Work and Travel als Sprachreise 10 Gründe warum Work & Travel die bessere Sprachreise ist

| 18. 08. 2017 | 0 Kommentare

Work and Travel ist aus mindestens 10 Gründen die bessere Sprachreise.

Eine Work & Travel-Reise ist ideal, um eine Fremdsprache zu vertiefen oder auch eine Sprache komplett neu zu erlernen. Für viele junge Reiselustige ist das einer der Hauptgründe für einen Work & Travel-Trip. Um die Landessprache wirklich gut zu erlernen, muss man allerdings auch viel Eigeninitiative mitbringen. Vor Ort trifft man meist auch viele Landsleute, mit denen man sich in der Muttersprache unterhalten kann. Wer sich allerdings unter die Einheimischen mischt und motiviert ist, der lernt beim Work & Travel mitunter sehr viel mehr als bei jeder Sprachreise. Es gibt mindestens 10 Gründe, warum Work & Travel die bessere Sprachreise ist.

1Es ist kostenlos

Sprachkurse sind in typischen Work & Travel-Destinationen wie Australien, Neuseeland und Nordamerika sehr teuer. Für einen Vollzeitsprachkurs von etwa 25 Wochenstunden zahlt man beispielsweise in Australien locker zwischen 300 und 400 australische Dollar pro Woche. Dazu kommen die Kosten für Unterkunft und Verpflegung, die meist über die Sprachschule vermittelt werden. Beim Work & Travel organisierst du dir das alles selbst, was in der Regel sehr viel günstiger ist. Den Kurs sparst du dir komplett, da du die Sprache zum Beispiel beim Arbeiten auf natürliche Weise lernst bzw. dein Sprachniveau verbesserst. Ein Sprachkurs ist meist nur dann sinnvoll, wenn du wirklich bei null anfängst.

2Du hast mehr Kontakt zu Einheimischen

Eines wirst du in einem Sprachkurs mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht treffen: Einheimische. Außer deinem Lehrer vielleicht, aber den siehst du auch nur im Unterricht. Von den Leuten, die du im Kurs triffst, kannst du meist wenig lernen, da sie die Landessprache genauso wenig beherrschen wie du – oder noch weniger. Im schlimmsten Fall triffst du Leute, die deine Muttersprache sprechen. Dann unterhältst du dich in deiner Freizeit oder auch während des Unterrichts auf Deutsch und wendest das Erlernte nicht an. Als Work & Traveller kannst du dich dagegen direkt unter die Einheimischen mischen: Du kannst dir einen Job suchen oder ein Zimmer in einer einheimischen WG oder Gastfamilie. Auch wenn es am Anfang hart ist, lernst du auf diese Weise mehr als bei jedem Sprachkurs. Die Möglichkeiten, sich beim Work & Travel unter Einheimische zu mischen, sind grenzenlos, wenn du es wirklich willst.

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3Du lernst die Sprache auf natürlichem Weg

Als Work & Traveller schnappst du die Sprache auf ganz natürlichem Weg auf: Auf der Straße, beim Einkaufen, beim Party machen, bei der Arbeit oder am Strand. Am Anfang wirst du vielleicht nur die Hälfte verstehen, weil du dich erst noch an den neuen Akzent gewöhnen musst. Aber du wirst staunen, wie schnell sich das verbessert, wenn du dich im „echten“ Leben auf die Sprache einlässt. In einem Sprachkurs befindest du dich in einer künstlichen Situation. Das echte Leben wird hier nur simuliert. Dein Sprachlehrer gibt sich vielleicht Mühe, besonders langsam, deutlich und mit einfachen Vokabeln zu sprechen. Draußen werden aber nicht alle Menschen die gleiche Rücksicht nehmen. In einem Kurs ist alles sehr schematisch und man wird mitunter eher schlecht auf Situationen aus dem echten Leben vorbereitet. Draußen kommt es nicht auf eine superkorrekte Grammatik an, sondern auch darauf, wie gut du improvisieren kannst und in der Lage bist, Zusammenhänge zu verstehen, ohne jedes einzelne Wort zu kennen.

