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Mietunterkünfte

Eigene Wohnung versus WG-Zimmer

Kostenfaktor: Variiert sehr stark, WG’s relativ günstig, eigene Mietwohnung eher unerschwinglich

Zeitfaktor: Eher langfristig (z.B. bei vorhandenem Arbeitsplatz), Wohnungssuche kann unter Umständen Wochen dauern. Vereinzelnd auch mittelfristig, ab circa fünf bis sechs Wochen, möglich

Räumlicher Faktor: Fast nur in größeren Städten möglich, dort aber hohe Dichte

Persönlicher Faktor: Dach über dem Kopf, Privatsphäre je nach WG, eigenes oder geteiltes Zimmer, von sehr dreckig bis sehr sauber (je nach Mitbewohnern), eigene Wohnung: Privatsphäre

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Formen der Mietunterkünfte

Bevor direkt ins Thema „Eigene Wohnung und WG-Zimmer“ eingestiegen wird, bedarf es zu Beginn einer allgemeinen Übersicht über die verschiedenen Formen der Mietunterkünfte für Backpacker. Es gibt folgende Kombinationsmöglichkeiten:

1. Klassische WG zur Untermiete: a) geteiltes Zimmer, b) eigenes Zimmer

2. Eigene Wohnung als Hauptmieter: a) alleine, b) in selbst gegründeter Wohngemeinschaft (auch Paare)

Wohngemeinschaften (Untermiete)

Wohngemeinschaften (WGs) sind mögliche Unterkünfte zur Untermiete. In Australien werden diese „shared accomodations“ genannt. WGs können sich sowohl in einer Wohnung („shared flat“), als auch in einem Haus („shared house“) befinden.

Es funktioniert wie bei uns: Du mietest ein (Schlaf-) Zimmer und die sog. „common areas“ – sprich: Küche, Bad und Wohnzimmer – teilst du mit deinen Mitbewohnern („flat mates“). In den meisten Fällen sind die Zimmer möbliert, was dir als Backpacker natürlich zu Gute kommt.

Einzel- oder gemeinsam genutztes Zimmer

WG ist nicht gleich WG. Du hast die Möglichkeit, ein Zimmer entweder allein zu mieten oder aber mit anderen Reisenden zu teilen („room mates“). Manchmal hast du vielleicht nicht unbedingt die Wahl, denn gerade in den teuren Großstädten kann ein eigenes Zimmer auch ziemlich teuer werden.

Stört dich kein geteiltes Zimmer, hältst du in den Anzeigen nach sog. „shared rooms“ Ausschau.

In diesen Zimmern findest du Einzel- oder Hochbetten vor. Für Paare gibt es auch Doppelbetten. Darauf solltest du also bei den Anzeigen ggf. achten.
Das Ganze mag nach Hostel klingen, ist es aber nicht. Welche markanten Unterschiede es gibt, liest du später zum Thema „Vorteile“.

Privat versus professionell

Hast du dich entschlossen, in einer WG leben zu wollen, wirst du auf unterschiedliche Organisationen stoßen. Es gibt nämlich zum einen die privat organisierten WGs, bei denen mindestens eine Person dort ihren festen Wohnsitz hat. Andererseits gibt es auch die professionell organisierten WGs. Hier wohnt meist keiner deiner Mitbewohner („flat mates“)  fest in der Wohnung oder dem Haus. Ein typisches Beispiel hierfür sind die sog. „backpacker flats“.

„Shared houses“ & „backpacker flats“

Diese Unterkünfte sind speziell für die Zielgruppe gedacht, zu der auch du gehörst; die Backpacker. Oder allgemein ausgedrückt, Personen, die aus diversen Gründen nur mittelfristig lang bleiben können. Hierzu zählen auch Studenten, Praktikanten und so weiter.

Es sind oftmals Häuser, die sich vor allem in Großstädten etabliert haben. Sie liegen meistens praktischerweise sehr nah am Zentrum, sind aber deswegen auch sehr beliebt; und leider auch sehr rar. „Backpacker flats“ sind nicht nur sehr beliebt, weil hier Backpacker aus aller Welt zusammen wohnen, sondern auch, weil man eben nur mittelfristig mieten muss. Das bedeutet in diesem Falle fünf bis sechs Wochen aufwärts. Hinzu kommt,  dass es immer mehr Backpacker gibt, so dass die Nachfrage stetig steigt. Daher ist es leider nicht immer einfach, die Suche erfolgreich abzuschließen.

