Kurz vor dem Start der Weltreise

Die Magie der positiven Gedanken

Kennt ihr das Gefühl, wenn man ein paar Tage vor einer Klausur oder Prüfung ist. Grundlegend weiß man, dass man gut vorbereitet ist, jedoch lässt einen das Gefühl nicht los, ständig nochmal etwas zu überprüfen und zu kontrollieren? Man will einfach irgendetwas tun und eigentlich soll es nur endlich los gehen. Kurz vor dem Start ihrer Weltreise wird Nina nundoch langsam nervös. Durch die gut organisierte Vorbereitung kann sie sich nun noch etwas zurücklehnen muss aber gleichzeitig mit der Aufregung klarkommen.

Wie vor einer Prüfung…

Natürlich will ich meine große Reise keineswegs mit einer Prüfung vergleichen. Aber im Moment, ein paar Tage vor dem Abflug, fühle ich mich genau so. In mir kribbelt es, ich kann es weder der positiven noch der negativen Seite zuordnen. Ich bin nervös und aufgeregt, liege abends wach und stelle mir vor, wie es wohl wird, wen ich wohl treffen werde, was ich erleben werde. Dieses ganze „Ungewisse“ macht mich noch völlig verrückt. Und doch: mein grundlegendes Gefühl zeigt mir einfach immer wieder: Nina, du machst das Richtige. Und ich bin mir sicher, dass es einfach spitze wird.

Das Verwöhnprogramm

Was macht man also, so ein paar Tage bevor man die Welt bereisen wird? Generell höre ich mir von allen Seiten an „Bitte sei vorsichtig – Höre auf dein Bauchgefühl – Im schlimmsten Fall kommst du einfach zurück – Ich wünsch dir ganz viel Spaß.“ Dazu lasse ich mich noch schön verwöhnen, denn ein Kind, das in die weite Welt hinaus zieht, muss seine letzten Tage in der Heimat schließlich noch genießen. Also heißt es : Familienessen, Kaffee mit den Freundinnen und sonstige Besuche. Und dazwischen kommt das immer wiederkehrende Vor-der-Prüfung-Gefühl. Ich denke es ist allerdings ganz normal und völlig menschlich, wenn man etwas nervös ist. Ich kann euch aber auch sagen, ich fühle mich die meiste Zeit wie ein kleines Kind kurz vor Weihnachten. Ich bin so gespannt und glücklich, dass mein Reise nun endlich losgeht.

Vor Ort unterwegs

Ich freue mich darauf, euch zu treffen, von euch zu berichten und meine Erfahrungen zu teilen. Also verlasse ich mich auf die Magie meiner positiven Gedanken. Im Notfall helfen die nämlich wirklich immer.

Wenn ihr Nina vor Ort treffen wollt dann nutzt einfach die Kommentarfunktion auf dieser Seite, damit Nina sich mit euch in Verbindung setzen kann.

Work & Travel in Australien: Hanna im Interview

Hanna T., 26 Jahre alt und gelernte Friseurin, ist seit September alleine auf dem fünften Kontinent als Work and Travellerin unterwegs. Vor Ort hat sie ihr Working-Holiday-Visum erfolgreich verlängert. Und seitdem hat sich ihre Reise stark in eine neue Richtung gelenkt. In einem Interview erzählt sie uns von ihrer Zeit in Australien.

w&t/magazin: Warum unternimmst du gerade jetzt diese Reise in Australien?
Hanna: Im vergangenen Sommer habe ich meine Ausbildung zur Friseurin abgeschlossen und bevor die lange Zeit meiner Fortbildung zur Meisterin beginnen sollte und ich mich irgendwann fest im Beruf befinde und Kinder habe, wollte ich die lang ersehnte Reise antreten. Der Zeitpunkt war perfekt und ich hatte genügend Geld gespart. Daher dachte ich: Jetzt oder nie!

w&t/magazin: Hast du dir deinen Aufenthalt als Work and Travellerin selbst organisiert oder bist du mit einer Organisation unterwegs?
Hanna: Ich habe alles selbst organisiert.

w&t/magazin: Wie lange im Vorfeld hast du dich darauf vorbereitet? Und war es so ausreichend?
Hanna: (lacht) Genau genommen kam mein erster Gedanke schon vor zehn Jahren als ich noch junge 16 Jahre alt war. Daher habe ich mich in dem Alter auch schon in die Thematik „Work and Travel“ und „Australien“ reingelesen und tatsächlich schon angefangen, das Geld zu sparen. Mit der konkreten Planung habe ich aber circa acht Monate vorher begonnen. Im Prinzip war das sogar mehr als ausreichend, da ich mein Visum nach zwei Wochen schon in der Tasche hatte und der Rest lief ja bequem über das Internet, sprich, Auslandsreisekrankenversicherung, Flug, etc. Das war innerhalb weniger Tage erledigt.

w&t/magazin: Du sagst, du hast schon mit 16 Jahren angefangen zu sparen. Wie viel Geld hast du als Startkapital aufbringen können? Und war es für dich adäquat?
Hanna: Ich flog mit 5.500,- € ins Land und dachte, es wäre erst mal ausreichend. Das Geld war aber sehr schnell weg! (lacht)

w&t/magazin: Wie genau hast du dich vorbereitet?
Hanna: Wie bereits erwähnt muss man sich um das Visum, den Flug, Versicherung und so weiter kümmern. Daneben habe ich aber noch viele Reiseberichte gelesen, die u.a. unwahrheitsgemäß berichteten, Australien sei nicht teurer als Deutschland! Außerdem habe ich auch schon vorab ein Hostel für die ersten zwei Tage gebucht, das kann ich auch nur weiterempfehlen. Man ist viel zu müde, nach dem langen Flug noch ein Hostel zu suchen.

w&t/magazin: Warum hast du dich für dieses Land entschieden?
Hanna: Wegen eines jungen Mannes, in den ich mich in der Schulzeit verliebte! Ich erwähnte bereits, dass ich schon mit 16 Jahren ins Auge fasste, nach Australien zu gehen. Das war wegen eines Austauschschülers, Robby, der aus Australien kam und in meiner Klasse war. Ich war unsterblich in ihn verliebt und wollte ihn eines Tages besuchen!
Zehn Jahre später war ich dann zwar nicht mehr in ihn verliebt, der Traum war aber trotzdem noch da. Letztlich entschied ich aber auch über ein Auswahlverfahren. Ich wollte unbedingt mein Englisch verbessern. Nach London kann ich immer mal fahren, Kanada ist mir zu kalt, Neuseeland zu klein und ich bin überhaupt kein USA-Fan. Somit blieb noch Australien.

w&t/magazin: Hast du Robby denn besucht?
Hanna: Ja, das habe ich. Zusammen mit meinem Freund, den ich hier kennen gelernt habe. Robby wohnt jetzt in dem Kaff, Dubbo, mit seiner Frau und zwei Kindern. Der Besuch war total schön und nett!

