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Social Travel - ideal für Work and Traveller

Du reist gern, hast aber nur ein begrenztes Budget zur Verfügung, das dir keine allzu großen Sprünge erlaubt? Dann musst du bereits bei der Reiseplanung an Sparpotentiale denken. Ein großer Kostenfaktor auf Reisen, vor allem für Work and Traveller, ist die Übernachtung. Und an der kann man mit einer noch relativ neuen Methode viel sparen: dem sogenannten Social Travelling. Das Prinzip des „Sozialen Reisens“ besteht darin, dass du im Internet Übernachtungsmöglichkeiten bei Einheimischen buchst und dafür nichts oder wenig Geld bezahlen musst. Die Höhe der fälligen Vermittlungsgebühr ist unterschiedlich. Im Gegenzug kannst du – musst aber nicht – anderen Reisenden eine Unterkunft bei dir bereitstellen.

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Couchsurfing und andere Social-Travel-Angebote

Grundsätzlich richten sich die Angebote der bereits seit mehreren Jahren bestehenden Portale wie couchsurfing.com, hospitalityclub.org, aber auch der neueren Angebot von wimdu.de, 9flats.com oder airbnb.de, an jüngere, weltoffene und tolerante Reisende, die eine besondere Art des Auslandsaufenthaltes genießen möchten. Das hehre Ziel solcher Portale, vor denen sich die etablierte Reisebranche angesichts stetig steigender Zahlen mittlerweile fürchtet, ist es, Menschen unterschiedlicher Nationen und Kulturen zusammenzuführen. Gastgeber und Gäste, Reisende und Einheimische sollen den Alltag zusammen verbringen oder zumindest das Haus beziehungsweise die Wohnung miteinander teilen, auch wenn der Gastgeber nicht zwangsläufig vor Ort ist, wenn du Gast bei ihm bist.

Warum Social Travelling?

Die Vorteile liegen auf der Hand: Du kannst eine Menge Reisekosten sparen, hast direkt Anschluss zu Menschen, die sich vor Ort auskennen und lernst eine Menge interessanter Menschen aus dem Reiseland kennen. Das ganze geschieht zwanglos und in lockerer Atmosphäre. Bei manchen Portalen wirst du Mitglied – gegen eine einmalige Aufnahmegebühr oder ganz ohne Kosten – und kannst weltweit gleichgesinnte Menschen kennenlernen und kontaktieren, um bei Ihnen möglicherweise einen Teil deiner Reise zu verbringen. Die Netzwerke der boomenden Portale sind weltweit gespannt, auf allen Kontinenten gibt es Mitglieder. Natürlich gibt es in den Weltstädten und beliebtesten Reiseregionen vielfach mehr Angebote als in exotischen Zielen und abgelegenen Ecken. Aber wer möchte, findet fast überall eine Möglichkeit, mit Social Travelling eine spezielle Art des Reisens zu erleben.

Wer bietet Social Travelling an? Wo kommst du unter?

Vermieter beim Social Travelling können alle Mieter beziehungsweise Inhaber von privaten Wohnungen weltweit sein. Mieter oder auch Vermieter kannst du werden, wenn du dich – idealerweise auf mehreren Portalen – erkundigst und dir ein Reiseziel und potentielle Vermieter ausgesucht hast. Da es sich um eine direkte Konkurrenz zu Hotels, Jugendherbergen und Pensionen handelt, sind deren Betreiber inzwischen angesichts weltweit boomender Zahlen im Social Travelling beunruhigt. Es gibt sogar Streit um angebliche „Schwarz-Hotellerie“ und Zimmer, die aussähen, als seien sie eigens zum Zwecke der Vermietung eingerichtet worden. Das widerspricht dem ursprünglichen Gedanken des Social Travelling, allerdings wird es solche „Grau-Bereiche“ wohl immer geben. Deswegen solltest du dich auch vorab gut informieren, ehe du ein Zimmer buchst. Dabei helfen zahlreiche Bewertungsportale, bei denen Nutzer die Erfahrungen von weltweiten Unterkünften anderen Reisenden mitteilen. Für dich als Reisender auf der Suche nach kostenfreien oder kostengünstigen Übernachtungsmöglichkeiten mit dem gewissen „Kick“ bietet das Social Travelling in jedem Fall tolle Möglichkeiten.