Sandys Geheimtipp für kostengünstige Unterkünfte in Australien:

Die eigene Wohnung (Hauptmiete)

Du kannst aber auch auf Basis deines eigenen Mietvertrags – in Australien auch „lease“ genannt – Hauptmieter eines Wohnobjektes sein. Dies könnte bei sehr langer geplanter Aufenthaltsdauer eine Überlegung wert sein. Je nach Wohnung kannst du diese für dich alleine beziehen oder du gründest deine eigene Wohngemeinschaft. Viele gemeinsam reisende Paare oder Freunde wählen diesen Weg. Generell schwinden jedoch leider die Angebote eigener Mietobjekte für fluktuierende Interessenten wie Backpacker oder Studenten beispielsweise. Dieser Trend zeichnet sich schon seit einigen Jahren ab. Dies liegt u.a. an der weiterhin steigenden Nachfrage und gleichzeitigen Unattraktivität der Backpacker als potenzielle Mieter.

Mieten -  für wen und ab wann?

Bei den in diesem Kapitel beschriebenen Unterkünfte handelt es sich hauptsächlich um langfristige Unterkünfte (zeitlicher Faktor). Eine Wohnung oder ein Zimmer anzumieten, steht in der Regel nur zur Debatte, wenn ein längerer Aufenthalt an einem bestimmten Ort geplant ist. Meistens ist dies der Fall, wenn Work and Traveller einen Sprachkurs absolvieren wollen oder aber eine Arbeit gefunden haben. Dabei sollte es sich nicht um mehrere einmalige Jobs wie auf einem Event beispielsweise drehen, sondern um  im Verhältnis sichere und langfristige Jobaussichten. Das Wort „langfristig“ hat dabei für dich als Work and Traveller eine Spannbreite von einem bis zu sechs Monat/en. Doch sechs Monate müssen nicht gleichzeitig den maximalen Mietzeitraum darstellen, sofern du direkt im Anschluss einen weiteren Job heran hängst oder aber aus Freizeitgründen noch länger vor Ort bleiben und die Vorteile eines festen Wohnsitzes ausnutzen möchtest. Generell gilt schon einmal: Je länger du bleibst, desto eher wirst du auch fündig.

Vorteile - Wohnung versus Hostel

Am besten lassen sich die Vorteile einer eigenen Wohnung bzw. einer WG hervorheben, in dem sie Hostels gegenübergestellt werden.

Privatsphäre

In allen Fällen kannst du sowohl zentral, als auch dezentral wohnen. Doch was die Wohnung von einem Hostel unterscheidet, ist zum Beispiel der Fakt, dass du nicht ein spartanisch eingerichtetes Zimmer mit sieben weiteren Reisegesellen teilen müsst, sondern mehr Privatsphäre genießt (persönlicher Faktor). Dies betrifft natürlich vor allem die eigene Wohnung. Solltest du dein WG-Zimmer noch mit anderen Reisenden teilen (müssen), trifft dieser Punkt zwar nicht mehr hundertprozentig zu, doch in der Regel teilst du dein WG-Zimmer mit nur ein bis zwei weiteren Personen. In Hostels können dies weit mehr sein; in der Regel hast du an die sieben Zimmergenossen.  

Soziale Integration

Hinzu kommt der Punkt der Fluktuation: In deiner eigenen Wohnung bestimmst du selbst die Fluktuation deiner Mitbewohner. In einer WG ist diese relativ gering. Dort kreuzen nicht jede Nacht neue Menschen in deinem Zimmer auf und verschwinden alsbald.

Dadurch, dass deine Mitbewohner länger da bleiben, kannst du dich an sie gewöhnen und gar Freundschaften schließen. Du genießt also den großen Vorteil der Integration in ein soziales Umfeld. Natürlich kann auch das Gegenteil eintreffen, das liegt aber auch nicht zuletzt an deiner Toleranz und ob du die Intergration überhaupt möchtest. In deiner eigene Wohnung kannst du dich beispielsweise auch stark isolieren, sofern dies dein Wunsch ist. 