w&t/magazin: Gab es für dich ein grobes Reisekonzept? Also einen zeitlichen Rahmen, wie lange du dort bleiben willst oder konkrete Reiseziele beispielsweise?
Hanna: Laut ursprünglichem Plan wollte ich ein Jahr bleiben und einmal den Kontinent umrunden. Das hat aber alles hinten und vorne nicht geklappt. Ich brauchte alleine für das zweite Visum einen Nachweis über drei Monate Farmarbeit, weshalb ich innerhalb dieser Monate schon mal nicht reisen konnte. Und ansonsten war das Geld zu schnell weg, so dass ich wieder arbeiten – statt reisen – musste. Auch musste ich meinen Plan, den Uluru zu besichtigen, umwerfen, da eine Tour dorthin viel teurer als erwartet war. Das soll für drei Tage 800 Dollar kosten! Wucher. Es gab also ein grobes Konzept, ja, aber erstens kommt es immer anders und zweitens als man denkt.

w&t/magazin: Was hat dich letztlich dazu bewegt, noch ein zweites Jahr zu bleiben?
Hanna: Ich hatte ein paar Monate vor Ablauf des Visums das Gefühl, ich kann noch nicht nach Hause fahren. Es fehlte noch etwas, ich hatte noch nicht alles erlebt. So war ich bis heute noch nicht in Darwin und Perth beispielsweise, dafür aber schon über zwei Monate in Cairns. In den zwei Monaten habe ich als Friseurin gearbeitet. Und als dann für mich feststand, dass ich mich für ein zweites Visum bewerbe, suchte ich Arbeit auf einer Farm. Die musste ich wochenlang suchen, bis ich dann erneut Arbeit in der Nähe von Cairns fand. Somit hielt ich mich alleine fast ein halbes Jahr in und um Cairns auf, weshalb viele Ort noch unbereist blieben.

w&t/magazin: Jahr eins und Jahr zwei; hat sich etwas verändert?
Hanna: Ja und zwar grundlegend. Im ersten Jahr war ich standardmäßig in Hostels untergebracht und reiste ein wenig durch’s Land. Im zweiten Jahr bezog ich quasi einen festen Wohnsitz. Ich wohne derzeit mit meinem Freund in Sydney in einer Mietwohnung und habe einen Job. Das bedeutet jedoch nicht, dass ich nicht noch weiter reisen werde!

w&t/magazin: Auf was muss man sich einstellen, wenn man in dieses Land reist?
Hanna: Es ist teuer. Es ist richtig teuer! (lacht) Wenn du keinen Job hast, ist das Geld sehr schnell weg. Das ist meiner Meinung nach ein großes Problem hier in Australien. Die Lebensunterhaltungskosten sind so viel höher als in Deutschland.

w&t/magazin: Wie hast du hauptsächlich während deines Work and Travel Abenteuers gewohnt?
Hanna: Im ersten Jahr übernachtete ich in erster Linie in Hostels. Da man hierfür aber auch schon Minimum 24,- AUD pro Nacht aufbringen muss, probierte ich auch das sog. Couch Surfing. Das ist super! Im zweiten Jahr bezog ich dann später wie gesagt die Mitwohnung mit meinem Freund. Sehr gegensätzlich also.

w&t/magazin: Würdest du sagen, Work and Travel in Australien ist für jeden etwas? Oder was sollte man für ein Typ sein, um Spaß daran zu haben? Oder wird man vielleicht auch erst zu so einem Typ?
Hanna: Man muss schon ein bisschen abenteuerlustig sein. Klar kann man auch als Au-Pair herkommen und eine entspannte Zeit erleben, aber als Backpacker sollte man schon das „derbere Leben“ mögen. Als ich einmal keinen Job fand und kein Geld mehr hatte, musste ich auch kurz auf der Straße leben. In der Zeit habe ich mich heimlich vom „Free Food Shelf“ aus einem Hostel ernährt und nachts, bevor ich auf der Straße schlief, habe ich zur Sicherheit meinen Rucksack in ein Schließfach in selbigem Hostel gesperrt – ebenfalls ungefragt. Irgendwann habe ich mir Geld von meiner Schwester leihen müssen, bis es wieder bergauf ging. Ich glaube, das könnte nicht jeder ohne weiteres verkraften.

w&t/magazin: Würdest du dich jetzt wieder genauso entscheiden? Was würdest du ggf. anders machen?
Hanna: Man kann einen solchen Aufenthalt eh nicht planen – oder ich kann es zumindest nicht –, daher würde ich es wieder so machen, ja.

w&t/magazin: Was war bisher die beste / schlimmste Erfahrung, die du gemacht hast?
Hanna: Meine schlimmste Erfahrung war, als meine Oma verstarb.  Meine Mutter hatte mich während meiner Mittagspause angerufen und gesagt, Oma sei tot. Ich war total hin- und hergerissen zwischen meiner Reise und meinem zu Hause. Da wollte ich nur zurück. Ich habe hier festgestellt, dass die Familie und emotionale Anliegen mit der Familie oder Freunden – genauso wie zu Hause – viel schlimmer sind, als Geldprobleme oder ähnliches. Als mein Freund mich hier besucht und am Ende Schluss gemacht hat, war das ebenso schrecklich.  Oft vermisse ich meine Freunde und Familie einfach so sehr, dass ich diese Tatsache als schlimmste Erfahrung sehe.
Und meine beste Erfahrung? Das kann ich nur schwer in Worte fassen, weil es hier so viele schöne Momente gibt. Es sind aber in jedem Falle nicht die schönen Strände oder derartiges, sondern die Leute, die ich hier treffe.

w&t/magazin: Welches war die lustigste Vokabel, die du unterwegs gelernt hast?
Hanna: Der ganze australische Akzent ist eigentlich ziemlich witzig. Aber am besten ist eigentlich der umgangssprachliche Begriff „bloke“. Die Australier sagen oft ironisch: „Have you seen that bloke?“, was so viel heißt wie: Haste den Typen da hinten gesehen?

w&t/magazin: Wie unterscheidet sich das (Arbeits-) Leben von dem hierzulande?
Hanna: Abgesehen von dem einen Mal, wo ich wirklich keinen Job fand, ist es generell sehr viel einfacher, einen Job in Australien zu finden. Was aber die Arbeitsstrukturen anbelangt, muss ich sagen, dass alles viel zu unorganisiert ist. Das ist echt anstrengend manchmal! Keiner weiß, wer wann da ist. Manchmal stand ich früh auf, fuhr zur Arbeit und meine Kollegen sagten, ich müsse heute nicht arbeiten, ob mir denn keiner Bescheid gesagt habe, da die Schichten geändert wurden. Es geschah aber auch schon andersherum, dass ich morgens an einem freien Tag angerufen wurde, wo ich denn bleiben würde. Das ist wirklich sehr anstrengend, wenn heute Hü und morgen Hott ist. Man kann sich einfach auf nichts einstellen.
Wenn außerdem mal nichts zu tun war, sollte ich auch nicht arbeiten und bekam somit natürlich auch kein Geld. Meine Miete muss dennoch gezahlt werden.
Als letztes – und das ist eigentlich das schlimmste – sei die Videoüberwachung zu erwähnen. Ich hasse es wie die Pest, dass man überall videoüberwacht wird! Ich bin sogar schon von meinem nicht anwesenden Chef angerufen worden, ich solle doch jetzt bitte erst etwas anderes machen…! Ich finde diese permanente Überwachung scheußlich.

