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Handynutzung und SIM-Karte in den USA

Ein Auslandsaufenthalt in den USA ist ein spannendes Abenteuer, das viele neue Erfahrungen für dich mit sich bringen wird. Um dennoch immer auch einen Draht in die Heimat zu haben und auch vor Ort stets für Arbeitgeber, Vermieter und neue Freunde erreichbar zu sein, ist es sinnvoll, über die Handynutzung nachzudenken.

Handynutzung in den USA

Das Wichtigste gleich vorweg: Da du dich im EU-Ausland befinden wirst, würden im Laufe der Zeit hohe Kosten auf dich zukommen, wenn du weiterhin deine deutsche SIM-Karte nutzt. Darum ist es besser, wenn du dich idealerweise schon im Vorfeld über lokale Anbieter informierst, verschiedene Optionen abwägst und so viele Informationen wie möglich zur Handynutzung in den USA sammelst. Der nachfolgende Beitrag ist dir dabei behilflich.

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Prepaid oder lieber Vertrag?

Wie in Deutschland sind auch die Handyverträge in den USA an eine bestimmte Laufzeit gebunden. Diese beginnt bei einem Jahr, kann aber auch zwei oder sogar drei Jahre betragen. Wenn du jedoch nur beabsichtigst, etwa für ein halbes Jahr im Land zu bleiben, dann ergibt es wenig Sinn, sich an einen solchen Vertrag zu binden.

Weitaus flexibler – und letztlich auch billiger – sind Prepaidkarten. Hier musst du zwar immer ein Guthaben aufladen, hast aber dadurch letztlich auch eine gute Kostenkontrolle. Außerdem ist es wesentlich einfacher, sich eine Prepaid-Karte auszusuchen und zu kaufen, als sich durch den Dschungel der Handyverträge in den USA zu kämpfen.

Wichtig zu wissen: Auf den ersten Blick scheint es oft so, als würden Verträge die günstigeren Konditionen anbieten. Tatsächlich ist das durchaus der Fall, wenn man beispielsweise die Preise für Anrufminuten miteinander vergleicht. Allerdings musst du auch immer bedenken, dass du nach Abschluss eines Vertrages meist eine monatliche Grundgebühr zahlst – und das meist auch noch, nachdem dein Auslandsaufenthalt längst vorbei ist und du wieder in Deutschland bist.

Die besten Prepaid-Karten für einen Auslandsaufenthalt in den USA

In den USA gibt es wie hier in Deutschland verschiedene Netzbetreiber. Die beiden größten sind:

  • T-Mobile
  • AT&T

Darüber hinaus gibt es jedoch noch viele weitere Anbieter, die selbstverständlich auch Prepaid-Karten im Repertoire haben:

  • Verizon Wireless
  • Sprint
  • TracFone
  • USCellular
  • MetroPCS

Der größte Anbieter für US-amerikanische Prepaid-Karten ist nicht etwa T-Mobile oder AT&T sondern TracFone. Grundsätzlich ist jedoch jeder Anbieter empfehlenswert beziehungsweise seriös.

Bei deiner Wahl solltest du vor allem darauf achten, wo du dich vorrangig während deiner Zeit in den USA aufhalten wirst. Verizon Wireless hat beispielsweise kein stabiles Netz in Nevada, einem der am dünnsten besiedelten Bundesstaaten der USA. Hier in der Wüste – und auch in anderen entlegenen Teilen des riesigen Landes – wirst du unter Umständen Probleme haben, Empfang zu finden.

Außerdem wichtig zu wissen: Die meisten Prepaid-Karten in den USA sind grundsätzlich nur fürs Telefonieren und Simsen gedacht. Wenn du auch im Internet surfen willst, musst du häufig einen sogenannten Data-Plan hinzu buchen.

Wie viel kostet eine Prepaid-Karte in den USA?

Die meisten Prepaid-Karten in den USA bekommst du bereits ab 9 Dollar. Der Preis setzt sich meist aus einem Grundbetrag (für die SIM-Karte) und einem Guthaben zusammen. Letzteres kannst du anschließend für Telefonate, SMS und das Surfen im Internet nutzen.