Mit einem sozialen Umfeld geht aber – sofern es nicht nur Deutsche sind –auch die Verbesserung deiner Sprachkenntnisse und des Einblicks in den australischen Alltag einher. Dieser Umstand macht die WG um einiges heimischer als ein Hostel.

Die Ausstattung

Auch die Ausstattung eines Zimmers in einer „shared accomodation“ ist oftmals viel wohnlicher. Manche Zimmer sind komplett möbliert. Du findest also nicht nur ein Bett und einen einfachen Tisch vor, denn diese Unterkünfte sind dafür gedacht, länger zu bleiben. Auch einzelne Wohnungen kannst du komplett möbliert mieten. So hast du auch im fernen Australien vielleicht mit der Zeit ein Gefühl von „zu Hause“ (persönlicher Faktor).

Wichtiger Hinweis an dieser Stelle: In Australien wird ein wenig empfindlicher auf die Wohnungspflege reagiert. So ist es ungern gesehen, wenn Mieter Löcher in die Wand bohren. Solltest du also ein Regal oder ein großes Bild an die Wand anbringen wollen, ist es in jedem Falle ratsam, dies vorab mit deinem Vermieter zu klären!

Nachteile

So wie alles im Leben hat auch das Mieten zwei Seiten. Nachdem du nun die Vorteile kennst, kannst du dich  im Folgenden mit den Nachteilen auseinander setzen.

Hohe Nachfrage

Großstädte sind beliebt; auch in Australien. Das wirst du feststellen, wenn neben dir noch zig andere Interessenten bei einer Besichtigung sein werden.
Daher empfehlen wir dir, schon von Deutschland aus den Markt zu beobachten. Am Ende des Kapitels findest du jede Menge Links, über die du dich auf die Suche nach einem Zimmer oder einer Wohnung machen kannst. Sich für eine Wohnung oder ein Zimmer zu bewerben, geht leider trotzdem erst vor Ort.

Kaum Spontaneität

Generell sollte  klar sein, dass das Wohnen in WGs oder in der eigenen Wohnung so nicht spontan wie das Einchecken in ein Hostel beispielsweise ablaufen kann. Dies betrifft ganz besonders letztgenanntes. Dazu würdest du zumindest gutes Vitamin B, sprich Kontakte, oder aber unwahrscheinliches Glück benötigen. In beliebten Gegenden (fast die ganze Ostküste oder Großstädte) wirst du dich – wie eben aufgrund der hohen Nachfrage beschrieben – auf lange Wartezeiten einstellen müssen. Manchmal berichten Backpacker von wochenlanger, selten sogar von monatelanger Suche. Im schlimmsten Falle verkürzt dieser Umstand deinen Mietzeitraum, was bei der Bewerbung einen Nachteil darstellen könnte.

Keine Flexibilität

Ein „festes“ zu Hause macht– wie du es vielleicht auch von zu Hause kennst – gleichzeitig unflexibel. Vor allem, wenn du selber einen Mietvertrag abgeschlossen hast. Es gibt – genauso wie bei uns auch – Kündigungsfristen, an die du dich halten musst, so dass deine spontane Weiterreise ggf. gar nicht spontan sein kann.

Backpacker sind unattraktive Mieter

Neben der hohen Nachfrage, der du dich stellen musst, bist du als Backpacker natürlich auch kein attraktiver Mieter. Manchmal bieten sich in deinem Falle vor allem Zwischenmieten an, wenn der ansässige (Mit-) Bewohner selber auf Reise geht zum Beispiel. Doch in der Regel haben die Australier nur halbwegs Lust auf unzuverlässige, fremde Backpacker mit ungesichertem Einkommen und kurzer Verweildauer. Davon ausgenommen sind natürlich die bereits beschriebenen „backpacker flats“, die zwar für dich praktischer, aber leider ebenso schwierig zu bekommen sind.

Gebundenes Kapital und große formale Hürden

Daneben gibt es auch in Australien Kautionen („deposit“ oder auch „bond“), die dein Budget zumindest für den Mietzeitraum kürzen. Im Teil über die „Formalitäten“ erfährst du zudem, dass du manchmal in Vorausleistung treten musst. Auch dieses Kapital ist dann für den Mietzeitraum erst einmal nicht mehr zugänglich. Letztlich sei noch darauf hingewiesen, dass du – sofern du selber Hauptmieter sein möchtest –  jede Menge formale Hürden zu überwinden hast. Mehr dazu findest du ebenfalls in dem folgenden Bereich „Formalitäten“.