w&t/magazin: Welcher Job hat dir vor Ort am besten gefallen?  Und wieso?
Hanna: Aufgrund meiner Lehre hat mir natürlich ein Friseurjob am besten gefallen, und zwar der in Melbourne. Meine Chefin dort war nur ein Jahr älter als ich und wir haben oft zusammen gegessen und Kaffee getrunken. Es war immer total nett. Leider war ich nicht so lange da. Aber mein Job auf der Basilikumfarm in der Nähe von Cairns, den ich für das zweite Visum antrat, war auch total positiv! Die Farm befindet sich in der Pampa von Queensland, genau genommen in Mareeba. Der Farmer wohnt hier mit seiner Familie, weshalb auch alles sehr persönlich war. Wir Backpacker hatten unser eigenes Auto um nach Cairns zu fahren und erhielten 17,- AUD pro Stunde, was nicht wenig ist. Und die Arbeit war nicht mal im Ansatz so anstrengend wie auf der Tomatenfarm. Die Basilikumfarm hieß: Battistin Orchards. Sehr zu empfehlen!

w&t/magazin: Welcher Job hat sich finanziell am meisten gelohnt? Und welcher überhaupt nicht?
Hanna: Als ich die zwei Monate in Sydney bei einem chinesischen Friseur arbeitete, erhielt ich sage und schreibe 1.000 AUD pro Woche cash auf die Hand. Finanziell hat sich dieser Job auf jeden Fall gelohnt, der Preis für das Geld war allerdings hoch: Ich wurde den ganzen Tag von den Chinesen angeschrien und untereinander unterhielten sie sich auch nur auf Chinesisch.
Beim Tomatenpflücken waren die Zustände und gleichzeitig die Bezahlung am schlimmsten. Für mikrige drei AUD pro Bucket, den ich in einer Stunde erst voll bekam, ließ ich mich anbrüllen, musste bei kalten Außentemperaturen unter kaltem Wasser duschen, weil wir angeblich zu teuer waren und lebte mit Ratten in einem Zimmer. Außerdem war der Farmer ein Spanner. Es war grausam, weshalb ich auch nur zwei Wochen durchhielt.

w&t/magazin: Was hast du denn im Durchschnitt verdient?
Hanna: Als Friseurin, was ich hauptsächlich ausübte, 600,- Dollar pro Woche.

w&t/magazin: Welche allgemeinen Tipps würdest du anderen geben, die Ähnliches vorhaben?
Hanna: Das ist wirklich schwierig zu sagen, weil es eine solche Reise super individuell ist. Man sollte aber auf keinen Fall mit einem kleinen Budget anreisen. 1.000 € Startkapital wäre zum Beispiel ziemlich dämlich, denn es wäre schneller weg, als man gucken kann. Außerdem sollte man nicht unterschätzen, wie riesig Australien ist. Ich habe das sehr unterschätzt. Als ich mit dem Überlandbus von Brisbane nach Melbourne gefahren bin und zwölf Stunden im Bus saß, merkte ich erst, wie riesig es ist!

w&t/magazin: Wie bist du hauptsächlich gereist?
Hanna: Ich war zum Großteil alleine unterwegs. Habe zwar immer wieder Leute vor allem in Hostels kennengelernt, mit denen ich dann auch viel unternahm, setzte meine Reise aber meistenteils alleine fort. In Bezug auf Mobilität nutzte ich manchmal die Überlandbusse, selten bin ich geflogen.

w&t/magazin: Würdest du anderen empfehlen, alleine oder in einer Gruppe zu reisen?
Hanna: Dies ist natürlich stark von der reisenden Person abhängig. Ich empfehle aber, alleine zu reisen, da man zum einen freier ist und zum anderen eher gezwungen wird, selbstständig zu werden. Ich persönlich bin froh, dass ich es alleine gemacht habe, da ich so an ganz andere Grenzen gestoßen bin. Außerdem würde es mich nerven, wenn einer aus der Gruppe nach Norden und ein anderer nach Süden möchte, während ich am liebsten den Westen erkunden will.

w&t/magazin: Was sollte man unbedingt im Reisegepäck haben und was ist absolut überflüssig?
Hanna: Ich habe schon am fünften Tag ungefähr die Hälfte meines Gepäcks weggeschmissen. Als ich nur das Hostel wechseln wollte und das alles schleppen musste, hielt ich an, griff in den Rucksack und schmiss die Hälfte meiner Kleidung weg. Der Rucksack war einfach zu schwer und man kann Kleidung überall waschen, weshalb zu viel unnötig ist. Was man meiner Meinung nach aber unbedingt braucht, ist: Sonnencreme, -brille und ein Hut. Das ist lebensnotwendig! (lacht) Als ich in Sydney ankam, cremte ich mich natürlich gleich ein. Nur die Füße vergaß ich, die am Ende des Tages gleich feuerrot waren.

w&t/magazin: Nun dein pesönliches Fazit: Was nimmst du von deiner Reise für die Zukunft mit? Meinst du, sie hat dich verändert?
Hanna: Vom Luxushotel bis zum Kabuff mit Ratten habe ich hier alles erlebt (lacht). Daher bin ich in mir selbst viel ruhiger, gelassener und selbstbewusster geworden. In Australien ist es nicht wichtig, ob du Millionär oder Tellerwäscher bist, alle werden hier gleich behandelt. Das tut gut. Aber meine größte Erkenntnis aus dieser Reise ist, dass hier als Backpacker in Australien nichts anders als zu Hause ist; man isst, man arbeitet, man unternimmt was mit Freunden. Deswegen sind familiäre Dinge immer noch am wichtigsten, alles andere wird auch irgendwann zum Alltag.

w&t/magazin: Und als letztes ein Fazit für alle Interessierten: Glaubst, jeder sollte eine solche Reise für die persönliche Entwicklung einmal unternommen haben?
Hanna: Ja, wenn du die Zeit und das Geld hast, auf jeden Fall. Wenn du kein Geld und Zeit hast, nimm sie dir! Schadet keinem.

10 Schritte bis zur Weltreise

Nina hat ihre Weltreise komplett geplant und steht nun kurz vor dem Startschuss. Bald geht es los. Da sie mittlerweile einige Erfahrungen gemacht hat und euch diese gerne mitgeben möchte, hat sie ihre zehn Tipps für euch aufgelistet:

Vorbereitungsschritte 1-10:

  1. Rechtzeitig anfangen zu planen! (Circa 6-9 Monate im Voraus)
  2. Möglichen Reisezeitraum wählen (Zwischen dem Studium, während einer Auszeit im Job, nach der Schule – für ein paar Monate, für ein paar Jahre,…)
  3. Wohin wollte ich schon immer einmal?(Klima und Wetterbedingungen der Reiseziele checken und eventuell die Route daran ausrichten)
  4. Budgetplanung (Kosten für Flüge, Versicherungen, Visa, Übernachtungen, Tagesverpflegung; Was könnt/wollt ihr ausgeben; Wie lange reicht euer Budget; Arbeitsmöglichkeiten vor Ort prüfen)
  5. Wie möchte ich reisen? (Around the World Ticket über ein Reisebüro oder eine Allianz, Backpacking auf eigene Faust)
  6. Über die Einreisebestimmungen der Länder informieren (Muss ein Visum vorher beantragt werden?, Krankenschutz, sonstige Dokumente – alles was im Vorfeld organisiert werden muss)
  7. Versicherungen abschließen (Reiserücktrittsversicherung, Reisegepäckversicherung, Auslandskrankenversicherung)
  8. Visa beantragen und notwendige Impfungen machen lassen (Genug Zeit dafür einplanen; Mehrfachimpfungen sind möglich; Visaerstellung kann sich in die Länge ziehen)
  9. Reisegepäck kaufen ( Trackingrucksack, Rucksacktrolley oder Koffer – je nach Reiseart) und Packliste erstellen
  10. Sich von ein paar Steinen im Weg nicht abbringen lassen. Hier geht es um euch. Um eure Reise. Um euren Traum!

