„Kanada hat mir gezeigt, wer ich bin“ Ein Interview mit Vanessa über ihre Work and Travel Erlebnisse in Kanada

| 20. 04. 2018 | 0 Kommentare

Im Juli brach Vanessa für ein Jahr Work and Travel nach Kanada auf. Warum aus 12 schlussendlich 16 Monate wurden und welche Erfahrungen sie in dieser Zeit sammeln konnte, erfahrt Ihr in unserem Abschlussinterview.

Vanessas Erlebnisse bei ihrem Work and Travel in Kanada

Erfahrungen aus Kanada

w&t/magazin: Bereust du es, deinen Aufenthalt in Kanada verlängert zu haben?

Vanessa: Diese Frage kann ich mit einem ganz klaren Nein beantworten. Dadurch, dass ich meinen Aufenthalt um weitere vier Monate verlängert habe, konnte ich mit meinem Van und einer Freundin, die extra aus Deutschland kam, durch die Rocky Mountains sowie auch die Insel im Westen bereisen. Wir haben unfassbar schöne Landschaften gesehen und unendlich viele Erfahrungen machen dürfen.

Auch wenn ich schon einiges auf meiner Reise gesehen und viele Orte besucht habe, würde ich behaupten, dass ich noch nicht einmal ansatzweise alles von Kanada gesehen habe. Jede weitere Minute, die ich in Kanada verbracht habe, hat mein Leben bereichert.

Natürlich habe ich nach einer so langen Zeit meine Familie und Freunde in Deutschland vermisst. Daher war es gut, wieder zurück nach Deutschland zu kommen. Auch wenn ich Kanada schon so ins Herz geschlossen habe, dass ich gar nicht mehr weg wollte.

w&t/magazin: Haben sich die Erwartungen, die du an dein Auslandsjahr hattest, wie z.B. atemberaubende Landschaften zu sehen oder tolle Leute kennenzulernen, alle erfüllt?

Vanessa: Natürlich macht man sich vor einer so langen Reise schon Gedanken, was einen so alles erwarten könnte. Zu Beginn meines Abenteuers in Kanada habe ich viele Orte im Sinn gehabt, die ich auf keinen Fall verpassen wollte.

Nach einer Weile auf dem Weg ist man jedoch viel entspannter und plant eher wenig. Zudem hat man weniger Erwartungen. Was einem eigentlich nur zu Gute kommt. Denn dann wird man tagtäglich von unerwarteten Situationen überrascht und ist verblüfft darüber, wie einfach alles in Kanada ist.

Die Erwartungen, die ich zu Beginn meiner Reise gestellt habe, haben sich mehr als 100% erfüllt. Ich habe atemberaubende Landschaften gesehen, habe mich bis ans Limit gebracht, indem ich 35 km wandern war mit einem 20kg Backpack, auf eine Bergspitze, die 2000 m hoch lag.

Vanessas Wanderung im Garibaldi Provincial Park

Eine Reise zu sich selbst

w&t/magazin: Was denkst du inwiefern dich die Zeit in Kanada verändert hat?

Vanessa: Man hört von Reisenden immer wieder „Es ist eine Reise zu mir selbst gewesen“. Den Satz konnte ich nie richtig verstehen. Jetzt kann ich es.

„Kanada hat mir gezeigt, wer ich bin und hat meinen Charakter gestärkt.“

Dafür danke ich nicht nur dem wunderschönen Land, sondern auch den interessanten Menschen, die ich auf meinem Weg kennengelernt habe und die mich auf eine positive Art beeinflusst haben. Auf einer Reise quer durch das zweitgrößte Land auf Erden, von Ost nach West, die man alleine antritt, muss man durch viele Situationen gehen.

Es ergeben sich zuvor nie da gewesene Herausforderungen, die es heißt auf eigene Faust zu überwinden. Nicht immer hat sich alles einfach ergeben. Oftmals musste ich zu mir selbst stehen und darauf hören, was für mich am besten war. Durch diese Erfahrungen wächst man und lernt sich und seine Meinungen besser kennen.

