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Arbeiten in den USA

Die Migration in die USA, um dort Arbeit zu finden, hat eine lange Geschichte. Ob „vom Tellerwäscher zum Millionär“ oder als ausgebildete Fachkraft – das Land der unbegrenzten Möglichkeiten kann immer noch jedem Arbeitssuchenden eine Chance bieten! Besonders aufgrund des Fachkräftemangels werden deutsche Arbeitskräfte in den USA gesucht. Doch auch wenn du hauptsächlich reisen möchtest, gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, deinen Aufenthalt durch Jobben in Amerika zu finanzieren. Grundsätzlich bringt es dir berufliche und persönliche Vorteile, wenn du während eines Auslandaufenthaltes arbeitest: du lernst die Kultur und Arbeitsweise genauer kennen, kannst deine Sprachkenntnisse verbessern, internationale Kontakte knüpfen und erweiterst deinen Horizont! Wir möchten dir hier ein paar wichtige Tipps und Informationen mitgeben, die deine Vorbereitung und Jobsuche in den USA erleichtern und dich auf den Arbeitsalltag vorbereiten.

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Arbeitsmarkt und Jobsuche

Der Arbeitsmarkt in den USA ist so umfassend und vielfältig wie das Land selbst. Gerade deutsche Fachkräfte werden aufgrund ihrer Erfahrung einer sehr guten Ausbildung händeringend gesucht! Unabhängig von der Branche, in der du tätig bist oder tätig sein möchtest, solltest du dich erst einmal mit dem Amerikanischen Arbeitsmarkt vertraut machen und dir einen Überblick über die Möglichkeiten und Regionen der USA verschaffen. Gerade der Dienstleistungssektor ist ein wichtiges Standbein der amerikanischen Wirtschaft, da dort etwa 80 % aller Arbeitnehmer beschäftigt sind. Doch auch in der Industrie und Technik gibt es unzählige Möglichkeiten, als deutscher Facharbeiter eine Anstellung in den USA zu finden – alle großen Firmen der High-Tech-Branche sitzen in Nordamerika: Apple, Google, Amazon oder Facebook. Du bist eher an Forschung und Entwicklung interessiert? Egal, ob Medizin, Pharmazie oder Umweltwissenschaften, in diesem Bereich findest du garantiert einen attraktiven Arbeitgeber! Solltest du eine der begehrten Greencards ergattern, kannst du jedoch auch selbstständig durchstarten. Gründe dein eigenes Unternehmen oder arbeite als Freiberufler, gerade in den Medianbrachen wie Informationstechnologie oder Entertainment stehen dir alle Türen offen!

Für deine Jobsuche empfehlen wir dir Online-Portale wie www.jobs.comwww.monster.com oder auch soziale Netzwerke wie LinkedIn. Auch persönliche oder geschäftliche Kontakte helfen dir sicherlich weiter! Die Suche nach einem passenden Arbeitgeber in den USA kannst du selbstverständlich bereits in Deutschland beginnen. Für die Vorbereitung und den Visa-Antrag ist es sogar deutlich einfacher, wenn du bereits vor deiner Ausreise einen Arbeitgeber gefunden hast, der dich bei den Formalitäten gegebenenfalls unterstützen kann und dir nötige Unterlagen bereitstellt.

Arbeitsvisum und Voraussetzungen

Ein Arbeitsvisum für einen Job in den USA kann nur bei einem deutschen US-Konsulat beantragt werden. Entsprechende Anlaufstellen findest du in Berlin, Frankfurt am Main oder München. Antragsteller eines Arbeitsvisums für die USA müssen persönlich zu einem Gespräch bzw. einem kurzen Interview in einem der Konsulate vorstellig werden, um die Arbeitserlaubnis zu erhalten. Grundsätzlich wird unterschieden zwischen Einwanderungsvisa für einen permanenten Wohnortwechsel und Nicht-Einwanderungsvisa, die einen vorübergehenden Aufenthalt genehmigen.  Da es unterschiedliche Möglichkeiten und Arten von Nichteinwanderungsvisa gibt, wollen wir dir kurz die wichtigsten Kategorien vorstellen.