Vorherige Artikel von Nina lesen:

>> Nina geht auf Weltreise

Welche Unterkunft ist die richtige für mich?

Eine Weltreise – viele Unterkünfte!

Wo schlafe ich eigentlich heute Nacht?: Ein komfortables Hotelbett, bei einem Freund auf dem Sofa oder mit der Luftmatratze am Strand: Wenn man auf Reisen ist stellt sich natürlich auch die Frage nach der entsprechenden Unterkunft. Je nach eurer Reiseabsicht variieren die Arten der Schlafmöglichkeiten. Diejenigen unter euch, die mit so wenig Ausgaben wie möglich über die Runden kommen möchten, machen sich über luxuriöse Hotelzimmer wohl eher keine Gedanken. Doch was für Möglichkeiten gibt es denn heutzutage eigentlich? Wie sicher sind diese Unterkünfte und mit welchen Ausgaben muss man rechnen? Auch hierzu möchte ich gerne meine Erfahrungen mit euch teilen.

Freunde, Familie und Bekannte weltweit

Zu aller erst möchte ich euch den Tipp geben mit so vielen Menschen wie möglich vor eurer Abreise über eure Tour zu reden. Heutzutage bringen euch gute Connections nicht nur im Berufsleben weiter, sondern können auch beim Reisen unglaubliche Türen öffnen. Wenn ihr Bekannte oder Freunde in einem Land habt, scheut euch nicht ihnen von eurer Reise zu berichten und sie sogar nach einem Dach über dem Kopf zu fragen. Egal ob Einheimische oder Deutsche, die in dem Land leben – sie werden sich mit Sicherheit freuen von euren Plänen zu erfahren und euch versuchen zu unterstützen. Und wer weiß, vielleicht haben die Eltern eurer Freunde Bekannte in diesem oder jenem Land, die euch nur zu gerne für eine gewisse Zeit bei sich unterkommen lassen wollen. Fragt nach und nutzt jede Gelegenheit. Diese Art der Unterbringung ist nämlich auch meistens die kostengünstigste.

Couchsurfing

Couchsurfing während der Weltreise

Solltet ihr jedoch weder Familie, Freunde oder Freundesfreunde im Ausland zur Stelle haben braucht ihr euren Kopf nicht in den Sand zu stecken. Es gibt heutzutage zahlreiche günstige Möglichkeiten. Für abenteuerliche Reiser unter euch würde ich Couchsurfing empfehlen. Auf der Webseite müsst ihr euch lediglich anmelden und schon kann das Vernetzen losgehen. Überall auf der ganzen Welt bieten euch Menschen an umsonst bei Ihnen zu wohnen. Natürlich ist diese Variante mit einem gewissen Risiko verbunden, da man im Vorfeld keine Garantie dafür bekommt, ob die angegebenen Informationen wahrheitsgemäß ausgefüllt wurden oder nicht. Allerdings sollte man hier nicht zu voreilig urteilen. Ich habe bisher schon viel Positives von Freunden erfahren, die sich auf gut Glück bei Hosts eingenistet haben. Dabei sind immer interessante Geschichten und Erlebnisse entstanden.

Zimmer, Apartements und Häuser

Da mir diese Art der Unterbringung für mich als alleinreisende junge Frau dann doch etwas zu heikel war, habe ich mich für meine erste Unterkunft in Dubai für die abgesicherte Variante des Couchsurfens entschieden. Hierzu bieten Unterkunfts-Portale im Internet auf der ganzen Welt private Unterkünfte an. Ob ihr also ein komplettes Haus in Paris benötigt, ihr in einem Penthouse in New York ein Wochenende verbringen möchtet oder ihr in Dubai im 50. Stock den Ausblick auf das höchste Gebäude der Welt genießen wollt – Euch werden verifizierte Angebote auf der ganzen Welt geboten, zu eurem individuellen Wunschpreis und eurer individuellen Wunschlage. Egal ob ihr mit dem Vermieter zusammen wohnt oder dieser seine Unterkunft anbietet wenn diese leer steht. Ich habe bereits nur positive Erfahrungen damit gemacht, als ich Unterkünfte in Deutschland gebucht habe. Im Gegensatz zum kostenlosen Couchsurfen wird hier eine Übernachtungsgebühr mit einem geringen Provisionssatz für die Webseiten fällig. Das Geld wird allerdings erst bei endgültiger Buchung abgebucht und ihr habt jederzeit die Möglichkeit euch mit den Anbietern in Verbindung zu setzen.

Alternativ-Unterkünfte

Neben diesen zwei vielleicht etwas ausgefalleneren Möglichkeiten habt ihr immer noch die Wahl zwischen einem Hotel oder einem Hostel. Für letzteres spricht natürlich die Tatsache, dass man unter „Gleichgesinnten“ ist. Reiseerfahrungen können ausgetauscht werden, Reisebegleiter werden gefunden und man hat die besten Tipps und Tricks für die besten Erkundungstouren in der Stadt. Wem das jedoch irgendwann zu stressig wird, dem kann ich airbnb nur wirklich zu gerne empfehlen.

Schaut es euch selbst einfach mal an und lasst euch überraschen, was für wundervolle Dächer es für eure Köpfe auf der ganzen Welt gibt.

Vorherige Artikel von Nina lesen:

>> Nina geht auf Weltreise

>> Vorbereitungen für die Weltreise

>> Ninas Zeitplan und Reiseroute

>> Zahlungsmittel & Finanzierung

>> Flug und Ticket

>> Reiserücktrittsversicherung

Ninas Weltreise: Packliste

Zwar versucht Nina ihr Gepäck so klein wie möglich zu halten, doch auf gewisse Dinge kann man natürlich bei einer Reisedauer von etwa vier Monaten nicht verzichten. Damit ihr eine Vorstellung darüber bekommt, was auf jeden Fall nicht bei einer solchen Reise fehlen sollte bzw. was zur Grundausstattung eines Backpackers gehört, hat Nina uns ihre Packliste geschickt. Lest selbst was mit muss ;)

Ninas Backpacker-Packliste

Hier meine Packliste, mit den für mich wichtigsten Dingen, die mit auf so eine Reise sollten:

Höchste Priorität:

  • Reisepass (+ Kopie davon)
  • Kreditkarte (+ Nummer zum Sperren lassen, falls sie geklaut wird)
  • Wichtige Dokumente (Reiseversicherungskopie, Kopie der Krankenversicherung, Kopie der Visa, Hoteldaten, Flugdaten + Kopie)
  • Travelkit (+ Zip-Beutel für das Flugzeug)
  • Erste Versorgung an Hygieneartikel (Zahnbürste, Zahnpasta, Kamm, Shampoo, Desinfektionstücher, Creme; weiteres kann überall gekauft werden! Bloß nicht zu viel Gewicht daran „verschenken“)
  • Erste-Hilfe: Erstversorgung (Mückenspray, Sonnencreme, Tabletten gegen Durchfall (Bsp.: Kohletabletten), Wundsalbe, etwas gegen Fieber, evtl. Grippostad oder Aspirin)

Technik:

  • Fotokamera (+ Ladegerät, Speicherkarten)
  • Handy, Laptop, Tablet, … (+ Ladegerät)
  • Steckdosen Adapter

Nützliches:

  • Bereits getauschte ausländische Währung (erleichtert die ersten Schritte im Ausland)
  • Lonely Planet oder andere Reiseführer / Reiseapps
  • Taschenlampe oder Taschenmesser (Je nachdem wie abenteuerlich ihr eure Reise plant)
Packliste für die Weltreise

Wichtige Bekleidung:

  • Kopfbedeckung
  • feste Schuhe (in denen man lange Laufen kann)
  • Travelhandtuch (klein, kompakt und schnell trocknend)
  • Schlafsack (oder nur ein so genannter „Linner“, das Innenteil eines Schlafsacks)
  • Kleines Kopfkissen (wer weiß, wo wie und wann ihr mal unbequem schlafen müsst)

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Ninas Weltreise: Gepäck

Tagtäglich streiche ich fein säuberlich ein großes rotes Kreuz in meinen Kalender; und die Tage fliegen nur so dahin. Mittlerweile ist es schon 2014 und ich kann mich noch genau an den Tag erinnern, als ich meinen Mut zusammengenommen und mit der Planung meiner Weltreise begonnen habe. Ich wusste, dass es schon immer in mir schlummerte: Der Wunsch die Welt zu entdecken und zu bereisen. Man glaubt immer einen „noch besseren Zeitpunkt“ erwischen zu können, noch mehr Geld zu sparen und noch besser vorbereitet zu sein. Allerdings zieht es einen irgendwann eben hinaus, früher oder später packt uns die Lust J Bei mir dauert es gar nicht mehr lange bis ich meinen Eltern und meinen Freunden hier zu Hause mal wieder „Auf Wiedersehen“ sagen muss und in einen Flugzeug steige, das mich in ein unbekanntes Land bringt.

Je näher der Tag der Abreise kommt, desto mehr detaillierte Gedanken macht man sich natürlich auch: „Was brauche ich eigentlich alles? Soll ich am besten die 1,5l-Vorratspackung meines Lieblingsshampoos einpacken? Trägt man bei Around-the-world eigentlich nur Gammelklamotten? Und wo soll das überhaupt alles rein?“ Fragen über Fragen…

Koffer oder Rucksack für die Weltreise?

Kommen wir erst einmal zum Reisegepäck selbst. Hier ist es euch natürlich freigestellt, ob ihr lieber mit Rucksack oder vielleicht sogar einem Koffer (oder einem Rucksacktrolley, einer Mischung aus Reisetasche und Rucksack) reist. Bei der Gepäckwahl solltet ihr euch allerdings an euren geplanten Aktivitäten und Reisezielen orientieren. So sinnvoll ein 100l Reisekoffer auch sein mag, den Machu Picchu damit besteigen wird wohl eher schwierig. Für eine Städtetour, bei der ihr sowieso keine großen Wanderungen mit Gepäck vorhabt, ist das allerdings eine ganz ordentliche Entscheidung. Ich muss zugeben, ich war noch nie ein wirklicher Rucksack-Fan. Allerdings habe ich mir von einigen Freunden den Rat geben lassen, dass es sich mit einem Tracking-Rucksack doch am einfachsten reisen lässt. Man hat die Hände frei, das Gewicht wird auf den kompletten Körper verteilt und teilweise hat man sogar auch sogenannte „Day-packs“ mit dabei, die man für Tagesaktivitäten nutzen kann. Also bin ich losgezogen, habe das Internet durchforstet und Angebote verglichen.

Mein Favorit: Der RucksackEine Weltreise mit Rucksack

Schlussendlich bin ich bei einem Rucksack gelandet, mit dem ich wirklich sehr zufrieden bin. Mit der Größe war ich mir anfangs noch sehr unsicher, da ich sonst auch zu den Reisenden gehöre, die lieber etwas mehr als zu wenige Sachen mitnehmen. Der nette Verkäufer meinte allerdings, dass er mir auf Grund meiner eigentlichen Körpergröße (die die 1,60 m Marke nur ganz haarscharf, wenn überhaupt, überschreitet) gar keinen größeren Rucksack empfehlen würde. Je nach dem was ihr auch auf eurer Reise plant lohnt es sich eben auf kleinere oder größere Modelle auszuweichen. Wer mit Zelt, Schlafsack und sonstigem Equipment reist, braucht natürlich mehr Platz als diejenigen von uns, die lediglich mit dem nötigsten die Welt erobern.

Einen weiteren Tipp, den ich euch vorab schon geben kann ist folgender: Falls ihr einen Treckingrucksack kauft, schaut danach, dass man ihn mit einem Reißverschluss auch seitlich öffnen kann. Ich war zwar noch nie so eine lange Zeit mit einem Rucksack unterwegs, was ich allerdings von Freunden erfahren habe ist wirklich nachvollziehbar. Es gibt nicht nervigeres als nach ein paar Wochen ständig den kompletten Inhalt des Rucksacks von oben herauszuziehen und wieder reinzustopfen, weil man die einzigen sauberen Klamotten viel zu weit unten verstaut hat. Bei der Lösung mit dem seitlichen Reißverschluss könnt ihr ganz leicht den Rucksack wie eine Reisetasche öffnen und habt somit ohne Probleme ein „chaosfreies“ Ausräumen und Suchen.

Beratung vom Fachmann

Bei der Wahl des Rucksackes würde ich euch wirklich empfehlen ein Fachgeschäft aufzusuchen. Die Mitarbeiter dort stellen den Rucksack dann genau auf eure Körpergröße ein und können euch entsprechend eurer Reise auch wunderbar beraten. Natürlich muss man für einen Markenrucksack aus dem Fachgeschäft auch etwas mehr Geld einrechnen als wenn man einen kleinen Rucksack beim Discounter im Angebot kauft. Die Tatsache, dass dieser dann aber vielleicht während der Reise kaputt geht oder der Last und den Klimabedingungen nicht standhält, stelle ich mir nicht wirklich prickelnd vor. Also investieren wir doch einfach etwas mehr Geld – schließlich geht es hier ja auch um unsere Zukunft ;-)

Hat man dann also nach langem Suchen und Vergleichen sein perfektes Reisegepäck gefunden, kann es auch endlich ans Füllen gehen. Ich habe mir vorgenommen meinen Rucksack auf jeden Fall vorher schon einmal „Probe“ zu packen. Nicht, dass ich 2 Tage vor Abflug die Krise bekomme, weil ich mich nicht entscheiden kann was mit soll und was nicht. Und auch wenn ein Rucksack natürlich nur ein limitiertes Volumen hat, spielen wie bei einem normalen Urlaub auch die Gepäckbestimmungen der einzelnen Fluggesellschaften eine große Rolle. Gerade bei denen, die eine Reise mit verschiedenen Gesellschaften unternehmen heißt es: Informationen checken. Die Einen erlauben 20kg, die anderen mehr, die Einen 2 Gepäckstücke, die anderen nur 1.

