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Arbeiten und Leben in Nepal

Nepal eignet sich nicht nur zum Reisen, sondern auch zum Leben und Arbeiten. Niedrige Lebenshaltungskosten, atemberaubende Naturlandschaften und die freundlichen Mentalität der Nepalesen ziehen vor allem junge Menschen auf das „Dach der Welt“. Da Nepal zu einem der ärmsten Länder der Welt gehört und die wirtschaftliche Entwicklung durch die schwache Infrastruktur gebremst wird, dominieren Volunteeringprogramme das Jobangebot in Nepal. Doch es gibt auch andere Möglichkeiten, in Nepal zu arbeiten: Immer mehr digitale Nomaden entdecken das Land für sich und arbeiten freiberuflich als Fotografen, Webdesigner und Programmierer. Auch qualifizierte Ingenieure, Ärzte und Elektriker werden benötigt, um das Land, das 2015 von einem schweren Erdbeben getroffen wurde, wieder aufzubauen.

Jobs in Nepal

THEMEN DIESER SEITE:

Aktuelle Wirtschaftssituation in Nepal

  • Einwohnerzahl: 29,3 Millionen
  • Arbeitslosenquote: 2,7 %
  • BIP: 24,47 Milliarden US-Dollar
  • BIP pro Kopf: 919 US-Dollar
  • Amtssprache: Nepali

Obwohl das Bruttoinlandsprodukt in diesem Jahr von 730 auf 918,99 US-Dollar pro Kopf gestiegen ist, gehört das hinduistisch geprägte Nepal nach wie vor zu den ärmsten Ländern der Welt. Dafür gibt es viele Gründe: Umgeben von China und Indien besitzt Nepal keine direkte Verbindung zum Meer und auch der Luftverkehr wird durch das Himalayagebirge stark eingeschränkt. Auch Korruption, fehlende Rohstoffe und Fachkräftemangel bremsen den Wirtschaftswachstum.

In den letzten Jahrzehnten hat Nepals Wirtschaft stark unter den politischen Umständen des Landes gelitten. Ein maoistischer Aufstand, der in einem zehnjährigen Krieg endete, der Zusammenbruch der Monarchie und der Aufbau einer parlamentarischen Bundesrepublik hinterließen Spuren in der Ökonomie des Landes. Nachdem sich die Wirtschaft von den politischen Umbrüchen weitestgehend erholt hatte, wurde Nepal von der nächsten Krise eingeholt. Dieses Mal keine politische, sondern eine geographische: Am 25. April 2015 erschütterte ein Erdbeben das Land und tötete mehr als 8.500 Menschen, zerstörte Tempel, Paläste und Straßen und radierte ganze Dörfer aus. Die Kosten der Katastrophe werden auf über zehn Milliarden Dollar geschätzt, wirtschaftlich wurde das Land mehrere Jahrzehnte zurückgeworfen. Die Tourismusbranche, die etwa vier Prozent der Bevölkerung beschäftigt und um die zehn Prozent zum Bruttoinlandsprodukt beisteuert, ist darauf angewiesen, die beschädigten Gebäude zu restaurieren, Straßen wiederaufzubauen und eine Infrastruktur herzustellen. Besonders die Hauptstadt Kathmandu, die von dem Beben am stärksten getroffen wurde, ist als Touristenmagnet von großer wirtschaftlicher Bedeutung.

Die Top 5 der größten Arbeitgeber in Nepal

In unserer heutigen Welt bestimmen multinationale Unternehmen den Markt. Die größten Unternehmen der Welt arbeiten grenzüberschreitend und besitzen neben einem Hauptsitz im Inland weitere Tochtergesellschaften im Ausland. So auch in Nepal: Viele der größten Arbeitgeber des Landes sind multinationale Unternehmen, die einen Standort in Nepal besitzen. Es gibt aber auch nepalesische Unternehmen, die sich auf dem Markt etabliert haben. 

