Ninas Weltreise: Auslandsversicherung

| 10. 02. 2014 | 4 Kommentare

weltreise-auslandsversicherungenManche von euch wissen es vielleicht gar nicht, allerdings ist es in manchen Ländern und bei manchen Touren sogar Voraussetzung und Pflicht, eine Auslandskrankenversicherung nachzuweisen. Nina erzählt euch hier von den typischen Verischerungskriterien, den Kosten ihrer Auslandsversicherung und gibt wertvolle Tipps.

Auslandskrankenversicherung

Was die Auslandskrankenversicherung angeht, ist diese im Prinzip wie eure normale Krankenversicherung hier in Deutschland. Egal ob ihr bei der AOK, der DAK oder TK seid, die Leistungen sind meistens die Selben. Allerdings lohnt sich auch hier eine intensive Recherche und ein Vergleich der verschiedenen Anbietern, bevor ihr euch für eine Versicherung entscheidet. Im Gegensatz zur Reiseversicherung möchte ich euch wirklich ans Herz legen euch eine gute und sichere Auslandskrankenversicherung zuzulegen. Ich denke es gibt nichts Schlimmeres als irgendwo im nirgendwo krank zu werden und zum einen völlig auf sich allein gestellt und zu sein und zu anderem die anfallenden Kosten komplett selbst tragen zu müssen.

Tipp aus der Redaktion: Versicherungsvergleich für Work & Traveller und Weltreisende

Krankheiten und Unfälle

Ob ihr nun eine Magen-Darm-Infektion in Afrika bekommt, ihr aus Versehen am Strand von Dubai in eine scharfe Muschelschale tretet, euch im Dschungel von Thailand den Fuß verstaucht oder im Grand Canyon eine Bergschlucht herunterrutscht – alles ist schon vorgekommen und sollte zumindest im Hinterkopf behalten werden. Gerade wenn man in den verschiedensten Ländern unterwegs ist, kann es doch so leicht zu einer Verletzung oder Krankheit kommen. Die Auslandskrankenversicherung schützt euch vor den anfallenden Behandlungskosten und bietet euch teilweise stationäre Behandlungen als Privatpatient. Wie bereits erwähnt würde ich hier erst einmal mit eurer Krankenkasse vor Ort sprechen und nachhören, ob sie selbst Auslandskrankenversicherungen anbietet. Ansonsten lohnt es sich wie bei der Reisekostenversicherung die Angebote im Internet zu vergleichen. Ich gebe euch gerne wieder ein Beispiel. Meine Versicherung bietet eine Auslandsversicherung bis zu 45 Tagen und eine, die für einen längeren Zeitraum bestimmt ist.

Beispiel

Der zu zahlende Beitrag kann wieder einmal ganz einfach über die Webseite der Versicherung berechnet werden. Lediglich das Geburtsdatum, der Beginn der Auslandsreise und die Reisedauer müssen angegeben werden. Für meine knapp viermonatige Reise muss ich als Mitglied ca. 100 € zahlen. Wenn ihr den Antrag ausfüllt, müsst ihr die weiteste Entfernung auf eurer Reise angeben.

Ich hatte mir damals google.maps zur Hilfe genommen und erst einmal die Entfernung Deutschland – Tokyo berechnet und dann die Entfernung Deutschland-Chicago. Nach Japan war es zwar weiter, als ich mich telefonisch jedoch informiert habe, wurde mir gesagt, dass man bei so einer Weltreise (falls man auch in die USA reist) immer die USA angeben soll. Die Amis haben (natürlich) besondere Bestimmungen, welche ausschlaggebend für die Krankenversicherung sind.

Kosten

Alles in allem habe ich für meine Reiserücktrittsversicherung mit Reiseabbruchversicherung und meine Auslandskrankenversicherung ungefähr 200 € bezahlt. Wie ich finde eine gute Investition. Ich weiß weder, was mir bis Februar hier in Deutschland passiert, noch was mir während den vier Monaten auf meiner Reise wiederfährt. Natürlich bin ich vollkommen positiv gestimmt und schiebe aufkommende Ängste oder Sorgen gerne in die unterste Schublade. Sicher ist jedoch sicher, und ich bin froh, richtig abgesichert zu sein.

Vorheriges von Ninas Weltreise lesen:

>> Nina geht auf Weltreise

>> Vorbereitungen der Weltreise

>> Zeitplan und Länderwahl für die Weltreise

>> Finanzierung und Zahlungsmittel für die Weltreise

>> Around-the-World-Ticket

>> Reiserücktrittsversicherung für die Weltreise

Hier mehr von der Weltreise lesen:

>> Impfungen

>> Das richtige Visum

>> Das richtige Reisegepäck

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Kategorie: Planung, Reise

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Über den Autor ()

Nicht nur privat, sondern auch aus schulischer Sicht, zog es Jane schon früh ins Ausland. Besondere Aufmerksamkeit schenkte sie dabei vor allem dem europäischen Norden und dem englischsprachigen Ausland. Nach dem Abitur verbrachte sie deshalb direkt ein ganzes Jahr als Au-Pair in einer Gastfamilie in New Canaan, CT (USA). Im Anschluss studierte sie Anglistik und Germanistik in Düsseldorf. Geplagt vom Fernweh und dem ständigen Wunsch nach Abwechslung begann sie im Sommer 2012 die spanische Sprache zu lernen, da sie mehrere Länder in Südamerika bereisen möchte. In den letzten Jahren hat sie mehrwöchige Reisen nach Vietnam & Australien unternommen. Die Mitarbeit bei der INITIATIVE auslandszeit ermöglicht ihr die tägliche Auseinandersetzung mit spannenden Auslandszeiten und den verschiedensten Erfahrungen von Reisenden oder denen, die es noch werden wollen. Neben der Reiselust gehören Reiten, Joggen, Skifahren, Kochen und Fotografie zu ihren großen Leidenschaften.

Kommentare (4)

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  1. Avatar Nina sagt:

    Die Zusatzversicherung ist eine gute Entscheidung. Viele haben bei der Reise für alles Geld aber sparen an der wichtigen Krankenversicherung für den Notfall. Eine Krankheit kann einem im Ausland finanziell ruinieren.

  2. Avatar Jens sagt:

    Ja, da sollte man auf einen Fall sparen. Eine gute Auslandskrankenversicherung ist so wichtig wie die normale Krankenversicherung. Wer dort spart, kann in eine echte Schuldenfalle geraten.

  3. Avatar Benjamin sagt:

    Wenn man privat abgesichert ist, muss man sich da in der Regel keine großen Gedanken machen. In den meisten Tarifen der PKV ist ein Auslandsaufenthalt von sechs Monaten meist mit enthalten. Nur wenn der Auslandsaufenthalt länger dauern soll, müsste man das der PKV mitteilen oder einen Zusatztarif abschließen.

  4. Avatar Matthias sagt:

    Hat jemand persönliche Erfahrungen gemacht mit travelsecue? Die haben eine spezielle work and travel Versicherung

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