Vorheriges von der Weltreise lesen:

>> Nina geht auf Weltreise

>> Ninas Vorbereitungen

>> Der Zeitplan und die Länderwahl

>> Die Finanzierung einer Weltreise

>> Das Around-the-World-Ticket

>> Reiserücktrittsversicherung für die Weltreise

>> Auslandsversicherung für die Weltreise

>> Impfungen für die Weltreise

>> Verschiedene Visa für die Weltreise

Ninas Weltreise: Visum

Ninas Weltreise: Einreisebestimmungen und VisaFür diejenigen, die nach dem bürokratischen Durcheinander der Reiseplanung und Versicherungsdokumenten schon keine Lust mehr haben, sind hier noch „bessere Neuigkeiten“: Es gibt nichts schöneres als die zahlreichen Versuche eines der ausländischen Konsulate telefonisch zu erreichen, weil man „den Ablauf der Beantragung für ein Visum“ nicht so richtig verstanden hat. Ich will euch auf keinen Fall entmutigen, lediglich vorwarnen. Setzt euch vor allem bei einer Weltreise möglichst früh mit der Frage nach den verschiedenen Einreisebestimmungen auseinander. Als ich 2012 für die vier Monate nach Vietnam geflogen bin, hatte ich bereits den ein oder anderen Moment der Verzweiflung – und damals ging es nur um ein einziges Visum.

Touristenvisum (Die unkomplizierte Variante)

Für welches Land ihr heutzutage ein Touristenvisum bereits vor der Reise beantragen müsst findet ihr auf der Internetseite vom Auswärtigen Amt (www.auswartiges-amt.de). Man könnte zwar meinen (oder zumindest hoffen), dass sich hinter dem „Deutsche Staatsbürger brauchen ein/kein Visum“ irgendein sinnvolles System versteckt, ich habe es noch nicht durchschaut. Wie bereits erwähnt gibt es also Länder, in denen man das Touristenvisum für einen gewissen Zeitraum (meistens grobe 60-90 Tage) sofort bei Einreise in das entsprechende Land erhält. Hierfür müsst ihr euch im Vorfeld nicht mit den Konsulaten und Unterlagen rumärgern. Auf meiner Route betrifft das die Vereinigten Arabischen Emirate (Dubai), Hong Kong (Als unabhängiger Inselstaat vom restlichen China), Japan (Tokyo) und Island (Reykjavik).

Touristenvisum (für Anfänger)

Für Indien (Delhi), Shanghai (China) sowie die USA muss ich also im Vorfeld mein Visum beantragen. Da ich zudem noch gerne einen Abstecher nach Vietnam machen möchte, ist es hier ebenfalls sinnvoll mein Touristenvisum vorher zu erhalten. Falls es euch wie mir gehen sollte und eure Reiseziele auch den Ländern entsprechen, die ein bereits beantragtes Visum bei Einreise nachgewiesen haben möchten: Ihr schafft das schon.

Ich habe mich im Vorfeld mit meiner Kundenbetreuerin meines Reisebüros abgesprochen. Sie hatte mir damals nützliche Tipps gegeben, wie lange eine solche Ausstellung des Visums für ein entsprechendes Land ca. dauern wird. Nachdem also klar war in welcher Reihenfolge die Visa beantragt werden sollten, ging ich voller Tatendrang ins Internet auf die Webseite des indischen Konsulats. Im 21. Jahrhundert kann man ja auch alles relativ einfach recherchieren und die meisten Informationen aus dem Netz bekommen. Manche Konsulate lassen euch entscheiden, ob ihr das Visum direkt (beim jeweiligen Konsulat, welches für ein oder mehrere Bundesländer zuständig ist) oder postalisch beantragen wollt. Da ich meistens ein ganzes Stück zu fahren hätte, bevorzuge ich normalerweise die postalische Beantragung. Allerdings muss man hierfür auch meistens mehr Zeit einplanen als wenn man das Visum direkt beantragt. Das Formular kann dann direkt am Computer über die Webseite ausgefüllt werden (Achtung: Manche Internetbrowser sind irgendwie mit dem System nicht kompatibel!). Alternativ könnt ihr das Blatt natürlich auch ausdrucken und von Hand ausfüllen. Lasst euch nicht abschrecken von den manchmal etwas verwirrenden Fragen: Ob es um die Berufe und Kontaktdaten eurer Eltern geht, ihr eine terroristische Vergangenheit habt oder Absichten habt solche Ziele in der Zukunft zu verfolgen,… die wollen einfach alles wissen.Ninas Weltreise: Touristenvisum

!!Achtung: Spezielle Passfotos!!

Und wo wir gerade bei der Beantragung des Indien-Visums sind: Hierfür benötigt man auch ganz spezielle Passfotos mit den auf der Internetseite aufgeführten Vorgaben. Hat man nach 5-maligem Ausfüllen des Antragsformulars dann endlich alles richtig gemacht, alle notwendigen Unterlagen (inkl. Reisepass) beisammen und auch die Gebühren schon überwiesen, muss man lediglich noch die Daumen drücken, dass auch alles verständlich und ohne Knick im Formular am Konsulat abgegeben wird.

… für Fortgeschrittene

Nachdem ich mein Vorgehen nun ein zweites Mal durchgelesen habe könnte man meinen ich würde übertreiben, aber nein. Es ist wirklich so. Meinen ersten Versuch für mein Indienvisum hätte ich zudem fast an das falsche Konsulat geschickt. Dieses nahm (zufälligerweise) einen Tag vorher keine postalischen Anträge mehr an. Sollte es zwischendurch zu Fragen kommen, rate ich euch erst einmal die Kontaktaufnahme per E-Mail. Bezüglich einer Frage für das „Working Holiday Visum“ für Hong Kong versuche ich, ungelogen, seit Ende Oktober montags und mittwochs von 15:00-17:00Uhr jemanden auf dem Konsulat zu erreichen. Es ist zum Haare raufen.

Normalerweise dauert so ein ganzes Prozedere an die 2-4 Wochen. Das Touristenvisum für Vietnam allerdings hatte ich schon nach einer Woche wieder per Post zurück geschickt bekommen. Ich sage euch, es gibt keinen schöneren Moment als den, wenn ein an sich selbst adressierter Rückumschlag mit dem Reisepass im Briefkasten ist.
Was im Vorfeld der Beantragung noch wichtig ist zu wissen ist die Tatsache, dass manche Visa bereits ab dem Tag der Beantragung gültig sind und dann die entsprechend gewählte Zeit läuft. Solltet ihr also ein Visum bereits lange im Voraus der eigentliche Einreise in das Land erhalten, müsstet ihr einen Zeitraum für das Visum wählen der lang genug ist, damit ihr dann auch später in das Land kommt.