Zusätzliches Datenvolumen kostet bei AT&T beispielsweise:

  • 35 Dollar für 1 GB LTE-Volumen
  • 50 Dollar für 8 GB LTE-Volumen

Bei T-Mobile US zahlst du:

  • 45 Dollar für 4 GB LTE-Volumen
  • 55 Dollar für 6 GB LTE-Volumen

Woher bekomme ich eine Prepaid-Karte?

Wenn du in den USA eine Prepaid-Karte zum Surfen, Telefonieren und Simsen nutzen möchtest, dann kannst du diese schon zuvor in Deutschland übers Internet bestellen. Das spart nicht nur jede Menge Zeit und Nerven, sondern sorgt auch dafür, dass du deinen Auslandsaufenthalt in den USA vom ersten Moment an genießen kannst. Denn vor Ort müssen die Karten oftmals erst bestellt werden, sodass es keine Selbstverständlichkeit ist, dass du den Laden sofort mit dem Objekt deiner Begierde verlassen kannst.

Wenn du deine US-Prepaid-Karte online bestellen willst, kannst du das über unseren Partner Simly tun:

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Möchtest du trotzdem lieber erst in den USA eine SIM-Karte kaufen, dann kannst du entweder in ein entsprechendes Fachgeschäft oder beispielsweise auch einen Walmart, Publix oder Walgreens gehen.

In den Läden kannst du deine SIM-Karte direkt freischalten lassen. Alternativ funktioniert dieser Step auch über das Internet. Wenn die Aktivierung erfolgreich war, erhältst du deine Rufnummer per SMS und kannst das Handy wie gewohnt nutzen.

Kann ich mit der Prepaid-Karte auch im Internet surfen?

Wenn du dir eine US-amerikanische Prepaid-Karte gekauft und in dein Smartphone gesetzt hast, kannst du wie gewohnt im Netz surfen. Ein besonderer Vorteil: Für dich gelten die gleichen Konditionen wie für die Einheimischen. Das heißt, dass du keine Preisfallen (beispielsweise teure Roaming-Gebühren) befürchten musst.

Funktionieren Prepaid-Karten in allen Handys?

Moderne Smartphones sind in der Regel auf der ganzen Welt einsetzbar. Doch solltest du auch wissen, dass es im Fall mancher Netzanbieter aus den USA zu Komplikationen kommen kann (nicht muss!). So nutzen beispielsweise Verizon und Sprint Mobilfunkstandards, die in der Regel nur sporadisch von europäischen Handymodellen unterstützt werden. Wenn du auf Nummer Sicher gehen möchtest, dann entscheidest du dich für eine Prepaid-Karte von AT&T oder T-Mobile US.

Falls du kein Smartphone, sondern noch ein herkömmliches Mobiltelefon besitzt, musst du darauf achten, dass dieses die in den USA üblichen Frequenzbereiche abdeckt. Diese liegen meist um 850 und 1900 MHz. Der GMS-Standard ist nur auf dem amerikanischen Kontinent gebräuchlich.
Egal ob modernes Smartphone oder „altmodisches“ Mobiltelefon – dein Handy sollte mindestens ein Triband-, besser noch ein Quadband-Gerät sein. Denn nur dann kann gewährleistet werden, dass es die US-Frequenzen empfängt und du es während deines Aufenthalts nutzen kannst.

Übrigens: Viele Anbieter verkaufen nicht nur Prepaid-Karten, sondern auch gleich das dazu passende (Billig-)Smartphone. Wenn du also feststellst, dass dein Handy nicht für die USA geeignet ist, kannst du einfach Ausschau nach einem entsprechenden Kombi-Paket halten.

Wie kann man möglichst günstig nach Deutschland telefonieren?

Mit deiner Prepaid-Karte aus den USA nach Deutschland telefonieren? Keine sonderlich gute Idee. Die Roaming-Gebühren werden dein Guthaben schnell schrumpfen lassen.