Kritik an Social Travelling?

Es gibt noch weitere Kritikpunkte der etablierten Hotellobbyisten: Manche Betreiber würden Prostitution fördern, andere bieten keine Sicherheitsstandards wie in Hotels üblich, wieder andere entsprächen nicht den üblichen hygienischen Standards. Um keine schlechten Erfahrungen zu sammeln, solltest du vor dem Social Travelling zunächst die Möglichkeiten des Social Media im Internet nutzen und schauen, wie andere Gäste eine Unterkunft bewertet haben.

Couchsurfing für Work and Traveller

Die erfolgreichste und größte Social Travelling-Vermittlung ist nach wie vor Couchsurfing. Eine Million Vermittlungen in fast 250 Länder weltweit sprechen eine deutliche Sprache. Doch die anderen Betreiber holen auf, der Markt wird größer und härter umkämpft, weil es noch immer großes Wachstumspotential gibt. Die Privatunterkunft-Vermittlungen hatten ursprünglich in erster Linie Backpacker und abenteuerlustige jungen Reisende im Visier. Inzwischen gibt es aber auch einen boomenden Markt im gehobenen- und im Luxusbereich. Und dennoch bleibt beim Social Travelling eines im Vordergrund: Du kannst auf individuelle Weise – mit Unterstützung deiner Vermieter und/oder deren Nachbarn – ein Gastland ganz anders und intensiver kennenlernen als beim herkömmlichen Reisen mit Übernachtungen in Touristenhochburgen.

>> mehr Infos zu Couchsurfing in Australien

>> Couchmovie - der Film

Unterschiedliche Social Travel-Varianten

Es gibt unterschiedliche Varianten beim Social Travelling: Mal wohnst du tatsächlich gemeinsam mit dem Vermieter unter einem Dach, mal erhältst du nur den Schlüssel und bewohnst seine Unterkunft allein – oder mit anderen Travellern gemeinsam. Mal musst du eine Vermittlungsgebühr bezahlen, mal nicht. Mal kostet die Unterkunft ein wenig, mal gar nichts. Mal musst du auch grundsätzlich Zimmer in deiner Wohnung bereit stellen, mal nicht. Wobei es da natürlich niemals einen Zwang gibt. Bei einigen Vermittlungsportalen gibt es einen mehr oder weniger umfassenden Service wie Nottelefon etc.. Der kostet zwar eine Gebühr, kann sich aber lohnen. Auch Versicherungsvermittlungen sind möglich.

Last not least ein paar Tipps zum Social Travel

Abschließend wollen wir dir ein paar grundsätzliche Tipps geben, die dir helfen, einen unbeschwerten Social Travelling-Versuch zu unternehmen. Diese Tipps gelten sowohl für Mieter wie auch für Vermieter.

  • Informiere dich grundsätzlich gut, wenn du dein Reiseziel ausgewählt hast. Vergleiche unterschiedliche Anbieter und Angebote. Nutze Bewertungsportale, auf denen du auf die Erfahrungen anderer Reisender zurückgreifen kannst.
  • Achte bei der Kontaktaufnahme darauf, dass der Vermieter alle Daten offen kommuniziert. Achte auch auf die Tonalität und Aussagekraft der Kommunikation.
  • Wenn du dich für eine Unterkunft entschieden hast und den Vermieter siehst, solltest du eine Art Protokoll schriftlich anfertigen, in dem die Übergabe und eventuell bereits vorhandene Schäden fixiert sind. Als Gastgeber solltest du keine sehr wichtigen und/oder wertvollen Gegenstände in der Wohnung belassen und möglicherweise Nachbarn involvieren, die „ein Auge“ auf deine Gäste werfen.

Unser Tipp von Auslandsjob.de: Social Travel mit Hilfe unserer Reisepartner-Suche

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