Ein kleines Beispiel, damit es nicht so theoretisch klingt:

Ich reise am 16.März 2014 nach Delhi ein. Das Touristenvisum kann für 3 oder 6 Monate (oder länger) beantragt werden, mit ein oder mehreren Einreisen („single or multiple entry“). Da ich das Visum bereits im November beantragt habe, hätte ein Visum für 3 Monate nicht ausgereicht, da dieses ab dem Tag gültig ist, an dem der Stempel in meinen Reisepass kommt. Folglich kam für meine Reise lediglich das 6monatige Visum zur Auswahl, welches sich neben der Dauer nur durch den Preis zum 3monatigen Visum unterscheidet.

Solltet ihr aus anderen Gründen als den touristischen Zwecken in ein Land einreisen, müsst ihr das natürlich auch bei der Beantragung angeben. Wie bei jeder Vorbereitung habe ich natürlich auch schon von Reisenden erfahren, die einfach losgedüst sind, einfach los gezogen, ab ins Blaue. Demnach müssen solche Einreisen dann eben auf der Reise organisiert werden. Für mich würde das allerdings zum einen viel mehr Stress bedeuten, zum anderen ist es natürlich auch um einiges ungewisser. Natürlich kann man Glück haben und der Mitarbeiter an der jeweiligen Einreiseschranke lässt sich durch eure Überzeugungskünste oder dem nötigen Kleingeld bestechen, aber darauf würde ich mich nicht in allen Ländern verlassen ;-)

Ich denke es ist kein Fehler sich im Vorfeld darüber Gedanken zu machen und zumindest die Visa zu beantragen, von denen ihr bereits wisst, dass ihr sie brauchen werdet. Ob ihr den „Kick“ nun bereits zu Hause verspüren wollt oder erst kurz vor Einreise, das überlasse ich gerne euch selbst.

Alles Liebe & viel Durchhaltevermögen!!

Weltreise-Serie hier weiterlesen:

>> Das Reisegepäck

Vorherige Artikel von Nina:

>> Nina geht auf Weltreise

>> Ninas Vorbereitungen

>> Ninas Zeit- und Länderplan

>> Finanzierung & Tipps

>> Das richtige Ticket

>> Auslandsversicherung

>> Reiserücktrittsversicherung

>> Impfungen

Ninas Weltreise: Impfungen

Für die Weltreise sind wichtige Impfungen zu beachten. Nicht nur ein Reiserücktrittsschutz und eine Auslandskrankenversicherung sind auf einer Weltreise empfehlenswert. Wichtige Impfungen können vor gefährlichen Krankheiten schützen und so unnötige Arztkosten oder Krankenhausaufenthalte vermeiden.

Standard- und Exoten-Impfungen

Neben den „Papier-Versicherungen“ gibt es natürlich auch noch jene, die sofort spürbar sind– auch bekannt als Impfungen.
Da ich „lediglich“ eine Tourismusstudentin bin und kein abgeschlossenes Medizinstudium vorweisen kann, muss ich euch beim Thema „Impfungen“ leider direkt an euren Hausarzt verweisen. Der kann euch nämlich am besten darüber informieren, welche Impfungen ihr noch extra für ein entsprechendes Land braucht. Natürlich ist es erst einmal sehr wichtig den normalen Grundschutz zu haben (Schutzimpfungen wie Polio, Diphtherie, Tetanus, Hepatitis A und B, usw.). Was separate Impfungen angeht gibt es da zum Beispiel die Gelbfieber-Impfung, Tollwut, Japanische Enzephalitis, und und und.  Informiert euch allerdings rechtzeitig bei eurem Arzt, da manche Wirkstoffe nur bei wiederholter Impfung den Schutz gewähren und man sie deswegen teilweise 6 Monate vor der Reise bereits starten sollte.

Achtung Impfkosten!

Darüber hinaus möchte ich euch noch mit auf den Weg geben, dass solche Impfungen nur selten von den Krankenkassen übernommen werden und somit einiges an Kosten aufwerfen. Pro Wirkstoff muss man bei manchen Impfungen mit bis zu 60,00€ rechnen.

Lasst euch davon allerdings bitte nicht abschrecken. Ein guter Schutz ist Gold wert und wenn man den erst einmal hat muss man sich über lästige Kleinigkeiten keine Sorgen mehr machen. In dem Sinne: Viel Spaß beim Pieksen-lassen ;-)

Vorherige Artikel von Nina lesen:

>> Nina geht auf Weltreise

>> Ninas Vorbereitungen

>> Zeitplan & Länderwahl für die Weltreise

>> Ninas Weltreise – Finanzen

>> Around-the-World Ticket

>> Reiserücktrittsversicherung

>> Auslandskrankenversicherung

Hier weiterlesen:

>> Ninas Visa

>> Das Reisegepäck für die Weltreise

Ninas Weltreise: Auslandsversicherung

Manche von euch wissen es vielleicht gar nicht, allerdings ist es in manchen Ländern und bei manchen Touren sogar Voraussetzung und Pflicht, eine Auslandskrankenversicherung nachzuweisen. Nina erzählt euch hier von den typischen Verischerungskriterien, den Kosten ihrer Auslandsversicherung und gibt wertvolle Tipps.

Auslandskrankenversicherung

Was die Auslandskrankenversicherung angeht, ist diese im Prinzip wie eure normale Krankenversicherung hier in Deutschland. Egal ob ihr bei der AOK, der DAK oder TK seid, die Leistungen sind meistens die Selben. Allerdings lohnt sich auch hier eine intensive Recherche und ein Vergleich der verschiedenen Anbietern, bevor ihr euch für eine Versicherung entscheidet. Im Gegensatz zur Reiseversicherung möchte ich euch wirklich ans Herz legen euch eine gute und sichere Auslandskrankenversicherung zuzulegen. Ich denke es gibt nichts Schlimmeres als irgendwo im nirgendwo krank zu werden und zum einen völlig auf sich allein gestellt und zu sein und zu anderem die anfallenden Kosten komplett selbst tragen zu müssen.

Tipp aus der Redaktion: Versicherungsvergleich für Work & Traveller und Weltreisende

Krankheiten und Unfälle

Ob ihr nun eine Magen-Darm-Infektion in Afrika bekommt, ihr aus Versehen am Strand von Dubai in eine scharfe Muschelschale tretet, euch im Dschungel von Thailand den Fuß verstaucht oder im Grand Canyon eine Bergschlucht herunterrutscht – alles ist schon vorgekommen und sollte zumindest im Hinterkopf behalten werden. Gerade wenn man in den verschiedensten Ländern unterwegs ist, kann es doch so leicht zu einer Verletzung oder Krankheit kommen. Die Auslandskrankenversicherung schützt euch vor den anfallenden Behandlungskosten und bietet euch teilweise stationäre Behandlungen als Privatpatient. Wie bereits erwähnt würde ich hier erst einmal mit eurer Krankenkasse vor Ort sprechen und nachhören, ob sie selbst Auslandskrankenversicherungen anbietet. Ansonsten lohnt es sich wie bei der Reisekostenversicherung die Angebote im Internet zu vergleichen. Ich gebe euch gerne wieder ein Beispiel. Meine Versicherung bietet eine Auslandsversicherung bis zu 45 Tagen und eine, die für einen längeren Zeitraum bestimmt ist.

