9 Tipps für einen ganz besonderen Auslandsaufenthalt vom Skifahren in Chile & Sri Lankas Kloster-Kindergarten

| 09. 09. 2015 | 1 Kommentar

Tipps für einen besonderen AuslandsaufenthaltDu möchtest in deinen Ferien was Spannendes erleben oder einfach mal dem deutschen Alltag entfliehen? Für alle Weltoffene, Erfahrungshungrige und Reiseliebhaber gibt es eine Menge Auslandsprogramme, bei denen Interessierte zum Beispiel in das amerikanische Leben durch einen Au-Pair-Aufenthalt eintauchen oder klassisch Farmarbeit in Australien absolvieren können. Doch abseits von den „klassischen Pfaden“ ins Ausland gibt es auch noch weitere eher ungewöhnliche Angebote, die ganz neue Einblicke versprechen. 10 davon haben wir hier mal für dich zusammengefasst…

Tipp 1:

Working Holidays in einem chilenischen Ski-Resort

Ski-Urlaub einmal anders – und zwar in Nähe des atemberaubenden Panoramas der südamerikanischen Anden. Hier kannst du im Rahmen eines Working Holiday-Aufenthaltes in einem der vielen Ski-Resorts in den Bergen nahe der Hauptstadt Santiago de Chile mithelfen. Wer sich hier aber auf einen Job als Skilehrer freut, denn müssen wir hier leider enttäuschen. Die Aufgaben umfassen vor allem die Betreuung der Hotelgäste sowie die Arbeit an der Rezeption oder auch hinter den Kulissen im Backoffice. Klingt ersteinmal nach klassischer Hotelarbeit. Der Bonus hier ist jedoch, dass als Gegenleistung zur Arbeit im Resort die Unterkunft und Verpflegung über den Zeitraum deines Aufenthaltes kostenlos ist. Einem erlebnisreichen Ski-Urlaub in den chilenischen Anden steht damit aufjedenfall nichtsmehr im Weg. Zwischen 4 Wochen und 3 Monaten ist hier ein Aufenthalt möglich.

Weitere Infos:

> Jobben im chilenischen Ski-Resort

Ein Auslandsaufenthalt in Chile, weil…

Nicht nur aus Sportlersicht kann sich der Job im Ski-Resort lohnen, sondern auch kulturell kann dich diese Reise bereichern: Chiles Landschaft ist so vielseitig wie in kaum einem anderen Land. Du kannst hier die schneebedeckten Hänge der Anden hinunterfahren, aber auch die trockenste Wüste der Welt durchwandern. Zudem macht es die herzliche und offene Art der Chilenen Besuchern leicht, sich in diesem Land schnell wohlzufühlen. Insbesondere Folklore spielt hier eine zentrale Rolle. Die spanischen aber auch indigenen Wurzeln der Menschen spiegeln sich vor allem in ausdrucksstarken Tänzen und temperamentvoller Musik wider.  „Chile – das Land, wo die Welt zu Ende ist“, so sagen es die Aymara-Indianer. Was für das indigene Volk wortwörtlich das Ende bedeutet, könnte für dich aber ein neuer Anfang sein – der Anfang deines spannenden Auslandsaufenthaltes in einem chilenischen Ski-Resort.

Tipp 2:

Hai-Projekt in Südafrika

Wenn wir von schützenswerten Tierarten sprechen, fallen eher Namen wie die Meeresschildkröte oder der Berggorilla – selten aber der Hai. Der Spezies Hai haftet nicht zuletzt durch die Darstellung in den Medien ein gefährliches Image an. Dies mag eine Ursache dafür sein, dass die Haie mittlerweile zu einer der bedrohten Tierarten zählen. Um Sie zu schützen und durch Untersuchungen das Verhalten dieser Tiere näher zu erforschen, kannst du als Volunteer im südafrikanischen Hai-Projekt mitwirken. Neben der Forschungsarbeit an Land trittst du hier auch direkt mit den Haien in Kontakt, indem du Tauchgänge unternimmst – natürlich in einem speziell dafür vorgesehenen Käfig. Ein sicherlich einmaliges Erlebnis erwartet dich hier. Zudem wird auch den Touristen auf besonderen Ausflügen das Wesen des Haies nähergebracht.

