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Teil 2/2: Schutz vor Tieren in Australien

Schutz vor tropischen QuallenAuch wenn es in Australien unheimlich viele giftige und gefährliche Tiere gibt, ist die Gefahr einer tödlichen Begegnung sehr gering. Um die Gefahr noch weiter zu minimieren, sollte man jedoch einige Schutzvorkehrungen treffen.

Themen dieser Seite

Schutzmaßnahmen

  • Saison beachten: Gerade bei den Quallen gibt es eine bestimmte Zeit, zu der es besonders viele giftige Quallen in den Gewässern gibt. In dieser Zeit solltest du nur an geschützten Badestellen schwimmen. Diese sind mitunter seeseitig eingezäunt, sodass die Gefahr deutlich geringer ist. An allen anderen Orten solltest du in den Monaten Oktober bis Mai vor der Nord- und Ostküste einen Schutzanzug beim Baden tragen.
  • Warnschilder beachten: Warnschilder haben ihren Sinn und Zweck und tragen vor allem in Australien maßgeblich dazu bei, die Zahl der tödlichen Zusammenstöße äußerst gering zu halten. Sein Glück aufs Spiel zu setzen, ist in Australien eine äußerst dumme Idee und ist den vermeintlichen Nervenkitzel einfach nicht wert. In Down Under gibt es genug spannendere Abenteuer, die du erleben kannst.
  • Einheimische fragen: Kein Reiseführer und keine noch so informative und aktuelle Internetseite der Welt können dir die Informationen geben, die du vor Ort von Einheimischen erhältst. Sie kennen die Region mitunter schon ihr ganzes Leben lang und wissen worauf es ankommt. Erkundige dich also immer direkt vor Ort bei den Einheimischen über die jeweiligen Gefahren und möglichen Schutzmaßnahmen.
  • Schutzmöglichkeiten wahrnehmen: Wenn es wirkungsvolle Schutzmaßnahmen gibt, solltest du diese auch ernstnehmen und sie nicht aus Bequemlichkeit oder Eitelkeit ignorieren. In Queensland und im Norden solltest du während der stinger season unbedingt einen Quallen-Schutzanzug tragen, auch wenn der sich anfühlt wie ein Ganzkörperkondom. Bist du in unwegsamen Gelände unterwegs, solltest du festes Schuhwerk mit möglichst hohem Schaft tragen, um dich vor Schlangen zu schützen. Im Norden Queensland, wo mitunter das Dengue-Virus auftritt, solltest du tagsüber möglichst lange Kleidung tragen, um Stiche der Aedes-Mücke, die das Virus überträgt, zu vermeiden.
  • Besondere Vorsicht in der Nacht und Dämmerung: Vor allem Reptilien sind in der Regel dämmerungs- und nachtaktiv. Zu diesen Zeiten solltest du besonders vorsichtig sein und nicht in der Nähe von Gewässern aufhalten.

Das hat es mit der Aga-Kröte/Cane Toad auf sich:

Vorgehensweise nach einem Angriff

Sollte es trotz aller Vorsichtsmaßnahmen zu einer unliebsamen Begegnung mit einem giftigen oder gefährlichen Tier kommen, gilt es natürlich so schnell wie irgend möglich einen Arzt (denk unbedingt an eine Auslandskrankenversicherung) aufzusuchen. Manchmal kann das aber eine Weile dauern und es gibt einige Maßnahmen, die du schon treffen kannst, bevor der Arzt überhaupt eintritt. Bei einem Kontakt mit giftigen Quallen solltest du die Wunde mit Essig auswaschen. Dieses haben die Lifeguards am Strand oft vorrätig und es kann mitunter Leben retten. Das Gift eines Steinfisches sollte dagegen mit heißem Wasser ausgewaschen werden. Nach einem Schlangenbiss sollte man die Wunde auf keinen Fall aussaugen. Wichtig ist, das betroffene Körperteil ruhig zu stellen, indem man beispielweise eine Schlinge um den Arm legt oder das Bein schient. Wenn möglich sollte der Betroffene liegend zum Arzt transportiert werden. Damit das richtige Gegengift verabreicht werden kann, muss die Schlange identifiziert werden. Wenn möglich, sollte man sich also Details zu dem Tier merken und es dem Arzt gut beschreiben. Solltest du das Tier noch vor dem Angriff entdecken, ist die beste Strategie, sich so ruhig wie möglich zu verhalten und keine schnellen oder panischen Bewegungen zu machen. Dem Tier sollte man unbedingt genügend Raum zum Flüchten lassen.

Fazit

Auch wenn Australien als der giftigste Kontinent gilt und es dort eine ungewöhnlich hohe Anzahl an gefährlichen Tieren gibt, braucht man sich nicht permanent um sein Leibeswohl zu sorgen. Wenn man Warnschilder beachtet, sich gut informiert und gebotene Schutzmaßnahmen trifft, ist die Gefahr äußerst gering, mit einem gefährlichen oder giftigen Tier in Kontakt zu kommen. Auch die ärztliche Versorgung ist in Australien sehr gut, sodass einem in der Regel rechtzeitig geholfen werden kann.

Hier weiterlesen:

>> zurück zu Teil 1 | Gefährliche Tiere in Australien

Mehr Infos zum Thema

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>> Australien jagt Riesen-Kröten

>> Die Tierwelt auf dem fünften Kontinent

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