Ich bin viel gelassener geworden. Nur noch wenig kann mich, wie es heißt, „auf die Palme bringen“. Auch wenn ich viele anstrengende oder nervende Zeiten habe durchmachen müssen, kann ich diese nur als Lehre sehen, um dadurch ein besseres Selbst zu werden.

w&t/magazin: Welche Erfahrungen, die du in deiner Zeit als Work & Traveller machen durftest, kannst du auf jeden Fall mitnehmen für deine Zukunft?

Vanessa: Ich nehme besonders die Herausforderungen und die harten Zeiten in meine Zukunft mit, die mich stark geprägt haben und zu dem formten wer ich jetzt bin. Aber auch das Erlernen vom Snowboarden nehme ich mit in meine Zukunft und auch die Leidenschaft zu den Bergen. Nicht ohne Grund sitze ich nun in Österreichs bestem Skigebiet.

Ich nehme viele Erfahrungen mit, in denen ich auf mein Bauchgefühl hören musste und es sich herausstellte, dass genau diese Entscheidung die richtige war. Es ist schwer zu sagen, ob ich spezielle Momente oder auch Erfahrungen aus meiner Zeit in Kanada mitnehme. Sicher ist jedoch, dass es die beste Entscheidung war nach Kanada zu gehen und ich sogar noch etwas länger geblieben bin.

w&t/magazin: Nun ist dein Jahr in Kanada schon das zweite Mal, dass du als Work and Traveller ins Ausland gehst. Das erste Mal nach Neuseeland mit der Hilfe einer Organisation und jetzt warst du ohne Hilfe einer Organisation in Kanada. Würdest du zukünftigen Work and Travellern empfehlen mit oder ohne Hilfe einer Organisation zu reisen?

Vanessa: Es kommt ganz auf die Person an. Als ich das erste Mal Work and Travel in Neuseeland gemacht habe, hatte ich noch keine Ahnung, an was ich alles denken sollte und was mich erwartet, wenn ich aus dem Flugzeug steige.

Auch wenn ich damals mit meinem Bruder gereist bin, habe ich mich dennoch sicherer gefühlt eine Organisation zu beauftragen, die mir helfen konnte und die mir rund um die Uhr einen Ansprechpartner zur Verfügung gestellt hat. Mein Bruder hatte zu der Zeit auch noch nie in einem anderen Land gelebt und gearbeitet.

Nach meiner Ausbildung in einem kaufmännischen Beruf habe ich mich jedoch sicher genug gefühlt, alles alleine zu organisieren. Mir machte es sogar Spaß auf eigene Faust zu recherchieren und alleine ins Abenteuer zu starten.

„Eine Organisation kann den Reisenden leiten und ihm gerade zu Beginn eine enorme Last abnehmen.“

Viele deutsche Work and Traveller starten ihre Reise in einem sehr jungen Alter. Das bedeutet nicht, dass diese unreif wären oder nicht in der Lage seien, ihre Reise selbst zu organisieren. Vielleicht ist es jedoch gut, jemanden zur Sicherheit an der Seite zu haben. Wie gesagt, es kommt ganz auf die Person an und ob sich diese mit einer eigenständigen Planung sicher fühlt.

Ich habe beide Varianten ausprobiert und kann für mich sagen, dass ich alle zukünftigen Reisen ohne Organisation planen werde.

w&t/magazin: Was war dein schönstes Erlebnis in deiner Zeit in Kanada?

Vanessa: Zu einer meiner schönsten Erinnerungen zählt eine sehr anstrengende und kraftraubende Wanderung auf die Bergspitze bis hin zum Aussichtspunkt „Panorama Ridge“.