Formalitäten - Vor der Suche

Bevor du konkret nach Wohnungs- oder Zimmer-Angeboten stöbern und Besichtigungsanfragen stellen kannst, musst du erst die nötigen Grundvoraussetzungen erfüllen.

Ohne Job keine Wohnung

Um dich für eine Wohnung oder ein WG-Zimmer zu bewerben, musst du in den meisten Fällen (bei einer eigenen Wohnung immer!) einen Arbeitsvertrag oder zumindest Gehaltsnachweise vorlegen können. Solltest du noch keinen Job gefunden haben, raten wir dir ab, schon zu suchen, da dir dadurch eventuell schöne Wohnungen entgehen könnten. Schon bei den Besichtigungen wollen die Immobilienmarkler zum Teil diese Unterlagen sehen. Ein Job ist also eine der Grundvoraussetzungen um dich auf Wohnungs- oder WG-Suche zu machen.

Vorvermieterbescheinigung

Darüber hinaus – und das ist im Prinzip die größte Hürde für Backpacker– wollen viele Markler sog. „records“ von dir haben. Diese records entsprechen unseren Vorvermieterbescheinigungen. Es sind Schreiben alter Vermieter, die deinem potenziellen Vermieter bescheinigen, dass du immer pünktlich gezahlt und deinen Pflichten als Mieter nachgekommen bist. Fraglich ist, ob ein Backpacker einen solchen record vorlegen kann, vor allem, wenn er das erste Mal Down Under mietet. Für ein WG-Zimmer musst du diese Bescheinigung nicht zwangsläufig vorlegen.

Formalitäten - Während der Suche

Was gilt es zu beachten, wenn du alle nötigen Unterlagen beisammen hast und dich nun konkret auf die Suche begeben möchtest?

Angaben über die Wohnung / das Zimmer

Angebote findest du über Schwarze Bretter in Hostels oder über diverse Internet-Plattformen, von denen wir dir am Ende ein paar ausgewählte auflisten.
Bei der Suche musst du Folgendes beachten: Die Größe der Immobilie wird meistens nicht wie bei uns in Quadratmetern, sondern in Zimmern angegeben. Und auch hierbei gibt es eine Besonderheit: Es werden nur Schlafzimmer gezählt, nicht aber das Wohnzimmer, das in jeder australischen Bleibe vorhanden ist. Entdeckst du also eine Anzeige für eine zwei-Zimmer Wohnung, bedeutet das, dass dort drei Zimmer vorhanden sind.

Handelt es sich bei der Preisangabe in der Anzeige um eine Miete ohne Nebenkosten, so wird „plus bills“ ausgeschrieben. Sind die Nebenkosten bereits enthalten, so heißt es, „bills included“.

Die Besichtigung

Hast du es zu einer Wohnungsbesichtigung geschafft, musst du vor Ort einen Bewerbungsbogen ausfüllen und die deine Unterlagen mitbringen. Erfahrungen zu Folge solltest du dich im Durchschnitt auf 18 weitere Interessenten bei einer Besichtigung einstellen.

Vermittlung

Wohnungen und Häuser werden in Australien äußerst selten über die Eigentümer oder Vermieter selbst angeboten. Es werden Immobilienmarkler zwischengeschaltet. Die gute Nachricht: Die Marklergebühren übernehmen – anders als oftmals in Deutschland – die Eigentümer, bzw. der Vermieter, nicht aber der Mieter. Ob es einen Mietvertrag für dich gibt, kann pauschal nicht gesagt werden. Ist ein Markler am Werk, gibt es im Normalfall einen Vertrag. Haben deine Mitbewohner aber selbst eine Anzeige geschaltet, wird oft darauf verzichtet.