  • Unilever Nepal: Das multinationale Unternehmen ist nicht nur das größte in Nepal, sondern auch eines der größten in Südasien. Neben Körperpflegeprodukten wie Shampoo und Seife, stellt Unilever Lebensmittel her und expandiert Produkte in über 50 Länder wie Brasilien, Indien und die USA.
  • Dabur Nepal: Gegründet im Jahre 1884 in Indien, hat sich das Unternehmen zu einem der weltgrößten Anbieter für ayurvedische Produkte entwickelt. Seit 1989 gehört auch eine Zweigstelle in Kathmandu dazu, das dort um die 20.000 Arbeitnehmer beschäftigt.
  • Crowne Plaza: Die Hotelkette wurde in Großbritannien gegründet und besitzt 400 Hotels an 52 Standorten weltweit. In Nepal befindet sich das Soaltee Crowne Plaza in Kathmandu.
  • Chaudhary Group: Das nepalesische führende Unternehmen wurde vor 136 Jahren in Kathmandu gegründet. Neben Nahrungsmitteln ist die Gruppe in den Bereichen Finanzen, Bildung, Immobilien und Infrastruktur tätig. Der aktuelle Vorsitzende Binod Chaudhary ist bekannt als der erste nepalesische Billionär Nepals.
  • Khetan Group: Das Unternehmen wird den meisten Urlaubern bekannt sein: Die in 1989 etablierte Brauerei produziert Nepals Bier-Premiummarke Gorkha. Das Bier wird mittlerweile weltweit exportiert. Außerdem ist die Kethan Group in vielen anderen Bereichen wie beispielsweise in der Serviceindustrie (Versicherungen, IT, Immobilien) tätig.

Als EXPAT nach Nepal

Interessierst du dich für eine Stelle in einem multinationalen Unternehmen? Eine weitere Möglichkeit die passende Arbeitsstelle in Nepal zu finden ist dann die Entsendung durch ein Unternehmen als EXPAT (Expatriat). Dabei wirst du von (d)einem deutschen Arbeitgeber in eine Zweigstelle nach Nepal entsandt. Die so genannten Expats sind weltweit vernetzt, zum Beispiel auf der Plattform www.easyexpat.com. Unter dem Link www.easyexpat.com/ findest du unter anderem Stellenangebote und ein Forum.

Arbeitsmodelle in Nepal 

Jobs in der freien Wirtschaft

Aufgrund der schlechten wirtschaftlichen Lage wandern studierte und qualifizierte Nepalesen häufig in die USA, China und Indien aus. Der Brain Drain betrifft vor allem die Bereiche Medizin, Ingenieurswesen und Elektrotechnik. Benötigt werden qualifizierte Zahn- und Tierärzte, Landwirtschafts-Ingenieure, Ingenieure für Fahrzeug-Elektronik und Techniker im Bereich Elektronik-Gerätereparatur. Auch in der Tourismusindustrie wird gerne auf ausländische Fachkräfte zurückgegriffen, vor allem Hotel- und Restaurantmanager und Chefköche werden gesucht

Wege zum Job in Nepal

Du hast dich für einen Auslandsjob in Nepal entschieden? Dann kannst du bei der Stellensuche von Deutschland aus in der Regel wenig erreichen. Es macht Sinn vor Ort zu sein – insbesondere große Städte wie die Hauptstadt Kathmandu bieten sich als Ausgangspunkt an. In Kathmandu befindet sich auch die Nepal German Chamber of Commerce & Industry Kathmandu (www.ngcci.org), die du als Anlaufstelle nutzen kannst.

Volunteering

Volunteering ist die einfachste und gängigste Möglichkeit, in Nepal zu arbeiten. Immer mehr junge Menschen entscheiden sich dazu, an vielseitigen Entwicklungs- und Naturschutzprojekten mitzuwirken. Die Branche boomt und mittlerweile gibt es über tausend Organisationen und Agenturen, die Freiwilligenarbeit anbieten. Bei der großen Auswahl ist es wichtig, ein wirksames und nachhaltiges Projekt zu finden. Gute Freiwilligenagenturen werten deine Kenntnisse aus und setzen dich dort ein, wo du gebraucht wirst und einen nachhaltigen Beitrag leisten kannst. Teilt dich eine Organisation einem Projekt zu, bei dem du unabhängig von deinen Fähigkeiten jederzeit eingesetzt werden kannst, solltest du vorsichtig sein: Diese Art von Volunteering ist weder nachhaltig noch setzt sie die Bedürfnisse des Landes an erste Stelle. Wenn du dich entscheidest, solltest du folgende Fragen im Hinterkopf behalten: Welches Ziel verfolgt das Projekt? Kann ich  meine Kenntnisse und Fähigkeiten sinnvoll einsetzen? Geht es bei dem Projekt um meine Bedürfnisse oder um die der lokalen Bevölkerung? Eine gute Organisation zeichnet sich dadurch aus, dass sie dir qualifizierte Tätigkeiten zuteilt, die deinen Fähigkeiten entsprechen und dir einen festen Ansprechpartner zuteilt, der sich um deine Belange kümmert.