Beispiel

Der zu zahlende Beitrag kann wieder einmal ganz einfach über die Webseite der Versicherung berechnet werden. Lediglich das Geburtsdatum, der Beginn der Auslandsreise und die Reisedauer müssen angegeben werden. Für meine knapp viermonatige Reise muss ich als Mitglied ca. 100 € zahlen. Wenn ihr den Antrag ausfüllt, müsst ihr die weiteste Entfernung auf eurer Reise angeben.

Ich hatte mir damals google.maps zur Hilfe genommen und erst einmal die Entfernung Deutschland – Tokyo berechnet und dann die Entfernung Deutschland-Chicago. Nach Japan war es zwar weiter, als ich mich telefonisch jedoch informiert habe, wurde mir gesagt, dass man bei so einer Weltreise (falls man auch in die USA reist) immer die USA angeben soll. Die Amis haben (natürlich) besondere Bestimmungen, welche ausschlaggebend für die Krankenversicherung sind.

Kosten

Alles in allem habe ich für meine Reiserücktrittsversicherung mit Reiseabbruchversicherung und meine Auslandskrankenversicherung ungefähr 200 € bezahlt. Wie ich finde eine gute Investition. Ich weiß weder, was mir bis Februar hier in Deutschland passiert, noch was mir während den vier Monaten auf meiner Reise wiederfährt. Natürlich bin ich vollkommen positiv gestimmt und schiebe aufkommende Ängste oder Sorgen gerne in die unterste Schublade. Sicher ist jedoch sicher, und ich bin froh, richtig abgesichert zu sein.

Vorheriges von Ninas Weltreise lesen:

>> Nina geht auf Weltreise

>> Vorbereitungen der Weltreise

>> Zeitplan und Länderwahl für die Weltreise

>> Finanzierung und Zahlungsmittel für die Weltreise

>> Around-the-World-Ticket

>> Reiserücktrittsversicherung für die Weltreise

Hier mehr von der Weltreise lesen:

>> Impfungen

>> Das richtige Visum

>> Das richtige Reisegepäck

Ninas Weltreise: Reiserücktrittsversicherung

Allen Sicherheitsfanatikern unter euch wird sich bei der Planung einer Reise natürlich sofort die Frage nach sämtlichen Versicherungen stellen. Ich persönlich würde jedem den Rat geben, sich im Vorfeld gründlich über jegliche Arten von Absicherungen zu informieren.

Reiserücktrittsversicherung

Da vor Allem die Kosten für Flug oder Touren meistens bereits von zu Hause aus gebucht und gezahlt werden, der Reisestart jedoch noch weit in der Zukunft liegt, ist noch vieles ungewiss. Ich habe meine Flüge bereits im Oktober 2013 gebucht, die eigentliche Reise startet erst im Februar 2014. Was dazwischen liegt und passiert, kann natürlich niemand voraussagen. Um jedoch auf der finanziellen Seite erst einmal abgesichert zu sein war es für mich im Vorfeld bereits klar, dass ich eine Reiseabbruch- sowie eine Reiserücktrittsversicherung abschließen möchte. Diese Versicherungen bewahren euch zum Beispiel vor „Verlust“ wenn ihr kurz vor der Reise aus bestimmten Gründen den Flug nicht wahrnehmen könnt oder ihr während der Reise abbrechen müsst (aus gesundheitlichen Gründen, usw.). Ob sich die Kosten für solche Versicherungen wirklich lohnen sei dahin gestellt. Ich bin mir allerdings sowas von sicher, dass ich mich im Fall der Fälle tierisch ärgern würde wenn mich doch etwas hindern würde die Reise zu machen, und ich dann auf den bereits gezahlten Kosten sitzen würde. Bei einer Weltreise spricht man da natürlich nicht nur von ein paar Hundert Euro, sondern von einigen mehr.

Wo kann ich eine Versicherung abschließen?

Die Versicherungen können über verschiedene Institute abgeschlossen werden; für verschiedene Längen und verschiedene Länder. Falls ihr eure Tickets wie ich über ein Reisebüro gebucht habt, werdet ihr sicher von diesem auch mögliche Angebote für Versicherungen bekommen. Ich rate euch allerdings im Vorfeld zu vergleichen, da man in solchen Fällen einige Kosten sparen kann. Ich bin zum Beispiel seit Jahren Mitglied beim ADAC. Als mich mein Papa darauf hingewiesen hat, dort mal nach Reiseversicherungen zu schauen sagt ich nur: „Aber der ADAC ist doch nur für das Auto zuständig.“ Tja, da habe ich mal wieder etwas dazu gelernt. Der ADAC bietet nämlich für Mitglieder und Nicht-Mitglieder Reiseversicherungen in jeglicher Variante an. Die Versicherungen variieren hier von einem Reiseschutz weltweit, dem Reiseschutz einer Reise oder lediglich einer Reise innerhalb Deutschlands. Je nachdem was ihr also vorhabt, gibt es eine passende Versicherung.

Als ich meinen zu zahlenden Beitrag der ADAC Reiserücktrittsversicherung berechnet habe, musste ich nur mein Geburtsdatum, meinen Reisebeginn (und somit den Versicherungsbeginn), sowie den zu versichernden Betrag (meine Flugtickets) angeben. Ihr habt hier ebenfalls die Möglichkeit noch zu wählen, ob ihr die Versicherung mit oder ohne Selbstbeteiligung nehmen wollt. Das ist allerdings wirklich sehr individuell und lässt mal wieder die „Easy-Goer“ von den Sicherheits-Liebhabern unterscheiden.  Eine weitere Unterscheidung bietet euch der ADAC indem ihr zwischen einer einfachen Reiserücktrittsversicherung oder einem Kombipaket mit Reiseabbruchversicherung und sogar einer Reisegepäckversicherung wählen könnt.

Gehen wir also mal davon aus, dass ich mir eine Reiserücktritts- mit Reiseabbruchversicherung zulegen möchte. Mit einem geschätzten Gesamtbetrag von 3.000,00€ und als ADAC Mitglied kostet mich diese Versicherung ohne Selbstbeteiligung 99,00€. Wäre ich kein Mitglied würde diese Versicherung 136,00€ kosten, was immer noch ein ziemlich guter Preis ist. Vergleicht aber am besten selbst erst einmal. Neben dem Geld, das ihr bereits gezahlt habt und somit eurer generellen Reise, gibt es natürlich noch etwas sehr wichtiges, was ihr versichern solltet : Euch, und eure Gesundheit.

Tipp aus der Redaktion: Die auslandszeit-Versicherung

Weiterlesen:

>> Auslandsversicherung für die Weltreise

>> Impfungen

>> Visum

>> Das Reisegepäck

Vorherige Artikel von Nina lesen:

>> Nina geht auf Weltreise

>> Vorbereitungen für die Weltreise

>> Ninas Zeitplan und die Länderwahl

>> Finanzielles für die Weltreise

>> Weltreise mit dem Around-the-World-Ticket