Weitere Infos:
>> Hai-Projekt in Südafrika

Ein Auslandsaufenthalt in Südafrika, weil…

Wenn du dich zu einem 2-wöchigen bis maximal 3-monatigen Volunteeraufenthalt entscheidest, hast du abseits der Haistation aber auch die Möglichkeit, eine bunte Kultur kennenzulernen. Die südafrikanische Lebensweise ist geprägt durch verschiedenste kulturelle und religiöse Einflüsse, die sich an den afrikanischen Urvölkern und den europäischen Kolonialisten orientieren. Deshalb wird Südafrika auch gerne als „Rainbow Nation“ bezeichnet, in der sich schwarze und weiße Bevölkerungsgruppen zunehmend stärker annähern. Für ausländische Volunteers werden aber vor allem die afrikanischen Sitten und Gebräuche eine besondere Faszination haben. Unter den insgesamt 11 Amtssprachen befinden sich beispielsweise auch die indogermanische Sprache „Afrikaans“, das dem Holländischen ein wenig ähnelt und die Bantusprache „isiZULU“. Auch an den traditionellen Tänzen wie der rhythmische Gummistiefeltanz, der seinen Ursprung in der rassistisch geprägten Unterdrückung der Minenarbeiter von Johannesburg haben soll, lässt sich die vielfältige kulturelle Färbung des Landes ablesen.

Tipp 3:

DJ-Workshop in Peru

Eingänige Beats und ungewöhnliche Klangkonstruktionen – das macht einen Track erst gut. Und derjenige, der solche musikalischen Werke schafft und damit ganze Menschenmassen in Discotheken und Clubs unterhält, heißt DJ. Auch über die Grenzen Europas hinaus gibt es Menschen, die dieses Handwerk beherrschen. Während eines Praktikums in Peru kannst du den erfahrenen DJ´s Lateinamerikas über die Schulter schauen und selbst auch mal ans DJ-Pult treten. In Cuscos angesagten Clubs bestimmst du dann die Übergänge zwischen den Tracks oder scratchst und moderierst, um die Leute zum Tanzen zu bringen. Ohne ein wenig Erfahrung geht´s hier jedoch nicht. Dann steht einer 3-monatigen DJ Karriere in Peru aber nichts mehr im Wege.

Weitere Infos:
>> DJ-Praktikum in Cusco

Ein Auslandsaufenthalt in Peru, weil…

Obendrauf erwartet dich eine aufregende Zeit im Reich der Inkas. Der kulturelle Ursprung des Landes reicht weit bis zu den großen Hochkulturen Lateinamerikas zurück und ist heute immernoch in Form bekannter Bauwerke wie den Ruinen der Wolkenstadt Macchu Picchu oder einzigartiger Landschaftsgebilde wie dem höchstgelegenen See der Welt, dem Titicacasee, zu erkennen. Dies gibt Peru auch heute noch eine nahezu mystische Aura. In den Amazonasgebieten des Landes herrscht außerdem eine große Artenvielfalt, die gerade für Ornithologen einen besonderen Reiz hat. Ein visuelles Highlight sind vor allem die traditionellen Trachten der Peruaner, die sich besonders durch die farbenfrohen polleras (Faltenröcke) und mantillas (Schultertuch) abheben. In früheren Zeiten dienten diese dazu, den Träger hinsichtlich seines Status und seiner Herkunft zu klassifizieren. Zwischenzeitlich wurden die indianisch aussehenden Gewänder dann aber ganz verboten. Heutzutage verschwinden diese Trachten immer weiter aus dem peruanischen Gesellschaftsbild. Auch umstrittene Stier- und Hahnenkämpfe sind weiterhin Teil der peruanischen Kultur, sowie eine anhaltende Diskriminierungs- und Armutsdebatte.