Das B-Visum erlaubt dir eine geschäftsbedingt (B-1) oder touristische (B-2) Einreise für einen begrenzten Zeitraum von 180 Tagen. Das E-Visum steht Mitarbeitern von Firmen (E-1), die in Handelsbeziehungen mit den USA stehen, oder Investoren von US-Unternehmen (E-2), zur Verfügung und erlaubt einen zeitverkürzten und vereinfachten Beantragungsprozess. Die wohl bekannteste und verbreitetste Arbeitserlaubnis ist das H-Visum. Dieses Visum ist für hochqualifizierte Fachkräfte gedacht, die einen akademischen Abschluss besitzen und für ein Unternehmen in den USA arbeiten wollen. Das L-Visum bietet dir eine Arbeits- und Aufenthaltsgenehmigung in Amerika, wenn du als Mitarbeiter eines deutschen Unternehmens an einen Standort in den USA entsendet wirst. Für einen zeitbegrenzten Aufenthalt für zum Beispiel eine Au-Pair-Stelle, ein Praktikum oder als Betreuer in einem Summercamp benötigst du ein J-Visum, welches einen vorübergehenden Aufenthalt genehmigt.

Alle detaillierten Informationen zu Visa-Anträgen, dem Ablauf und den aktuellen Voraussetzungen findest du unter https://de.usembassy.gov/de/.

Bewerbungsverfahren in den USA

Solltest du nicht das Glück haben und von deinem bisherigen deutschen Arbeitgeber als Expat in die USA geschickt werden, solltest du bereits in Deutschland mit der Jobsuche beginnen. Doch auch wenn du bereits in Amerika bist und ein entsprechendes Visum besitzt, gibt es einige formale Unterschiede zum deutschen Bewerbungsverfahren und dem Ablauf eines Bewerbungsgespräches.

Deine Bewerbungsunterlagen

Grundlegend für eine erfolgreiche Bewerbung sind natürlich die richtigen Bewerbungsunterlagen. Daher geben wir dir hier eine kleine Übersicht, was du alles für eine vollständige Bewerbung für einen Job in den USA benötigst. Grundsätzlich sei gesagt, dass so umfassende und detaillierte Bewerbungen wie bei uns in Deutschland in den Vereinigten Staaten nicht so gefragt sind. Schulzeugnisse oder Arbeitszeugnisse werden meist erst auf Anfrage des Unternehmens eingereicht.

Einen ersten Eindruck bei einem potentiellen Arbeitgeber hinterlässt der Cover Letter, dein persönliches Motivationsschreiben. Dieser darf nach amerikanischem Geschmack gerne etwas auffälliger und farbfreudiger sein – sei kreativ! Inhaltlich sollte er deine Qualifikationen und ein begründetes Interesse an dem jeweiligen Unternehmen und dem Job enthalten, auf den du dich bewirbst. Suche dir wenn möglich einen direkten Ansprechpartner für dein Anschreiben, hierbei helfen soziale Netzwerke wie LinkedIn oder Facebook! Anschließend folgt der Lebenslauf oder auch Curriculum Vitae bzw. Resume. Dieser wird in den USA antichronologisch angeordnet, also mit den jüngsten Ereignissen zuerst. Generell ist der Lebenslauf in Nordamerika aufgrund von Antidiskriminierungsgesetzen größtenteils anonymisiert. Das bedeutet, dass in der Regel auf ein Bewerbungsfoto sowie Angaben zu Geschlecht, Nationalität oder Konfession verzichtet wird. Dein Resume für einen amerikanischen Arbeitgeber sollte folgende Informationen enthalten: Personal Details, Job/Career Goals, Education und Experience, Special Abilities bzw. Special Skills. Auch Referenzen spielen eine wichtige Rolle in amerikanischen Bewerbungsunterlagen. Diese enthalten Kontaktdaten von vorherigen Arbeitgebern und anderen Personen, die positives über deine bisherige Arbeitsweise und deine Qualifikationen zu berichten haben.