Eines sollte dir klar sein: Freiwilligenarbeit ist uneigennützig und kommt dem Land zugute. Als Volunteer wirst du nicht bezahlt und du musst für deine Unterkunft und Verpflegung selber aufkommen. Die meisten Agenturen verlangen außerdem eine Vermittlungsgebühr, über die du dich vorher ausreichend informieren solltest. Entscheidest du dich für eine Agentur in Deutschland, versuche herauszufinden, wie viel von deiner Gebühr tatsächlich nach Nepal fließt und wie viel die Agentur einbehält. Gute Organisationen sind transparent und können dir genau sagen, was du zahlen musst und wofür. Vorsichtig solltest du sein, wenn plötzlich versteckte Gebühren verlangt werden, über die du vorher nicht aufgeklärt wurdest. Alternativ könntest du dich von nepalesischen Agenturen vermitteln lassen, die im Vergleich deutlich günstiger sind.

Folgende Organisationen sind empfehlenswert, da sie sich durch ethisch korrekte und nachhaltige Projekte auszeichnen:

  • Butterfly Foundation: Die Organisation arbeitet direkt mit der lokalen Bevölkerung in Pokhara und kümmert sich vorwiegend um Kinderarmut
  • Child Rescue Nepal: Die in Großbritannien registrierte Wohltätigkeitsorganisation hat in Nepal schon viele Missstände beseitigen können und leistet Pionierarbeit im nepalesischen Kinderbetreuungssystem
  • Community Action Nepal: Hier hast du die Möglichkeit, mit einer der ärmsten Menschengruppen der Welt zu arbeiten: die Bergbevölkerung Nepals. Mit einfachen Mitteln möchte die Organisation den Lebensstandard der Bergbewohner verbessern und ihre indigene Kultur stärken

>> Hier findest du Volunteer-Projekte verschiedener Anbieter

Praktikum

In Nepal werden die Begriffe „Freiwilliger“ und „Praktikant“ häufig synonym verwendet. Ganz nach dem Motto „Same Same, but different“ verschwimmen beide Modelle ineinander. Werden Praktikantenstellen auch für ein Freiwilligenprojekt ausgeschrieben, es ist schwierig, die Unterschiede zu erkennen. Beide Anstellungen können unbezahlt sein und es kommt vor, dass Praktikant und Volunteer Seite an Seite am selben Projekt arbeiten. Der Unterschied liegt in deinen persönlichen Bedürfnissen: Als Volunteer arbeitest du zeitlich flexibel an einem Projekt, das in erster Linie anderen Menschen helfen soll. Als Praktikant geht es eher darum, professionelle Erfahrungen zu sammeln, einen potentiellen Karriereweg zu erkunden und den Lebenslauf aufzuwerten. Möchtest du ein Praktikum in einem Freiwilligenprojekt absolvieren, musst du dich, genau wie beim Volunteering, für eine angemessene Agentur entscheiden und dich vermitteln lassen. Häufig fällt auch hier eine Vermittlungsgebühr an, du ersparst dir aber den Aufwand, selber nach passenden Stellen zu suchen und dich aufwendig zu bewerben.

In Nepal gibt es natürlich auch Praktikumsstellen, die nicht von Freiwilligenagenturen angeboten werden. Diese Praktika sind schwieriger zu finden, dafür werden sie aber meist bezahlt.

Weitere Infos zu einem Praktikum in Nepal haben wir dir hier zusammengestellt:

>> Hier mehr über ein Auslandspraktikum in Nepal erfahren!