Tipp 4:

Sri Lankas Kloster-Kindergarten

„Ayubowan, Wanakkam“ oder auch „Seien Sie gegrüßt“, „Mögen Sie ein langes Leben haben“, das ist es, was Srilanker zur Begrüßung sagen. Auch im Kloster-Kindergarten wirst du dies zu Beginn eines jeden Tages öfters hören. Hier betreuen buddhistische Mönche die Kleinsten Sri Lankas und bieten ihnen neben einigen Freizeitaktivitäten und Unterricht auch gemeinsame Mahlzeiten an. Ebenso deine Hilfe ist hier gerne gesehen, um die Mönche zu unterstützen und entlasten. Der Auslandsaufenthalt bis zu 6 Monaten in dem Kloster-Kindergarten kann dabei nicht nur einen positiven Einfluss auf das Kloster und die Kinder haben. Auch du hast die Chance, viele neue Erfahrungen in einer fernöstlichen Kultur zu sammeln und Einblicke in den buddhistischen Glauben der Srilanker zu erhalten.

Weitere Infos:
>> Kindergarten-Projekt in Sri Lanka

Ein Auslandsaufenthalt in Sri Lanka, weil…

Hierbei grenzt sich Sri Lanka schon im Wesentlichen von vielen anderen Ländern der Erde ab. „Das Tor nach Asien“, wie das kleine asiatische Eiland gerne genannt wird, liegt als vorgelagerte Insel an der südöstlichen Spitze des Indischen Subkontinents und ist komplett von Wasser umschloßen. Dennoch besitzt Sri Lanka einen paradisischen Facettenreichtum – von einer ausgedehnten Hochlandfläche bis hin zu tropischen Stränden. Die prägenste Religion des Landes ist der Buddhismus. So beherbergt Sri Lanka auch eines der wichtigsten buddhistischen Heiligtümer nämlich den Zahntempel in Kandy, in dem nach buddhistischen Glauben der Eckzahn Buddhas aufbewahrt wird.  Das Land versteht sich dennoch als ein Ort religiöser Freiheit und Toleranz und hat mit 90,1% die höchste Alphabetisierungsrate in ganz Asien. Der berühmte Ceylon-Tee hat hier seinen Ursprung und auch für die traditionelle indischen Heilkunst Ayurveda ist das Land bekannt. Sri Lanka bietet dir deshalb als aufstrebende kleine Perle des asiatischen Kontinents definitiv mehr als ein herkömmliches Praktikum in einer Kindertagesstätte.

Tipp 5:

Work and Travel Norwegen

Neuseeland, Australien oder Kanada entdecken und nebenbei noch ein bisschen arbeiten, um die eh meist knappe Reisekasse aufzubessern. Das geht in den Ländern am Besten über ein Work and Travel-Programm. Was viele aber nicht wissen: Work and Travel geht auch in Europa. In Norwegen werden verstärkt in den Sommermonaten Mitarbeiter im Tourismusbereich gesucht. Naturverbundenen bietet Norwegen aber auch interessante Bauernhofjobs in der malerischen skandinavischen Wildnis. Entdecke bis zu ein halbes Jahr das norwegische Leben zwischen funkelnden Polarlichtern, beschwingten Mittsommernachtsfesten und den rauen Fjordlandschaften. Ein absolutes Plus ist hierbei, dass du bereits vor Abreise eine feste Jobzusage hast und bereits von Deutschland aus, Kontakt zu deiner Gastfamilie in Norwegen aufnehmen kannst.