Das Vorstellungsgespräch

Deine Bewerbungsunterlagen sing gut angekommen und nun bist du zum Vorstellungsgespräch bzw. Interview eingeladen worden. Die erste Begegnung mit einem möglichen Arbeitgeber ist natürlich immer aufregend, da besonders der erste Eindruck zählt und das Gespräch über den weiteren Verlauf der Bewerbung entscheidet. Üblicherweise bestehen diese Interviews in den USA aus zwei Phasen: einer eher lockeren Begrüßungsphase, die Small Talk über alles Mögliche enthalten kann, und anschließend einer Informationsphase. Diese befasst sich nun intensiver mit deiner Person, deiner Motivation, deinen Kompetenzen und Arbeitserfahrungen, sowie auch mit dem Unternehmen selbst. Daher solltest du dich im Vorfeld noch einmal genauer über das jeweilige Unternehmen und deine mögliche zukünftige Position informieren. Sei vielleicht auch darauf vorbereitet, dass immer mehr Interviews heutzutage per Videochat oder Skype stattfinden, gerade wenn du dich bereits von Deutschland aus bewirbst. Da ein Bewerbungsgespräch immer auch ein Verkaufsgespräch deiner eigenen Persönlichkeit und Qualifikation ist, solltest du deine Körpersprache und dein optisches Erscheinungsbild nicht unterschätzen – Amerikaner legen sehr viel Wert auf einen angemessenen Dresscode, ein lockeres Selbstbewusstsein und eine positive Atmosphäre! Wenn du gelassen wirkst, ein freundliches Lächeln auf den Lippen hast und Aufmerksamkeit signalisierenden Blickkontakt hältst, solltest du überzeugend wirken. Zweifelst du noch an dir und bist dir unsicher was zum Beispiel deine Englischkenntnisse angeht, übe das Interview doch einmal mit Freunden oder Familie und lass sie Feedback geben.

An dieser Stelle sei noch darauf hingewiesen, dass es in Amerika üblich ist, dem Unternehmen zwei bis drei Tage nach einem Vorstellungsgespräch ein Dankesschreiben zu schicken. Dieser Thank You Letter bringt dich noch einmal in Erinnerung, verstärkt einen positiven Eindruck aus dem Interview und bescheinigt in den USA Professionalität. Das Dankesschreiben muss kein Brief sein - natürlich kannst du auch eine kure E-Mail verschicken.

Arbeitsvertrag, Rechtliches und Formales

Du hast dich beim Vorstellungsgespräch erfolgreich geschlagen und es geschafft, einen passenden Job in den USA zu finden – herzlichen Glückwunsch! Nun folgen die Vertragsverhandlungen und der Abschluss des Arbeitsvertrags, doch was gilt es dabei zu beachten? Welche Rechte und Pflichten erwarten dich in den Vereinigten Staaten und was läuft dort anders als in Deutschland?

Gehalt & Arbeitszeit

Zunächst einmal gibt es keinen pauschalen Verdienst wie es bei uns in der Regel bei einer Festanstellung üblich ist. Der gesetzliche Mindestlohn in den USA beträgt 7,25 $ pro Stunde, je nach Branche und Bundesstaat gibt es jedoch weitere unterschiedliche Regelungen. Vor den Gehaltsgesprächen solltest du dich daher am besten über den durchschnittlichen Verdienst für deinen zukünftigen Job informieren! Das festgelegte Gehalt wird in der Regel alle zwei Wochen per Scheck (Paycheck) oder Überweisung (Deposit) auf dein privates Konto gezahlt. Möglicherweise geleistete Überstunden müssen mit einem mindestens anderthalbfachen Zuschlag bezogen auf den regulären Stundenlohn vergütet werden. In den USA gibt es keinen gesetzlichen Anspruch auf bezahlten Urlaub oder bezahlte Feiertage, diese Zahlungen sind individuell vom Unternehmen abhängig. Auch bei uns übliche zusätzliche Leistungen wie Urlaubs- oder Weihnachtsgeld sind in den USA unbekannt.

Arbeitszeit und Urlaubstage

Die reguläre Wochenarbeitszeit für einen normalen Job liegt auch in den USA bei 40 Stunden, kann jedoch je nach Arbeitsfeld und Arbeitgeber variieren. Bei einem Vollzeitjob gibt es in der Regel 10 bezahlte Urlaubstage, wobei jedoch das erste Berufsjahr häufig komplett ohne Urlaubsanspruch festgesetzt wird. Erst wenn man mehrere Jahre fest in einer Firma angestellt ist, erhöht sich der Urlaubsanspruch um einige Tage – bis maximal 4 Wochen nach einer Anstellung von 20 Jahren. Unbezahlter Urlaub kann in den meisten Unternehmen individuell ausgehandelt werden, bedeutet jedoch auch weniger Gehalt. Oftmals ist die Anzahl der Urlaubstage von der Größe des Unternehmens abhängig, da kleinere Unternehmen es sich finanziell eher nicht leisten können, ihre Mitarbeiter an offiziellen Feiertagen zu bezahlen.

