Video aussagen willst, wie du es machst, wie lange das Video dauern soll und was für Requisiten du brauchst.

2 |Eine geeignete Kulisse

Auch auf die Kulisse kommt es beim Videodreh an. Diese sollte nicht zu aufgeregt sein, indem sie beispielsweise durch sich bewegende Objekte Unruhe ins Bild bringt. Am besten ist dagegen ein ruhiger, gleichmäßiger und im Idealfall einfarbiger Hintergrund.

3 |Die passende Kameraeinstellung

Außerdem musst du dir überlegen, welche Kameraeinstellung am besten zu der jeweiligen Situation passt. Hier hast du verschiedene Möglichkeiten: Von der Totale über die Nahaufnahme bis hin zum Close Up oder auch der Detailaufnahme. Dazwischen gibt es zahlreiche weitere Schattierungen. Du solltest dir vorab überlegen, welcher Bildausschnitt zu welcher Situation passt. Wichtig ist vor allem, dass du die Bildausschnitte in deinem Video variierst. Hier kommt es definitiv auf die richtige Mischung an, die dein Video interessant macht.

4 |Ruhiger Stand

Es gibt kaum etwas Amateurhafteres als verwackelte Bilder. Deshalb musst du beim Aufnehmen unbedingt darauf achten, das Bild möglichst stabil zu halten und schnelle Bewegungen zu vermeiden. Beim Filmen zu laufen führt beispielsweise in der Regel zu keinem guten Ergebnis. Besser ist, du hältst die Kamera so ruhig wie nur möglich. Wenn du sie nicht irgendwo abstellen kannst, solltest du deinen Arm abstützen, dich gegen eine Wand lehnen oder – wenn das nicht möglich ist – die Kamera so nah wie möglich an die Brust halten. Solltest du viele Videos planen, die halbwegs professionell wirken sollen, musst du auch die Mitnahme eines Stativs in Erwägung ziehen.

5 |Ansprechender Bildaufbau

Neben den Einstellungsgrößen kommt es auch auf den Bildaufbau an. Nichts falsch machen kann man dabei meist mit der sogenannten Drittel-Regel. Dabei teilt man das Bild mit zwei senkrechten und zwei waagerechten Linien in neun gleichgroße Teile. Personen und Objekte sollte man dann entweder auf den Punkten platzieren, wo sich die Linien treffen, oder auch entlang einer Linie. Das wirkt meist harmonischer und weniger langweilig, als wenn man die Motive einfach in der Mitte platziert.

6 |Das richtige Licht

Auch das richtige Licht ist beim Filmen sehr wichtig. Auf keinen Fall sollte man gegen das Licht filmen. Das Licht im Rücken zu haben ist dagegen unpraktisch, wenn du eine andere Person filmst. Diese wird dann geblendet und kneift die Augen zusammen, was keine schöne Aufnahme ergibt. Personen sollten am besten mit einer dem Licht zugewandten sowie einer dem Licht abgewandten Körperhälfte aufgenommen werden.

7 |Der richtige Ton

Zu einem guten Video gehören nicht nur schöne Bilder. Viel wird auch über die Geräuschkulisse, Original-Töne und Musik transportiert. Die O-Töne werden direkt am Drehort eingefangen und sie sind leider meist von eher schlechter Qualität. Das Gesprochene wird oft von Geräuschen aus der Umgebung überlagert, unter freiem Himmel sorgt der Wind für akustisches Chaos oder es kommt zu ungewolltem Hall in großen Räumen. Wer das vermeiden möchte, braucht ein externes Mikro, das ans Smartphone oder die Kamera angeschlossen werden kann. Oft ist es aber auch sinnvoll, auf Gesprochenes zu verzichten und die Szenen lieber mit guter Musik zu unterlegen. Leider muss man in Deutschland dabei auf GEMA-freie Musik zurückgreifen und kann nur wenige Titel verwenden. Wer die Videos allerdings auf Plattformen wie Youtube hochladen möchte, muss sich unbedingt an die rechtlichen Bestimmungen halten.

8 |Ungewöhnliche Perspektiven

Auch wenn die meisten Videos auf Augenhöhe gedreht werden, bringst du etwas mehr Abwechslung in deine Filme, wenn du ab und zu eine ungewöhnliche Perspektive wählst. Hier kannst du mit der Frosch- und Vogelperspektive spielen. Allerdings sollte das nie ungewollt geschehen, sondern immer ein bewusst eingesetztes Stilmittel sein, das auch nicht den ganzen Film dominiert.

9 |Der letzte Schliff: Videos nachbearbeiten und schneiden

In einem letzten Schritt solltest du deine Videos nachbearbeiten und schneiden. Dabei kürzt du hauptsächlich Szenen und Einstellungen und kannst außerdem eine andere Reihenfolge herstellen. Zum Schneidern und Nachbearbeiten kannst du kostenlose Software nutzen, beispielsweise iMovie für Apple-Geräte oder auch den Windows Live Movie Maker, den man sich kostenlos herunterladen kann. Mittlerweile gibt es auch einige Apps, mit denen du deine Videos nicht nur schneiden, sondern auch Special Effects hinzufügen kannst, wie zum Beispiel 3D-Elemente, bestimmte Farbeffekte oder einen Vintage Look. Außerdem kannst du in der Nachbearbeitung auch an Licht und Farbe noch ein bisschen drehen.

Hier weiterlesen:

>> Teil 1 | Work & Travel dokumentieren: Videos drehen

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