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Teil 3/4 | Impfungen für Japan & Stopover-Länder

Wenn du Work & Travel in Japan geplant hast oder dich informieren möchtest, welchen Impfschutz du für mögliche Stopver-Länder auf dem Weg nach Ozeanien benötigst, bist du hier richtig. Außerdem findest du hier weiterführende Informationen zu Impfabständen, Impfkosten & Co.

Themen dieser Seite:

Impfungen für Japan

Work & Traveller in Japan sollten ebenso alle Standardimpfungen überprüfen und ggf. auffrischen lassen. Dazu zählen alle im aktuellen Impfkalender des Robert-Koch-Instituts aufgezählten Impfungen, einschließlich:

  • Tetanus
  • Diphterie
  • Keuchhusten (Pertussis)
  • Mumps
  • Masern
  • Röteln

Bei Langzeitaufenthalten sowie besonderer Exposition (einfache Reisebedingungen, Hygienemängel, besondere soziale Kontakte etc.) empfiehlt das Auswärtige Amt außerdem eine Schutzimpfung gegen Hepatitis B sowie gegen Japanische Encephalitis. Wenn du Reisen in die Nachbarländer planst, brauchst du evtl. außerdem eine Impfung gegen Hepatitis A. Folgende Viruserkrankungen treten außerdem in Japan (vermehrt) auf:

Röteln

In den vergangenen Jahren gab es in Japan eine Rötelepidemie. Insbesondere Frauen mit Kinderwunsch sollten sichergehen, dass sie bei der Einreise nach Japan eine aktuelle Rötelnimpfung haben.

Hand-, Fuß- und Mundkrankheit

Diese Infektionskrankheit ist in Japan endemisch und tritt immer wieder auf. In den vergangenen Jahren gab es mehrere Ausbrüche. Die Virusinfektion wird durch Kontakt oder Tröpfcheninfektion übertragen. Zu den Symptomen zählen Fieber sowie Haut- und Schleimhautveränderungen. Mitunter kommst es auch zu Komplikationen an Lunge, Herz und zentralem Nervensystem, was tödlich enden kann. Am besten schützt man sich durch entsprechende Hygiene, vor allem Handhygiene, und meidet den Kontakt mit Erkrankten. Wenn man das beachtet, besteht kein großes Risiko, sich in Japan mit dem Virus zu infizieren.

Japanische Enzephalitis

Diese Virusinfektion des Gehirns tritt in Japan aufgrund des nationalen Impfprogramms kaum noch auf. In den vergangenen Jahren gab es weniger als zehn Erkrankungen pro Jahr, welche hauptsächlich in Shikoku und Kyushu auftraten. Die Infektionskrankheit wird durch nachtaktive Mücken übertragen. Die besten Präventionsmaßnahmen sind Mückenschutz sowie Impfung.

Impfungen für Stopover

Wenn du bei deiner Work & Travel-Reise einen Stopover in Asien, Afrika oder Lateinamerika planst, solltest du dich genau über die Impfvorschriften sowie die Empfehlungen für das jeweilige Land informieren. Hier eine erste Übersicht:

Südostasien

Bei der Direkteinreise in südostasiatische Staaten aus Deutschland oder auch aus Ländern wie Australien oder Neuseeland bestehen derzeit keine speziellen Impfvorschriften. Da sich die Bestimmungen aber ändern können, sollte man sich vor einer Asienreise immer noch mal über die aktuellen Einreisbestimmungen für das jeweilige Reiseland erkundigen, zum Beispiel auf der Website der jeweiligen Botschaft oder des Auswärtigen Amts.

Bei der Einreise aus Ländern mit Gelbfieber, vor allem zentralafrikanische sowie einige südamerikanische Staaten, besteht eine Impfplicht gegen Gelbfieber, die du mit deinem internationalen Impfpass nachweisen musst. Die Impfung solltest du mindestens zehn Tag vor der Einreise erhalten haben, da die Impfung so lange braucht, um ihre Schutzwirkung zu entfalten.
Auf jeden Fall sollte man vor einer Reise nach Südostasien alle Standardimpfungen überprüfen und auf den neuesten Stand bringen lassen. Insbesondere die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie sowie Poliomyelitis (Kinderlähmung) werden auch bei kurzen Aufenthalten in Südostasien dringend empfohlen. Außerdem kommen folgende Infektionskrankheiten in Asien gehäuft vor:

Hepatitis A

In allen Ländern Südostasiens kommen Hepatitis A-Infektionen vor. Eine Immunisierung gegen das Virus wird auch bei kurzen Aufenthalten empfohlen.