Mietzeitraum

Manchmal ist ein minimaler Zeitraum, in dem du eine Wohnung oder ein Zimmer mietest, vorgeschrieben. Dieser Zeitraum ist unterschiedlich lang, doch in beiden Fällen beträgt dieser eigentlich zwei Monate. Nicht selten werden aber auch sechs bis zwölf Monate Mietzeitraum erwartet. Das Problematische dabei: Sechs Monate entsprechen gleichzeitig auch dem Zeitraum, den du als Work and Traveller höchstens bei einem Arbeitgeber bleiben darfst. Daher solltest du dich einerseits grundsätzlich fragen, ob du überhaupt für so eine lange Zeit an einem Ort bleiben möchtest und andererseits kannst.

Das kosten Mietunterkünfte in Australien

Allgemeines

In Australien gibt es – genauso wie bei uns – eine Mietkaution. Diese beträgt in der Regel allerdings nur eine Monats-Kaltmiete („four week deposit/bond“). Während diese Angabe für Hauptmieter festgelegt ist, ist die Höhe der Kaution für WG-Suchende indes verhandelbar.

Der Mietpreis wird immer als Wochenpreis angegeben, du zahlst jedoch trotzdem manchmal nur alle zwei bis vier Wochen. Die Handhabung ist sehr unterschiedlich.

Hauptmiete – ein Beispiel

Mietest du deine eigene Wohnung, kann es richtig teuer werden. Wie bereits beschrieben ist eine eigene Wohnung nicht unbedingt erschwinglich. Ein Beispiel einer Wohnung aus Nord-Sydney mit 15 Minuten Bus- oder Bahnfahrt ins Zentrum: Es gibt ein Wohn- und ein Schlafzimmer. Im Wohnzimmer befindet sich gleichzeitig eine offene Küchenzeile und es gibt ein sehr kleines Badezimmer. Die Kaltmiete beträgt zwischen 300 und 500 australische Dollar pro Woche. Die Nebenkosten belaufen sich beispielsweise bei Wasser auf 120 Dollar pro Monat und bei Gas auf 100 Dollar alle drei Monate.

Je nach Beliebtheit der Lage deiner Wohnung kann es auch vorkommen, dass du bei Vertragsabschluss in Vorausleistung treten musst. Damit gewährleistest du die Einhaltung der vorgeschriebenen Mindestmietdauer. Diese beträgt in der Regel sechs Monate, die du dann im Voraus zahlen musst. Allerdings: Auch wenn die Mindestmietdauer zwölf Monate beträgt, musst du trotzdem nur sechs Monate im Voraus überweisen.

Hinzu kommt die übliche Kaution, die eine Monats-Kaltmiete beträgt. In Zahlen und diesem Beispiel wären das insgesamt (bei 300 Dollar monatlich) 7.200,- AUD Vorausleistung plus 1.200,- AUD Kaution gleich 8.400,- AUD. Diesen Betrag musst du also schon zu Mietbeginn „übrig“ haben. Das ist eine ganze Stange Geld, die Backpacker vielleicht nicht zwingend aufbringen können. Dieser Umstand sieht natürlich ganz anders aus, wenn du deine Wohnung mit deinem Partner oder einem Mitreisenden teilst und auch wenn dies ein drastisches Beispiel ist, so ist es in Australien kein realitätsfernes.

Untermiete – ein Beispiel

Solltest du eine WG zur Untermiete aufsuchen, erleichtert und vergünstigt sich einiges für dich. Der Mietpreis pro Woche beläuft sich für ein kleines Zimmer auf circa 100 bis 140 AUD, was in etwa dem Preis für ein Hostel in dem Zeitraum entspricht. Tendenziell sind Zimmer in einer Wohngemeinschaft aber günstiger als Hostels. Vor allem, je weiter du vom Stadtkern entfernt suchst. Im Speckgürtel kannst du dann schon günstig mit circa 80 AUD pro Woche leben. Und in diesem Preis sind alle Nebenkosten meistens bereits enthalten.

Dadurch verringert sich logischerweise auch die Höhe der Kaution. Weiterhin vorteilhaft ist der Umstand, dass du die Kaution auch meistens verhandelt kannst. Sie ist also nicht zwangsläufig an die Kaltmiete gekoppelt.

Manchmal kann es auch in „shared accomodations“ passieren, dass du in Vorausleistung treten musst, da es hier und da auch Backpacker gab, die die Miete nicht allzu ernst nahmen. Damit wollen deine künftigen Vermieter absichern, dass sie nicht plötzlich vor einem leeren, unbezahlten Zimmer stehen, da es manchmal keine Verträge gibt.

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