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Teil 2/2: Voraussetzungen & Verdienstmöglichkeiten

Wenn du für ein paar Wochen oder Monate als Saisonarbeiter jobben willst, solltest du dich vorher genau informieren. Nicht nur die Verdienstmöglichkeiten sind sehr unterschiedlich, sondern auch die Anforderungen. Einige Jobs kannst du ganz ohne Kenntnisse ausüben, für andere wird eine Ausbildung verlangt.

Themen dieser Seite:

Voraussetzungen

Für einen Saisonjob im Ausland sollest du mindestens 18 Jahre alt sein. Aufgrund der Personenfreizügigkeit innerhalb der EU brauchst du in den EU-Staaten kein Arbeitsvisum, sondern kannst dich in diesen Länder aufhalten und dort Geld verdienen, so lange du möchtest. Wenn es dich etwas weiter in die Ferne zieht, musst du dich über die Visa- und Einreisebestimmungen informieren. 

Für die vielen verschiedenen Saisonjobs gibt es ganz unterschiedliche Voraussetzungen und Anforderungen an die Saisonjobber. Am leichtesten kommt man an Landwirtschaft Jobs sowie einfachere Tätigkeiten im Tourismus wie Küchenhilfe oder Reinigung. Für diese Jobs braucht man meist keine Berufserfahrung oder eine Ausbildung.

Für die Jobs als Animateur, Reiseleiter oder Teamer muss man besonders geeignet sein. Wird man dann von den Reiseveranstaltern ausgewählt, bekommt man ein umfangreiches Training, das einen auf den Auslandsjob vorbereitet. Trotzdem wünschen sich viel Arbeitgeber eine Ausbildung oder Berufserfahrungen in dem jeweils angestrebten Bereich.

Auch gelernte Hotel- und Restaurantfachkräfte sind für Saisonjobs im Tourismus gefragt. Eine Berufsausbildung ist vor allem für die gehobene Gastronomie und Hotellerie eine Vorrausetzung. Prinzipiell haben aber auch Leute mit Berufserfahrung in diesem Bereich gute Chancen.

>> Visum beantragen - was du beachten musst

Arbeitszeiten

Die Arbeitszeiten sind vor allem bei Saisonjobs im Tourismus lang. Zehn- bis Zwölf-Stunden-Tage sind nicht ungewöhnlich und meist gibt es nur einen Tag pro Woche frei. Das hängt vor allem mit der hohen Arbeitsbelastung in der Hauptsaison zusammen.

Als Saisonjobber sollte man daher die Bereitschaft für einen hohen Arbeitseinsatz mitbringen. In der Landwirtschaft gibt es in der Regel Acht-Stunden-Tage. Nichtsdestotrotz ist die Arbeit körperlich herausfordernd, sodass auch das sehr anstrengend sein kann. Die Dauer des Einsatzes hängt von der Art der Tätigkeit ab.

Saisonjobs von zwei Wochen bis zu sechs Monaten sind möglich. In der Landwirtschaft sind oft kürzere Arbeitseinsätze möglich, da es keine langen Einarbeitungszeiten gibt. Stellen als Animateure oder Reiseleiter werden dagegen meist für die gesamte Saison vergeben, also in etwa von April bis Oktober.

Verdienst

Der Verdienst kann bei Saisonjobs ganz unterschiedlich sein. Vor allem hängt das vom Land und der Art der Tätigkeit ab.

Manche Saisonjobs macht man vor allem aufgrund des Spaßfaktors, der Auslandserfahrung und der Möglichkeit, kostenlos zu verreisen. Dazu zählen beispielsweise Jobs als Teamer einer Jugendreisegruppe oder auch bestimmte Farmaufenthalte, wie zum Beispiel Jobs mit Pferden. Dafür bekommt man meist nur freie Unterkunft und Verpflegung und im besten Fall noch eine Aufwandsentschädigung in Höhe von ca. 20 Euro pro Tag.

Bei anderen Jobs kann man hingegen ziemlich gut verdienen. Dazu zählen beispielsweise Jobs in der Landwirtschaft in Ländern wie Frankreich, Irland oder den skandinavischen Ländern. Diese Länder zahlen einen relativ hohen Stundenlohn und Erntehelfer werden mitunter dringend gesucht. So kann man auch als Saisonjobber gutes Geld verdienen, teilweise sogar mehr als in der Heimat.