Kündigungsschutz

Der Kündigungsschutz ist in den USA deutlich geringer ausgeprägt als wir es in Deutschland gewohnt sind. Auch hierzu gibt es keine gesetzlichen Regelungen und die Kündigungsformalia sind oft Verhandlungssache. Jedoch ist in vielen Unternehmen eine vertraglich feste Kündigungsfrist von zwei Wochen üblich, unabhängig von der Größe des Arbeitgebers. Allgemein ist der Arbeitsmarkt in den USA durch so kurze Fristen wesentlich ungebundener als in Deutschland, auch aufgrund der sogenannten „Hire and Fire“ Mentalität. Davon profitieren jedoch nicht nur die Arbeitgeber, auch als Arbeitnehmer ist man so wesentlich flexibler. Dennoch haben auch amerikanische Unternehmen selbstverständlich ein großes Interesse daran, qualifizierte Facharbeiter langfristig an sich zu binden und ihnen gute Konditionen zu bieten.

Versicherungen & Steuern

Bezüglich der Versicherungen ist es zunächst einmal entscheidend, ob du als Arbeitnehmer eines deutschen Unternehmens in die USA versendet wirst oder ob du direkt bei einem amerikanischen Arbeitgeber angestellt wirst. Im ersten Fall bist du auch über das deutsche Recht zu versichern, welches sämtliche Sozialleistungen enthält. Besorge dir dazu den Vordruck D/USA 101, der als Nachweis für entsprechenden deutsche und amerikanische Stelle gilt. Nimmst du jedoch einen befristeten oder unbefristeten Job direkt bei einem Unternehmen in den USA auf, gilt auch das amerikanische Steuerrecht. Besonders im Falle der Krankenversicherung solltest du dich gut informieren! Da gibt es in den USA prinzipiell nur die eine Möglichkeit, sich privat zu versichern. Manche Unternehmen bieten ihren Mitarbeitern jedoch im Rahmen ihres Jobs eine Krankenversicherung für die ganze Familie an, vielleicht hast du ja Glück mit deinem Arbeitgeber.

Alternativen: Freiwilligenarbeit, Summercamps, Au-Pair und Work & Travel

Du möchtest eventuell gar nicht langfristig in den USA arbeiten, sondern dort nur für einen begrenzten Zeitraum deinen Lebensunterhalt verdienen und nebenbei Abenteuer erleben, reisen oder deine Englischkenntnisse verbessern? Der Nordamerikanische Kontinent bietet dir unglaubliche viele Möglichkeiten, Land und Leute ein paar Monate genauer kennen zu lernen und dich dabei weiter zu entwickeln! Ob du dich sozial oder ökologisch in einem Projekt deiner Wahl engagieren möchtest, dich als Betreuer in einem der aufregenden Summercamps siehst, als Au-Pair in einer Gastfamilie für die Kinder verantwortlich sein möchtest oder einen abwechslungsreichen Work & Travel-Aufenthalt planst – wir haben dir hier umfassende Informationen zu allen Möglichkeiten zusammengestellt.

Freiwilligenarbeit

Es gibt viele Begriffe dafür, wenn du ehrenamtlich im Ausland arbeiten möchtest: Freiwilligendienst, Freiwilligenarbeit, Volunteering oder Volunteer-Travel. Sie alle bezeichnen jedoch ein ehrenamtliches, freiwilliges Engagement außerhalb Deutschlands und werden oft von kirchlichen oder sozialen Einrichtungen, verschiedensten Vereinen oder Organisationen angeboten und unterstützt. Darunter fallen zum Beispiel auch das Freiwillige Ökologische Jahr (FÖJ), das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) oder Anderer Dienst im Ausland (ADiA). Als Teilnehmer dieser Programme kannst du sogar staatliche Förderungen in Anspruch nehmen, die dich finanziell während deines Aufenthaltes unterstützen. Auch wenn die USA sicherlich nicht zu den Entwicklungs- und Schwellenländern gehören, in denen Freiwilligenarbeit oder Volunteering am verbreitetsten ist, gibt es auch hier diverse soziale, kulturelle oder ökologische Projekte. In diesen übernimmst du alltägliche Aufgaben, hilfst den Mitarbeitern vor Ort und kannst dich mit eigenem Wissen und Ideen produktiv und kreativ einbringen. Besonders im Natur- und Tierschutz gibt es in den USA zahlreiche Träger und Anbieter, die du mit freiwilliger Arbeit tatkräftig unterstützen kannst. Die rund 60 Nationalparks des Landes werden zu einem großen Teil von ehrenamtlichen Helfern betreut. Doch auch viele soziale Projekte benötigen freiwillige Helfer, da es in den USA keine staatliche Absicherung gibt und viele Menschen, gerade in den Städten, auf Hilfe angewiesen sind. Grundsätzlich ist Freiwilligenarbeit mit einem Touristenvisum möglich, erkundige dich jedoch lieber vorher noch einmal bei deinem Projekt oder deiner Organisation!