Sabbatical

Für ein Sabbatical eignet sich Nepal hervorragend: Im Land der Tempel, Pagoden und des Himalayas kannst du dir eine wohlverdiente Auszeit vom stressigen Berufsalltag nehmen und dich von der Gelassenheit der nepalesischen Bevölkerung anstecken lassen. Möchtest du dich während deines Sabbaticals ehrenamtlich betätigen, gibt es zahlreiche Freiwilligenagenturen, die es möglich machen. Diese ähneln dem Volunteeringangebot, das sich vorwiegend mit Kindern beschäftigt. Insbesondere Lehrer werden gesucht: Im Bildungssektor Nepals herrscht schon lange Personal- und Materialmangel, wodurch die Qualität des Unterrichts leidet. An Schulen werden ausgebildete Hilfskräfte benötigt, die anwesendes Lehrpersonal vor Ort unterstützen und Kinder unterrichten. Wer nicht im sozialen Bereich aktiv werden möchte, kann sich auch zum Beispiel in den Bereichen Natur- und Umweltschutz oder Handwerk engagieren.

>> Alles über Sabbatjahr, Sabbatical, Auszeit & Ausstieg auf Zeit

Freelancing

Auch wenn es noch nicht viele ausländische Freelancer in Nepal gibt, ist es möglich, damit genügend Geld zu verdienen. Wirtschaftlich befindet sich Nepal im Aufbau und benötigt in den Bereichen Webdesign, Grafik und Programmierung professionelle Freelancer, die junge Startups unterstützen. Auch Übersetzter, Texter, Fotografen, Lektoren und Journalisten werden gesucht. Kathmandu ist nicht nur das politische und kulturelle Zentrum Nepals, auch wirtschaftlich entwickelt sich die Hauptstadt mehr und mehr zu einem Hotspot für Digitale Nomaden: Niedrige Lebenshaltungskosten, tolle Outdoor-Aktivitäten und eine langsam, aber stetig wachsende Freelance-community. Die Infrastruktur für digitale Nomaden noch nicht so ausgebaut wie in Thailand oder Indonesien, was einige Vor- aber auch Nachteile hat: Durch die (noch) geringe Konkurrenz steigen die Chancen, qualitativ hochwertige Jobs zu finden. Allerdings ist Internetverbindung in Nepal an vielen Tagen instabil und auch Stromausfälle gehören zum Alltag. Stabile Internetverbindungen gibt es in den Co-working Spaces im Zentrum Kathmandus. Da sich die Community aber noch im Aufbau befindet, gibt es nur wenige davon: Beliebt unter Expats sind „The Platform“, „Work Around“ und das „Bikalpa Art Center“. Arbeitest du lieber von zuhause aus, gibt es in Kathmandu einige Anbieter, die dir innerhalb weniger Tage und für nur zwanzig Euro im Monat eine schnelle und zuverlässige Verbindung einrichten können, auch Breitband-Internetzugänge sind verfügbar. Die meisten Freelancer nutzen Vianet oder Worldlink.

>> Tipps & Infos für alle, die als digitale/r Nomade/in im Ausland tätig sein wollen

>> Möglichkeiten für Work & Travel in Nepal

>> Tipps fürs Backpacking in Nepal

Voraussetzungen für einen Job in Nepal

Sprachkenntnisse

Die meistgesprochene Sprache ist Nepali, eine abgewandelte Form des ans Sanskrit angelehnte Hindi. Die Amts- und Gerichtssprache des Landes wird von 17 Millionen Menschen in Nepal, Indien und Buthan gesprochen. Die Einwohner der touristischen Städte Kathmandu, Pokhara und Chitwan sind es gewohnt, mit Menschen aus aller Welt in Kontakt zu treten und sprechen gutes Englisch. Nichtsdestotrotz solltest du dir ein Grundvokabular aneignen, um dich auch außerhalb verständigen zu können. Besonders in den dörflichen Bergregionen sprechen die Menschen nur wenig oder gar kein Englisch, sodass ein Grundwortschatz mit Wörtern wie „Guten Tag“, „Danke“, „Toilette“, „Restaurant“ etc. durchaus hilfreich sein kann.

Visa und Arbeitserlaubnis

Bei der Auswahl des richtigen Visums kommt es darauf, wie lange du in Nepal bleibst und was du dort machen wirst. Wenn du als unbezahlter Volunteer arbeitest, kannst du mit einem einfachen Touristenvisum einreisen. Anders als in vielen anderen Ländern wie Indien und Afrika brauchst du für Nepal kein gesondertes Freiwilligenvisum. Das Touristenvisum kannst du entweder online oder in der Botschaft in Berlin beantragen, am einfachsten ist es aber on Arrival. Die maximale Aufenthaltsdauer beträgt 90 Tage, das Visum kostet 100 Euro. Wirst du als Volunteer bezahlt, benötigst du ein Arbeitsvisum, das aber von deiner Agentur beantragt wird.

