Ninas Weltreise: Gepäck

| 21. 02. 2014 | 0 Kommentare
Für eine Weltreise kann die Wahl des Gepäckstücks entscheidend sein.

Für eine Weltreise kann die Wahl des Gepäckstücks entscheidend sein.

Tagtäglich streiche ich fein säuberlich ein großes rotes Kreuz in meinen Kalender; und die Tage fliegen nur so dahin. Mittlerweile ist es schon 2014 und ich kann mich noch genau an den Tag erinnern, als ich meinen Mut zusammengenommen und mit der Planung meiner Weltreise begonnen habe. Ich wusste, dass es schon immer in mir schlummerte: Der Wunsch die Welt zu entdecken und zu bereisen. Man glaubt immer einen „noch besseren Zeitpunkt“ erwischen zu können, noch mehr Geld zu sparen und noch besser vorbereitet zu sein. Allerdings zieht es einen irgendwann eben hinaus, früher oder später packt uns die Lust J Bei mir dauert es gar nicht mehr lange bis ich meinen Eltern und meinen Freunden hier zu Hause mal wieder „Auf Wiedersehen“ sagen muss und in einen Flugzeug steige, das mich in ein unbekanntes Land bringt.

Je näher der Tag der Abreise kommt, desto mehr detaillierte Gedanken macht man sich natürlich auch: „Was brauche ich eigentlich alles? Soll ich am besten die 1,5l-Vorratspackung meines Lieblingsshampoos einpacken? Trägt man bei Around-the-world eigentlich nur Gammelklamotten? Und wo soll das überhaupt alles rein?“ Fragen über Fragen…

Koffer oder Rucksack für die Weltreise?

Kommen wir erst einmal zum Reisegepäck selbst. Hier ist es euch natürlich freigestellt, ob ihr lieber mit Rucksack oder vielleicht sogar einem Koffer (oder einem Rucksacktrolley, einer Mischung aus Reisetasche und Rucksack) reist. Bei der Gepäckwahl solltet ihr euch allerdings an euren geplanten Aktivitäten und Reisezielen orientieren. So sinnvoll ein 100l Reisekoffer auch sein mag, den Machu Picchu damit besteigen wird wohl eher schwierig. Für eine Städtetour, bei der ihr sowieso keine großen Wanderungen mit Gepäck vorhabt, ist das allerdings eine ganz ordentliche Entscheidung. Ich muss zugeben, ich war noch nie ein wirklicher Rucksack-Fan. Allerdings habe ich mir von einigen Freunden den Rat geben lassen, dass es sich mit einem Tracking-Rucksack doch am einfachsten reisen lässt. Man hat die Hände frei, das Gewicht wird auf den kompletten Körper verteilt und teilweise hat man sogar auch sogenannte „Day-packs“ mit dabei, die man für Tagesaktivitäten nutzen kann. Also bin ich losgezogen, habe das Internet durchforstet und Angebote verglichen.

Mein Favorit: Der RucksackEine Weltreise mit Rucksack

Schlussendlich bin ich bei einem Rucksack gelandet, mit dem ich wirklich sehr zufrieden bin. Mit der Größe war ich mir anfangs noch sehr unsicher, da ich sonst auch zu den Reisenden gehöre, die lieber etwas mehr als zu wenige Sachen mitnehmen. Der nette Verkäufer meinte allerdings, dass er mir auf Grund meiner eigentlichen Körpergröße (die die 1,60 m Marke nur ganz haarscharf, wenn überhaupt, überschreitet) gar keinen größeren Rucksack empfehlen würde. Je nach dem was ihr auch auf eurer Reise plant lohnt es sich eben auf kleinere oder größere Modelle auszuweichen. Wer mit Zelt, Schlafsack und sonstigem Equipment reist, braucht natürlich mehr Platz als diejenigen von uns, die lediglich mit dem nötigsten die Welt erobern.