Hier findest du z.B. Freiwilligenarbeit-Projekte verschiedener Organisationen in den USA

>> Freiwilligenarbeit in den USA

Summercamps

Du liebst die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen und kannst dir super vorstellen, einen Sommer lang gegen Kost & Logis und ein wenig Taschengeld Spaß zu haben? Dann ist für dich die Betreuertätigkeit in einem der unzähligen Summercamps genau das Richtige! Du übernimmst Verantwortung in einem internationalen Team aus Camp Leadern und betreust Kids und Jugendliche während der Ferien in einem Zeitraum von 9 Wochen zwischen Mai und August. Viele der Camps setzen bestimmte thematische Schwerpunkte, mit denen sich die Betreuer und Jugendlichen beschäftigen. Besonders häufig werden Outdoor- und Indoorsportarten wie Fußball, Reiten, Schwimmen, Kanu fahren oder Bogenschießen angeboten. Auch kreative Aktivitäten wie Theater, Singen oder Basteln gehören dazu und sollen die Fähigkeiten der Jugendlichen fördern. Doch ist während des Summercamps natürlich nicht immer nur Action angesagt – dadurch, dass die Camps vorwiegend in der freien Natur an großen Seen oder Nationalparks stattfinden, ist auch immer Zeit für ein wenig Erholung oder ein gemütliches Lagerfeuer. Da es die unterschiedlichsten Camps gibt, ist bestimmt für jeden interessierten Betreuer das passende dabei! Du solltest aber auf jeden Fall bereits gute bis sehr gute Englischkenntnisse mitbringen und erste Erfahrungen in der Kinder- und Jugendbetreuung haben. Gesucht werden außerdem Camp-Betreuer, die entweder großes Interesse an einer der angebotenen Sportarten haben oder einen kreativen Background haben, um die entsprechenden Workshops, Events und Ausflüge optimal zu begleiten. Für die Tätigkeit in einem Summercamp benötigst du ein J-1 Visum, deine Organisation hilft dir bestimmt bei der Beantragung und den Formalitäten!

>> Werde Betreuer/in in einem Summercamp in den USA

Au-Pair

Betreue die Kinder einer amerikanischen Gastfamilie und erlebe den Alltag in den USA hautnah! Wenn dir die Arbeit mit Kindern besonders liegt, du am besten bereits Erfahrung damit hast und als Teil einer Familie deinen Auslandsaufenthalt verbringen möchtest, dann ist eines der vielzähligen Au-Pair-Programme genau das Richtige für dich. Du wirst in den Alltag der Familie integriert und kannst so den American Lifestyle besonders intensiv kennen lernen und deine Englischkenntnisse ideal verbessern. Doch bleibt dabei neben der Arbeit auch immer noch genug Zeit, in der du dein Gastland auf eigene Faust erkunden oder dich mit Freunden treffen kannst. Während eines Aufenthalts von bis zu einem Jahr bestehen deine Hauptaufgaben in der Kinderbetreuung, diese beinhaltet beispielsweise die Kinder zur Schule zu bringen und abzuholen, sowie ihnen Essen machen oder bei den Hausaufgaben helfen. Doch als temporäres Familienmitglied können auch einfache Haushaltsaufgaben wie aufräumen oder die Spülmaschine ausräumen zu deinen täglichen Pflichten gehören. Zu einem klassischen Au-Pair-Programm gehört zusätzlich deine individuelle Weiterbildung und du kannst Kurse deiner Wahl in einem nahegelegenen College besuchen. Du findest bestimmt die passende Au-Pair-Organisation für dich, die dir bei der Suche nach einer Gastfamilie und den Vorbereitungen für deinen Aufenthalt in den USA hilft. Deine Rechte und Pflichten, sowie die deiner Gastfamilie sind in den USA gesetzlich geregelt und beinhalten auch ein Taschengeld, mit dem du deine Freizeit gestalten kannst.

