Teil 3 | Die Top 10 Erlebnisse in Namibia Was du bei deinem Auslandsaufenthalt auf keinen Fall verpassen solltest!

| 16. 03. 2016 | 2 Kommentare

In Namibia warten eigentlich an jeder Ecke neue Erlebnisse und spannende Erfahrungen. Ob im Norden oder Süden, Osten oder Westen, du erlebst überall einzigartige Orte, Menschen und Tiere. Was du in Namibia unbedingt mal erlebt haben solltest und wo es die schönsten Ecken gibt, verraten wir dir hier. Das einzige Problem, was da noch bleibt ist die Zeit, die in Namibia nie auszureichen scheint.

1_kleinTierreich und Salzduft – ein Tag in Etosha

Nashorn im Etosha Nationalpark Namibias

Der Etosha National Park gehört zu den absoluten Highlights in Namibia. Im über 22.000km² großen Park kann man die Wildtiere Namibias eindrucksvoll erleben, ohne dass dabei ein Zoofeeling aufkäme. An den zahlreichen Wasserlöchern versammeln sich Elefanten, Nashörner, Antilopen, Zebras, Giraffen und viele andere Tiere Namibias. Hauptmerkmal ist die Salzpfanne, die fast ein Viertel des gesamten Parks einnimmt und damit die bei weitem größte in Afrika ist. Die Sicht auf die riesige Salzfläche, die mit dem Horizont verschmilzt und einen eigentümlichen Geruch verströmt, ist ein ganz besonderes Erlebnis.

2_kleinDen afrikanischen Sternenhimmel bewundern

Egal wo du dich in Namibia befindest, der Sternenhimmel ist absolut beeindruckend. Durch die geringe Bevölkerungsdichte und die sehr geringe Luftverschmutzung bietet Namibia ideale Bedingungen für Sternbeobachtungen. Auch ohne Fernglas oder Sternwarte lohnt sich ein nächtlicher Ausflug, um den Sternenhimmel an einem ruhigen Platz bewundern zu können. Auf einigen Gästefarmen ist eine professionelle Sternenbeobachtung und –Fotographie möglich, doch ein Blick in den nächtlichen, sternenreichen Himmel lohnt sich überall in Namibia.

3_kleinEine Düne in der Namib erklimmen

Die Wüste Namib von einer Sanddüne aus

Ziemlich anstrengend, dafür aber umso aufregender ist ein Ausflug in die Namib. In der ältesten Wüste der Welt kannst du bis zu 300 Meter hohe Dünen besteigen und die scheinbar unendliche Weite auf dich wirken lassen. Dies gelingt dir besonders gut im Sossusvlei, einer von mächtigen Sanddünen umschlossenen, salzverkrusteten Lehmsenke. Vor allem die unglaublich farbintensiven Sanddünen, die je nach Sonnenstand, Sand- und Luftfeuchtigkeit in den unterschiedlichsten Farben leuchten, versprechen ein einzigartiges Erlebnis und großartige Fotomotive.

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Auf eine geführte Safari gehen

Klingt erst einmal touristisch, doch um ein richtiges Verständnis für die Natur Namibias zu bekommen, ist eine geführte Safari unumgänglich. Ganz egal ob du dich für eine Wanderung oder eine Safari im Jeep entscheidest, die namibischen Guides vermitteln dir garantiert ein ganz neues Gefühl für Flora und Fauna Namibias und entfachen deine Liebe für das namibische Lebensgefühl. Dabei lernt man nicht nur viel über die Pflanzen, Tiere und deren Spuren, sondern auch über die Lebensweise der Namibier und einzelner ethnischer Gruppen.

5_kleinSwakopmund erleben

Blick auf die Küstenstadt Swakopmund in Namibia

Swakopmund ist eine Stadt, in der die Geschichte Namibias als ehemalige deutsche Kolonie eindrucksvoll erkennbar ist. Deutsche Straßennahmen, Bibelsprüche, Gebäudebezeichnungen und zahlreiche Kolonialbauten sind Zeugnisse vergangener Zeiten, die das Flanieren durch Swakopmunds Straßen ganz besonders machen. Vor allem in den namibischen Sommermonaten von November bis Februar lädt die Küste Swakopmunds natürlich auch zum Schwimmen mit Blick auf die Sanddünen der Namib ein.

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Verhandeln auf den Märkten

Völlig unabhängig davon, ob du letztlich etwas erstehst oder nicht sind die Märkte Namibias in jedem Fall ein Erlebnis für sich. Eigentlich in jeder größeren Stadt Namibias, beispielsweise in Windhoek und Swakopmund, verkaufen Namibier in Handarbeit hergestellte Souvenirs, kleine Kunst und Anderes. Auf der einen Seite sind die kleinen Holzfiguren, Schalen und Kleinigkeiten aus Draht und Perlen hübsch anzusehen. Auf der anderen Seite sind das rege Treiben, das leidenschaftliche Verhandeln und die Verkäufer aber auch einfach eine Besonderheit Namibias. Und in Kontakt zu Einheimischen kommst du dabei ganz automatisch. (Achtung: ein kleines Zögern bei irgendeinem Souvenir wird sofort als Kaufanfrage interpretiert!)