Möchtest du länger als 90 Tage in Nepal bleiben, benötigst du ein Langzeitvisum. Dieses Visum erhalten Personen, die einer dauerhaften Tätigkeit nachgehen wollen, mit einem nepalesischen Staatsbürger verheiratet sind oder Verwandte nepalesischer Abstammung haben. Möchtest du einen Beruf ausüben, solltest du das Langzeitvisum mit einer Arbeitsgenehmigung vervollständigen. Diese muss von deinem Arbeitgeber angefordert werden.

Auswanderer, die ihr Leben in Nepal verbringen möchten und ihren Lebensunterhalt nachweislich finanzieren können, erhalten ein Dauervisum, das zu einem unbefristeten Aufenthalt in Nepal berechtigt. Auch diejenigen, die einen Mindestbetrag von 100.000 US-Dollar in Nepal investiert haben, können ein Dauervisum beantragen.

In der Regel beantragst du ein Visum bei einer diplomatischen Vertretung Nepals, zum Beispiel auf  www.auswaertiges-amt.de. Alternativ kannst du mit einem Kurzzeitvisum, einem „Entry Visa“,  einreisen, das du vor Ort in Kombination mit deiner Arbeitsgenehmigung in ein Langzeitvisum umschreiben lassen kannst.

Unterkünfte in Nepal

Abhängig davon, wo und wie lange du in Nepal arbeiten möchtest, gibt es verschiedenen Optionen. Als Volunteer kannst du beispielsweise in einer Gastfamilie unterkommen. Eine Möglichkeit, die du auf jeden Fall nutzen solltest: Die Unterkünfte sind nicht nur preiswerter, sondern ermöglichen dir einen Einblick in ein authentisches und unverfälschtes Nepal. Du isst nepalesische Gerichte und  lernst die Sprache, die Menschen und die Kultur des Landes hautnah kennen. Die Nepalesen sind als sehr gastfreundlich bekannt und werden dich höchstwahrscheinlich mit offenen Armen empfangen und dich in ihre Familie integrieren. Mit dem Geld, das deiner Gastfamilie für Verpflegung und Unterkunft zugute kommt, unterstützt du außerdem die lokale Bevölkerung – wenn auch nur mit einem kleinen Beitrag.

Arbeitest du als Freelancer in Nepal und möchtest permanent bleiben, lohnt sich der Aufwand, ein Apartment zu suchen. Die Wohnungssuche in den größeren Städten Kathmandu, Pokhara und Chitwan gestaltet sich allerdings als schwierig, da es nur wenige Maklerbüros gibt. Freie Wohnungsangebote verbreiten sich eher durch Mundpropaganda, sodass du in der Stadt die richtigen Menschen kennen musst, um eine passende Unterkunft zu finden. Das wiederum funktioniert nur, wenn du dir viel Zeit lässt, den Aufwand nicht scheust und zusätzlich noch ein wenig Glück hast. Auch die Sprachbarriere kann zum Problem werden, vor allem um die Formalia wie Miethöhe, Aufenthaltsdauer und Konditionen zu klären. Trotzdem lohnt sich der Aufwand: Eine Mietwohnung mit drei Zimmern kostet circa 100 Euro im Monat.

Wenn du nur für ein paar Monate bleiben möchtest, ist es deutlich einfacher, sich in einem guesthouse oder einem Airbnb niederzulassen. Du kannst das Airbnb-Apartment zunächst für einige Tage buchen und wenn es dir gefällt nach einer Verlängerung fragen.

Lebenshaltungskosten

Die Lebenshaltungskosten sind in Nepal sehr gering. Ob du in einem guesthouse, einem Airbnb oder im eigenen Apartment unterkommst – die Mietkosten betragen auch in Kathmandu um die 200 Euro. Für eine einfache Mahlzeit zahlst du in einem nepalesischen Restaurant um die zwei Euro. Auch der Transport mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist sehr kostengünstig: Eine achtstündige Fahrt mit dem Bus kostet gerade mal vier Euro. Natürlich hängen deine Lebenshaltungskosten von deinen Ansprüchen ab, nach oben und nach unten sind keine Grenzen gesetzt.   

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