4Du bist viel länger vor Ort

Eine Work & Travel-Reise dauert im Schnitt ein Jahr, ein Sprachkurs etwa einen Monat. Natürlich lernt man in einem Jahr viel mehr, man trifft viele verschiedene Menschen und ist ganz unterschiedlichen Lebenslagen ausgesetzt. Selbstverständlich kann man auch einen Sprachkurs machen, der länger als einen Monat dauert, nur kann sich das vor allem in Ländern wie Australien oder den USA kaum jemand leisten. Wer nur einen Sprachkurs macht, kann sich auch nicht so lange im Land aufhalten wie ein Working Holiday Maker, da es dafür keine einjährigen Visa gibt. Auch im Rahmen des Working Holiday-Programms kannst du nur maximal vier Monate an einem Sprachkurs teilnehmen. Eine Kombination aus Sprachkurs und Work & Travel ist natürlich möglich und in einigen Fällen sehr sinnvoll.

5Du erhältst Einblick in ganz unterschiedliche Bereiche

Beim Work & Travel wirst du mit ganz verschiedenen Lebenslagen im Gastland konfrontiert. Mal führst du ein alltägliches Leben in der Stadt oder auf dem Land, gehst arbeiten und hast einen geregelten Tagesablauf. Dann reist du vielleicht wochenlang durchs Land und kurz darauf lebst du bei einer australischen Familie im Outback. Beim Work & Travel musst du dich in ganz unterschiedlichen Lebenslagen bewähren. So vielfältig wie deine Lebenslagen ist dabei auch das Vokabular, das du erlernst. Jeder Job bringt eine bestimmte Sprache mit sich, die du jedes Mal neu aneignen musst. Beim Reisen kommunizierst du anders als im alltäglichen Leben in einer Großstadt. Diese Vielfalt spiegelt sich nach einem Work & Travel-Jahr auch in deinem Ausdrucksvermögen und Wortschatz wider.

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6Du triffst Leute aus der ganzen Welt

Beim Work & Travel triffst du nicht nur jede Menge Einheimische, sondern auch Leute aus der ganzen Welt. In Australien kommt beispielsweise der größte Teil der Backpacker aus Großbritannien. Aber auch Nordamerikaner, einige asiatische Nationalitäten und viele Europäer sind in allen Teilen der Welt anzutreffen. Auch mit ihnen wirst du auf Englisch kommunizieren. So lernst du nicht nur den landestypischen Dialekt, sondern kommst mit vielen verschiedenen Spielarten des Englischen in Kontakt und lernst vielfältige Vokabeln und Ausdrücke kennen. Wenn du in einem nicht-englischsprachigem Work & Travel-Land unterwegs bist, solltest du versuchen, auch mit den anderen Backpackern in der Landessprache zu kommunizieren. Das kann manchmal etwas umständlich sein, aber letztendlich hat jeder ein Interesse daran, so viel wie möglich von der Landessprache mitzunehmen.

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7_kleinDu hast Kontakt zu ganz unterschiedlichen Einheimischen

Work & Travel bringt dich in der Regel an ganz unterschiedliche Orte. Du lebst nicht nur in einer Stadt, verbringst nicht die ganze Zeit am Strand oder in einem kleinen Dorf im Nirgendwo. Im Idealfall ist es ein Mix aus all diesen Abenteuern. Den einen Monat machst du das, im nächsten wieder was ganz anderes. Dadurch kommst du zum einen mit ganz verschiedenen Einheimischen zusammen, die vielfältige Dialekte und Wortschätze haben. Die Business-Leute, mit denen du vielleicht in einer Großstadt zusammenarbeitest, reden ganz anders als die Familie im Outback oder in der amerikanischen Pampa. Außerdem gibt es in einigen Ländern starke regionale Unterschiede in der Sprache. Als Work & Traveller kommst du viel rum und lernst daher alles kennen. Du schnappst nicht nur einen regionalen Dialekt auf, sondern erlebst die volle regionale und gesellschaftliche Vielfalt eines Landes.