7_kleinTropenparadies Caprivi-Zipfel

Flusspferde in der Caprivi Region Namibias

Der Caprivi-Zipfel im äußersten Nordosten ist die wasserreichste Region des Landes und ist daher eine der wildreichsten Gegenden Namibias. Vor allem großen Elefantenherden kann man in diesen dicht bewachsenen Fluss-, Wald- und Sumpflandschaften begegnen. Aufgrund der tropischen Wetterbedingungen sind insbesondere die namibischen Wintermonate von Mai bis August zu empfehlen, wobei auch dann eine Malaria-Prophylaxe empfohlen wird. Wer viel Zeit mitbringt, kann vom Caprivi-Zipfel aus auch gut zu den Victoria Fällen in Sambia und Simbabwe, oder dem Chobe Nationalpark in Botswana weiterfahren und dort einmalige Erfahrungen sammeln.

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Afrikanische Köstlichkeiten ausprobieren

Auch wenn die deutsche Küche und Brautradition noch immer gepflegt werden, bekommst du auch viele Gelegenheiten, die namibische Küche kennenzulernen. Wenn du in den größeren Städten Namibias unterwegs bist, kannst du Spezialitäten erwerben wie zum Beispiel Biltong, luftgetrocknetes Fleisch, das klein geschnitten verkauft und als Snack zwischendurch gegessen wird. Oder du isst in einem Restaurant Milipap, ein fester Maisbrei, der zu vielen Gerichten gereicht wird. Daneben ist das Fleisch der namibischen Tiere wie Antilopen, Zebras, Warzenschweinen oder auch Krokodilen fester Bestandteil der namibischen Küche und für Nicht-Vegetarier sicher ein Erlebnis.

9_kleinNervenkitzel am Canyon

Blick auf den Fish River Canyon Namibias

Der Fish River Canyon im Süden Namibias ist mit seiner Länge von 160 Kilometern, seiner Tiefe von bis zu 550 Metern und seiner Breite von bis zu 27 Kilometern der zweitgrößte Canyon der Welt. Mit diesen gigantischen Ausmaßen und seiner einzigartigen, kargen Landschaft ist der Canyon ein Erlebnis mit besonderer Faszination. Denn von der Ruhe und dem Ausblick kann man eigentlich nicht genug bekommen. Wer fit ist und es aktiver mag, kann in den Monaten zwischen April und September auch unterschiedlich lange Wanderungen durch den Canyon machen.

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Sundowner in der namibischen Endlosigkeit

Sonnenuntergang mit Elefant in Namibia

Egal wo dich dein Weg hinführt, ein stimmungsvoller Sundowner in der Einsamkeit der namibischen Dämmerung ist ein absolutes Muss! Ob als Abschluss einer spannenden Safari oder einfach am individuellen Lieblingsplatz – schnapp dir ein Getränk, mach’s dir gemütlich und genieße in aller Ruhe die leuchtenden, intensiven Farben des Sonnenuntergangs Namibias. Meiner Meinung nach die schönsten der Welt!

Auslandszeiten bei denen du Namibia erleben kannst

Wenn du Namibias Vielfalt selbst entdecken möchtest bieten sich dir ganz unterschiedliche Möglichkeiten. Natürlich kannst du in Namibia einfach Urlaub machen und auf einer Rundtour das Land erkunden. Oder aber du lernst die Kultur Namibias intensiv bei einem Praktikum, Farmarbeit oder einem Projekt der Freiwilligenarbeit kennen.

>> Freiwilligenarbeit in Namibia

Weiterlesen:

>> Teil 1 | Auslandsaufenthalt in Namibia – Welche Möglichkeiten gibt es und was erwartet mich?

>> Teil 2 | Auslandsaufenthalt in Namibia – Besonderheiten & Planung

 

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Kategorie: Reise, Tipps & Tricks

Jana Kucharczyk

Über den Autor ()

Jana Kucharczyk bekam schon seit früher Kindheit ein Gefühl für die unterschiedlichen Länder und Kulturen dieser Welt. Bereits ab 5 Jahren durfte sie internationale Geschäftsreisen ihres Vaters begleiten und erhielt so ganz persönliche Einblicke in die Besonderheiten jedes Landes. Im Laufe der Jahre konnte sie mit ihrer Familie schon Namibia, Südafrika, Kanada und viele Länder Europas bereisen und hat mittlerweile selbst eine lange Reiseliste. Da Jana kurze Urlaube nicht ausreichen um all die Länder und Kulturen richtig kennenzulernen, wagt sie zusammen mit ihrem Freund jetzt den Schritt in ein ortsunabhängiges Leben.

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