Vanessas Wanderung zum Aussichtspunkt Panorama Ridge in Kanada
35 km lang war die gesamte Wanderung. Mit einem Backpack voll mit Camping Ausrüstung und Essen für zwei Tage machten sich meine beste Freundin Claudia und ein weiterer Freund auf den Weg. Nach einem schier endlosen Zickzack Pfad und einer Steigerung von 1.600 Metern haben wir nach 5,5 Stunden endlich den See „Garibaldi Lake“ erreicht.

Nun ist mir bewusst, wie wichtig und essentiell gute Wanderschuhe sind. Mit etlichen Blasen an beiden Füßen sind wir in das eiskalte Wasser im August gesprungen. Nach einer kurzen Pause hat mich Claudia gepusht, auch den restlichen Weg auf die Spitze des Berges zu besteigen. „Ein Glück“, denke ich mir nun. Zu der Zeit der Wanderung fand ich die Idee jedoch gar nicht so toll und wünschte ihr, meine Blasen zu haben.

Rechtzeitig zum Sonnenuntergang und nach einer Wanderung von insgesamt 8 Stunden bergauf kamen wir an der Spitze an. Die Aussicht jedoch war jeden Schmerz wert und machte alles wett. Wir übernachteten auf der Spitze des Berges unter Millionen von Sternen.

Jede weitere Erfahrung, die ich auf dem Weg durch Kanada gemacht habe, ist einzigartig und wertvoll gewesen.

„Nun habe ich 1000 Geschichten, die mich an gute Zeiten erinnern.“

Natürlich gab es auch peinliche Situationen, die bewahre ich aber nur für meine allerbesten Freunde auf. 😉

Um mich an all die schönen Ereignisse zu erinnern verwende ich gerne Musik, die ich mit der Situation in Verbindung bringe, in der ich sie gehört habe. Bei jedem einzelnen Lied, das von meiner Playlist abgespielt wird, kann ich ein leichtes Grinsen nicht verbergen. Auch gerade jetzt höre ich die Songs, die mich zurück in die Zeit bringen und schwelge in Erinnerungen.

w&t/magazin: Welche Jobs, abgesehen von dem in der Rocky Mountain Chocolate Factory, hast du noch in deiner Zeit in Kanada ausgeübt?

Vanessa: Man dürfte sich wundern, aber ich habe tatsächlich nur dort gearbeitet. Ich muss jedoch sagen, dass dieser Job mir alles gegeben hat, wonach ich gesucht hatte. Ich war keine Sekunde gelangweilt oder genervt von der Arbeit.

Mein Boss Scottie hat es geschafft, eine gute Truppe zusammenzustellen. Das Arbeitsklima war mehr als gut über das ganze Jahr, in dem ich dort gearbeitet habe. Wir haben die besten Mitarbeiterfeiern gehabt und perfekte Tage gemeinsam auf den Pisten verbracht. Es war mehr ein Zusammenarbeiten von sehr guten Freunden, als ein angespanntes Arbeitsklima.

Auch wenn der Laden durchgehend über die Wintersaison mit Touristen und skibegeisterten Schokoladenliebhabern überfüllt war und man ständig etwas zu tun hatte, hat mir der Job extrem viel Spaß bereitet. Gerade weil man zu einer so hektischen Zeit an einem Strang zieht, waren meine Kollegen zugleich meine besten Freunde in Whistler.

Wie ich zu Beginn meiner Reise nur von meinem Ersparten leben konnte, ganze 5 Monate? Ich habe per Zufall gute Menschen kennengelernt, die mich kostenfrei bei sich haben wohnen lassen. Danke Jenny und Shawn für die gute Unterkunft und danke auch allen weiteren Freunden in Toronto, die sich liebevoll um mich gekümmert haben.

w&t/magazin: Wie viel Geld hast du während deines Aufenthaltes ausgegeben?

Vanessa: Ich habe nicht all mein Erspartes in Kanada ausgegeben. Hatte also, als ich wieder nach Deutschland kam, etwas „auf der hohen Kante“. Ich würde jedoch schon mit einer Summe von circa 6.000€ rechnen, inklusive Flügen.