Weitere Infos:
>> Work and Travel in Norwegen

Ein Auslandsaufenthalt in Norwegen, weil…

Und genau hierfür steht das Land auch: für herzliche Menschen, einmalige Naturreichtümer und dem kontrastreichen nordischen Jahreszeiten. Im Sommer geht in Teilen Norwegens die Sonne nie unter. Besonders im Norden ist es während der Mitternachtssonne den ganzen Tag hell und auch im Süden des Landes ist die Sonne dann nur wenige Stunden am Tag verschwunden. Dann ist es hier noch bis um 23Uhr taghell und dies nutzen die Menschen auch gerne, um ausgiebig zu feiern. In den warmen Monaten finden deshalb die meisten Feste und Partys statt wie beispielsweise das Mittsommernachtsfest oder die Festivitäten zum Nationalfeiertag am 17. Mai.  Anders als viele denken, können die Temperaturen in Norwegen dann auch die 30° Marke erreichen. Im Winter sind die Tage hingegen sehr kurz. Die dunkle Jahreszeit verbringen die Norweger dann gerne gemütlich in ihren warmen Häusern. Gerade um Weihnachten herum kommt hierbei eine besonders harmonische und andächtige Stimmung auf. Ein beliebtes Ausflugsziel neben den populären Großstädten ist Stavanger. Die Ursprünge der Stadt gehen hier bis in die Wikingerzeit zurück und neben einer Straße mit lauter bunten Häusern ist Stavanger auch von einer überwältigenden Fjord- und Insellandschaft umgeben, die selbst Einheimische als Naherholungsgebiet nutzen.

Tipp 6:

Teach and Travel China

Nicht nur arbeiten, sondern unterrichten und dabei reisen – das ist das Ziel von Teach and Travel in China. Im bevölkerungsreichsten Land der Erde gibt es für dich die Möglichkeit, Kindern Englisch beizubringen. Für deine Lehrertätigkeit an einer Schule in Peking wirst du dann entsprechend entlohnt – Berufspraxis inklusive. Ein halbes Jahr lang tauchst du so nicht nur in den chinesischen Schulalltag ein und kannst ihn mitbestimmen, sondern bereist auch das Land der Mitte und lernst die facettenreiche landestypische Kultur kennen.

Weitere Infos:
>> Teach and Travel China

>> Interview mit Philipp: Über das Arbeiten in einer chinesichen Schule

Ein Auslandsaufenthalt in China, weil…

Und das ist alles andere als selbstverständlich. Die Sozialistische Volksrepublik gilt trotz intensiver werdenden internationalen Kulturaustausches immernoch als sehr verschlossen. Insbesondere in Sachen Mediennutzung gibt es in China klare Regeln. So wird zum Beispiel der Im- und Export von Filmen durch eine zentrale Regierungsbehörde kontrolliert. Im Bildungssystem lassen sich zudem starke Unterschiede zwischen einkommensstarken und –schwachen Familien erkennen. Besonders im Vergleich von Stadt und Land ist das Bildungsgefälle immernoch enorm. Dennoch hat das asiatische Land besonders kulturell einen unschätzbaren Wert. Die chinesische Kultur reicht mehrere Jahrhunderte zurück und die Spuren alter chinesischer Kaiserdynastien sind auch heute noch in Form von Palästen und Tempelanlagen sichtbar. Neben der fernöstlichen Architektur ist auch die chinesische Textilproduktion bekannt. Das Herstellen von Seide spiegelt sich beispielsweise in der berühmten Seidenstraße wider. Die Karawanenstraße hat ihren Ursprung in China und galt in früheren Zeiten als wichtigste Handelsroute zwischen Europa und Asien, über welche die kostbare Seide transportiert wurde. Auch heute noch werden aus Seide Kleidungsstücke wie das traditionelle chinesische Qipao, eine Art langes Damenkleid, hergestellt. Zudem zeichnet sich China durch einzigartige Künste wie der Kalligraphie, dem Porzellan- und Kampfkunst aus.

Tipp 7:

Museumsluft schnuppern in Bolivien

Die Arbeit von Museum ist es, das Erbe unserer Vorfahren zu erhalten und die verschiedenen kulurellen Nachlässe zu verwalten. Das kann unter anderem sehr viel Geduld von den Mitarbeitern erfordern, wenn es darum geht archäologische Funde präzise genau zu rekonstruieren und mit Bedacht zu konservieren, aber auch wahnsinnig spannend sein beim direkten Arbeiten an einem Forschungsprojekt außerhalb des Museums. Während deines Praktikums im Nationalmuseum für Ethnographie und Folklore La Paz kannst du aber auch noch in vielen weiteren Bereichen der Museumsarbeit reinschauen. Vom klassischen Bibliothekswesen über die Abteilung für Medien-/Videoproduktion bis hin zu Öffentlichkeitsarbeit und Einsätzen im Feld ist alles dabei, um Geschichte lebendig zu machen. Bei deinem Praktikumsaufenthalt von 1 bis zu 12 Monaten in Bolivien kannst du Ethnologie zum Anfassen erleben.

