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Jobs & Arbeitsmarkt in Ecuador

In Ecuador arbeiten und leben: Das wunderschöne und darüber hinaus artenreichste Land der Erde ist ein attraktives Ziel für Europäer – auch für einen längeren Arbeitsaufenthalt. Deutsche Produkte und auch die deutsche Wirtschaft allgemein haben einen sehr guten Ruf in Ecuador. Mit „Made in Germany“ assoziieren die Ecuadorianer positive Begriffe wie „Innovation“, „Qualität“ und die gute deutsche „Zuverlässigkeit“. Du spielst mit dem Gedanken eine längere Zeit in Ecuador zu verbringen und dort auch zu arbeiten? Dann interessiert dich bestimmt diese Themenseite: Los geht’s mit einer knappen Übersicht zu Wirtschaft und Arbeitsmarkt für Ausländer vor Ort.   

Farmarbeiter in EcuadorMarkt in Ecuador

Themen dieser Seite:

Ecuadors zentrale Wirtschaftssektoren

Ecuador ist grundsätzlich marktwirtschaftlich geprägt. Die Erdölindustrie ist dabei der  dominierender Sektor, die Einnahmen daraus fließen in den Wirtschaftskreislauf. Die Bauindustrie ist zweitwichtigste Sektor. Darüber hinaus sind von Bedeutung: Der Groß- und Einzelhandel im Allgemeinen, einschließlich Fahrzeugreparatur, Land- und Forstwirtschaft (zum Beispiel Anbau bzw. Produktion von Kakao, Kaffee, Bananen, Garnelen sowie Schnittblumen).

Eigentlicher Motor des Wirtschaftswachstums in Ecuador sind sowohl staatliche Zuwendungen als auch staatliche Ausgaben. Die Regierung investiert stark in Infrastrukturprojekte und gibt viel Geld für Personal aus.

Diese Investitionen befeuern die Wirtschaft und den privaten Konsum im Land. Sie schaffen Arbeitsplätze und reduzieren Armut. Viele einheimische Arbeitnehmer sind allerdings unterbeschäftigt beziehungsweise nicht entsprechend ihrer Ausbildung. Nach wie vor ist die Ungleichheit der Einkommen gravierend.

Arbeitsmarkt für Ausländer in Ecuador

Wenn du einen Job in Ecuador suchst, wirst du feststellen, dass es auf dem einheimischen Arbeitsmarkt tendenziell wenige offene Stellen gibt. Die besten Chancen auf eine (ausreichend) bezahlte Arbeit haben gut ausgebildete Fachkräfte mit hoher Qualifikation in ihrem jeweiligen Fachgebiet. Deutsche Bewerber haben - entsprechend ihrer Qualifikation, Arbeitserfahrung und Neigung - in der Regel gute Chancen auf eine Anstellung...

  • im Bereich „Bildung“ (z.B. als Lehrkraft in Sprachschulen oder an Gymnasien mit Fremdsprachenunterricht, als Übersetzer)
  • in der Tourismusbranche, (z.B. in Reiseagenturen, als Reiseleiter)   
  • in Hotellerie & Gastronomie (z.B. in Restaurants, Bars, Hotels)
  • bei Zweigstellen ausländischer Unternehmen in Ecuador  
  • bei NGOs und Stiftungen

Darüber hinaus besteht auch die Möglichkeit als Mitarbeiter einer deutschen Firma in deren Niederlassung nach Ecuador entsandt zu werden. Vorteile dabei: In der Regel erhältst du einen höheren Lohn als bei ecuadorianischen Unternehmen vor Ort. Zudem  bleibst du während deiner Zeit in Ecuador im deutschen Sozialsystem abgesichert.

Auf Jobsuche in Ecuador

Vor dem Schritt in ein neues (Arbeits-)leben in Ecuador sollten Jobsuchende realistisch prüfen, wie die eigenen beruflichen Chancen vor Ort stehen. Die eigentliche Jobsuche ist in Ecuador direkt vor Ort in der Regel deutlich erfolgreicher als schriftliche Bewerbungen von Deutschland aus. Es lohnt sich oft vor Ort aktiv zu werden, indem du den Stellenteil wichtiger Tageszeitungen studierst und potentielle Arbeitgeber auch direkt ansprichst.