Hepatitis B

Das Hepatitis-B-Virus ist unter der südostasiatischen Bevölkerung weit verbreitet. Eine Impfung empfiehlt sich daher insbesondere bei längeren Aufenthalten in Südostasien sowie im Falle von intensiven Kontakt mit der lokalen Bevölkerung. Da das Virus durch Blut und Körperflüssigkeiten übertragen wird, sollte man bei sexuellem Kontakt unbedingt Kondome verwenden.

Typhus

Da auch diese Infektionskrankheit in Südostasien häufig auftritt, wird eine Impfung für alle Länder empfohlen. Der Virus überträgt sich sehr leicht über Trinkwasser, Lebensmittel, kontaminierte Gegenstände sowie den Kontakt mit Erkrankten.

Malaria

In Südostasien gibt es einige Regionen mit hohem Malaria-Infektionsrisiko. Hierzu sollte man sich unbedingt von einem erfahrenen Tropenmediziner beraten lassen. Nicht immer ist eine medikamentöse Prophylaxe erforderlich, die Mitnahme eines sogenannten Notfallmedikaments ist mitunter ausreichend. Dieses sollte man bei auftretenden Symptomen sofort einnehmen und umgehend einen Arzt aufsuchen.

Japanische Enzephalitis

Eine Impfung gegen Japanische Enzephalitis wird bei Reisen in Regionen mit hohem Ansteckungsrisiko dringend empfohlen. Erkundige dich bei einem Arzt oder Tropenmediziner, ob deine Reiseländer dazu zählen. Die Virusinfektion des Gehirns tritt in vielen Ländern Südostasiens auf.

Tollwut

Asien ist der Kontinent mit den meisten Tollwutinfektionen. Bis zu 40.000 Todesfälle hat der Kontinent jedes Jahr zu beklagen. Zusätzlich muss man mit einer hohen Dunkelziffer rechnen. Backpacker, Reisende in ländlichen Regionen sowie Menschen mit häufigem Kontakt zu Tieren zählen zu den besonders gefährdeten Personengruppen. Erkundige dich daher bei deinem Arzt, ob eine Impfung für dich und deine Reiseroute infrage kommt. Prinzipiell solltest du äußerst vorsichtig beim Kontakt mi zahm wirkenden Wildtieren sowie streunenden Hunden und Katzen sein. Nach einem Biss musst du sofort einen Arzt aufsuchen.

Afrika

Wer einen Zwischenstopp oder eine Reise in afrikanische Länder plant, sollte sich dringend über die medizinischen Einreisbestimmungen sowie Impfempfehlungen für alle geplanten Reiseländer informieren. Erste Informationen bekommt man im Internet zum Beispiel auf der Internetseite des Auswärtigen Amts oder der Botschaft des jeweiligen Landes. Außerdem sollte man sich von einem erfahrenen Reise- bzw. Tropenmediziner beraten lassen, zum Beispiel im städtischen Tropeninstitut. In vielen zentralafrikanischen Ländern kommt Gelbfieber vor, was eine Immunisierung gegen das Virus meist erforderlich macht. Auch Malaria sowie zahlreiche weitere Infektionskrankheiten treten in vielen afrikanischen Ländern auf.

Südamerika

Auch bei Reisen und Stopover in Südamerika sollte man sich unbedingt über Impfempfehlungen und Vorschriften informieren, entweder im Internet auf der Seite des Auswärtigen Amts oder besser noch bei einem erfahrenen Reise- und Tropenmediziner. In einigen südamerikanischen Staaten gibt es Gelbfiebergebiete, weshalb eine Impfung empfohlen wird und vor allem bei der Weiterreise in Drittstaaten, zum Beispiel nach Australien, Nordamerika oder in andere südamerikanische Staaten, zwingend erforderlich ist. Auch Malaria, Dengue-Fieber sowie andere Infektionskrankheiten treten in vielen südamerikanischen Ländern auf.

Bitte beachten auch die aktuellen Hinweise zum Zika-Virus.

 

>> Work & Travel-Flug: Gewünschte Flugunterbrechnung via Stopover

Hier weiterlesen:

>> zurück zu Teil 1 | Überblick: Impfungen für Work & Travel

>> zurück zu Teil 2 | Impfungen für Australien, Neuseeland, Kanada & die USA

>> Teil 4 | Impfkosten, Impfabstände & Kostenrückerstattung

 

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