Weitere Infos:
>> Museums-Praktikum in Bolivien

Ein Auslandsaufenthalt in Bolivien, weil…

Das Land, in dem 36 indigene Bevölkerungsgruppen leben, ist hierfür ein ideales Forschungsgebiet. Die große Anzahl an unterschiedlichen Kulturvölkern lassen dich nicht nur verschiedene Sprachen wie Quechua, Aymara oder die bedrohten Sprachen Yaminahua und Tapiete kennenlernen, sondern bieten auch hinsichtlich ihrer traditionellen Bräuche, Kleidungsstile und Tänze eine breite Mischung. Auch die folklorischen Feste haben gerade visuellen einen ganz besonderen Reiz wie der Karneval von Oruro oder die Entrada del Gran Poder in La Paz. Indigener Tanz vermischt sich hier mit farbenfrohen Kostümen und unterschiedlichsten religiösen Elementen. Hier kommen auch traditionelle bolivianische Instrumente wie das Charango (Zupfinstrument), die Quena (Holz- oder Bambusblasinstrument) oder die Tarija-Violine zum Einsatz, die ebenfalls charakteristisch für die Folklore des Landes sind. Die Kleidung der im Hochland lebenden Bevölkerung besteht meist aus Lama-, Alpaca- Vikinja- oder Schafswolle und hat Muster, die geometrisch oder tier- und menschenähnlich angelegt sind. Sie werden auch Aguayos genannt und sind meist in natürlichen Farben gehalten. Da im Osten des Landes das Klima sehr warm ist, tragen die Menschen dort sogenannte Tipoy. Das sind lange Kleider mit kurzen Ärmel, die aus einem Stück Stoff gefertigt werden. Je nach Region unterscheiden sich die kulturellen Merkmale jedoch deutlich voneinander – eine bunte Vielfalt sozusagen, die dich in Bolivien erwartet. Weitere Informationen zum Museumspraktikum kannst du hier nachlesen:

Tipp 8:

Tansanias Licht – das Solarstrom-Projekt

Den Menschen in Tansania das Licht bringen – so könnte man die Arbeit in dem Solarstrom-Projekt kurz und treffend beschreiben. In ganz Afrika leben nämlich immer noch ca. 35 Mio. Menschen ohne Strom und werden quasi im Dunkeln gelassen. Freiwillige Helfer wollen das ändern und fahren quer durch Tansania, um in privaten Haushalten sogenannte „Solar Home“-Systeme zu installieren. Je nach Dauer deines Aufenthaltes organisierst du entweder Exkursionen in deinen Distrikt und informierst über dieses Projekt oder übernimmst im Rahmen des Managements administrative Aufgaben. Finanziell schwachen Familien kann so die Beteiligung an Elektrizität ermöglicht werden und damit wird dann auch ihre Lebensqualität steigen.

Weiter Infos:
>> Solar-Projekt in Tansania

Ein Auslandsaufenthalt in Tansania, weil…

Neben der Entwicklungsarbeit wirst du aber auch noch viele andere Facetten Tansanias kennenlernen können. Das Land, in dem der Kilimanjaro und der Victoriasee die Landschaft zeichnen, ist Heimat eines vielschichtigen Vielvölkerstaates, der in der Vergangenheit durch Fremdherrschaft und den Seehandel geprägt wurde. Hier, wo auch die Wiege der Menschheit liegen soll, leben Bantu-Stämme verschiedenster Art wie die Massai oder die Sukuma zusammen. Ebenso ist auch die religiöse Färbung der Menschen vielfältig. Ein Teil der Bevölkerung gehört dem christlichen Glauben an, ein anderer Teil ist geschichtlich bedingt dem Islam nahestehen. Zudem gibt es noch eine kleine hinduistische Minderheit.  Besonders beeindruckend ist die Artenvielfalt in dem afrikanischen Land. Zwei drittel Tansanias sind von Trockenwäldern und Savannen bedeckt, in denen es viele tropische Tier- und Pflanzenarten gibt. In einem Reservat, das die Größe von Dänemark besitzt, ist auch die größte Elefantenpopulation weltweit beheimatet. Ebenso wird traditionelle Handwerkskunst in Tansania großgeschrieben. So findet man im ganzen Land Flecht- und Perlarbeiten, Kalebassen, Schmuck sowie traditionelle farbige Stoffe und Gewänder.