Wenn du bereits von Deutschland aus Kontakte zu einem passenden Arbeitgeber oder Partner in Ecuador knüpfen kannst oder bereits über gute Beziehungen verfügst, umso besser. Bei einer Suche vor Ort ist es sinnvoll ein entsprechendes Startkapital einzuplanen. Obwohl die Lebenshaltungskosten in Ecuador deutlich unter unserem europäischen Durchschnitt liegen, kann eine längere Jobsuche deine finanziellen Reserven schnell verbrauchen.

Wer von Deutschland aus sucht, für den ist natürlich das Internet ein wichtiges Instrument. International orientierte Stellenbörsen und Fachportale zu Lateinamerika / Ecuador können eine wertvolle Infoquelle sein. Zum Beispiel:

  • www.kimeta.de - große Jobbörse
  • www.lateinamerikaverein.de - Unternehmernetzwerk und Informationsplattform für die deutsche Wirtschaft mit Interessen in Lateinamerika (mit Stellenmarkt).
  • ecuador.ahk.de - Deutsch-Ecuadorianische Industrie- und Handelskammer (Infos und Praktikantenbörse)

Bewerber in Ecuador brauchen in der Regel sehr gute Spanisch- und Englischkenntnisse. Für meisten Jobs sind diese Sprachen unerlässliche Voraussetzung. Wichtig sind ecuadorianischen Arbeitgebern auch gute Zeugnisse, entsprechende  Qualifikationsnachweise sowie Referenzen.

An erster Stelle steht für einen potentiellen Arbeitgeber aber zumeist die Erfahrung, die ein Bewerber ins Unternehmen einbringen kann. All diese Faktoren können sich möglicherweise auch positiv auf die Höhe des Gehaltes auswirken. 

 

Der Auslandsjob-Guide zum durchklicken: 

In 21 Schritten zum perfekten Auslandsjob & Jobstart im Ausland

 

Special: Working Holidays in Ecuador

Du möchtest lediglich für eine gewisse Zeit in Ecuador arbeiten und planst deinen Auslandsjob daher im Rahmen einer begrenzten Auslandszeit? Dann kannst du spezielle Angebote nutzen und Ecuador auch als Working-Holiday-Maker erkunden. In diesen beliebten Bereichen kannst du unter anderem vor Ort jobben:

>> Freiwilligenarbeit in Ecuador
>> Work & Travel in Ecuador
>> Farmarbeit/Farmstay in Ecuador

Auch zu diesen Jobmöglichkeiten findest du weiterführende Infos auf auslandsjob.de - folge einfach den oben hinterlegten Verlinkungen!

Die Bewerbung

Das Bewerbungsverfahren verläuft in Ecuador ähnlich wie bei uns in Deutschland. Zur Bewerbungsmappe gehören ganz klassisch ein Anschreiben, ein tabellarischer Lebenslauf und deine Zeugnisse sowie Qualifikationsnachweise. Zeugnisse sollten in spanischer Übersetzung beigefügt werden.

Zum Lebenslauf gehört in der Regel auch ein Bewerbungsfoto. Neben Ausbildung und Praxiserfahrung gehören außerdem Weiterbildungen und Hobbies in den Lebenslauf. Soziales Engagement aufzuführen ist in der Regel nicht üblich.

Deine Unterlagen kannst du entweder per Post oder als E-Mail einsenden oder auch vor Ort an der Rezeption des Unternehmens abgegeben. Häufig geht auch aus den Stellenanzeigen hervor, wie die Unterlagen eingereicht werden sollen.

Bei Interesse werden die Bewerber zunächst zu einem Einstellungstest eingeladen. War man erfolgreich, wird man zum persönlichen Gespräch eingeladen. Ist der Bewerber interessant für das Unternehmen, kann es durchaus sein, dass mehrere Gespräche geführt werden. Zwischen Einsendung deiner Bewerbung, Test und erstem Vorstellungsgespräch können oft mehrere Monate ins Land gehen. Bewerber mit Behinderung haben in der Regel keinen gesonderten Nachteilsausgleich oder Schutz.