In den ländlichen Gegenden hat man darüber hinaus kaum Möglichkeiten, Geld auszugeben. Prinzipiell ist es bei Saisonjobs sehr vorteilhaft, wenn Unterkunft und Verpflegung vom Arbeitgeber gestellt werden. Das gilt insbesondere für den Tourismussektor. So verdient man als Animateur oder Reiseleiter zwar nur etwa 600 bis 1.000 Euro pro Monat, hat aber vor Ort kaum Ausgaben.

Versicherung

Wenn du einen richtigen Saisonvertrag unterschreibst, beinhaltet der in der Regel auch alle wichtigen Versicherungen, nämlich: Krankenversicherung, Unfallversicherung, Arbeitslosen- und Rentenversicherung.

Manchmal bietet der Arbeitgeber aber auch nur Kranken- und Unfallversicherung, was bei kürzeren Arbeitseinsätzen und Saisonjobs im Ausland vertretbar ist. Einen richtigen Arbeitsvertrag mit allen Versicherungen bekommst du beispielsweise, wenn du für einen Reiseveranstalter als Animateur oder Reiseführer ins Ausland gehst.

Auch in der Landwirtschaft sind Saisonverträge mit Versicherungen üblich. Wenn du vor Ort als Freelancer auf Stundenbasis jobbst, musst du dich selbst um deinen Versicherungsschutz kümmern. Empfehlenswert sind auf jeden Fall eine Kranken-, eine Haftpflicht- sowie eine Unfallversicherung.

Die deutschen Krankenkassen übernehmen zwar im Ernstfall auch die Arzt- und Krankenhauskosten im EU-Ausland, doch gilt dort nur ein eingeschränkter Schutz. Bei längeren Aufenthalten kann eine Auslandskrankenversicherung daher sinnvoll sein, auf jeden Fall ist sie günstiger als die Beiträge für die deutschen Kassen.

>> Versicherung & Gesundheit, wähle die richtige Auslandsversicherung für deinen Trip!

>> Was passiert mit der Krankenversicherung in Deutschland während der Auslandszeit?

Alternative: Freiwilligenarbeit

Willst du dich in deinen Ferien lieber sozial engagieren und ein fremdes Land besonders intensiv erleben? Als Volunteer kannst du dich in zahlreichen Ländern der Welt für den guten Zweck starkmachen – Egal ob im Tier- oder Umweltschutz, in der Bildung oder auch im Gesundheitswesen.

Die Einsatzbereiche sind so vielfältig wie die Destinationen. Bolivien, Südafrika oder Thailand – überall auf der Welt wird deine Hilfe dringend benötigt. Als Freiwilliger lernst du die Menschen im Land, die Kultur und die Sprache besonders intensiv kennen. Das Gefühl, etwas wirklich Sinnvolles zu tun, ist dabei unbezahlbar.

>> Finde dein Freiwilligenarbeits-Projekt!

Fazit

Saisonjobs gibt es überall in Europa – sowohl im Winter als auch im Sommer. Natürlich gibt es auch in weitentfernten Ländern Saisonjobs, doch für die vergleichsweise kurze Dauer ist es meist sinnvoll, in Europa zu bleiben.

Saisonjobs können zwischen zwei Wochen und sechs Monaten dauern. Die Verdienstmöglichkeiten sind ganz unterschiedlich und hängen vor allem von dem Einsatzland, deinen Vorkenntnissen und der Art der Tätigkeit ab.

Manche Jobs bieten vor allem einen Spaßfaktor und die Möglichkeit, wertvolle Auslandserfahrung zu sammeln. Mit anderen Saisonjobs kannst du gutes Geld verdienen, in einigen Bereichen sogar ohne besondere Erfahrungen und Berufsausbildung. Wenn du weißt, worauf es dir bei einem Saisonjob ankommt, kannst du gezielt nach einer passenden Tätigkeit suchen.

>> Du willst noch mehr Infos über Saisonjobs im Ausland? Plane deinen Sommerjob!

Hier weiterlesen:

>> Teil 1: Saisonjobs im Ausland | Jobmöglichkeiten & Bewerbung

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