Tipp 9:

Auf dem „Silent-Trek“ in Nepal

Eine meditative Reise durch die beeindruckende Gebirgswelt Nepals – das verspricht das Silent-Trekking. Und der Name „Silent-Trek“ kommt hierbei nicht von ungefähr, denn es geht bei diesem Ausflug darum, die Schönheit der Umgebung in Stille auf sich wirken zu lassen. Deshalb bekommst du als Teilnehmer hier ersteinmal eine Einführung in die Methoden der Achtsamkeitsmeditation. Schweigend entdeckst du dann während der 6-tägigen Wanderung tibetisch geprägte Dörfer und Klöster, die majestätischen Berge im Norden und als Höhepunkt der Reise die heiligen Seen von Gosainkund.

Weitere Infos:
>> Achtsamkeitswanderung in Nepal

Ein Auslandsaufenthalt in Nepal, weil…

Um sich auf den eigenen Körper und Geist in einer einzigartigen Umgebung besinnen zu können, ist Nepal genau der richtige Ort. Als das im Durschnitt höchstgelegene Land der Welt ist der kleine asiatische Staat zum Großteil von den Hochgebirgslandschaften des Himalayas durchzogen. Hier befindet sich auch der höchste Berg der Welt, der Mount Everest. Im Süden wandelt sich das Land und lässt Raum für den nepalesischen Dschungel. Hier sind viele exotische Tierarten beheimatet wie Leoparden, Panzernashörner und natürlich Elefanten. Ein kleiner Tipp: bei einer Elefantensafari kannst du dann auch auf den Dickhäutern reiten. Die vorherrschende Religion Nepals ist der Hinduismus. Rund 80% der nepalesischen Bevölkerung gehören dieser Religionsgruppe an. Zusammen mit der Nähe zu der autonomen Region Tibet und den vielschichtigen indo-arischen und tibeto-birmanischen Wurzeln trägt dies zu einer hohen Spiritualität bei, in der die alten Sitten und Gebräuche weiterhin gepflegt werden.

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Kategorie: Allgemein, Planung, Reise, Tipps & Tricks

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Über den Autor ()

Christian Rhode reiste bereits als Kind gemeinsam mit seinen Eltern viel in Europa, wobei der Grundstein für seine Faszination an fremden Ländern und Kulturen gelegt wurde. Nach einer längeren Reisepause hat ihn dann vor einigen Jahren wieder das Fernweh gepackt und bis heute nicht losgelassen. Ein längerer Aufenthalt in Chile begründete seine Leidenschaft für Lateinamerika, wohin es ihn (nach eigener Aussage) wahrscheinlich noch sehr häufig verschlagen wird. Weitere geplante Ziele sind Schottland, Irland, Nepal, Ruanda/Uganda … die Liste ist lang. Christian hat eine Ausbildung zum Speditionskaufmann absolviert , danach u.a. in England gearbeitet, später das Abitur im zweiten Bildungsweg nachgeholt und Kommunikationswissenschaften, Soziologie sowie Politikwissenschaften in Münster (Westfalen) studiert. Durch seine Funktion als Redaktionsleiter bei der INITIATIVE auslandszeit kann er sich auch beruflich jeden Tag mit den Themen Ausland(saufenthalt) und Reisen beschäftigen. Weitere Tags zu Christian: Musik, Bücher, Filme, Radsport und Werder Bremen.

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