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Teil 3/3 Bewerben & Arbeitsalltag

Vom Bewerbungsprozedere bis hin zum Umgang mit Arbeitskollegen, wenn du dich in einem anderen Land bewirbst musst du die landestypischen Verfahrensweisen kennen. Wir haben Tipps zur Bewerbung und einen Business-Knigge für dich, damit du immer eine gute Figur machst.

Themen dieser Seite:

Bewerbung in Peru: Jobinterview per Telefon 

Deine Bewerbung für Peru sollte in der Regel auf Spanisch verfasst sein. Es sei denn, das Unternehmen verlangt etwas Anderes. Bei Angaben von Sprachkenntnissen im Lebenslauf währt ehrlich am längsten. Spätestens beim ersten Gespräch mit dem potentiellen Arbeitgeber fliegen Schummeleien schnell auf. Wenn du dich von Deutschland aus bewirbst ist es wahrscheinlich, dass der Arbeitgeber bei Interesse zunächst ein Telefoninterview mit dir führt.

Hier ein paar Tipps zur Vorbereitung:

  • Das Interview im Vorfeld mit jemandem simulieren gibt Selbstsicherheit
  • Zum Interview den Lebenslauf griffbereit haben. So kannst du zum Beispiel auf Nachfrage Daten und andere Infos zu deinem Werdegang schnell nachsehen.
  • Signalisiere dein Interesse an der Stelle durch Rückfragen, zum Beispiel zu den Aufgabengebieten, der Arbeitsumgebung, etc.
  • Ratsam ist es allerdings Fragen nach dem Gehalt, dem Arbeitsumfang, usw. erst dann zu thematisieren, wenn es konkreter um deine Einstellung geht.  

 

Der Auslandsjob-Guide zum durchklicken: 

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Arbeitsvisum

Wer in Peru leben und arbeiten will, braucht eine offizielles Arbeitsvisum. Dieses Visum kann ausschließlich mit Genehmigung der Einwanderungsbehörde ausgestellt werden. Bevor du ein solches Visum beantragen kannst, musst du vor Ort in Peru eine Anstellung gefunden haben.

Zur Antragstellung sind unter anderem vorzulegen:

  • Eine Kopie deines Dienstvertrages, notariell beglaubigt oder durch die Einwanderungsbehörde in Peru bestätigt.
  • Ein von deinem Arbeitgeber ausgestelltes Entsendungsschreiben, beglaubigt durch ein peruanische Konsulat und das peruanische Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten.

Das Arbeitsvisum kann theoretisch beim peruanischen Konsulat in Deutschland beantragt werden. In der Regel macht es mehr Sinn direkt vor Ort die notwendigen Schritte einzuleiten. Denn in Peru können solche Formalitäten regional unterschiedlich gehandhabt werden, teilweise gar von Gemeinde zu Gemeinde. Das Antragsverfahren verlangt unter Umständen Geduld

Kurzer Business-Knigge

Kleine Hilfe zum richtigen Verhalten in der südamerikanischen Geschäftswelt:

  • Pünktlichkeit: … gewinnt besonders in den großen Städten an Bedeutung. Eine Viertelstunde Verzug wird jedoch noch nicht als Verspätung betrachtet. Besonders bei Behörden muss man sich in Geduld üben. Mehrstündige Wartezeiten sind üblich. Wer ungeduldig wird und Kritik übt, wird in der Regel ausgebremst.
  • Begrüßung: Üblich ist es sich die Hand zu geben und sich dabei gegenseitig auf die Schulter zu klopfen. Um während eines Geschäftstreffens Aufmerksamkeit zu erhalten berühren sich Südamerikaner gern. Männer begrüßen Frauen mit zwei oder drei angedeuteten Wangenküssen, jedoch nur, wenn man sich gut kennt. Frauen untereinander geben sich einen Kuss auf die Wange.
  • Anrede: Geschäftsleute sprechen sich meist mit Vornamen an, Titel sind nicht wichtig. Ältere Partner werden mit „Don“ beziehungsweise „Doña“ angesprochen.
  • Gastgeschenke: Geschenke für (neue) Geschäftspartner sind nicht üblich. Zu einem späteren Zeitpunkt kann ein Mitbringsel allerdings Türen öffnen. Tipp: Die Verpackung ist dabei in der Regel wichtiger als der Inhalt. Blumen schenken ist eher unüblich.
  • Visitenkarten: Der Austausch von Visitenkarten spielt eine wichtige Rolle. Man überreicht sie dezent zu Gesprächsbeginn.  
  • Geschäftskleidung: Geschäftsleute in den Großstädten kleiden sich recht konservativ. Männer tragen Anzug und Krawatte, Kombinationen sind nicht sehr gefragt. Frauen kleiden sich ebenfalls formell, jedoch oft ein wenig freizügiger als europäische Geschäftsfrauen.  
  • Höflichkeit: Gegenseitiger Respekt ist häufig wichtiger als Ehrlichkeit. Überheblichkeit ist verpönt, genauso wie ein eindeutiges „Nein“: Eher zeigt man seine Zurückhaltung durch Ausdrücke wie „Wir werden sehen“ oder „Warum nicht?“
  • Körpersprache: In Südamerika spielen Körpersprache und Mimik eine besondere Rolle. Wer zum Beispiel Dinge sagt, die er nicht wirklich meint, wird häufig durchschaut. Als ablehnend empfunden werden unter anderem vor der Brust gekreuzte Arme oder eine hochgezogene Augenbraue.

 Hier weiterlesen:

>> Zurück zu Teil 1: Wirtschaft & Arbeitsmarkt in Peru

>> Zurück zu Teil 2: Jobs finden & Working Holidays in Peru

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