Wenn du trotzdem gern die Stimmen deiner Familie und Freunde hören möchtest, kannst du allerdings kostengünstige beziehungsweise kostenlose Alternativen nutzen, wie zum Beispiel:

  • WhatsApp Calls
  • Skype
  • Facetime

All diese Anruf-Optionen funktionieren über das Internet (Voice over IP). Das heißt, dass du dir vorher am besten erst einmal einen (öffentlichen) WLAN-Hotspot suchst, ehe du Kontakt nach Deutschland aufnimmst. Andererseits kann es nämlich passieren, dass dein Datenvolumen schon nach wenigen Minuten aufgebraucht ist und du neues kaufen musst.

Öffentliches WLAN in den USA – Das solltest du wissen

Tatsächlich gehören öffentliche WLAN-Hotspots in den USA gewissermaßen zum guten Ton. Es gibt kaum ein Hotel, kaum eine Bar und kaum eine öffentliche Einrichtung, in der du nicht kostenlos im Internet surfen kannst. Wenn du merkst, dass der Zugang passwortgeschützt ist, musst du keine Angst haben, nach dem Key zu fragen. Man wird ihn dir gern mitteilen.

Allerdings musst du immer daran denken, dass die öffentlichen WLAN-Spots selten wirklich stabil und schnell sind. Du solltest also unbedingt immer ein bisschen Geduld mitbringen und nicht allzu viel von der Leitung erwarten – immerhin teilst du sie dir mit vielen anderen Menschen.

Tipp: Auf der Webseite www.hotspot-locations.de kannst du jederzeit nach öffentlichen WLANs in deiner Nähe – sowohl in den USA als auch überall sonst auf der Welt – suchen.

Wie gut ist der Empfang abseits größerer Orte?

Wie wahrscheinlich überall auf der Welt gibt es auch in den USA regional teils große Unterschiede im Hinblick auf den Empfang. Während du in Städten, entlang der Highways und Interstates nur äußerst selten Probleme haben wirst, sieht es auf den (großen) Flächen dazwischen oft etwas anders aus.
Wenn du beispielsweise in dünn besiedelten Gegenden unterwegs bist und dein Smartphone als Navigationsgerät nutzen möchtest, solltest du das entsprechende Kartenmaterial vorher bestenfalls offline speichern. Die Gefahr, dass du irgendwo im Nirgendwo strandest und nicht mehr weißt, wie du zum Ziel kommst, ist einfach zu groß.

Die Anbieter mit der besten Netzabdeckung sind natürlich die großen Player T-Mobile US und AT&T. Grundsätzlich kann allerdings gesagt werden, dass es keinen Anbieter gibt, dem es zu jeder Zeit gelingt, das komplette Gebiet der USA abzudecken. Doch kein Wunder, immerhin handelt es sich hierbei nach Russland und Kanada um das drittgrößte Land der Welt!

Fazit

Wenn du in den USA maximale Unabhängigkeit genießen und sowohl mit Einheimischen als auch Daheimgebliebenen kommunizieren willst, ist ein Handy absolut unverzichtbar. Am günstigsten (und auch unkompliziertesten) ist die Nutzung, wenn du dir entweder vor Ort oder zuvor via Internet eine US-Prepaidkarte besorgst. Diese bietet dir nicht nur Zugang zum amerikanischen Mobilfunknetz und dem World Wide Web, sondern auch eine bestmögliche Kostenkontrolle. Denn anders als bei einem Vertrag zahlst du hier wirklich nur das Guthaben, das sich auf deiner Karte befindet – und nicht mehr.

Im Hinblick auf den Empfang gilt grundsätzlich: In Ortschaften und entlang der wichtigen Verkehrswege musst du dir keinerlei Sorgen machen. Gerade in Städten wirst du außerdem jede Menge öffentliche WLAN-Hotspots finden, die dein Prepaid-Guthaben zusätzlich schonen werden. Wenn du jedoch auch in dünn besiedelten Gegenden unterwegs bist, ist es besser, wenn du dich nicht vollständig auf dein Handy verlässt, sondern im Vorfeld immer auch über Alternativen nachdenkst.

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