Neue Mega-Konstruktion in China 50 Kilometer langer Wasserwanderweg in der Provinz Guizhou eingeweiht

| 22. 05. 2017 | 0 Kommentare

Am Neujahrstag 2017 wurde auf dem Hongshui-Fluss im Bezirk Luodian der Provinz Guizhou der längste Wasserwanderweg der Welt eingeweiht. Bereits in der ersten Woche nach der Eröffnung fanden mehr als 60.000 Besucher ihren Weg zum Hongshui-Fluss.

Junger Mann in traditioneller chinesischer Kleidung

Der Wasserwanderweg umfasst eine Gesamtstrecke von 50 km und kann bei entsprechendem Tempo in 10 Stunden abgelaufen werden.  Diese faszinierende Konstruktion hebt und senkt sich zudem bei unterschiedlichen Pegelständen.

>>zur Info: Deutschlands größte Insel Rügen verfügt über eine Gesamtlänge von 52 km

Kinder in chinesischen TrachtenDa China ein Land der Superlative ist, wurden entlang des Wanderweges zusätzlich zahlreiche Sehenswürdigkeiten, wie eine übergroße gelbe Badeente, und Unterhaltungsangebote, wie Jet-Packflüge über das Wasser sowie diverse Shows, eingerichtet. Ein besonderes Highlight ist die effektvolle Abendbeleuchtung bestehend aus Tausenden kleinen bunten Lichtern.

Wer im Sommer 2016 „The Floating Piers“ von Christo in Italien verpasst hat, der kann von nun an in Guizhou die Erfahrung machen, wie es sich anfühlt über Wasser zu laufen.

Tipp für Backpacker

Guizhou stellt mit circa 274.000 Angehörigen der Miao-Minderheit das kulturelle Zentrum der Miao in China dar. Besonders lohnt sich ein Besuch in der Stadt Kaili (凯里市) im Südosten der Provinz in der jährlich bis zu 120 kleinere und größere kulturelle Feste abgehalten werden. 35 km von Kaili entfernt liegt das in ganz China bekannte Miao-Dorf Xijiangqianhu Miaozhai (西江千戶苗寨). In diesem Dorf gehören 99,5% der Bevölkerung der Miao-Minderheit an, sodass dieses Dorf einen der letzten ursprünglichen und authentischen Lebensorte dieser Bevölkerungsgruppe darstellt.

Eine Reise lohnt sich!

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Philipp Schiffel

Über den Autor ()

Philipp hat sich schon früh für fremde Kulturen und Sprachen interessiert. Nach dem Abitur hat er kurzfristig die Möglichkeit erhalten an einem „Teach and Travel“-Programm in China teilzunehmen und hat spontan die Chance ergriffen, um in das Abenteuer seines Lebens zu starten. Auf das erste halbe Jahr im zentralchinesischen Chongqing folgten bald zahlreiche weitere Aufenthalte in China und Japan als Austauschschüler an einer Universität, Englischlehrer und Reisender. Philipp hat auch im Studium seinen Schwerpunkt auf Asien gelegt und studiert derzeit an der Universität zu Köln Chinastudien/ BWL im Master. Er plant zukünftig weitere Reisen an die verschiedensten Orte der Welt zu unternehmen und weitere Sprachen und Kulturen kennenzulernen. Sein Steckenpferd wird jedoch wohl immer China mit seiner unverwechselbaren Kultur, Sprache und Bevölkerung bleiben.

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