Davon habe ich ganz Kanada bereist, war zwei Mal in New York. Habe mir ein eigenes Auto zugelegt und bin damit durch die Rocky Mountains gereist. Ich habe zur Genüge Restaurants besucht und habe jeden möglichen Spaß mitgemacht. Und besaß sogar einen Skipass für eine gesamte Saison.

Meine laufenden Kosten, wie Miete und Verpflegung, habe ich durch meinen Lohn zahlen können. Dadurch, dass die Lebenskosten in Kanada sehr hoch sind, konnte ich jedoch kein Geld ansparen.

Alleine reisen oder mit Freunden?

Vanessa machte allein ein Work and Travel in Kanada

w&t/magazin: Wie schon vorher erwähnt, ist das Jahr in Kanada nicht deine erste Work and Travel Erfahrung. Deine ersten Working Holidays hast du zusammen mit deinem Bruder erlebt. In Kanada bist du jetzt alleine gereist. Welche Erfahrung gefiel dir besser? Alleine reisen oder mit einem Familienmitglied oder Freund?

Vanessa: Alleine zu reisen ist nochmal eine ganz andere Herausforderung als mit meinem Bruder zu reisen. Es hat beides Vor- und Nachteile.

Für meine Reise nach Kanada ist es definitiv das Richtige gewesen, alleine zu reisen. Ich musste an mir arbeiten und wollte mich selber finden, ein Stück näherkommen. Wenn da jemand ist, der dich dein Leben lang kennt, ist es schwer, andere Seiten an sich selbst kennenzulernen, da das gewohnte Verhalten ganz automatisch abgerufen wird.

Mit meinem Bruder jedoch konnte ich Erinnerungen schaffen, über die wir heute noch beim Familienessen reden können. Und wir haben etwas erschaffen, das nur uns gehört, wir aber dennoch teilen können.

Gerne hätte ich in Kanada jemand Vertrautes an meiner Seite gehabt, um die Natur gemeinsam zu genießen und Geschichten erzählen zu können, um gemeinsam den Berg zu ersteigen oder gemeinsam am Lagerfeuer zu sitzen. Genau zur richtigen Zeit kam jedoch eine sehr gute Freundin, die ich noch aus Kindergartenzeiten kannte und die mit mir durch die Rocky Mountains reiste. Ein Erlebnis, das ich nicht missen möchte.

Ich bin gerne dazu bereit weitere Reisen mit Freunden anzutreten, jedoch bevorzuge ich längere Aufenthalte im Ausland alleine.

w&t/magazin: Was gefällt dir am besten an dem Land Kanada?

Vanessa: Ganz klar die Menschen. Gerade in Toronto wurde ich von so vielen Nationalitäten und Kulturen überrascht. In der Stadt werden 160 verschiedene Sprachen gesprochen. Jeder ist stolz Kanadier zu sein, behält jedoch seine eigene Kultur. Das hat mich beeindruckt. Es scheint wohl zu funktionieren, Tür an Tür ohne Hetzjagd miteinander zu leben und den Anderen so zu akzeptieren, wie er oder sie ist.

Auch die Freundlichkeit zwischen wildfremden Menschen hat mir gefallen. Selbst in der Großstadt grüßt man einander an der Kasse und fragt, wie der Tag gewesen ist.

Auch die atemberaubende Natur hat ein gutes Stück dazu beigetragen, mich in das Land zu verlieben und es mir sogar einfach gemacht, mir ein Leben in Kanada vorzustellen.

w&t/magazin: Hast du von dem Einzug Trumps ins Weiße Haus noch Auswirkungen in Kanada wahrnehmen können?

Vanessa: Der Wahlkampf wurde wie ein großes Event in jeder Bar und jedem Geschäft ausgestrahlt. Als Trump den Wahlkampf gewonnen hatte, gab es recht zeitnah Schlagzeilen, dass die Immigrationsseite Kanadas zusammengestürzt sei und für die nächsten Tage gar nichts mehr ging. Kanada, ein zu freundliches Nachbarland. Da wollten plötzlich alle aus den USA einwandern.