Die Bewerbung

Das Bewerbungsverfahren verläuft in Ecuador ähnlich wie bei uns in Deutschland. Zur Bewerbungsmappe gehören ganz klassisch ein Anschreiben, ein tabellarischer Lebenslauf und deine Zeugnisse sowie Qualifikationsnachweise. Zeugnisse sollten in spanischer Übersetzung beigefügt werden.

Zum Lebenslauf gehört in der Regel auch ein Bewerbungsfoto. Neben Ausbildung und Praxiserfahrung gehören außerdem Weiterbildungen und Hobbies in den Lebenslauf. Soziales Engagement aufzuführen ist in der Regel nicht üblich.

Deine Unterlagen kannst du entweder per Post oder als E-Mail einsenden oder auch vor Ort an der Rezeption des Unternehmens abgegeben. Häufig geht auch aus den Stellenanzeigen hervor, wie die Unterlagen eingereicht werden sollen.

Bei Interesse werden die Bewerber zunächst zu einem Einstellungstest eingeladen. War man erfolgreich, wird man zum persönlichen Gespräch eingeladen. Ist der Bewerber interessant für das Unternehmen, kann es durchaus sein, dass mehrere Gespräche geführt werden. Zwischen Einsendung deiner Bewerbung, Test und erstem Vorstellungsgespräch können oft mehrere Monate ins Land gehen. Bewerber mit Behinderung haben in der Regel keinen gesonderten Nachteilsausgleich oder Schutz.

 

Vertrag & Gehalt

Die Bezahlung, die du in Ecuador erwarten kannst, ist im Schnitt deutlich niedriger als in Europa. In der Regel reicht ein reguläres Gehalt aber für den Lebensunterhalt vor Ort. Natürlich spielen hier auch Aspekte wie persönliche Ansprüchen sowie Wohnort in Ecuador herein.

Wie überall, sind auch in Ecuador die meisten Gehälter abhängig von der Berufserfahrung, die ein Arbeitnehmer mitbringt. Pluspunkte sind überdies Auslandserfahrungen eines Bewerbers oder die Tatsache, dass jemand von einem ausländischen Unternehmen nach Ecuador entsandt wird. Geschätzt sind darüber hinaus ausländische (akademische) Titel, vor allem aus den USA und Europa.

Ob ein Arbeitnehmer aber auch seiner Qualifikation entsprechend entlohnt wird, hängt auch von der wirtschaftlichen Lage des Unternehmens ab. Ein Master-Abschluss, zum Beispiel, wird in der Regel nur bei Führungspositionen erwartet und auch dementsprechend entlohnt. Gehaltszahlungen erfolgen monatlich oder 14-tägig. Eine Bezahlung auf Stundenbasis ist eher unüblich.

Arbeitsaufenthalt in Ecuador: Das Visum

Wenn du in Ecuador arbeiten möchtest, ist es ratsam vor deiner Einreise genaue Informationen zum Thema „Visum / Arbeitserlaubnis“ bei der Botschaft von Ecuador einzuholen. Wichtig ist zu wissen welche Art von Visum du für deinen Aufenthalt benötigst und welche weiteren aktuellen Bestimmungen du beachten musst.

Für die Aufnahme einer Tätigkeit in Ecuador, die länger als 90 Tage andauert, müssen dir die ecuadorianischen Behörden vor Einreise eine Arbeits- und Aufenthaltsgenehmigung erteilen. Solche Visa für längerfristige Aufenthalte werden ausschließlich durch die Einwanderungsbehörde (Dirección General de Extranjería) beim ecuadorianischen Innenministerium erteilt.

Wichtig: Wenn du mit einem Touristenvisum nach Ecuador einreist, kannst du dieses nicht vor Ort in ein Arbeitsvisum umschreiben lassen.

 

Der Auslandsjob-Guide zum durchklicken: 

In 21 Schritten zum perfekten Auslandsjob & Jobstart im Ausland

 

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