>> Weitere Informationen zu Au Pair in den USA

Work & Travel

Ein Auslandsaufenthalt, der Arbeiten und Reisen in einem Land kombiniert, bietet die ideale Möglichkeit, das Land und die Leute genauer kennen zu lernen, deine Sprachkenntnisse zu verbessern und eine Menge zu lernen. Durch wechselnde Gelegenheitsjobs finanzierst du dir deinen Unterhalt vor Ort und deine Weiterreise. Viele Länder bieten dafür speziell entwickelte Working-Holiday-Visa an, wie zum Beispiel Kanada, Neuseeland oder Australien. In Bezug auf Work & Travel stellt die USA jedoch eine Besonderheit dar, da es dieses entsprechende Visum hier nicht gibt und eine Kombination aus Arbeiten und Umherreisen hier schwieriger zu organisieren ist als in anderen Ländern. Dank des J1-Visums kannst du dennoch die Vereinigten Staaten bereisen und dir dort durch Jobben das nötige Kleingeld verdienen. Dieses Visum ist für Austauschprogramme wie die Summercamps oder einen Aufenthalt als Au-Pair gedacht, bei denen du längere Zeit an einem festen Standort verbringst und im Anschluss eine begrenzte Zeit frei in den USA reisen kannst. Je nach Programm gibt es unterschiedliche Voraussetzungen und Bestimmungen, über die du dich vorab informieren solltest.

>> Das J1-Visum in den USA: Infos & Voraussetzungen

Leben und Arbeiten in den USA

Grundvoraussetzung für einen angenehmen Aufenthalt in den USA, sei er temporär oder auf Dauer ausgelegt, sind natürlich die Sprachkenntnisse. Auch wenn gerade im Süden spanisch sehr verbreitet ist und im mittleren Westen auch vereinzelt Deutsch gesprochen wird, solltest du Englisch als Landessprache bereits im Ansatz beherrschen. Während deines Aufenthaltes kannst du im Alltag deine Kenntnisse super leicht verbessern, für einen Job als Fachkraft sind kommunikative Fähigkeiten jedoch unabdingbar. Die Wohnsituation kann sich ja nach Region sehr unterschiedlich präsentieren. Prinzipiell leben Amerikaner eher in den eigenen vier Wänden als in Mietwohnungen. Sollte dir keine Unterkunft gestellt werden, beispielsweise durch eine Gastfamilie oder den Arbeitgeber, kannst du aber auch problemlos im Internet bereits vorher nach einer passenden Mietwohnung suchen. Wenn du nicht gerade in einem Stadtzentrum lebst und arbeitest, kommt man in den USA ohne ein Auto kaum aus. Der öffentliche Nahverkehr lässt sich nicht mit dem in Deutschland vergleichen, gerade was Bahnen und Züge betrifft. Gerade Einkaufszentren oder auch Unternehmen liegen oft eher außerhalb des Stadtkerns.

Der Arbeitsalltag in den USA gestaltet sich eher entspannt und familiär – ist aber natürlich auch von deinem Arbeitgeber und der Branche abhängig. Anders als in Deutschland wird sich in den meisten amerikanischen Firmen mit dem Vornamen angesprochen, dennoch müssen Hierarchien und Positionen der Arbeitskollegen bzw. Vorgesetzen berücksichtigt werden (Du solltest beachten, dass das freundliche „Hi, how are you?“ eher eine geläufige Begrüßung ist und nicht erwartet wird, dass du einen ausführlichen Bericht deines Gemütszustandes ablieferst). Sei einfach stets freundlich, offen und respektvoll gegenüber deinen Kollegen. Amerikaner legen sehr viel Wert auf ein gepflegtes und ordentliches Äußeres – du wirst schnell an den anderen Mitarbeitern erkennen, welches Outfit in deinem Unternehmen gängig ist.

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