Viele meiner kanadischen Freunde machten sich Gedanken, was nun auch auf sie zukommen würde. Bislang wurden aber keine Änderungen wahrgenommen. Es hängt jedoch ein Schleier der Ungewissheit über den Köpfen des doch nahegelegenen Landes und seinen Einwohnern. Was wird wohl in Zukunft auf sie zukommen, fragen sie sich.

Tipps für Work and Traveller

w&t/magazin: Welche Tipps und Tricks kannst du zukünftigen Work and Travellern oder Backpackern geben?

Vanessa: Ehrlich zu sich selbst zu sein und auch mal auf sein Bauchgefühl zu hören. Das hat mir schon enorm auf meiner Reise geholfen und mich in unerwartete, schöne Situationen gebracht.

Macht man die Reise, weil man etwas von der Welt sehen will oder weil es in unserer Generation zum Trend gehört, für ein Jahr ins Ausland zu gehen? Dabei spielt es überhaupt keine Rolle in welches Land man reist. Oder aus welchem Grund man loszieht.

Der Punkt ist, dass jeder seinen ganz eigenen Nutzen daraus ziehen und sich entscheiden kann, ob er mit den Erfahrungen, die er sammelt, wachsen möchte und seinen Geist ein wenig öffnet oder nicht. Es liegt ganz an der Person, die in das Flugzeug steigt und ins Ungewisse fliegt.

Der erste und härteste Schritt ist damit getan, sich fest zu entschließen, loszuziehen. Alles Weitere wird sich schon ergeben. Man darf weder Hoffnung, noch Selbstbewusstsein verlieren.

w&t/magazin: Überlegst du nochmal zurück nach Kanada zu reisen oder sogar dauerhaft dort zu leben?

Vanessa: Definitiv wird es in Zukunft eine Reise nach Kanada geben. Alleine schon um meine kanadischen Freunde zu besuchen und diejenigen, die es einfach nicht übers Herz bringen konnten, dieses wundervolle Land zu verlassen. Auch möchte ich weitere Skigebiete besuchen und mit meinem Snowboard durch den frischen Schnee der Rocky Mountains cruisen.

Ein Leben in Kanada kann ich mir sehr gut vorstellen und ist definitiv eine Option für meine Zukunft. Die englische Sprache in meinen Alltag einzubauen ist schon immer ein Traum für mich gewesen. Auch interessiert mich das Großstadtleben.

Besonders Toronto hat es mir angetan und würde ein optimales Ziel für die ersten paar Jahre in Kanada sein. Was ich dort machen würde, weiß ich noch nicht. Aber da wird mir schon was einfallen.

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Vanessa Kolke

Über den Autor ()

Schon immer ist Vanessa mit ihrer Familie viel gereist. Als Kind einer Aussiedler-Familie sind Kultur und andere Länder sehr wichtig, denn Ihre Verwandten sind auf der ganzen Welt verteilt - in Russland, Deutschland, England und Kanada. Schnell hatte auch sie die sogenannte "Wanderlust". Während der Schulzeit reiste sie viel durch Europa. Unter anderem nahm Sie an einem Schüleraustausch mit schottischen Jungendlichen teil. Nach dem Abitur beschloss Sie gemeinsam mit Ihrem Bruder in das Land der Kiwis zu gehen - Neuseeland. Nach vier Monaten voller Abenteuer fing sie eine kaufmännische Ausbildung in Deutschland an. Doch nach absolvierter Prüfung zieht es sie jetzt wieder in die Ferne. Ab Juli 2016 bereist sie für ein Jahr Kanada, erst mal mit einem One-Way Ticket mit dem Ziel einen Start für eine lange Weltreise zu wagen. Seit kurzem arbeitet sie als freie Texterin und berichtet von Ihren Erfahrungen rund um die Welt.

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