Einen weiteren Tipp, den ich euch vorab schon geben kann ist folgender: Falls ihr einen Treckingrucksack kauft, schaut danach, dass man ihn mit einem Reißverschluss auch seitlich öffnen kann. Ich war zwar noch nie so eine lange Zeit mit einem Rucksack unterwegs, was ich allerdings von Freunden erfahren habe ist wirklich nachvollziehbar. Es gibt nicht nervigeres als nach ein paar Wochen ständig den kompletten Inhalt des Rucksacks von oben herauszuziehen und wieder reinzustopfen, weil man die einzigen sauberen Klamotten viel zu weit unten verstaut hat. Bei der Lösung mit dem seitlichen Reißverschluss könnt ihr ganz leicht den Rucksack wie eine Reisetasche öffnen und habt somit ohne Probleme ein „chaosfreies“ Ausräumen und Suchen.

Beratung vom Fachmann

Bei der Wahl des Rucksackes würde ich euch wirklich empfehlen ein Fachgeschäft aufzusuchen. Die Mitarbeiter dort stellen den Rucksack dann genau auf eure Körpergröße ein und können euch entsprechend eurer Reise auch wunderbar beraten. Natürlich muss man für einen Markenrucksack aus dem Fachgeschäft auch etwas mehr Geld einrechnen als wenn man einen kleinen Rucksack beim Discounter im Angebot kauft. Die Tatsache, dass dieser dann aber vielleicht während der Reise kaputt geht oder der Last und den Klimabedingungen nicht standhält, stelle ich mir nicht wirklich prickelnd vor. Also investieren wir doch einfach etwas mehr Geld – schließlich geht es hier ja auch um unsere Zukunft 😉

Hat man dann also nach langem Suchen und Vergleichen sein perfektes Reisegepäck gefunden, kann es auch endlich ans Füllen gehen. Ich habe mir vorgenommen meinen Rucksack auf jeden Fall vorher schon einmal „Probe“ zu packen. Nicht, dass ich 2 Tage vor Abflug die Krise bekomme, weil ich mich nicht entscheiden kann was mit soll und was nicht. Und auch wenn ein Rucksack natürlich nur ein limitiertes Volumen hat, spielen wie bei einem normalen Urlaub auch die Gepäckbestimmungen der einzelnen Fluggesellschaften eine große Rolle. Gerade bei denen, die eine Reise mit verschiedenen Gesellschaften unternehmen heißt es: Informationen checken. Die Einen erlauben 20kg, die anderen mehr, die Einen 2 Gepäckstücke, die anderen nur 1.

Vorheriges von der Weltreise lesen:

>> Nina geht auf Weltreise

>> Ninas Vorbereitungen

>> Der Zeitplan und die Länderwahl

>> Die Finanzierung einer Weltreise

>> Das Around-the-World-Ticket

>> Reiserücktrittsversicherung für die Weltreise

>> Auslandsversicherung für die Weltreise

>> Impfungen für die Weltreise

>> Verschiedene Visa für die Weltreise

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Kategorie: Planung, Reise

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Über den Autor ()

Nicht nur privat, sondern auch aus schulischer Sicht, zog es Jane schon früh ins Ausland. Besondere Aufmerksamkeit schenkte sie dabei vor allem dem europäischen Norden und dem englischsprachigen Ausland. Nach dem Abitur verbrachte sie deshalb direkt ein ganzes Jahr als Au-Pair in einer Gastfamilie in New Canaan, CT (USA). Im Anschluss studierte sie Anglistik und Germanistik in Düsseldorf. Geplagt vom Fernweh und dem ständigen Wunsch nach Abwechslung begann sie im Sommer 2012 die spanische Sprache zu lernen, da sie mehrere Länder in Südamerika bereisen möchte. In den letzten Jahren hat sie mehrwöchige Reisen nach Vietnam & Australien unternommen. Die Mitarbeit bei der INITIATIVE auslandszeit ermöglicht ihr die tägliche Auseinandersetzung mit spannenden Auslandszeiten und den verschiedensten Erfahrungen von Reisenden oder denen, die es noch werden wollen. Neben der Reiselust gehören Reiten, Joggen, Skifahren, Kochen und Fotografie zu ihren großen Leidenschaften.

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