8_kleinDas Niveau in den Sprachkursen ist eher niedrig

Gerade bei Englischkursen empfinden Europäer das Niveau oft als sehr niedrig. Das liegt daran, dass die Sprachschulen meist Teilnehmer aus aller Welt zusammenwürfeln. Gerade in Ländern wie Australien, aber auch Neuseeland und Kanada, gibt es viele Teilnehmer aus asiatischen oder arabischen Ländern. So viel Multikulturalität ist einerseits natürlich spannend, anderseits kommen diese Menschen aber oft auch mit ganz anderen Sprachkenntnissen ins Gastland. Die Vorkenntnisse zwischen Europäern und Menschen aus anderen Teilen der Welt unterscheiden sich mitunter stark. Ein Sprachkurs muss sich aber immer an den schwächsten Gliedern orientieren. Obwohl es in den meisten Schulen unterschiedliche Niveaustufen gibt, empfinden europäische Teilnehmer das Unterrichtsniveau daher häufig als zu niedrig und die Lernkurve verläuft nicht gerade steil.

9_kleinEigenständiges Lernen macht mehr Spaß

Nicht zuletzt macht es natürlich auch viel mehr Spaß, die Landessprache in authentischen Situationen im Alltag zu trainieren oder zu erlernen, als nach einem vorgegebenen Schema in der Sprachschule. Mal ehrlich: Haben wir nicht alle lange genug die Schulbank gedrückt? Und wie viel ist von dem Unterrichtsstoff eigentlich hängen geblieben? Natürliches Lernen im Alltag macht mehr Spaß und es bringt meist auch mehr, da man regelmäßig in die gleichen Situationen kommt und das Erlernte trainiert. Wer es wirklich ernst mit dem Sprachenlernen meint, der sucht den Kontakt zu Einheimischen und erfährt auf diese Weise auch noch unheimlich viel über die Kultur und die Menschen im Gastland. Irgendwie spannender als Vokabeln und Grammatik zu pauken, oder?

10_kleinDu musst dein ganzes Leben selbst organisieren

Beim Work & Travel lernst du besonders viel von einer Sprache, weil du es einfach musst. Du hast gar keine andere Wahl, schließlich willst du einen Job finden, ein Bankkonto eröffnen, eine Steuernummer beantragen, eine Unterkunft organisieren und so vieles mehr. Wenn das Lernen überlebenswichtig ist, steigt die Motivation und du lernst umso schneller dazu. Bei einer Sprachreise ist dagegen meist schon alles für dich organisiert: Die Schule, die Unterkunft, die Verpflegung. Das mag bequem sein, es bringt dich aber sprachlich nicht weiter.

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Kategorie: Reise, Tipps & Tricks, Work & Travel, Working Holidays

Malte

Über den Autor ()

Nach dem Abitur ging es für Malte zu einem einjährigen Work and Travel – Aufenthalt nach Australien. Mit dem eigenen Auto erkundete er dabei den gesamten Kontinent und arbeitete auf vielen verschiedenen Farmen. Im Anschluss studierte er in Bielefeld Wirtschaftswissenschaften mit Schwerpunkt Marketing und suchte dann eine Anstellung im Tourismus-Sektor. Nachdem er bereits im Bereich nachhaltiges Tourismusmanagemant an der Elbe tätig war, ist Malte seit 2015 bei der INITIATIVE auslandszeit im Bereich Online-Marketing tätig. Seine gemachten Erfahrungen in Australien und bei einem dreimonatigen Aufenthalt in Neuseeland kommen ihm dabei sehr zu Gute. So setzt er sich mit großer Motivation und Freude mit verschiedensten Auslandzeiten und -zielen auseinander. Seine nächsten Fernreiseziele befinden sich in Botswana, Bali und Alaska.

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